Warum mag der IPCC keine Geologen?

Ulrich Schödlbauer auf Achgut am 7. November 2019: Die apokalyptischen Reiter der Klimapolitik (Teil 4) […] Ein zu Prognosezwecken erstelltes Klimamodell, das nach Insider-Auskunft immer dann falsche Prognosen liefert, wenn man es an bereits eingetretenen Zuständen testet, ist entweder untauglich oder unausgereift. Ein auf „zweifelsfreien“ Daten basierendes Klimamodell, das bei jedem signifikanten Datenschub – etwa der in den späten neunziger Jahren einsetzenden „Erwärmungspause“ – nachjustiert und mit Zusatzhypothesen aufgeputzt werden muss, von denen vorher nirgends die Rede war, wirft berechtigte Zweifel an der Grundhypothese auf. Ein in mehreren Varianten, zwischen denen keine rational begründbare Wahl möglich ist, vorliegendes Modell nährt … weiter lesen

Axel Bojanowski: Spektakel um die Warnung der 11.000 ist ein Tiefschlag für die Glaubwürdigkeit der Forschung

Klimaaktivisten haben es in den letzten Monaten geschafft, 90% der Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Aufs Korn genommen haben sie Flugreisende, nichtelektrische Autobesitzer, Fleischesser, Plastikbenutzer und jetzt auch noch Häuslebauer. Ralph Diermann am 6. März 2019 auf piqd.de: Beton – der sträflich vernachlässigte Klimakiller Sand und Kies, ein bisschen Zement, etwas Wasser dazu und ein paar Zusatzstoffe: fertig ist der Beton, der beliebteste Baustoff der Welt. Er ist frei formbar, druckfest und robust, kann Wärme speichern, aber nicht brennen. Ein wunderbares Material – wenn da bloß nicht die katastrophale Klimabilanz wäre. Bei der Herstellung einer Tonne Beton wird eine Tonne Kohlendioxid … weiter lesen

Sie heißt nicht Greta, sondern Antje

Frau Prof. Dr. Antje Boetius ist Meeresbiologin und Direktorin des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts (AWI). In der Klimadebatte ist sie eher auf der Seite der Klimawarner angesiedelt. Wikipedia: In der öffentlichen Debatte um die Klimakrise setzt sich Boetius für eine deutliche Verschärfung des Klimaschutzes ein; so schrieb sie 2019 mit Blick auf die Politik: „Mutig bedeutet hier, jetzt für den Klimaschutz einen großen Schritt zu tun. Mutig heißt, dafür zu sorgen, dass der Bürger mitkommt und dabei mitmachen will und kann. Wir können uns wirklich keine Verzögerung beim Klimawandel und auch nicht das Verpassen unserer eigenen Ziele leisten.“[2] Sie ist eine … weiter lesen

Kanadische Modellierer ignorieren 100-jährigen Kalibrierungsdatensatz

Die kanadische Umweltbehörde lässt offenbar 100 Jahre harter Wettermessdaten in ihren Klimamodellen unberücksichtigt, da angeblich die Anzahl der Wetterstationen zu gering gewesen sei. So bleiben die Jahre von 1850-1949 ohne Kalibrierung, was für die Modellierer bequem ist, denn sie müssen die lästige Vergangenheit nicht reproduzieren. Was sie dabei offenbar vergessen: Schlecht kalibrierte Klimamodelle sind wenig vertrauenswürdig und Prognosen wenig verlässlich. Ist man möglicherweise gar nicht so richtig an robusten Vorhersagen interessiert und will lieber ein bereits vorgefasstes Szenario als Ergebnis ausgeben? Toronto Sun am 17. September 2019: Feds scrapped 100 years of data on climate change Canadians already suspicious of … weiter lesen

Genialer Aktivistenvorschlag: Klimaschutz durch verkürzte Arbeitswoche

Jürgen Fritz Blog am 1. März 2019: Greta Thunberg: Marionette des linken Mainstreams Die Welt hat ein neues Orakel. Delphi ist out, die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg in. Seit dem Klimagipfel in Katowice und ihrem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum 2019 in Davos ist die Schülerin so etwas wie die selbstinkarnierte Vernunft des Wahren, Guten und Schönen. Wer gegen den Jungsporn und ihr Wertebild wettert, erntet einen gewaltigen Shitstorm, wie Stefan Groß verdeutlicht. Eine Inszenierung aus fremder Hand Im Grunde spricht Greta nur das aus, was Millionen von Intellektuellen schon seit Jahren kritisieren. Gegen die einst vom Philosophen Hans Jonas als Maxime der … weiter lesen

