Wie alles begann

Von Werner K. Rüedi London, 3. November 1966. In einem Club in London dinnieren drei Herren mittleren Alters. A ist Berater bei der britischen Regierung. B ist VR-Präsident bei einer KKW-Gesellschaft und C bekleidet einen hohen Posten bei einem Ölkonzern. Das Gespräch dieser Herren behandelte die Opposition gegen die KKW’s, die Preiserhöhungen der OPEC-Staaten, die ständigen Konflikte mit der Bergarbeiter-Gewerkschaft, die bald unverkäuflichen Kohlehalden und die sich aktivierenden Umweltschützer. Es sagten: A: Ich habe eine Lösung für unsere Probleme. Wir holen einfach die antiquierte These von diesem Svante Arrhenius hervor, der behauptet hatte, dass sich mit steigendem Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre … weiter lesen

Die verschwundenen Vögel in Nordamerika: Wie konstruiert man dafür einen Schuldigen?

Von Uli Weber ZEIT Online meldete am 20. September 2019 unter dem Titel „Drei Milliarden Vögel seit 1970 verschwunden“: „In Nordamerika gibt es laut einer in „Science“ veröffentlichten Studie ein Viertel weniger Vögel als vor 50 Jahren. Schuld daran ist demnach die intensive Landwirtschaft.“ Immerhin wurde dort auf einen Artikel auf „ScienceMag.org“ verlinkt, der wiederum zur Originalveröffentlichung führte: REPORT “Decline of the North American avifauna” Kenneth V. Rosenberg et al. (2019) DOI: 10.1126/science.aaw1313, erschienen auf Science am19. Sept. 2019. Im Abstract heißt es dort, Zitat: “Species extinctions have defined the global biodiversity crisis, but extinction begins with loss in abundance … weiter lesen

Die Sonne im August 2019 und ein neu entdecktes negatives Feedback unseres Klimasystems?

Von Frank Bosse und Fritz Vahrenholt Der Stern im Zentrum unseres Planetensystems übererfüllte die Erwartungen an ihn im tiefen Minimum auch im letzten August: Die festgestellte SSN (für SunSpotNumber) betrug lediglich 0,7. An nur zwei Tagen des Monats gab es überhaupt nur einen winzigen Fleck zu beobachten. Damit erbrachte die Aktivität im August nur ganze 3% des Mittelwertes im Zyklusmonat 129. Bemerkenswert: Der über die letzten 3 Monate gemittelte SSN-Wert bleibt unter 1. So etwas passierte im letzten Minimum (SC23/SC24)erst  3 Monate vor seinem Ende.   Abb.1: Der Verlauf der Fleckenaktivität über den SC 24 (rot) hinweg im Vergleich zu … weiter lesen

Mojib Latif gibt Entwarnung: Amazonas-Brände sind fürs Klima egal!

New York City macht Ernst: Die Stadt will ihren Hackfleisch- und Hot Dog-Konsum drastisch reduzieren, um das Weltklima zu retten. Vegetarier jubeln. Das Land der vormals unbegrenzten Möglichkeiten hat bald eine Möglichkeit weniger. —————————- Fakten vs. Klimahysterie – Prof. Werner Kirstein bei SteinZeit: —————————- Klaus Ermecke (KE Research) hat einen Bericht verfasst (pdf hier): Energiepolitik im Konzeptnebel: Ein Plädoyer für das Aufräumen in den Köpfen Einführung Energie ist ein Wirtschaftsgut. Bürger nutzen es unmittelbar, und es wird Bestandteil jeglicher Industrieproduktion. „Energie auf Knopfdruck“ ist Voraussetzung und Merkmal unserer Zivilisation. Aus diesem Grunde ist die ständige Verfügbarkeit von Energie so wichtig. … weiter lesen

Klima abseits ausgetretener Pfade

Von Thomas Anderl Ist das Thema Klimawandel wirklich so komplex, dass es nur die eingefleischten Experten mit den Supercomputern im Hintergrund verstehen und dem Normalbürger nur Glauben oder Nicht-Glauben bleibt? Oder muss es nicht grundsätzlich möglich sein, auch komplexe Zusammenhänge auf einfache Weise zu erklären? Diesem Anspruch wurde in neutralen, unabhängigen Untersuchungen nachgegangen: Das Thema Klimawandel mit einfachen Mitteln zu begreifen. Ziel ist also, das Wesentliche mit einfachen Modellen zu erfassen – so weit wie möglich aus der Vogelperspektive und in eingängiger Begriffswelt. Anthropogene CO2-Emissionen – Quellen und deren Einordnung Es ist Fakt, dass die Menschheit in den letzten 250 … weiter lesen

KLIMAGEDDON: Achten Sie mal darauf, es zählt nicht mehr das Wort, sondern wer es gesagt hat

