Klimagefahr im Amazonas-Regenwald – vor vielen hundert Jahren

Dokumentarfilme zum Klimawandel gibt es auf beiden Seiten der Diskussion. Ashley Bieniek-Tobasc und Kollegen gaben den Filmemachern im Mai 2019 Tipps, wie sie ihre Botschaft besser an den Zuschauer bringen können. —————————— Ulrich Reitz stellte im März 2019 im Focus lustige Schilder der FFF-Demos vor. —————————— Eine mutige Pressemitteilung der University of Utah aus dem Juni 2019 erläuterte die signifikante natürliche Klimavariabilität, die bereits während der Mittelalterlichen Wärmeperiode und der Kleinen Eiszeit im südamerikanischen Amazonasbecken viel Unheil bei den dort ansässigen Bewohnern angerichtet hat: Past Climate Change: A Warning for the Future? A new study of climate changes and their effects … weiter lesen

Vor 8000 Jahren ging es den skandinavischen Gletschern schon einmal an den Kragen

In den Rocky Mountains in Montana haben Nationalparksmitarbeiter klammheimlich Schilder abgebaut, die den Exitus der dortigen Gletscher für 2020 vorhergesagt hatten. Das Problem: Die Gletscher sind immer noch da. Mittlerweile ist man sich offenbar auch gar nicht mehr so sicher, ob die Gletscherschmelze im westlichen Nordamerika nicht zu einem gewichtigen Teil durch natürliche Variabilität gesteuert wird. Menounos et al. 2019 gehen damit offensiv um: It remains uncertain whether mass change observed over the last 18 years is related to natural climate variability known to affect glacier mass balance in [Western North America] (Bitz & Battisti, 1999; Hodge et al., 1998; Moore … weiter lesen

Spiegel gibt sich ahnungslos: Der zyklische Regen in Marokko

Klimaalarm von Raphael Thelen im Spiegel am 7. Juni 2019: Folgen des Klimawandels: Gestern ein Paradies, heute verdorrt, morgen unbewohnbar Dürre, Sandstürme und Starkregen zerstören Oasen im Mittelmeerraum. Es ist eine Vorschau auf das, was bald Millionen Menschen in Südeuropa droht Weiterlesen im Spiegel (für Abonnenten) Thelen fabuliert von versiegenden Regenfällen und häufigeren Sandstürmen, skizziert klimatische Horrorbilder. Kennt er sich wirklich in der Materie aus? Zu seiner Ausbildung weiß Wikipedia: Thelen studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Volkswirtschaftslehre auf Magister an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Mit den Naturwissenschaften hat Raphael Thelen offenbar nicht so viel am Hut. Von der Zyklik in Marokkos Hydroklima … weiter lesen

Klimaerwärmung bringt Vorteile für Sibirien

Saharaforscher Stefan Kröpelin im April 2019 im Videoporträt des Stifterverbands Forschergestalten: Stefan Kröpelin Die Wüste ist eine faszinierende Landschaft – und ein einzigartiges Forschungslabor: Seit Jahrzehnten untersucht Stefan Kröpelin von der Universität zu Köln die geologische Entwicklung der Sahara. Und von ihr weiß er viel zu erzählen. —————————- Thomas Schmid am 25. September 2019 auf welt.de: Falsche Ehrfurcht vor Greta Thunberg […] Mit ihrer wütenden Tränenrede vor den Vereinten Nationen in New York hat Greta Thunberg aber eindeutiger als zuvor verdeutlicht, dass ihr rastloses Engagement mit Politik nichts zu tun hat. Demokratische Politik ist immer fehlbar, sie schreitet im Zick-zack-Gang, … weiter lesen

Global Worming

Pressemitteilung der Technischen Universität München vom 13. Juni 2019: Hardware und IP-Adressen für CO2-Fußabdruck der Kryptowährung analysiert: Bitcoin verursacht ähnlich viel CO2 wie Hamburg Der Einsatz von Bitcoins verursacht jährlich rund 22 Megatonnen Kohlendioxid – ähnlich viel wie Hamburg oder Las Vegas. Dies zeigt die bislang detaillierteste Kalkulation des CO2-Fußabdrucks der Kryptowährung. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) wertete dafür unter anderem Börsenunterlagen von Hardware-Herstellern und IP-Adressen der Bitcoin-„Schürfer“ aus. Die Währung Bitcoin ist zwar virtuell, die Energie aber, die für ihren Einsatz verbraucht wird, ist real. Damit eine Überweisung ausgeführt und dokumentiert wird, muss eine Rechenaufgabe von … weiter lesen

