Wie sicher ist die Stromversorgung?

Dipl.-Ing. Eberhard Wagner und Dipl.-Ing. Heiner Gathmann:

Wie sicher ist die Stromversorgung?

Die Sicherheit der Stromversorgung wird durch jeden weiteren Zubau von Wind- und PV-Anlagen zusätzlich gefährdet. Hinzu kommt die anstehende Stilllegung von allen konventionellen Groß-Kraftwerken mit deren Eigenschaft der automatischen Bereitstellung von „Momentan-Reserve“. Diese Reserve kann allerdings nur dann wirksam sein, wenn die Anlagen mit einer Mindestleistung „am Netz“ tätig sind. Auch derzeit geplante und gebaute Gaskraftwerke, können nur „Momentan-Reserve“ bereitstellen, wenn diese „am Netz“ arbeiten!–Notwendige Speichersysteme gibt es nicht, werden auch langfristig im erforderlichen Maße nicht zur Verfügung stehen.

–Wasserstoff, beliebig in welcher Form und Technik, wird vor allem aus wirtschaftlichen Gründen die Probleme nicht mildern oder beseitigen.

–Andere Regenerativ-Anlagen (Wasser, Biomassen, Geothermie etc.), die bedingt grundleistungsfähig sind, können die wetterbedingten Lücken von Wind- und PV-Anlagen nicht ausfüllen.

–Die Stromkosten werden weiter stark steigen. Die zusätzlichen CO2-Kosten wirken bereits ab Januar 2021 preistreibend.

–Die Schlussabrechnungen 2021 für Strom und Gas werden alle Bürger erschrecken.

–Welche Partei/Gewerkschaft nimmt diese Gefährdungen ernst, macht diese zum Thema?

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Langemann Medien auf Youtube:

Klartext. Journalismus versagt in der Krise. Hintergründe mit Prof. Michael Meyen.

In diesem Video erhalten Sie Hintergrundinformationen von einem Kommunikationswissenschaftler der Ludwig Maximilans Universität. Prof. Michael Meyen war selbst Journalist und forscht heute mit den Schwerpunkten Journalismus und Medienorganisation an der beliebtesten und erfolgreichsten Universität in Deutschland, der LMU. Welchen elementaren Anteil der in einer schweren Krise steckende Journalismus an der aktuellen Gesellschaftskrise hat, kann man nach Ansicht des Video besser einordnen. Das in dem Video angesprochene Buch : https://amzn.to/3lv7TPB

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Telepolis:

Klimakrise: Die Kosten der Untätigkeit

Die Energie- und Klimawochenschau: Eine unkritische und schlecht vorbereitete Kandidatenbefragung, ein Hungerstreik fürs Klima und eine Wissenschaft ablehnende Digitalisiererin in Laschets Zukunftsteam

Das war schon eine sehr eigenartige Moderation des Dreikampfes der Kanzler-Kandidatinnen und -Kandidaten, den ZDF und ARD am Sonntag zur besten Sendezeit ausstrahlten. Deutschland erschien als eine einsame Insel im weiten Universum, hermetisch abgeschlossen gegen alle Einflüsse aus den fernen Galaxien jenseits von Rhein, Oder und Alpen.

Keine einzige außenpolitische Frage wurde angesprochen, weder der vollkommen desaströse Afghanistan-Krieg, der seit 2009 nach UN-Angaben knapp 20.000 Zivilisten das Leben kostete, noch die dramatische Situation an den EU-Außengrenzen, noch die weiter vor sich hinschwelende EU-Krise. Scheint alles nichts mit der Politik der bisherigen oder der künftigen Bundesregierung zu tun zu haben.

Auch die große Megakrise der 21. Jahrhunderts, die inzwischen – eigentlich unübersehbar – mit der globalen Erwärmung Fahrt aufnimmt, scheint nicht so besonders wichtig zu sein. Lange mussten die Zuschauerinnen und Zuschauer warten, bis sie endlich angesprochen wurde, und dann ging es der Moderation, Maybrit Illner und Oliver Köhr, eigentlich nur ums Geld.