Alarmistische Überflutungsstudie „vergisst“ Deiche zu berücksichtigen

Roy Spencer rechnete im Mai 2019 in seinem Blog vor, dass die Hälfte der Erwärmung des 21. Jahrhunderts auf das El Nino-Wetterphänomen zurückzuführen ist: Half of 21st Century Warming Due to El Nino A major uncertainty in figuring out how much of recent warming has been human-caused is knowing how much nature has caused. The IPCC is quite sure that nature is responsible for less than half of the warming since the mid-1900s, but politicians, activists, and various green energy pundits go even further, behaving as if warming is 100% human-caused. The fact is we really don’t understand the causes … weiter lesen

Der Schornstein der Kohlekraftwerke als Auspuff-Ersatz der E-Busse

Tagesschau am 4. November 2019: E-Busse in China: Elektrifizierung mit Schattenseiten In China fahren so viele Elektrobusse wie in kaum einem anderen Land. Das liegt auch an milliardenschweren Subventionen. Doch die Elektrifizierung hat nicht nur positive Aspekte. […] Die Elektrifizierung der chinesischen Busflotten hat aber auch Schattenseiten: Ein Großteil des Stromes kommt in China nach wie vor aus Kohlekraftwerken. Trotzdem hat sich Chinas Staats- und Parteiführung das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass bereits Ende 2020 in China nur noch Elektrobusse fahren sollen. Ganzen Beitrag auf Tagesschau lesen. Der Schornstein der Kohlekraftwerke als Auspuff-Ersatz der E Busse. ———————————- Times of India im … weiter lesen

Mehr hungernde Menschen durch unbedachte Klimawandel-Maßnahmen

Hätten Sie’s gewusst: Das Meer südwestlich von Island hat sich in den letzten Jahrzehnten abgekühlt, wie dieser Beitrag auf WUWT erläutert: Abbildung: Temperaturentwicklung des Atlantiks südwestlich von Island. Quelle: WUWT So sieht GISS die Kälteanomalie: Abbildung: Temperaturveränderung des Intervalls 2010-2018 verglichen mit dem Intervall 2000-2010. Blaue Farben: Abkühlung. Gelb-rote Farben=Erwärmung. Quelle: GISS. ——————————- Frankfurter Rundschau am 17. Mai 2019: Bioenergie und CO2-Steuer Maßnahmen gegen Klimawandel könnten mehr Menschen hungern lassen Forscher mahnen, im Kampf gegen den Klimawandel die globale Versorgung mit Lebensmitteln zu berücksichtigen. Es wäre ein hoher Preis, wenn der Klimawandel gebremst würde, dafür aber bis zu 160 Millionen … weiter lesen

Alarmistische Insektenstudie entpuppt sich als Fake News

Ende Januar 2019 warnten Forscher vor einem Insektenmassensterben. Die Schlagzeilen in der internationalen Presse waren ihnen sicher. Ziel erreicht. Allerdings stellte sich ihre medienwirksame Studie jetzt als plumpe Panikmache heraus. Pressemitteilung von Pensoft Publishers (via Eurekalert) aus dem März 2019: ‚Insectageddon‘ is ‚alarmist by bad design‘: Scientists point out the study’s major flaws Earlier this year, a research article triggered a media frenzy by predicting that as a result of an ongoing rapid decline, nearly half of the world’s insects will be no more pretty soon Amidst worldwide publicity and talks about ‚Insectageddon‘: the extinction of 40% of the world’s … weiter lesen

Wärmere und sonnigere Alpensommer: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Temperatur und Wolkenbedeckung?

