Wenn Messdaten nicht zu den Modellen passen, müssen die Messdaten halt angepasst werden

Von Jan Deichmohle Mit auf ihren Simulationsmodellen beruhenden Simulationsergebnissen (die unbearbeiteten Rohdaten freilich widersprechen), betreiben klimaaktivistische Forscher gerade ein ganz großes Ding. Ihre Modelle sind darauf angelegt, die behauptete Tendenz zu zeigen. In den letzten Wochen lief eine große Welle an, die befürchten läßt, daß sie in einem großen Rundumschlag nichtaktivistische, also wissenschaftliche, Forschung endgültig abräumen, und von Politikern ein noch radikaleres Vorgehen durch Angstmachmeldungen erzwingen wollen. Quelle: Hamburger Bidlungsserver. Schauen wir uns zunächst den Stand der klassischen Forschung an, bevor AktivistInnen Universitäten und andere Institutionen überrollten, wie sie es in verschiedenen Bereichen, darunter auch der Klimaforschung, getan haben. «Das …

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Fritz Vahrenholts monatliche Sonnenkolumne

Pro. Dr. Fritz Vahrenholt

Hier schreibt Fritz Vahrenholt seine monatliche Kolumne. In allgemeinverständlicher Form berichtet er über neue Entwicklungen aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. +++ 5.2.2021 Sehr geehrte Damen und Herren, zunächst zur Temperaturentwicklung. Die globale Mitteltemperatur der satellitengestützten Messungen ging im Januar 2021 um 0,03 Grad Celsius zurück. Die WMO (World Meteorological Organisation) hat entschieden, dass die 30-jährige Referenzperiode von 1981 bis 2010 ersetzt wird durch die Referenzperiode von 1991 bis 2020. Dadurch erscheinen die Temperaturdaten um 0,12 Grad Celsius geringer als bislang. Die Temperaturentwicklung ist gleichgeblieben, nur die Null-Achse ist um 0,12 Grad Celsius nach oben verschoben worden. Der Trend …

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Der Signal-to-Noise-Ansatz

Von Stefan Kennedy ausgehend von diesem Welt-Artikel über Klaus Hasselmann war mein Interesse geweckt, wie man denn mit statistischen Methoden, hier signal_to_noise_ratio, einen menschengemachten Klimawandel beweisen könnte. Ich bin dann tatsächlich auf das Original aus den 70-ern gestoßen und muss zugeben, dass ich nichts verstanden habe: content (mpg.de). Das Dokument aus den 90-ern dagegen ist schon spannend: MPI-Report-168.pdf (mpg.de). Hinzugezogen habe ich noch das hier: A signal-to-noise paradox in climate science | npj Climate and Atmospheric Science (nature.com) Was ergibt sich daraus? Der Ansatz signal_to_noise_ratio ist wissenschaftstheoretisch sehr herausfordernd. Die Ausgangs-situation wird ja gerne als Erforschung eines chaotischen Systems beschrieben, …

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Urteil in Koblenz: 8.000 Euro Strafe für Lügen in Wikipedia

Das Tempo mit dem die neue Tesla Fabrik in Grünheide in Brandenburg entsteht ist beachtlich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es immer noch keine gültige Baugenehmigung gibt. Es wirkt fast wie ein Kontrastprogramm zum Flughafen BER. Auf YouTube kann man sich Drohnenflüge über das Gelände ansehen. (Abbildung: Screenshot YouTube) Derweil ruft Tesla 135.000 PKW in den USA zurück. +++ Frank Henning hat einen Gastartikel für den Focus verfasst. Er ist Kraftwerksingenieur und Autor des Buches „Dunkelflaute: oder Warum Energie sich nicht wenden lässt“. Titel des Artikels ist „Teslas in der Zahnarzt-Allee – Strom ist genug da – die wahren …

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Wetterstation Hof: 1948 noch auf einer Wiese, heute im Gewerbegebiet

Das mit Atomstrom gut versorgte Frankreich fordert den Stop der Pipeline Nordstream 2. Der Grund ist die Verhaftung des russischen Regimekritikers Navalny. Weiterlesen bei der Tagesschau. +++ So könnte Solarstrom von Nordafrika nach Europa fließen. Ein Artikel bei Enformer, dem Energieblog von RWE, gibt einen Zwischenstand über mögliche Nachfolge-Projekte zum gescheiterten Vorhaben Desert-Tec. „In den vergangenen zehn Jahren hat sich jedoch viel verändert: Die Kosten für Solarenergie sind stark gesunken, die Übertragungsnetze zur Stromtransport wurde und werden ausgebaut, und die Sorgen rund um das Thema Klimawandel sind deutlich gewachsen. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass den aktuell diskutierten Vorschlägen …

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Der Nabu als Gehilfe der Windindustrie?