Immer wieder versuchten sie die Antworten dahin zu lenken, dass der Klimaschutz den Bürgerinnen und Bürgern teuer zu stehen kommen werde. Die Flutopfer in Ahrweiler, das großflächige Absterben der Fichtenwälder, die steigenden Herausforderungen beim Küstenschutz, der katastrophal mangelhafte Katastrophenschutz kamen in ihren Fragen hingegen ebenso wenig vor wie die fortgesetzte Zerstörung von Wäldern und Dörfern für den Abbau der Braunkohle, dem mit Abstand klimaschädlichsten Brennstoff, der bestenfalls noch von Torf überboten wird.

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Kennen Sie die Webseite der Kerntechnischen Gesellschaft?

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Die Max-Planck-Gesellschaft überraschte am 16.9.2021 mit einer aktivistischen Meldung, die Angst macht:

Mit rechtlicher Expertise gegen den Klimawandel

Max-Planck-Juristinnen und -Juristen starten weltweite Initiative

Die globale Erwärmung zeigt bereits jetzt in vielen Regionen der Erde drastische Auswirkungen. Sie beeinträchtigt dabei auch grundlegende Rechte, wie das Recht auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit und angemessene Wasserversorgung. Juristinnen und Juristen des Max-Planck-Instituts für Völkerrecht haben nun einen Aufruf an Kollegen weltweit gestartet, ihr Fachwissen und ihren Einfluss zu nutzen, um eine Klimakatastrophe abzuwenden.

Weiterlesen bei der Max-Planck-Gesellschaft

Finden Sie es richtig, dass eine mit Steuergeldern finanzierte Forschungsorganisation so etwas bewirbt?

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Pressetext.com:

Leistung solarer Entsalzung vervierfacht

Technik von Ingenieuren der Ural Federal University vor allem für Entwicklungsländer geeignet

Eine Leistungssteigerung von bis zu 400 Prozent haben Ingenieure der Ural Federal University http://urfu.ru/en mit einer Innovation bei der solaren Trinkwasserherstellung aus Meerwasser erzielt. Grundlage ist das Verdampfungsprinzip. Solare Wärme verwandelt das Wasser in Dampf, der kondensiert. Das Salz bleibt zurück.

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Nochmal Pressetext.com:

Chemiereaktor per 3D-Druck rettet Klima

LLNL-Wissenschaftler erzielen deutlich höhere Ausbeute bei klimaneutralen Treib- und Rohstoffen

Mit Reaktoren aus dem 3D-Drucker ist es Forschern am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) http://llnl.gov gelungen, die Ausbeute an Chemierohstoffen bei der Synthese von CO2 und Wasserstoff massiv zu erhöhen. Fachleute in aller Welt konzentrieren sich darauf, die Katalysatoren, die für diesen Prozess nötig sind, zu verbessern, um mehr produzieren und den Druck sowie die Temperatur absenken zu können.

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Max-Planck-Gesellschaft:

Unser wichtigster Kohlenstoffspeicher: Wie der Boden als dünne Haut der Erde globale Stoffkreisläufe und das Klima beeinflusst

Böden sind der größte terrestrische Speicher („Senke“) für Kohlenstoff und gleichzeitig eine der wichtigsten natürlichen Quellen für CO2 in der Atmosphäre. Dadurch ist organische Bodensubstanz nicht nur für die Bodenfruchtbarkeit, sondern auch als Umschlagort von Treibhausgasen für den Klimawandel von Bedeutung. Am Max-Planck-Institut für Biogeochemie wird untersucht, wie sensibel die Kohlenstoffflüsse im Boden auf Umweltänderungen reagieren und wie sich die Wechselbeziehungen zwischen Vegetation, Klima, Bodenorganismen und Bodeneigenschaften auf die Kohlenstoffspeicherung auswirken.

