Osterüberraschung 2020: Krakatau schleudert wieder Asche bis in 14 km Höhe

Was macht eigentlich die Öko-Voodoo-Sekte Extinction Rebellion (XR)? Über die Ungereimtheiten in der Biografie des XR Gründers Roger Hallam haben wir an dieser Stelle schon einmal berichtet. Eigentlich müsste die jetzige Situation mit einer weltweiten Pandemie so etwas wie ein Elfmeter ohne Torwart für die Sekte sein, sie könnte sich breit hinstellen und propagieren: Wir haben es euch doch gesagt – auch wenn vermutlich nicht die ganze Welt an Corona sterben wird. Aber genau das passiert erstaunlicherweise nicht. XR setzt immer noch voll auf das Thema Klima und jeder Tag bringt uns aber auch der Sekte dem Weltuntergang näher, der von XR für 2025 prognostiziert wurde. Ob es der 30. Mai wie in dem Schlager aus dem Jahr 1954 wird? Wir werden es sehen.

Wer allerdings einige Insider-Informationen von XR haben möchte, dem sei ein Artikel bei Heise.de wärmstens empfohlen. Geschrieben wurde es von jemanden, der zum inneren Kreis der Weltuntergangsfanatiker gehörte. Beim Lesen kann einem Angst und Bange werden, wie so eine Bewegung überhaupt so viel Aufmerksamkeit im Herbst erhalten konnte.

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Wenn der Botschafter dreimal klingelt. Ein Artikel aus dem Handelsblatt über die „Unterstützung“ durch den deutschen Botschafter in Norwegen bei deutschen Windkraft-Projekten in dem Land. Im wunderschönen Norwegen scheint es mehr und mehr Gegner von Windkraftanlagen zu geben, die inzwischen dazu geführt haben, dass Projekte eingestellt wurden.

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Die Arbeitsgemeinschaft des Bundes und der Länder, die Ausbau und Abstandsregeln bei Wind und Solar regeln sollte, liegt auf Eis. Das berichtet die WELT.

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Das Gelände der Gigafactory von Tesla in Grünheide ist gerodet. Bei Youtube gibt es mehrere Drohnenflüge als Video, die die Dimensionen der Rodung aber auch der zukünftigen Autofabrik sehr gut vor Augen führen. Hier geht es zum 8. Teil der Dokumentation.

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Unser Mann am Bügelbrett, Professor Volker Quaschning, ein Könner im Weglassen. Auf Twitter beklagt der selbsternannte Experte die Dürre aka „Klimakrise“ und postet eine Animation des Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) dazu.

Redlich wäre es gewesen, die drei anderen Informationen der gleichen Seite zu posten, die die Dürre bis 25 cm anzeigen und das pflanzenverfügbare Wasser, was z. B. für die Landwirtschaft erheblich relevanter ist, zumal die Dürre in 1,80 Meter Tiefe eine Simulation ist und keine gemessenen Werte.

Wie hätte sein Posting wohl Ende Februar ausgesehen, war es da auch die „Klimakrise“ die Deutschland satten Regen beschert hat? Und was sollen die Spanier und Portugiesen gerade zur „Klimakrise“ sagen, dort kommen in einigen Landesteilen in den nächsten Tagen bis zu 60 Liter auf den m2 dazu? Weit mehr Sorgen dürfte der Landwirtschaft die erste Maidekade machen, die in der 45 Tage Wetter-Prognose sehr niedrige Temperaturen mit Frost vorsieht.

So läuft das in Sachen Alarm, Dinge gern mal aus dem Kontext reißen, eine Momentaufnahme nehmen, was sich bei Klima (gemitteltes Wetter über 30 Jahre!) eigentlich von selbst ausschließt und dann wird die Doomsday-Sirene angeworfen. Wir verweisen hier gern auf die aufbereiteten Daten von Kachelmannwetter der Niederschlagsentwicklung in Deutschland seit 1881. 3 der trockensten Jahre fanden in den letzten 30 Jahren statt, dagegen 7 der nassesten Jahre. Der Meteorologe von Kachelmannwetter Fabian Ruhnau stellt im Text zu den Daten fest:

„Wetter ist kein Klima!

Leider wird dieser Fehler selbst von vielen Politikern immer wieder gemacht. Ist es gerade besonders kalt, rufen die einen „wo denn der Klimawandel bleibt?“. Ist es gerade heiß oder noch viel lieber bei Unwettern, Stürmen oder im Januar 2019 sogar bei Schneemassen, rufen die anderen, dass natürlich der Klimawandel schuld ist! Das ist alles völliger Blödsinn, denn wenn wir von Klima sprechen, müssen wir immer mehrere Jahrzehnte betrachten. Ob ein einzelnes Wetterereignis folge einer Klimaveränderung ist, kann höchstens spekuliert werden. Man muss bei Unwettern, wie für die Temperatur oder den Niederschlag, mehrere Jahrzehnte auswerten, um Veränderungen beziehungsweise eine Zunahme festzustellen.“

Den tragischen Fehler machen aber nicht nur Politiker sondern auch Professoren wie das aktuelle Beispiel Quaschning zeigt. Der hat auf Twitter eine eigenartige Botschaft: Nur mit mehr Windkraft und Solar wird es auch wieder mehr Regen geben.

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Eine Behörde versteht die Welt nicht mehr. Die Landesanstalt für Umwelt in Baden-Württemberg hat die hohen NO2-Werte in der Luft größtenteils dem Diesel zugeschrieben. Seit Beginn der Corona-Pandemie fahren deutlich weniger Autos, die Werte gehen aber nicht zurück. Der FOCUS berichtet und stellt die Frage, ob nun auch das Geschäftsmodell der Deutschen Umwelt Hilfe (DUH) kippt, wenn ganz andere nicht beeinflussbare Faktoren einen Rolle spielen. Glücklicherweise kündigte Lufthansa gerade an, dass Vielflieger (HON-Cricle) wie DUH Chef Jürgen Resch ihren Status behalten. Wenigstens das bleibt dem Mann.

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Die ZDF Reihe Planet Erde beschäftigt sich in einer aktuellen Sendung mit der Lagerung von CO2 (CCS Technologie) unter der Nordsee aber auch mit natürlichen CO2-Senken wie Moore. Zu sehen noch hier bis zum 25.04.2021.

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Stand die Geschichte der Brandenburger Gemeinde Crussow Pate für das Juli Zeh Buch „Unterleuten – das zerrissene Dorf“? Man kann fast auf den Gedanken kommen, wenn man sich die Geschichte Reiner Ebeling in der MOZ ansieht. Der ZDF Dreiteiler zu dem Buch ist noch bis 02.09.2020 in der ZDF Mediathek zu sehen.

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Ein weiterer Vulkanausbruch – diesmal ist der Krakatau in Indonesien ausgebrochen. Nach der großen Eruption des berühmten Vulkans 1883 kühlte sich das Weltklima selbst auf der Nordhalbkugel um geschätzte 0,5- 0,8 Grad Celsius ab, weil der Vulkan große Mengen Asche in große Höhen von bis zu 20 Km schleuderte, was eine kühlende Wirkung hatte. Beim aktuellen Ausbruch stieg die Aschewolke fast 14 km hoch.

Buchempfehlung: Krakatau: Der Tag, an dem die Welt zerbrach – 27. August 1883