Video von Zukunft Skisport: Der Winter in Lech seit 1926/27

Warum es immer noch sinnvoll ist, von einem Klimawandel zu sprechen, statt von Klimaerhitzung: Im Südwesten der USA scheint es ein Sterben von vielen Vögeln zu geben. Als Grund wird ein Kälteeinbruch im GUARDIAN genannt. Man mag sich fragen, warum eine extreme Kältewelle in einem Land, das kaum Gebirge in Ost/West Richtung hat, folglich auch keine natürlichen Barrieren, solche Folgen haben kann? Es ist Winter in Nordamerika! Zum Narrativ passt es aber offenbar gut, auch Kälte der Klimaerhitzung anzuhängen. Aber egal, welches Wetter gerade herrscht, das Thema Klima kann nur verlieren, wenn sogar Kälte der Wärme angekreidet wird.

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(Abbildung Screenshot ARD Mediathek)

Ganz im Zeichen von Corona stand der Jahresrückblick 2020 von Dieter Nuhr. Während das Thema Klima noch einen großen Anteil im letzten Jahr hatte, war dieser in diesem Jahr vergleichsweise klein. Dennoch eine Kostprobe von dem Teil, in dem es ums Klima ging:

„In China werden in den nächsten 15 Jahren 216 neue Flughäfen gebaut. Das ist kein Scherz, das ist interessant, oder? Das ist gerade für die interessant, die dieses Jahr im Dannenröder Forst im Baumhaus saßen und glaubten, dass sie im deutschen Wald das Klima retten würden. Ich fürchte, ob der Klimawandel aufgehalten wird, entscheidet sich nicht in Hessen, sondern in China. Ich weiß, das ist eine schlechte Nachricht für viele, vielleicht ist es aber auch eine gute Nachricht, wenn sich Chinesen entscheiden, irgendwann das Klima zu retten, dann werden sie das auch tun und zwar effizient und nicht wie bei uns im Baumhaus. Jedenfalls wurde in Dannenrod gegen eine Autobahn demonstriert, Riesen-Proteste, so viele Menschen, dass die Polizei Mittelhessen meldete: Wegen der Demo gegen die Autobahn gäbe es keine Parkplätze mehr in der Nähe der Versammlungsfläche. Ja, wie soll man auch zur Anti-Auto-Demo hinkommen wenn nicht mit dem Auto? Da sieht man, es war auch teilweise lustig dieses Jahr.“

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Karl Lauterbach: Impfung gegen CO2 wird es niemals geben. In einem Meinungsartikel in der WELT sieht der Gesundheitsexperte der SPD schwarz für das Klima. Wer sagt es ihm, dass CO2 kein Virus ist? Weiterlesen hier.

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Lech am Arlberg gilt als einer der schneesichersten Wintersportorte der Alpen. Günther Aigner von Zukunft Skisport hat akribisch alle Daten und Fakten zu den Lecher Wintern gesammelt. Beim Schnee konnte er auf in Lech gemessene Daten des Landes Vorarlberg (Hydrographischer Dienst) zugreifen, die eine Rückschau auf 94 Jahre (Start im Winter 1926/27) ermöglichen. Bei den Temperaturen kann man indirekt (ZAMG-HISTALP-Daten) sogar bis 1895 zurückgehen – bis zum allmählichen Beginn des Skisports in den Alpen. Begleiten Sie Günther Aigner auf dieser faszinierenden winterlichen Zeitreise, die spektakuläre Bilder, Charts und Videoausschnitte bietet. Ganz nach Ihren Präferenzen können Sie die Datenschau auch als Präsentation (pdf hier) und als schriftliche Studie (pdf hier) verfolgen:

Die wichtigsten Ergebnisse der Recherchen im Überblick:

–Die jährlich größten Schneehöhen in Lech am Arlberg haben sich über die vergangenen 94 Jahre nicht statistisch belegbar verringert.
 