Weiterlesen bei der Max-Planck-Gesellschaft

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Goethe-Universität Frankfurt am Main:

Hochwasser: Gift aus dem Flussbett

Eine langfristige Gefahr durch Hochwasser wird häufig unterschätzt: Die reißenden Flüsse wirbeln Schadstoffe aus ihren Sedimenten auf, die von Umweltverschmutzungen vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten herrühren. Solche Schadstoffe können nicht nur ökologische Schäden im Fluss verursachen. In Überschwemmungsgebieten können sich die Schadstoffe ablagern und Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten. Darauf hat ein internationales Wissenschaftsteam in einer Übersicht zu wissenschaftlichen Untersuchungen von Hochwasserereignissen in der ganzen Welt hingewiesen. Die Arbeit ist im Journal of Hazardous Materials erschienen und unter Federführung der Goethe-Universität Frankfurt entstanden.

Weiterlesen bei der Goethe-Universität Frankfurt am Main (via idw)

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Universität Bielefeld:

Wenn komplexe Systeme sich selbst zerstören

Es geschieht immer wieder, in der Natur wie in menschlichen Gesellschaften: Plötzlich brechen Systeme zusammen, die man für stabil gehalten hatte. Zwei Beispiele: Organismen sterben an selbst-hervorgerufenen Krankheiten, Staaten zerbrechen. Ob es Parallelen zwischen diesen Phänomenen gibt, wollen Forschende am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld herausfinden.

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Zitat:

„Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

Johann Wolfgang von Goethe

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Deutsche Allianz Meeresforschung e.V.:

Klimawandel mit dem Ozean effektiver begrenzen: Erste Forschungsmission der DAM untersucht Meere als Kohlenstoffspeicher

Das Problem ist bekannt: Immer mehr Kohlenstoff gelangt aufgrund menschlicher Aktivitäten in die Atmosphäre. Die heizt sich auf. Das Klima ändert sich und mit ihm die Lebensbedingungen auf unserem Planeten. Der Ozean bremst diesen Prozess. Seine Wärme- und Kohlendioxidaufnahme ist aber zu langsam, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen zu können − selbst bei ambitionierter Klimaschutzpolitik und drastischer Emissionsreduktion. In der ersten, Anfang August gestarteten Forschungsmission der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) untersuchen rund 200 Forschende in sechs Verbundprojekten, wie die klimaregulierende Bremswirkung des Ozeans in Zukunft verstärkt werden kann.

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Buchtipp:

Wie die Wissenschaftler der Welt für den »Klimawandel« weichgeklopft wurden: Mit einem Vorwort von Fritz Erik Hoevels

Buchbeschreibung:

Dieses spekulative, in letzter Sekunde bei dem dafür eingesetzten Wissenschaftlergremium der UNO (»Weltklimarat IPCC«) ins Gefecht geworfene Diagramm war die einzige Basis, auf der die Behauptung eines menschengemachten statt natürlichen Klimawandels errichtet wurde. Bald danach wurden alle kritischen Stimmen der Fachleute zum Thema erstickt, willige Sprachrohre der mächtigsten Regierungen nachgeschoben und mit propagandistischer Verstärkung unterfüttert. Und so ist es geblieben. – Der australische Soziologe und Archivar Bernie Lewin hat es geschafft, durch Interviews mit den zentral beteiligten Wissenschaftlern und jahrelanges, ausgedehntes Archivstudium den Prozeß der Herstellung des seither UNO-gelenkt eingehämmerten Klimakonstrukts zu rekonstruieren und zu belegen. Denn auch wenn weltweit gut organisierte Priesterschaften dasselbe über Götter oder Hexen tönen, muß es diese deshalb noch lange nicht geben – und für den »Klimawandel« verlangt die Logik dieselbe Prämisse. Die Fakten, wie die seither allgegenwärtige Behauptung zustande kam, finden Sie zum größten Teil nur in diesem Buch (das Ihnen das Medienunisono schwerlich auf die Nase binden wird), dafür aber nüchtern und breit belegt.