Youtube, Rezo & Co schaden dem Klima mehr als die zivile Luftfahrt

Tagesschau am 13. Mai 2019:

Pläne zum Kohleausstieg: Massiver Widerstand in der Union

In der Union mehren sich kritische Stimmen zu den Plänen für einen Kohleausstieg. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Fischer erklärte, die Empfehlungen der Kohlekommission zerstörten Zukunftsperspektiven.

In der Unionsfraktion gibt es massiven Widerstand gegen den von der Bundesregierung geplanten Kohleausstieg bis 2038 mit milliardenschweren Strukturhilfen für die Kohleregionen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Axel E. Fischer sagte der Nachrichtenagentur dpa in Berlin: „Die Empfehlungen der Kohlekommission sind als solche nicht bindend. Sie weisen in die falsche Richtung, zerstören Zukunftsperspektiven und schaden der Umwelt.“ Fischer gehört einer ganzen Gruppe von Unionsabgeordneten an, die sich mit den Regierungsplänen nicht abfinden wollen.

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Björn Lomborg am 29. Mai 2019 in der New York Post:

Calling climate change ‘catastrophic’ makes it harder to find real answers

Ever notice how, in the last decade or so, we quietly stopped just having storms and started having “extreme weather events”? It feels like no temperature drop or seasonal downpour is too small for the media to slap a scary name on it and issue minute-by-minute warnings. Well, now some news outlets and campaigners are trying to do the exact same thing for climate change itself. “Global warming” isn’t scary enough to push through the expensive bills campaigners want. Instead of “climate change,” The Guardian has now decided to call it “climate emergency.” And the British newspaper isn’t alone: Democratic presidential candidates including Beto O’Rourke and Kamala Harris use similar language, as does Rep. Alexandria Ocasio-Cortez.

[…]

All of these doomsday narratives had a kernel of truth: They emphasized new and old threats like air pollution, acid rain and global warming. But although their catastrophe scenarios sold the message, their predictions and prescriptions were absurdly off. Just the same thing is happening today. Climate change is real, and it merits attention — but the reality is far less dire than some campaigners suggest.

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Standpoint am 30. Mai 2019:

Greta’s very corporate children’s crusade

Behind the schoolgirl climate warrior lies a shadowy cabal of lobbyists, investors and energy companies seeking to profit from a green bonanza

[…] But the Greta phenomenon has also involved green lobbyists, PR hustlers, eco-academics, and a think-tank founded by a wealthy ex-minister in Sweden’s Social Democratic government with links to the country’s energy companies. These companies are preparing for the biggest bonanza of government contracts in history: the greening of the Western economies.

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Neue Zürcher Zeitung (via MSN) am 16. April 2019:

Streaming ist das neue Fliegen – wie der digitale Konsum das Klima belastet

Was digital ist, muss noch lange nicht grün sein. Die Umweltkosten der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) werden zumeist unterschätzt. Ein wichtiger Treiber für einen rasch steigenden Stromverbrauch ist das Streaming von Videos.

[…] Das zeigt eine Studie der französischen Denkfabrik «The Shift Project». Die Organisation hat den ökologischen Fussabdruck der vermeintlich sauberen ICT-Branche zu mes­sen versucht. Sie kommt zum Schluss, dass die umweltpolitischen Folgen der digitalen Wirtschaft konstant unter­schätzt werden. Grund dafür sei nicht nur die fortschreitende Miniaturisierung der Geräte, sondern auch die «Unsichtbarkeit» der verwendeten Infrastruktur – ein Phänomen, das verstärkt werde durch die wachsende Verfügbarkeit von Dienstleistungen in der sogenannten Datenwolke. Das Cloud-Computing sorge dafür, dass die physische Realität digitaler Produkte noch schwieriger wahrnehmbar werde.

Gar so wolkig-harmlos ist die Schadstoffbilanz der Branche nämlich nicht. So wird der An­teil der ICT-Branche an den weltweiten Treibhausgasemissionen auf 3,7% geschätzt; das ist fast doppelt so viel wie der Beitrag der zivilen Luftfahrt (2%) und knapp die Hälfte des Schadstoffausstosses aller Personenfahrzeuge und Motorräder (8%). Sorgen macht den Studienautoren vor allem die rasche Zunahme des digitalen Energieverbrauchs um zirka 9% pro Jahr. Setzt sich dieser Trend fort und steigt das Datenvolumen im Internet weiterhin um rund 30% pro Jahr, wäre die ICT-Branche schon 2025 für 8% aller Treibhausgasemissionen ver­antwortlich.