Quarks & Co: Wolkenbrüche, Hitzewellen und Tornados – Wenn das Wetter verrückt spielt

Am 15.5.2012 wird im WDR Fernsehen (21.00-21:45) auf Quarks & Co die Folge „Wolkenbrüche, Hitzewellen und Tornados – Wenn das Wetter verrückt spielt“ ausgestrahlt.   Aus der Ankündigung : Das Wetter wird immer extremer: Land unter durch Starkregen, Tornados im Ruhrgebiet, Wüstentemperaturen im Rheinland, Hochwasserkatastrophen an Elbe und Donau. Aber nehmen solche Ereignisse in Deutschland wirklich zu? Oder sind wir einfach störanfälliger geworden? Ist das Extremwetter von uns gemacht? Oder sind die Vorfälle normale Kapriolen der Natur? Quarks & Co geht diesen Fragen nach und verdeutlicht den Unterschied zwischen Wetter- und Klimavorhersage. Außerdem zeigt Quarks & Co, dass Kälteeinbrüche kein Beleg …

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Filmkritik: Mit der Tara ins Herz des Klimawandels

Vor kurzem lief auf arte der Dokumentarfilm “Mit der Tara ins Herz des Klimawandels”. Aus dem etwas mysteriös klingenden Titel wird man zunächst nicht richtig schlau. Erst wenn man hört, dass es sich bei der Tara um ein Segelschiff handelt wird einiges klarer. Im Prinzip handelt der Film von acht Männern, die sich 2006 mit ihrem Boot im arktischen Packeis einschließen lassen, um mit durchschnittlich einem halben km/h über den Nordpol zu driften. Die Idee ist nicht ganz neu. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte Fridtjof Nansen mit seinem Schiff Fram eine solche Expedition unternommen. Die Neuauflage der Fahrt fand im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes Damocles statt, das den Klimawandel in der Arktis zu ergründen sucht. Aus diesem Grund führte das Oktett jede Menge meteorologische und ozeanographische Messgeräte mit, um jeden Tag fleißig neue Daten zu erfassen. Unter anderem sägten die Männer ein Loch neben ihrem Boot ins Eis, um dort täglich mithilfe einer Winde eine Messsonde langsam in 4 km Tiefe hinabzulassen. Dabei registrierten sie unzählige wertvolle Temperaturdaten, sammelten Wasserproben, ermittelten den Salzgehalt und andere Eigenschaftswerte des unter dem Eis verborgenen Arktischen Ozeans. Selbst im Satellitenzeitalter sind derartige Daten nur zu gewinnen, wenn man sich an den Ort des Geschehens begibt. 

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Das Große Schmelzen: ZDF Info am 22.3.2012 (05:30-06:00)

Am 22.3.2012 wiederholt ZDF Info die Sendung „Das große Schmelzen“ aus der Reihe „hitec“. Ankündigungstext:

Das große Schmelzen
Expeditionen zu den Brennpunkten des Klimawandels

Durch den Klimawandel ändert die Erde ihr Gesicht. An drei Brennpunkten zeigt sich das besonders: In Grönland ist die Durchschnittstemperatur um fünf Grad gestiegen. In den peruanischen Hochanden schmilzt der Quelccaya-Gletscher, und in Bangladesch dringt Salzwasser über die Arme des Ganges ins Landesinnere. „hitec: Das große Schmelzen“ führt zu den Brennpunkten des Klimawandels.
Dokumentation, Deutschland, 2010, 30 min

Den Film gibt es auch in der 3sat Online-Mediathek.

 
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FILMKRITIK VON kaltesonne.de:

Der Film beginnt mit einer dramatisierten Schilderung der grönländischen Eisschmelze. Der Kontext der natürlichen Klimazyklen wird den Zuschauern leider vorenthalten. Nachzulesen ist er z.B. in unserem Buch „Die kalte Sonne“auf S. 184-186. Man darf bei allem nicht vergessen, dass wir mitten in der Modernen Wärmeperiode leben. Interessant: Während die Inuit offenbar die natürlichen Zyklen verinnerlicht haben, bläst Hans Joachim Schellnhuber im Film kräftig ins Alarmismus-Horn. Er ignoriert dabei, dass ein ähnlicher Erwärmungs- und Schmelzverlauf in der Nacheiszeit wohl alle 1000 Jahre aufgetreten ist, zuletzt während der Mittelalterlichen Wärmeperiode. Stattdessen bemüht Schnellnhuber im Film unnötigerweise die Eiszeit-Kaltzeit-Zyklen der vergangenen 2 Millionen Jahre. Auch der Schweizer Eisforscher Konrad Steffen vom amerikanischen CIRES-Institut nutzt die Gelegenheit, die fragwürdigen IPCC-Ansicht unter das Volk zu bringen.

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