Tom Radtke (Linke) verlässt FFF: „Mit Hilfe einiger Genossen der Partei habe ich den unsinnigen und volksfeindlichen Inhalt der Klimabewegung erkannt“

„Die Gefahr eines Blackouts ist da“, sagt Uniper Chef Schierenbeck in einem Interview mit der WELT. Uniper ist die ehemalige Kraftwerkssparte von EON.

„Uniper-Vorstandschef Andreas Schierenbeck will damit auch dem gesellschaftlichen Wunsch nach mehr Klimaschutz nachkommen. Gleichwohl warnt er vor einer erheblichen „Stromlücke“ von bis zu sieben Gigawatt in Deutschland und steigenden Blackout-Gefahren: „Ich sehe derzeit keine energiepolitische Antwort darauf.“

Schierenbeck erklärt außerdem, dass das Unternehmen vor dem geplanten Ende aus der Kohleverstromung aussteigt, eine Ausnahme ist das neue Kraftwerk in Datteln. Er betont auch die Wichtigkeit von Gas als Rohstoff zur Stromerzeugung.

„Ein paar Blöcke nehmen wir bis Ende 2022 raus, die übrigen bis Ende 2025. Das gibt uns einen guten Planungshorizont von fast sechs Jahren. In dieser Zeit können wir die Standorte weiter entwickeln. Den traditionellen Kraftwerksstandort in Gelsenkirchen-Scholven rüsten wir zum Beispiel schon heute auf Gas um.“

Ebenfalls äußert es sich zur Rolle von Erneuerbaren Energien und Blackout:

„Wenn der Anteil von Solar und Wind aber deutlich über 40, 50 oder 60 Prozent steigt, wird es ohne eine solide Rückendeckung durch fossile Reservekraftwerke nicht mehr gehen. Das hat man kürzlich in Großbritannien gesehen. Der große Blackout im August vergangenen Jahres geschah an einem Tag, an dem fast 65 Prozent Windenergie im System waren.

Zum Ende hin gibt es noch einen Exkurs in Sachen Technik.

„Zur Frequenzhaltung im Netz braucht man die sogenannten rotierenden Massen großer Stromgeneratoren. Das sind Hunderte Tonnen Gewicht, deren Schwung ausreicht, nach dem Ausfall eines Kraftwerks noch eine Weile weiterzulaufen. Das stabilisiert in den ersten Millisekunden und Sekunden nach dem Kraftwerksausfall noch das Netz. Diesen Beitrag großer Kraftwerke zur Netzstabilisierung hatte man früher ganz selbstverständlich hingenommen. Bei Windkraft und auch bei Solar gibt es keine großen Aggregate mehr, die eine solche kinetische Energie mitbringen. Wenn jetzt ein Kraftwerk vom Netz geht, bricht die Frequenz relativ schnell ein.“

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Christian Stöcker vom Spiegel versteht die Welt nicht mehr. Im Dezember 2019 haderte er mit dem Rechtsstaat, der ja auch den Rechtsweg beinhaltet. Den soll es nach Stöcker nicht mehr geben, jedenfalls dann, wenn es irgendetwas mit Klima zu tun hat. Da hat die Demokratie bitte hinten anzustehen. Und auch im März 2020 meint es das Schicksal schlecht mit ihm. Stöcker beklagt sich, dass in Sachen Corona-Pandemie sehr schnell gehandelt wird, das für ihn offensichtlich wichtigere Thema Klimawandel wird dagegen erheblich langsamer angegangen. Zweierlei Maß nennt er das. Auf die Idee, dass es zwei komplett unterschiedliche Dinge sind, kommt der Kognitionspsychologe offenbar nicht. Spätestens bei der Erkenntnis aber dürfte sogar ihm klar werden, warum grundverschiedene Sachverhalte unterschiedlich behandelt werden müssen.

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Die FAZ, hat kürzlich einen Artikel über die Schlammschlacht in Sachen Ökonomen und Kompetenz bei Energie veröffentlicht.  Wegen dieses Artikels, der aber nur beschreibend ist, ist sie selber in den Twitter Shitstorm geraten, nun hat die FAZ hat ein lesenswertes Stück über Haltungsjournalismus herausgebracht. Dabei geht es auch um das Thema Klimawandel.

„Um im festen Glauben für das Richtige einzutreten, soll mit Errungenschaften gebrochen werden, die noch vor wenigen Jahren unantastbar erschienen. Sogar die Demokratie selbst ist davor nicht mehr sicher. Historisch gesehen, hätten demokratische Prozesse zwar am besten funktioniert, sagt zum Beispiel die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Ergänzt aber freimütig: „Manchmal dauern sie zu lange. Wir müssen Demokratie neu denken.“ Wer Bedenken gegen diese Tendenzen äußert, gerät in Gefahr, zu den „Bösen“ gezählt zu werden – selbst wenn es bei der Kritik gar nicht um die Ziele geht, sondern um die Methoden, sie zu erreichen.“

Demokratie neu denken, so ähnlich hat sich der Grünen Chef Robert Habeck auch in 2019 geäußert. Damit meint er offenbar (hoffentlich?!) nicht ein System wie in China, wo Entscheidungen sehr schnell getroffen werden können. Solche Entscheidungen können allerdings auch gegen die eigene Agenda laufen, wie man am Bau von vielen neuen Kohlekraftwerken in China sieht. Ob Grüne das auf dem Radar haben?