Von Uli Weber Wir leben in einer vollhysterischen Wohlfühlgesellschaft, in der jeder beim Ausleben seines Wahns für sich annimmt, alle anderen würden am Ende seine Zeche schon mitbezahlen. Denn mit einer autoruinösen Symbolpolitik versuchen wir die Welt vor einem aus vollalimentierten High-Tech-Kaffeesatz-Modellen geweissagten KLIMAGEDDON zu retten und setzen damit unseren industriellen Lebensstandard aufs Spiel; denn beides ist genauso unvereinbar wie einstmals die VEB-Wirtschaft und die D-Mark. Klimabüßer und Klimaflagellanten beherrschen den öffentlichen Raum, wobei Letztere sich heute mehr als Klimaeinpeitscher verstehen. Die Nachrichten in den Mainstreammedien werden von apokalyptischen Bildern beherrscht, die Arktis und der Regenwald brennen, Gletscher schmelzen direkt … weiter lesen

Der perfekte Klüngel

In Großbritannien gab es in den letzten Monaten nicht nur den Brexit zu bestaunen, sondern auch militante Klimaprotestierer, die den Verkehr zum Erliegen brachten und sich an Gebäude ketteten. Auffällig dabei ist, dass es sich bei den Demonstrierern vor allem um Jugendliche aus reicherem Elternhaus handelt. Sie kämpfen für mehr Verbote und höhere Preise, die sie selber gut schultern können, die ärmeren Schichten jedoch sicher überfordern werden. Vielleicht ist es die Lust, anderen Menschen den eigenen Lebensstil aufzudrücken, pure Machtlust. Die meisten jugendlichen Protestierer haben nicht einmal wissenschaftliches Hintergrundwissen, geschweige denn einen Schulabschluss, um die komplizierte Materie zu durchschauen. Sie … weiter lesen

Der Spiegel kriegt die Erosion nicht in den Griff

Von Thomas Anderl erschien Ende Juli 2019 das Buch „Unser Klima – Abseits ausgetretener Pfade: Dem eigenen Verständnis auf der Spur„. Aus der Buchbeschreibung: Würden Sie gerne mehr verstehen zu: Klimawandel, Treibhausgase, CO2, Erderwärmung, Vorgänge in der Natur versus menschenverursachte Wirkungen, mit Blicken in die Vergangenheit sowie in die Zukunft? Wir haben uns auf die Suche begeben nach Erklärungsmodellen, abseits bestehender Pfade, und sind fündig geworden. Es ist gelungen, ein komplexes Thema mit einfachen Ansätzen umfassend zu beschreiben. Mit einfachen Schlussfolgerungen, untermauert von wissenschaftlichen Betrachtungen, ist für jeden etwas dabei: Die Anleitung zur eigenen Meinungsbildung anhand simpler Zusammenhänge ebenso wie … weiter lesen

Bittere Erkenntnis: Auch Ostsee-Heringe müssen sich an den Atlantikzyklus halten

Die Tageszeitung ‚Neues Deutschland‘ hat eine lange Tradition neutraler und argumentativ ausgewogener Berichterstattung. Was im „nd“ steht, muss einfach stimmen, darüber herrschte im Osten der Republik jahrzehntelang Konsens. Am 9. März 2019 erläuterte Thomas Isenburg im Neuen Deutschland, wie sehr der Klimawandel der geliebten Ostsee schon übel mitspielt: Ostsee und Klimawandel: Den Heringen wird’s zu warm In der Ostsee hat der Klimawandel für die Fischer bereits erhebliche Konsequenzen. […] [Der Greifswalder Bodden] ist umgeben von der Insel Rügen im Norden und dem vorpommerschen Festland im Westen und Süden. Im Osten trennt die nur etwa 1,5 bis 2,5 Meter unter dem … weiter lesen

Unsicherheitsfaktor: Klimaschwankungen im Pazifik erschweren genaue Prognosen

Der dänische Geologe Prof. em. Dr. Johannes Krüger wirbt in einem offenen Brief an die Dänischen und Norwegischen Regierungschefs für mehr Augenmaß bei der Behandlung des Themas „Klimawandel“. In der öffentlichen Diskussion würden sich etliche Fehler eingeschlichen haben. Beitrag auf Climategate.nl aus dem April 2019: Open letter to governments on climate change and climate policy This letter has originally been written by the Danish geologist, prof. em. dr. Johannes Krüger, and was addressed to the Danish Prime Minister, Lars Løkke Rasmussen. Subsequently, the letter has been translated into Norwegian and – with slight amendments – addressed to the Norwegian Prime … weiter lesen

Generalsekretär der Weltmeteorologie Organisation kritisiert Weltuntergangsvisionen von Klimaalarmisten