Eigentlich sollte man von einem Verband, der sich dem Naturschutz verschrieben hat, erwarten, dass er dieses Ziel auch verfolgt. Das ist beim Naturschutzbund Nabu allerdings anders. Deren Vorsitzender Krüger hat sich komplett der Windkraft unterworfen und bringt, nachdem er ein Strategiepapier mit führenden Grünen verfasst hat, zahlreiche Mitglieder seines eigenen Verbandes gegen sich auf. Kurz gesagt soll danach Natur- und Artenschutz zugunsten von Windkraftanlagen verklappt werden. Jetzt rebellieren Mitglieder und Unterverbände, die den Schutz von gefährdeten Vogelarten ernstnehmen. Über solche Vogelschützer hat der Grüne Oliver Krischer einmal gesagt, es wären Menschen, die den roten Milan bisher für einen jugoslawischen Partisanen …

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Vegan hergestelltes Wind- und Biogas

Es sieht so aus, als wenn Kälte den Osten und den Norden Europas am Ende der ersten Februarwoche 2021 erreichen wird. Wir erinnern uns, im Jahre 2000 sagte der Klimaforscher Mojib Latif voraus, dass wir in unseren Breiten keine Winter mehr mit Eis und Schnee erleben werden. Später gab er an, dass er leider falsch vom Spiegel zitiert wurde, er stellte das aber über 20 Jahre nie klar. Denn eigentlich meinte er die Zeit nach 2040. Möglicherweise in der Hoffnung, dass ihn niemand mehr darauf anspricht, weil er dann das stolze Alter von 86 Jahren erreicht hat. Was werden wir …

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Veränderungen der arktischen Eisrandlagen

von Dr. Hans-J. Dammschneider Zwischenbericht Januar 2021 Seit Beginn des Jahres 2015 wertet das IFHGK in wöchentlichem Abstand (7 Tage) die vom kanadischen Wetterdienst herausgegebenen arktischen Eiskarten aus. Hieraus ergibt sich ein lückenloser Eindruck der aktuellen Veränderlichkeit der Eisrandlagen zwischen Ostgrönland/der Ostgrönlandsee und der Barentssee . Am Beispiel der jeweils zusammengefassten N-S-Profile (siehe Abb. 1) auf 100W – 00 – 100E (roter Sektor) 100 – 200W (grüner Sektor) 300 – 400E (blauer Sektor) lässt sich für den bisherigen Beobachtungszeitraum (6 Jahre) im Mittel ein leichter Vorstoss der Eisrandlagen feststellen (siehe Abb. 2). Dies Phänomen, das den langfristigen Veränderungen/dem Anstieg der …

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Hypothese: Sonnenzyklus ermöglicht mehrjährige Langfristprognosen für Niederschläge

Von Dr. Ludger Laurenz Zusammenfassung Nach neuen Untersuchungen besteht ein engerer Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und unserem Wetter als bisher bekannt ist. Die Untersuchungsergebnisse zeigen ins Auge springende auffällige Zusammenhänge zwischen der Sonnenaktivität und dem Wetter. Dabei handelt es sich noch nicht um eine Bestätigung der Idee mit wissenschaftlichen Methoden/Statistiken. Es könnte aber der Beginn einer Forschungsstrecke sein. Der Nachweis des solaren Einflusses auf das Wetter gelingt, wenn der Sonnenzyklus so eingeteilt wird, dass der Zyklus bei hoher Intensität beginnt, das Aktivitätsminimum in der Mitte liegt und wieder bei hoher Intensität endet. Die einzelnen Sonnenzyklen müssen für den Vergleich untereinander …

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Überraschung: Grönländisches Inlandeis hat 2017 zugenommen

CO2-neutral und klimaneutral ist ein Unterschied. Das meint jedenfalls der Autor eines Artikels bei Bloomberg. „We often hear more about carbon dioxide not just because it’s the most impactful greenhouse gas, but also because it’s likely the easiest to cut and thus targeted first in “neutrality” goals. Reducing some non-CO2 greenhouse gases, such as nitrous oxide produced from fertilizer run-offs, can be much harder than finding replacements for fossil fuels.“ Zum Artikel geht es hier lang. +++ Das nennt sich dann wohl perfekter Lobbyismus. Die Windkraftbranche hat laut WELT in 2020 kräftig zugelegt, vermittelt der Öffentlichkeit aber genau das gegenteilige …

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Urmenschen meisterten Umweltveränderungen

Großbritannien prüft den Einsatz von Gezeitenkraftwerken. Weitere Informationen zu den Planungen gibt es bei Enformer, den Energieblog von RWE. „Dass man gerade in Großbritannien immer wieder über die Nutzung der Meereskraft nachdenkt ist kein Zufall, schließlich ist das Land von Meer umgeben. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die britischen Meere etwa die Hälfte des europäischen Meereskraftpotenzials bergen. Das theoretische Stromerzeugungspotenzial liegt demnach bei 285 Terawattstunden pro Jahr. Das würde genügen, um fast 90 Prozent des britischen Stromverbrauchs zu decken.“ +++ Das Energiewetter von Enformer für den 25.01.2021 um 12:00 Uhr. Wind kommt bei der Stromgewinnung auf weniger als …

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Pro-Kopf-Klimaprämie für einen sozialverträglichen CO2-Preis

Wetterextreme treffen die Ärmsten, so titelt die Tagesschau, um dann im weiteren Verlauf zu interessanten Zahlen zu kommen. Für die Hitzewellen 2019 war in Deutschlands Nachbarländern ausschließlich der Klimawandel verantwortlich.In Deutschland hingegen geht es zu 66%-90% auf die Kappe des Klimawandels. Eine Varianz von 50%, wenn man von 66% als Basis ausgeht. Es wäre mit Sicherheit spannend zu erfahren, warum es bei drei Ländern, die so dicht beieinanderliegen, solche Unterschiede gibt. Der Artikel erklärt es leider nicht. Germanwatch berichtet und viele Medien verbreiten es, offenbar ohne die Daten und Fakten zu prüfen oder wenigstens zu hinterfragen. Was man von diesem …

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