Fridays for Future: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt…Stattdessen sollten wir Antifa und Migrantifa wertschätzen“

Die Abholzung von Wäldern in der EU nimmt dramatisch zu. Das berichtet der TV Sender n-tv. Während der Wald in Ländern wie Deutschland, Niederlande oder Belgien wächst, wird in Finnland und Schweden fleißig gerodet.

„Die Studie zeige „die sehr dramatischen Verluste an Waldfläche und Biomasse, die sich durch den Wunsch, stärker auf Bioenergie zu setzen, ergeben“, gibt Christine Fürst von der Universität Halle-Wittenberg zu bedenken. Kahlschläge würden sicherlich zum Teil aufgeforstet. Durch sie werde jedoch der Humus abgebaut, der ein wichtiger Kohlenstoffspeicher sei.“

Holz gilt als die neue Kohle. Sogar das Mitglied des Sachverständigen-Rats in Sachen Umweltfragen, Professor Claudia Kleinert, erklärt – entgegen der Linie des Rats, dem sie angehört – Biomasse (gemeint ist das Verbrennen von Holz) für gut. In Deutschland träumen Politikerinnen sogar davon, Holz zu verbrennen, um aus dem dann gewonnen Strom Wasserstoff zu produzieren. Wer die Dokumentation Burned noch nicht gesehen hat, dem sei das nochmal dringend angeraten. Die USA zerstören im Namen des Klimaschutzes gerade ihre Wälder. Klimaaktivisten wie 350.org (dem Pendant zu Fridays For Future in den USA) unterstützen dieses Vorhaben sogar. Wird Europa diesem Trend folgen?

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Wie steht es um die Regenmengen im Jahre 2020? Auf Kachelmannwetter kann man die Regenmengen seit Anfang des Jahres sehen. Es zeigt sich ein deutliches West/Ost Gefälle und gleichzeitig ein Nord/Süd Gefälle. Die südlichen Teile Deutschlands haben zum Teil dreimal mehr Regen abbekommen als der Osten der Republik. So fielen in Anklam an der Ostsee weniger als 200 mm Niederschlag, in Kempten im Allgäu waren es dagegen fast 600 mm. Sollte sich die Prognose von einem eher feuchten Juli bewahrheiten, wäre der Niederschlag dringend notwendig. Das ECMWF Modell sieht auch für die Gebiete, die bisher zu wenig Regen hatten, Mengen von um die 100 mm bis Mitte August vor. Entlang der Alpen könnten sogar 200 mm dazukommen. Ein Dürresommer wird 2020 also voraussichtlich nicht werden.

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Neues aus Sibirien: Im ungewöhnlich warmen Norden des riesigen Gebiets gehen die Temperaturen zurück. Wind aus nördlichen Richtungen, der über die um Null Grad Celsius kalte Arktische See kommt, drängt die warme Luft nach Süden. Im medial arg strapazierten Chatanga werden in der Woche 28/2020 nur noch Temperaturen von 15 Grad Celsius erreicht. Es sieht nach dem 46 Tage Trend des ECMWF auch nicht danach aus, dass die Hitze zurückkommt bis Mitte August. Danach wird es allerdings auch nicht Null Grad Celsius Sommertemperatur (© Simone Peter) in Sibirien geben. Bild von ventusky.com vom 6. Juli 2020:

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Vor Kurzem berichteten wir über ein Posting von Greta Thunberg bei Twitter, welches die Demokratie in Frage stellt. Eine Sektion von Fridays For Futures (FFF), genauer gesagt Weimar, zeigt jetzt auf Twitter, was man vom Rechtsstaat hält und wo deren Agenda wirklich liegt.

Das Schräge an dieser Geschichte ist die Tatsache, dass genau „die Polizei“ die Demonstrationen von FFF schützt und bisher auch immer geschützt hat. In jedem Fall sollten Fächer wie Staatsbürgerkunde nicht mehr an einem Freitag gelehrt werden.

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Mondays For Future, so lautet ein neues Buch von Frau Professor Claudia Kemfert. Ihr Verlag fängt gerade an es auf Twitter zu promoten, das Buch gibt es aber schon seit Ende April, ohne, dass es bisher groß auffiel. Hoffen wir für die Autorin und Leser, dass sie diesmal besser mit Zahlen klarkam als in ihrem Werk aus 2008, welches seinerzeit eine vernichtende Kritik in der Zeit erhielt. Gespannt dürfen wie auch sein, wie sie diesmal Dinge umdeutet (Biomasse für Holzverbrennung), für obsolet erklärt (Grundlast), neu erdenkt (virtuelle Kraftwerke) und wie im Falle ihres Mythbusters aus 2019 beträchtliche Kosten der Energiewende einfach mal vergisst.

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Kaum eine Woche ohne durch Windkraftanlagen getötete Greifvögel. Ein aktueller Artikel der FNP berichtet über einen Fall aus dem Kreis Limburg. Noch schlimmer sind allerdings vergrämte Greifvögel, deren Horste zerstört wurden. Der NDR berichtete schon 2017 über dieses Phänomen. Es gibt durchaus Fälle, in denen ausgerechnet in Gebieten, in denen Windkraftanlagen entstehen sollten, solche Horste verschwinden. Ein Zusammenhang kann daher nicht ausgeschlossen werden. Die Schweriner Volkszeitung berichtet über Bemühungen in Brandenburg, solche Fälle zu verhindern. (Der Artikel steht hinter einer Paywall). Einen ganz besonderen Spagat legen dabei Grüne Abgeordnete hin, die einerseits die Vögle schützen wollen andererseits den Ausbau der Windenergie fordern, welches ja im Zusammenhang mit zerstörten Horsten stehen könnte.

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Unter Island brodelt es. Nach einem Bericht von Newsweek häufen sich die Erdbeben auf der Insel, die auf dem vulkanischen Mittelatlantischen Rücken liegt, der Nahtstelle zwischen nordamerikanischer und eurasischer Platte. 9.000 Erdbeben wurden in 10 Tagen gezählt, einige davon bis Stärke 5,8 auf der Richterskala. Zugleich gibt es weitere Anzeichen, dass ein Ausbruch einer der zahlreichen Vulkane bevorstehen könnte. Vulkane können einen erheblichen Einfluss auf das Wettergeschehen und Leben haben. So wurde beim Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 der europäische Luftverkehr erheblich behindert. Der Ausbruch des indonesischen Tambora 1815 bewirkte im fernen Europa ein Jahr ohne Sommer mit weitreichenden Folgen. Sollte tatsächlich ein Vulkan auf Island ausbrechen, wünschen wir den vielen Nachrichtensprechern, dass dieser einen einfacheren Namen hat als in 2010.