Gute Nachrichten vom NDR am 22. Mai 2019: Klimawandel: Schlappe für Langeooger vor Gericht Das Gericht der Europäischen Union (EuG) hat eine Klage gegen die EU wegen nicht ausreichender Klimaziele zurückgewiesen. Das EuG ist Teil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und in diesem Fall die Vorinstanz. Zu den Klägern gehört neben acht weiteren Familien aus Europa, Kenia und den Fidschi-Inseln ein Ehepaar aus Langeoog. Maike und Michael Recktenwald, Betreiber eines Hotels, sehen ihre Existenz gefährdet: Der Klimawandel bedroht ihr Hotel, ihre Insel, ihre Lebensgrundlage, wie sie im Mai vergangenen Jahres sagten, als die Klage eingereicht wurde. Doch das EuG wies diese … weiter lesen

Hätte der NDR seinerzeit Galileo Galilei auch als „Leugner“ diffamiert?

Von Uli Weber Der Begriff „Leugner“ kommt im täglichen Leben eigentlich eher selten vor, es sei denn, es geht um religiöse Glaubensfragen, historische Ereignisse oder die Tagesschau. Mit Datum vom 11. August 2019 hatte sich der Autor beim NDR Rundfunkrat über die 20-Uhr-Tagesschau vom 07.08.2019 beschwert. Der Vorwurf an den NDR lautete, dass im Tagesschau-Beitrag zum Regenwald in Brasilien bei Minute 3:40 der Kampfbegriff „Leugner des Klimawandels“ verwendet worden war. Durch den Gebrauch dieses Ausdrucks wurden meines Erachtens nach die öffentlich-rechtliche Objektivität und die Würde des Menschen verletzt. Gleichzeitig stellt die Verwendung dieses einseitig diffamierenden Kampfbegriffs in meinen Augen eine … weiter lesen

Globaler Umweltpakt will auch ohne wissenschaftlichen Beleg regulieren

Die „Expertengruppe“ Global Pact for the Environment hat einen Vertragstext erstellt, um Klimamaßnahmen verbindlich durchdrücken zu können (pdf hier): VOR-ENTWURF EINES GLOBALEN UMWELTPAKTS Bemerkenswert ist Artikel 6: Artikel 6 Vorsorge Im Falle des Risikos von schweren oder unumkehrbaren Umweltschäden darf das Fehlen von wissenschaftlicher Gewissheit kein Grund sein, wirksame und angemessene Maßnahmen zur Verhinderung von Umweltschäden auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Genial. Wissenschaftliche Belege werden nicht mehr benötigt. Ein pauschales Ermächtigungsgesetz also. Die Ökodiktatur lässt schön grüßen. Etliche Länder bereiten offenbar einen Beitritt zum Umweltpakt vor, darunter die Schweiz. ————————————— Frohlocken bei den Klimaalarmisten: Die Hurrikansaison ist in vollem … weiter lesen

Klimapolitischer Sprecher der FDP, Lukas Köhler: „Die apokalyptische Panik vorm Weltuntergang führt nur zu falscher Politik“

Greta, Stefan Rahmstorf, Michael Mann und ihre Klimaalarmistenkollegen haben ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Sie haben kräftig Klimaangst verbreitet und treiben die Politik vor sich her. Ein Gutes könnte die Eskalation des Klimaalarmismus jedoch haben: Die zahlreichen drohenden Verbote und apokalyptischen Szenarien werden vielleicht doch die krasse Überzeichnung allmählich deutlich machen, so dass der Widerstand gegen den Alarmismus sprunghaft wächst. Es vergeht kein Tag, an dem nicht eine weitere Branche in den Klimastrudel hineingezogen wird: Autoindustrie, Fleischproduzenten, Fluggesellschaften, Kreuzfahrtschiffe…. Die Schere weitet sich, und schon bald müssen sich die Leute endgültig entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Dem angesehenen Klimawissenschaftler … weiter lesen

Österreichisches Weinviertel: Sonnenaktivität nimmt Einfluss auf Mäusepopulation über Winterkälte

Ein Artikel im Standard vom 2. August 2019 lässt aufhorchen. Trotz der Klimaalarm-verheißenden Überschrift werden im Artikel selber natürliche Klimazyklen als Ursache für Klimafolgeereignisse (hier: Mäuseplage) angeführt. Ganz konkret geht es um – bitte ganz festhalten – die Sonnenaktivität und ihren Einfluss auf die Härte der Winter. Weinviertel: Von der Klimaerwärmung zur Mäuseplage Im Weinviertel klagen Landwirte über besonders große Ernteverluste durch Mäuse. Schuld daran sind Klimawandelphänomene, sagt ein Experte […] Der Boden sei mit Mäuselöchern zum Teil „versiebt“, sagt Manfred Weinhappel von der Landwirtschaftskammer Niederösterreich. In einem solchen Ausmaß habe er das noch nicht gesehen. Zumindest nicht in den … weiter lesen