Pachauri-Tochter: Mehr Bildung in der Welt steigert die CO2-Emissionen

Warum sind Windräder in Mecklenburg-Vorpommern so unbeliebt? Dieser Frage ist der NDR in einem Artikel, in dem es auch einen Link zu einer Radiosendung gibt, nachgegangen.

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Oliver Krischer, Grünen Politiker, regt sich bei Twitter über die Initiative von Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, in Sachen Nordstream 2 auf. Die Kritik von Krischer ist spannend, weil dem Grünen offenbar noch nicht aufgefallen ist, dass Erdgas immer noch beträchtliche Anteile bei der Primärenergie (z. B. Wärme) hat und spätestens nach dem Ausstieg aus Kohle und Kernenergie Erdgas bitter nötig werden wird bei der Erzeugung von Strom. Wenn also jemand Deutschland in die Arme von Putin und Russland treibt, dann die sogenannte Energiewende, weil grüne Stromquellen extrem volatil sind und Speicher nach wie vor fehlen.

Über das Thema die Umwelt zerstören, um das Klima zu schützen, haben wir mehrfach berichtet. Klima-Aktivist Quaschning findet Naturschutz hinderlich. Umweltschutz schert Ideologen wie Krischer keinen Deut. Die Frage ist, was ist eigentlich dreist geschmackloser?

(Abbildung: Screenshot Twitter)

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Die New York Times mit einem Artikel über die Temperaturen in 2020. Schön und gut, aber von einem La Niña Jahr in 2020 zu sprechen ist schon schräg und deshalb noch mehr Dramatik bieten zu wollen, entbehrt grundlegender Logik. Das Phänomen La Niña tritt gewöhnlich zum Ende des Jahrs auf, in 2020 ab November, also ohne großen Einfluss auf die Zeit vorher. Zudem wird im Artikel tunlichst verschwiegen, dass La Niña eine natürliche Klimaschwankung ist. Irgendwie schafft man es sogar, solche Phänomene den Menschen anzulasten, direkt oder indirekt. Nebenbei bemerkt dürfte es La Niña momentan eigentlich gar nicht geben. Forscher des PIK hatten mit einer 80% Wahrscheinlichkeit einen El Niño vorhergesagt. Das genaue Gegenteil ist eingetreten.

Wer sagt es der New York Times nun, dass die weltweiten La Niña Auswirkungen erst im Frühjahr 2021 wirklich sichtbar werden? Wenn man so will, kann man es auch schon im Dezember 2020 sehen, wie in der Sonnenkolumne von Fritz Vahrenholt kürzlich dargelegt. Es stellt sich auch die Frage, ob die New York Times in warmen Jahren auch immer El Niño in den Zeugenstand berufen hat?

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Der nächste Mojib Latif-Moment trifft gerade auf Spanien zu. Das Land versinkt im Schnee und es herrschen sehr tiefe Temperaturen. Die Welt berichtet aber auch die Tagesschau. Madrid hatte seit 50 Jahren nicht mehr so viel Schnee. Eigentlich dürft es das ja gar nicht mehr geben, aber vielleicht meinte Latif Spanien ja auch nicht, als er von unseren Breiten sprach.

(Abbildung Screenshot Twitter)

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Nicht viel los in Sachen Grüner Strom im Januar 2021. Auf 3,5% Anteil der bei Stromproduktion kommt die Windenergie, auf 4,5% kommt Solarstrom am 09.01.2021 um 16:05. Das ist zusammen weniger als Biomasse, die immerhin auf 8,7% kommt. Nennleistung erzeugt nach wie vor allein keinen Strom. Daran wird sich in 2021 auch nichts ändern.

(Abbildung Screenshot Electricitymap.org)

Wenig tröstlich auch das Standardargument, irgendwo in Europa wird schon Wind wehen. Über großen Teilen Europa ist es blau, was Windgeschwindigkeiten unter 10 km/h bedeutet.

(Abbildung: Screenshot Ventusky)

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Mehr Bildung in der Welt steigert die CO2-Emissionen. Eos im Juni 2020:

Education May Increase Emissions but Mitigate Human Cost of Climate Change

Increasing education in the developing world could lead to a modest increase in carbon emissions due to economic growth, but education could also reduce the negative impact of climate change on vulnerable populations.

Weiterlesen in Eos

Der Artikel bezieht sich auf eine Arbeit von O’Neill et al. 2020 in Nature Sustainability. Eine der Co-Autorinnen ist die Tochter des ehemaligen IPCC-Vorsitzenden Pachauri.

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Vor anderthalb Jahren erinnerten wir an dieser Stelle einen Klassiker der klimarealistischen Literatur: Leseempfehlung zur Klimadebatte: Welt in Angst – von Michael Crichton

WUWT brachte nun weitere Texte und Vorträge Crichton und seiner Kritik am Klimaalarm:

20 Years On, Jurassic Park Author Michael Crichton is Still Right about Global Warming

Everyone has heard of Jurassic Park. What is less well known is author Michael Crichton, who passed in 2008, was also a staunch critic of politicised science, and an articulate and effective global warming skeptic, who was just getting into his stride when he was sadly struck down at age 66 by cancer.

Weiterlesen bei WUWT.

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Popular Mechanics am 5.1.2021:

These 5 Advanced Nuclear Reactors Will Shape the Future of Energy

The U.S. Department of Energy is supporting five new advanced reactor concepts made in America.

These reactors range from futuristic to portable, giving scientists a lot to explore to cater to different markets.

The total investment is expected to reach $600 million.

Weiterlesen bei Popular Mechanics