Günther Aigner hat ein neues Video zur klimatischen Entwicklung der alpinen Bergsommer gemacht. Die hochspannende Analyse können Sie hier anschauen: Aus dem Begleittext: Agenda: 00:29Präambel zur aktuellen Klimadebatte 01:45Zur Entwicklung der Sommertemperaturen 05:13Zur Entwicklung der Sonnenscheindauer 09:08Zur Entwicklung der hochalpinen Schneeparameter 12:30Konsequenzen der aktuellen Entwicklung 13:53Massenbilanzen Stubacher Sonnblickkees (1946 – 2017) 14:44Fotovergleiche Großvenediger Gipfelgrat 15:49Tuxer Ferner und ansteigende Baumgrenze 17:54Fazit 20:24Wollen Sie uns unterstützen? 20:49Fachlicher Austausch 20:54Quellenangaben 20:54Homepage und YouTube-Channel 21:04 Ist die Klimaerwärmung im Alpenraum bereits spür- und messbar? Warum schmelzen die Alpengletscher derzeit so rasant? Liegt es daran, dass es im Winter immer weniger schneit? Gibt es einen … weiter lesen

Der Journalist als Missionar: Beim Klima ist Skepsis plötzlich verboten

Focus am 3. November 2019: Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer Der Journalist als Missionar: Beim Klima ist Skepsis plötzlich verboten Journalisten werden von Klimaforschern gemeinhin als Leute betrachtet, die drucken, was man ihnen sagt. Leider gibt es in den Medien dagegen kaum Widerstand. Wenn es um die Rettung der Welt geht, erlischt jeder Widerspruchsgeist. Zu den Journalisten, die ich immer für ihren protestantischen Enthusiasmus bewundert habe, gehört der Kollege Bernd Ulrich von der „Zeit“. Ulrich war schon grün, als die Mehrheit der Journalisten noch an den Klassenkampf glaubte. Kaum jemand hat Angela Merkel als Klima- und Flüchtlingskanzlerin so schöne Girlanden … weiter lesen

Neuer IPCC-Bericht in der Bredouille: Außer Kontrolle geratene Modelle und ein neuer Hockeystick

Der Klimazustandsbericht des IPCC fungiert als wichtige Referenz für Klimapolitik und die öffentliche Diskussion. Den wenigsten ist jedoch klar, dass die Autoren des Berichts politisch handverlesen sind. Zwar kann sich jeder als Autor bei den nationalen IPCC-Kommittees bewerben, die Auswahl geschieht aber nichttransparent hinter verschlossenen Türen. Der IPCC musste dafür viel Kritik einstecken, bleibt aber beharrlich bei seiner ausgrenzenden Linie. So haben Kritiker keine Chance, sich an den Klimaschiedsrichterberichten zu beteiligen. Aktuell wird der 6. IPCC-Bericht (Assessment Report 6, AR6) erstellt. Die erste Begutachtungsrunde ist abgeschlossen und die Arbeiten am zweiten Entwurf sind in vollem Gange. Eines der zentralen Themen … weiter lesen

Vor einigen tausend Jahren: Pazifik erwärmte sich innerhalb von nur zwei Jahrhunderten um mehr als 2 Grad

Publikation von Bova et al. 2016 in den Geophysical Research Letters: Rapid variations in deep ocean temperature detected in the Holocene The observational record of deep ocean variability is short, which makes it difficult to attribute the recent rise in deep ocean temperatures to anthropogenic forcing. Here we test a new proxy—the oxygen isotopic signature of individual benthic foraminifera—to detect rapid (i.e., monthly to decadal) variations in deep ocean temperature and salinity in the sedimentary record. We apply this technique at 1000 m water depth in the Eastern Equatorial Pacific during seven 200 year Holocene intervals. Variability in foraminifer δ18O over … weiter lesen

Hamburger Max-Planck-Institut: Ein Drittel der modernen Erwärmung durch die Sonne verursacht

Welchen Einfluss übt die Sonne auf das Klima aus? Einen sehr großen, stellten Paläoklimatologen in unzähligen Fallstudien fest. Man muss nur die Begriffe „solar forcing“ googlen, dann stößt man auf eine umfangreiche begutachtete Literatur zum Thema. Auf der anderen Seite stehen IPCC-Physiker, die der Sonne in krasser Ignoranz der empirischen Faktenlage keine größere Rolle in ihren Klimamodellen zumessen. Jeder, der sie dafür kritisiert, wird sogleich als Leugner und Feind der Wissenschaft abgekanzelt. So funktioniert offenbar die Wissenschaft im frühen 21. Jahrhundert, wenn gut begründete Kritik einfach mit ad hominem-Attacken beantwortet wird. Das Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPIM) hat auf seiner … weiter lesen