Klimanotstandswarnung der 11.000 Wissenschaftler widerspricht dem Wissenschaftsethos

Axel Bojanowski am 7. November 2019 auf Cicero: Problematische Warnung der 11.000 Es war eine der großen Nachrichten der Woche, die „Warnung von 11.000 Wissenschaftlern vor einem Klimanotstand“. Fast alle Medien berichteten, meist an prominenter Stelle. Kläglich war das, auch weil der Aufruf dem Wissenschaftsethos widerspricht […] Doch die Warnung der 11.000 Wissenschaftler ist aus mehreren Gründen problematisch: Sie gründet auf einem mangelhaften Aufsatz. Sie widerspricht dem Ethos der Wissenschaft. Es gibt Zweifel an den Unterzeichnern. Und die Unterzeichner erliegen einer anrüchigen Versuchung. Inhaltliche Mängel des Aufrufs Das Spektakel um die Warnung der 11.000 erweist dem Thema einen Bärendienst. Es … weiter lesen

Klimadebatte droht in Massenpsychose abzugleiten

Spiegel Online am 12. November 2019: Philosoph über Sprache und Symbole in der Klimadebatte: „Der Auftritt Greta Thunbergs hatte etwas Fanatisches“ Alexander Grau analysiert die Rhetorik in der Politik: Statt mit Fakten werde zunehmend mit Gefühlen, Betroffenheit und Kitsch argumentiert.  Alexander Grau ist Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wirtschaftsjournalist. Für das politische Magazin „Cicero“ schreibt er die Kolumne „Grauzone“.   SPIEGEL: Herr Grau, was haben Sie gedacht, als Sie den Ausbruch von Greta Thunberg bei der Uno in New York gesehen haben, ihr emotional vorgetragener Vorwurf des „How dare you!“, wie könnt ihr nur? Grau: Der Auftritt Greta Thunbergs … weiter lesen

Schwefelhexafluorid: Wie sauber ist Windkraft wirklich?

Die Welt am 6. November 2019: Windrad-Schrott: Das 70.000-Tonnen-Problem der Energiewende Artikel hier lesen (für Abonnenten) ——————————— Der Standard am 1. November 2019: Schwefelhexafluorid: Wie sauber ist Windkraft wirklich? Es ist 24.000-mal so klimaschädlich wie CO2: Schwefelhexafluorid ist das stärkste bekannte Treibhausgas. Doch die erneuerbaren Energien sind auf seine Eigenschaften angewiesen Küstennahe Windfarmen könnten den Energiebedarf der Welt locker stillen, vermeldete kürzlich die Internationale Energieagentur. Im Moment kämen 0,3 Prozent des globalen Stroms aus Windkraft – das Angebot könnte laut dem Bericht in den nächsten fünf Jahren aber um 50 Prozent steigen. In Österreich stammen rund elf Prozent der Stromproduktion … weiter lesen

Klimakatastrophe in Südamerika: Als vor 8000 Jahren plötzlich der Regen ausblieb

Tagesschau am 8. November 2019: Klimawandel: Kaiserpinguine vom Aussterben bedroht Wenn die Erderwärmung mit derzeitigem Tempo voranschreitet, könnten Kaiserpinguine einer neuen Studie zufolge bis zum Ende des Jahrhunderts fast ausgestorben sein. Bis 2100 würde ihre Zahl um 86 Prozent abnehmen. Wie hoch ist das Tempo der Antarktiserwärmung in den letzten Jahrzehnten eigentlich? Die Antwort mag Sie überraschen und die Kaiserpinguine erfreuen: Null. Temperaturentwicklung der Antarktis laut Rimfrost.no (via WUWT): Abbildung: Temperaturentwicklung der Antarktis seit den späten 1950er Jahren. Quelle: Rimfrost (via WUWT). ———————————— Pressemitteilung der AGU vom 9. Mai 2019: Climate change is giving old trees a growth spurt Larch … weiter lesen

Warum mag der IPCC keine Geologen?