–Die Neuschneesummen und die Anzahl der Tage mit natürlicher Schneebedeckung pro Jahr haben sich in den vergangenen 74 Jahren nicht statistisch belegbar verändert.
 
–Die dauerhafte Winterdecke beginnt in Lech am Arlberg im Durchschnitt am 15. November. 2020/21 hat es am 20. November eingeschneit, also fünf Tage „zu spät“.
 
–Das Wasser für die technische Beschneiung ist weiterhin reichlich vorhanden. Denn im ohnehin niederschlagsreichen Lech haben sich die Jahresniederschläge über die vergangenen mehr als 100 Jahre statistisch belegbar erhöht.
 
–Die Skisaisonlängen in Lech sind über die vergangenen 35 Jahre statistisch unverändert geblieben. Im Schnitt sind 144 Skitage pro Saison möglich.

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DIE WELT am 15.12.2020 zum EEG 2021:

„Entfällt“ – das Ökostrom-Privileg wird aus dem neuen Gesetz entfernt

Die Bundesregierung wollte den Bau neuer Windkraft- und Solaranlagen per Gesetz zu einer Frage der nationalen Sicherheit erheben. Dazu kommt es jetzt aber doch nicht. Nach Protesten fällt die fragwürdige Aufwertung der Energiewende aus.

Weiterlesen auf welt.de

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Egon W. Kreutzer am 14.12.2020:

E-Mobilität: Irrsinn mit Methode

Peter – Milchmädchen – Altmaier begeistert sich für die so genannte Spitzenglättung.

Den Floh haben ihm die Stromversorger ins Ohr gesetzt, die längst wissen, dass die Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken erhebliche Risiken für die Stabilität der Stromversorgung mit sich bringt, die mit dem zügigen Ausbau der E-Mobilität noch einmal auf ein nicht mehr beherrschbares Niveau gehebelt werden.

Großverbraucher, deren Stromkosten in hohem Maße von der in Anspruch genommenen Spitzenlast beeinflusst werden, haben solche Einrichtungen schon sehr lange installiert. Erreicht der Stromverbrauch im Laufe des Tages einen kritischen Höchstwert, dann werden „unkritische“ Verbraucher für ein paar Sekunden oder Minuten abgeschaltet. Was „unkritische“ Verbraucher sind, entscheidet das Unternehmen allerdings selbst und es entscheidet, über die Reihenfolge, in der bestimmte Verbraucher abgeschaltet werden, um den Schaden durch Unterbrechung der Stromversorgung so gering wie möglich zu halten. So bleibt es zum Beispiel nahezu folgenlos, wenn die Gargeräte in der Küche der Betriebskantine für ein paar Minuten abgeschaltet werden, während die Abschaltung der IT-Netze katastrophale Folgen haben könnte.

Weiterlesen bei Egon W. Kreutzer

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Die rasante Dekarbonisierung mit all ihren neuen Regeln und der Emissions-Buchhaltung öffnet neue Geschäftsfelder. Ein Beispiel ist ClimatePartner. Die Firma kümmert sich um alles: CO2-BIlanzen, Ausgleiche, CO2-Berechnungen.

Für das gute Gewissen, können Sie auch gleich Ihre gesamten jährlichen Emissionen ausgleichen. Bequem per Kreditkarte oder Paypal bezahlbar. Nach getätigtem Ablass, lebt es sich gleich viel besser.

Ob bei den Kompensationsprojekten auch Plant for the Planet-Pflanzungen in Mexiko mit dabei sind?

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Leserzuschrift:

Ich bin an Fahrzeug-Technik und insbesondere an Motoren-Technik interessiert. Hierzu fand ich das unten gezeigte Video mit dem „Motoren-Papst“ Prof. Indra aus Österreich. Kurzweilig und super interessant. Wer nicht das ganze Video schauen kann, dem empfehle ich die Passage 6:50-12:30 min. Hier äußert sich Prof. Indra über das Klima. Ab 41:00 min gibt Indra seine hoch interessante Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Motoren in Fahrzeugen ab.