Radiosendung zum Klimawandel auf DRS2 am 24.2.2012 um 9 Uhr

Weltwoche-Redaktor Alex Reichmuth zu Gast bei DRS 2. Thema: Klimawandel. Weltwoche-Redaktor Alex Reichmuth ist am Freitag, 24. Februar, Gast in der Sendung «Kontext» von Schweizer Radio DRS 2 zum Thema Klimawandel. Anlass für die Sendung ist das neu erschienene Buch «Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet» von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning. Weitere Gäste in der Sendung sind Andreas Fischlin, Klimaforscher und Professor für Systembiologie an der ETH Zürich, und Andreas Brenner, Professor für Philosophie, Globalisierung und Wirtschaftsethik an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die Sendung beginnt um 9 Uhr. Quelle: Die Weltwoche DRS2 live online hören

Der neue IPCC-Klimabericht: Sonne noch weiter degradiert !

In unserem Buch „Die kalte Sonne“ hatten wir noch die vage Hoffnung, dass der Weltklimarat in seinem derzeit entstehenden, neuen Bericht seinen Irrtum bemerken würde und die vielen klaren Hinweise auf eine aktivere Rolle der Sonne im Klimageschehen honorieren könnte. Auf Seite 161 schrieben wir: „Wie wahrscheinlich ist es, dass im 5. Klimazustandsbericht des IPCC zu lesen sein wird: Tut uns leid, wir haben uns 2007 wohl mit der Sonne ein bisschen geirrt. Da steckt wohl doch mehr dahinter, als wir damals gedacht hatten?“ Tja, nun ist es vorzeitig ans Licht gekommen, was der IPCC mit der Sonne wirklich vorhat. Anstatt sie endlich in angemessener Weise in die Klimamodelle einzubauen, will der Weltklimarat die Sonne nun sogar offenbar noch weiter beschneiden. Bereits im Klimabericht von 2007 war das CO2 14 mal klimawirksamer als die Sonne. Das ging dem IPCC aber wohl noch nicht weit genug. Im First Order Draft des gerade neu entstehenden Berichts geht die Demütigung weiter, und das CO2 wird nun offenbar bereits  40 mal so stark wie der Einfluss der Sonne angesetzt, gemäß dem sogenannten Strahlungsantrieb. Dies berichtete jedenfalls jetzt ein Gutachter, der das neue IPCC-Manuskript bereits in einer ersten Version prüfen konnte.

In seinem äußerst kritischen Gutachten, bemängelt Alec Rawls, dass der Weltklimarat trotz überwältigender Hinweise auf eine signifikante historische Klimawirkung der Sonne, diese auch im neuen Bericht nahezu komplett ignoriert. Wie wir ebenfalls in unserem Buch „Die kalte Sonne“ ausführlich darlegen, fällt der Temperaturanstieg der letzten 150 Jahre sowohl mit einer Zunahme des CO2 als auch einer signifikanten Steigerung der Sonnenaktivität und des Sonnenmagnetfeldes zusammen. Rein statistisch wären damit sowohl CO2 also auch die Sonne Kandidaten für den Antrieb der Erwärmung. Der Blick zurück in 10.000 Jahre der vorindustriellen Zeit zeigt, dass Sonne und Temperatur stets miteinander gekoppelt waren und Temperaturveränderungen in ähnlicher Höhe stattfanden wie in den letzten 150 Jahren, nämlich etwa 1 °C. Rawls argumentiert nun korrekterweise in seinem Gutachten, dass der Weltklimarat aufgrund dieser empirisch deutlichen Hinweise auf die Klimawirkung der Sonne eher die klimatische  Bedeutung des CO2 hinterfragen sollte. Dies tut der IPCC jedoch nicht. Rawls identifiziert dies als einen klassischen Fehler, der in der Statistikwissenschaft unter dem Fachbegriff „Versäumte Variablen“ (omitted variable bias, OVB) läuft: Immer wenn eine wichtige Variable in einer statistischen Analyse versehentlich oder absichtlich weggelassen wird, geht der von ihr eigentlich verursachte Effekt auf die in der Analyse verbliebenen Variablen über. Im Fall des IPCC bedeutet dies, dass der entsprechende Erwärmungsbetrag der letzten 150 Jahre, den wohl eigentlich die Sonne verursacht hatte, zusätzlich fälschlicherweise dem CO2 zugeschlagen wurde. Der ‚Omitted Variable Bias‘ ist ein gängiger Fehler, der in vielen statistischen Analysen auftritt und nun wohl auch bereits mehrfach dem Weltklimarat unterlaufen ist. 