Zur Akzeptanz von Demokratie gehört eben auch, das Tempo von Entscheidungen zu akzeptieren. Die Abwägung von Interessen nimmt immer Zeit in Anspruch und Rechtswege können lang sein. Das ist möglicherweise ein Lerneffekt für viele Grüne, genauso wie die Tatsache, dass Menschen, die die Demokratie verteidigen, nicht per se zu den Bösen zählen, ebenso wenig wie Journalisten, die über beide Seiten einer Medaille berichten.

Wichtigster Lerneffekt aber wäre auch das Verständnis, dass politische Mehrheit in erster Linie eine große Verantwortung ist und nicht die Gewährung von Macht. Die bayrische Grüne Katharina Schulze (richtig, das war die junge Dame, die zum Eis essen nach LA geflogen ist) hat diese Erkenntnis noch vor sich.

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Jürgen Domain äußert sich zum Thema Greta Thunberg. Dem TV-Call-in-Talker im Ruhestand gehen einige Dinge rund um die Klimaaktivistin auf die Nerven. Der Stern greift sein Interview aus dem Kölner Stadtanzeiger auf und titelt: Entsorge Deinen Heiligenschein. Das Echo ließ nicht lange auf sich warten. In erster Linie besteht die Kritik an Domian aus: OK Boomer und alter, weißer Mann. Was in mehrfacher Hinsicht diskriminierend ist und die Universalaussage, wenn einem nicht mehr einfällt. Gänzlich absurd wird es aber, wenn ein vergessener Politiker wie Ruprecht Polenz sich über den vergessenen TV Mann lustig macht und dabei nicht mal versteht, dass Domian der Nachname ist. Ganz abgesehen von Domians Engagement für die Grünen über viele Jahre.

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Über Elias Arndt muss man sich wundern. Am 6. März 2020 versuchte er supermakaber auf wetter.tagesschau.de zu punkten. Angesichts der tausenden von Corona-Toten, musste das sein? Muss man wirklich jedes Thema für seine persönlichen ideologischen Ziele instrumentalisieren?

Wirkt sich das Coronavirus auf das Weltklima aus?

Wirtschaftsleistung und Emissionen sind eng miteinander verbunden, das zeigt einmal mehr das Beispiel in China.

Das Coronavirus führt momentan in der Bevölkerung zu Verunsicherung. Trotz all den Gefahren und negativen Auswirkungen hat dieses Virus auch einen positiven Effekt. Es reduziert nämlich die Emission klima- und umweltschädlicher Gase.

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Der Linke Tom Radtke am 20.2.2020 auf seiner Webseite:

Mein Austritt aus Fridays for Future

Ich verlasse ab sofort die Grüne Frontorganisation Fridays for Future und konzentriere mich auf linkspatriotische Politik: Umweltschutz, starker Sozialstaat und Frieden. Also eine Politik für alle Menschen statt für Grünen-Wähler und „grüne“ Konzerne.


In den letzten Monaten habe ich durch sehr negative praktische Erfahrungen mit Fridays for Future festgestellt, dass es vielen nie um Umweltschutz ging. Bei den Mitgliedern und Sympathisanten der Grünen in FFF war das besonders deutlich aber auch die anderen „Klimaaktivisten“ habe ich falsch eingeschätzt. Von allen Aktiven bei FFF Hamburg waren nur wenige wirklich an dem Erhalt unserer Umwelt, an sauberer Luft und gesunden Lebensmitteln interessiert.


Bei Leuten wie Langstreckenluisa geht es offensichtlich nur um Karriere, deshalb auch ihr Luxusleben während sie andere zum sparen aufruft. Sie will damit eine Kandidatur für den Bundestag im nächsten Jahr vorbereiten. Greta hingegen glaubt wirklich daran aber ich habe den Eindruck, dass sie von ihrer Familie und Umfeld ausgenutzt wird. Zumindest hört man das von engen Bekannten und in der Kommunikation die ich als Sysadmin auf internationalen Servern mitbekommen habe. Das finde ich sehr traurig. Greta ist persönlich ein netter Mensch.


Deshalb habe ich auch angefangen die gesamte „Klimaforschung“ zu hinterfragen und mich mehr zu informieren. Auch dank vieler Nachrichten von meinen Followern und mit Hilfe einiger Genossen der Partei habe ich den unsinnigen und volksfeindlichen Inhalt der Klimabewegung erkannt. Ihre „Klimawissenschaft“ ist zum großen Teil Manipulation und Betrug.

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