Ulrich Schödlbauer auf Achgut am 7. November 2019: Die apokalyptischen Reiter der Klimapolitik (Teil 4) […] Ein zu Prognosezwecken erstelltes Klimamodell, das nach Insider-Auskunft immer dann falsche Prognosen liefert, wenn man es an bereits eingetretenen Zuständen testet, ist entweder untauglich oder unausgereift. Ein auf „zweifelsfreien“ Daten basierendes Klimamodell, das bei jedem signifikanten Datenschub – etwa der in den späten neunziger Jahren einsetzenden „Erwärmungspause“ – nachjustiert und mit Zusatzhypothesen aufgeputzt werden muss, von denen vorher nirgends die Rede war, wirft berechtigte Zweifel an der Grundhypothese auf. Ein in mehreren Varianten, zwischen denen keine rational begründbare Wahl möglich ist, vorliegendes Modell nährt … weiter lesen

Axel Bojanowski: Spektakel um die Warnung der 11.000 ist ein Tiefschlag für die Glaubwürdigkeit der Forschung

Klimaaktivisten haben es in den letzten Monaten geschafft, 90% der Bevölkerung gegen sich aufzubringen. Aufs Korn genommen haben sie Flugreisende, nichtelektrische Autobesitzer, Fleischesser, Plastikbenutzer und jetzt auch noch Häuslebauer. Ralph Diermann am 6. März 2019 auf piqd.de: Beton – der sträflich vernachlässigte Klimakiller Sand und Kies, ein bisschen Zement, etwas Wasser dazu und ein paar Zusatzstoffe: fertig ist der Beton, der beliebteste Baustoff der Welt. Er ist frei formbar, druckfest und robust, kann Wärme speichern, aber nicht brennen. Ein wunderbares Material – wenn da bloß nicht die katastrophale Klimabilanz wäre. Bei der Herstellung einer Tonne Beton wird eine Tonne Kohlendioxid … weiter lesen

Sie heißt nicht Greta, sondern Antje

Frau Prof. Dr. Antje Boetius ist Meeresbiologin und Direktorin des Bremerhavener Alfred-Wegener Instituts (AWI). In der Klimadebatte ist sie eher auf der Seite der Klimawarner angesiedelt. Wikipedia: In der öffentlichen Debatte um die Klimakrise setzt sich Boetius für eine deutliche Verschärfung des Klimaschutzes ein; so schrieb sie 2019 mit Blick auf die Politik: „Mutig bedeutet hier, jetzt für den Klimaschutz einen großen Schritt zu tun. Mutig heißt, dafür zu sorgen, dass der Bürger mitkommt und dabei mitmachen will und kann. Wir können uns wirklich keine Verzögerung beim Klimawandel und auch nicht das Verpassen unserer eigenen Ziele leisten.“[2] Sie ist eine … weiter lesen

Kanadische Modellierer ignorieren 100-jährigen Kalibrierungsdatensatz

Die kanadische Umweltbehörde lässt offenbar 100 Jahre harter Wettermessdaten in ihren Klimamodellen unberücksichtigt, da angeblich die Anzahl der Wetterstationen zu gering gewesen sei. So bleiben die Jahre von 1850-1949 ohne Kalibrierung, was für die Modellierer bequem ist, denn sie müssen die lästige Vergangenheit nicht reproduzieren. Was sie dabei offenbar vergessen: Schlecht kalibrierte Klimamodelle sind wenig vertrauenswürdig und Prognosen wenig verlässlich. Ist man möglicherweise gar nicht so richtig an robusten Vorhersagen interessiert und will lieber ein bereits vorgefasstes Szenario als Ergebnis ausgeben? Toronto Sun am 17. September 2019: Feds scrapped 100 years of data on climate change Canadians already suspicious of … weiter lesen

Genialer Aktivistenvorschlag: Klimaschutz durch verkürzte Arbeitswoche

Jürgen Fritz Blog am 1. März 2019: Greta Thunberg: Marionette des linken Mainstreams Die Welt hat ein neues Orakel. Delphi ist out, die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg in. Seit dem Klimagipfel in Katowice und ihrem Auftritt beim Weltwirtschaftsforum 2019 in Davos ist die Schülerin so etwas wie die selbstinkarnierte Vernunft des Wahren, Guten und Schönen. Wer gegen den Jungsporn und ihr Wertebild wettert, erntet einen gewaltigen Shitstorm, wie Stefan Groß verdeutlicht. Eine Inszenierung aus fremder Hand Im Grunde spricht Greta nur das aus, was Millionen von Intellektuellen schon seit Jahren kritisieren. Gegen die einst vom Philosophen Hans Jonas als Maxime der … weiter lesen