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IPCC-naher Klimaforscher verschafft sich mit gestohlener Identität Zugang zu vertraulichen Dokumenten

Der IPCC-nahe Wasser- und Klimaforscher Dr. Peter Gleick gab am 20. Februar 2012 in einem Blog-Artikel auf der Huffington Post-Webseite zu, dass er sich unter Vortäuschung einer falschen Identität auf illegale Weise vertrauliche Unterlagen des klimaskeptischen Heartland Instituts beschaffte. Die Woche zuvor hatte Gleick, Präsident des kalifornischen Pacific Institute in Oakland, anonym die sechs internen Heartland-Finanzmemos an 15 Medien und Blogs zur Veröffentlichung weitergeleitet. Unter anderem erschienen die gestohlenen Dokumente auf Seiten wie DeSmogBlog. Pikanterweise war Gleick bis vor kurzem Mitglied einer Task Force für wissenschaftliche Ethik der in den Klimawissenschaften hochangesehenen American Geophysical Union. Noch Ende letzten Jahres war Gleick Co-Autor eines Papiers in dem er ein enges … weiter lesen

Medienecho – Tag 17

Das rbb Kulturradio hat sich „Die kalte Sonne“ jetzt etwas genauer angeschaut. Rezensent Eckhard Stuff ordnet in seiner fairen Besprechung unsere Kernbotschaften und die bisherigen Medienreaktionen richtig ein: „Damit haben [die Autoren] bei der Mehrheit der Klimaforscher und dem publizistischen Anhang einen Sturm der Entrüstung entfacht. Leider ist es wie häufig in solchen Fällen: Man redet und schreibt übereinander und selten miteinander. Das Thema ist aber aufgrund der energiepolitischen Folgen so wichtig, dass wir einen ernsthaften Dialog von Klimalobby und Klimaskeptikern brauchen. Es geht um viel Geld. Unser Geld und das unserer Kinder und Enkel.“ Stuff ermutigte beide Seiten der Klimadebatte, die Argumente ernsthaft zu diskutieren: „Sollte eine Erwärmung auch in den nächsten Jahren ausbleiben, werden sich viele Klimaforscher und der Weltklimarat allerdings warm anziehen müssen! Und Politiker, die ausgerechnet im Sonnenland Deutschland vorwiegend auf Solarenergie setzen und unser Land mit unserem Geld in ein technologisches Museum für das Jahr 2030 verwandeln, ebenfalls!“

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Medienecho – Tag 16

In einem Interview auf der Presseseite des Bremerhavener  Alfred-Wegener-Instituts (AWI) kritisierte der IPCC-Mitautor Prof. Peter Lemke die Hauptthesen unseres Buches „Die kalte Sonne“ und verteidigte die Sichtweisen des Weltklimarats. Bereits vor gut einem Jahr war Lemke mit einem Beitrag im Bremer Weser-Kurier (5.12.2010)  aufgefallen, wo er vor einem Meeresspiegelanstieg von einem Meter bis 2100 warnte.  Das ist jedoch deutlich mehr als im letzten IPCC-Bericht angegeben, wo nur ein Anstieg von 18 bis 59 cm vorhergesagt wurde. Auch sagte Lemke damals kurioserweise, dass der Klimawandel sogar schneller voranschreitet als noch vom IPCC-Bericht 2007 vorhergesagt. Das mutet schon ziemlich seltsam an, wo doch die globale Durchschnitts-Temperatur nunmehr seit 12 Jahren nicht mehr angestiegen ist, der IPCC-Bericht hingegen noch eine Erwärmung von knapp 2 Zehntel Grad pro Jahrzehnt postuliert hatte.

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Prof. Augusto Mangini – Ein Pionier des Klimarealismus

Augusto Mangini ist Vollblut-Geologe. Er kann in den Schichten der Erde lesen wie in einem Buch. Mangini schaut mit seinem kräftigen, geochemischen Fernrohr in die Vergangenheit und macht in den scheinbar monotonen Gesteinsablagerungen faszinierende Muster sichtbar. Anders als seine geologisch datenarmen Physiker-Kollegen vom Weltklimarat lange fälschlicherweise angenommen hatten, waren die letzten 10.000 Jahre der Erdgeschichte durch eine bewegte Temperaturachterbahn geprägt. Warme Phasen wechselten im hundert und tausend Jahre Maßstab mit kalten Phasen ab. Die globalen Durchschnitts-Temperaturen schwankten um etwa ein Grad, in einzelnen Regionen sogar gleich um mehrere Grad. Die fossile Temperaturentwicklung spricht eine klare Sprache: Während der letzten Wärmeperiode, der sogenannten Mittelalterlichen Wärmephase, waren die Temperaturen sogar höher als heute. Und das obwohl die CO2-Konzentration damals deutlich niedriger lagen als heute. Mangini hat mit seinen Messungen der Anwachsschichten von Tropfsteinen in vielen Teilen der Erde einen wahren Datenschatz erzeugt. Fachlich hat er alles richtig gemacht. Niemand konnte seine Ergebnisse bis heute widerlegen. Denn sie stimmen wohl, davon ist auszugehen. 

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Post-moderne Wissenschaft und die Legitimität des Entwurfs zum 5. Weltklimabericht

Der niederländische Chemie-Ingenieur Dr. Arthur Rörsch, ehemaliges Vorstandsmitglied der Niederländischen Organisation für Angewandte Wissenschaften (TNO), hat sich nun mit einem Arbeitspapier an die entsprechenden Behörden seines Landes gewandt, in dem er die sorgfältige Überprüfung der Ergebnisse und Empfehlungen des Weltklimarates fordert, insbesondere hinsichtlich des gerade in der Entstehung befindlichen 5. Klimazustandsberichtes (AR5). Eine Reihe von Vorgehensweisen des IPCC entsprechen laut Rörsch eher einer „post-modernen Wissenschaft“ und weniger der gängigen wissenschaftlichen Praxis.

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Medienecho – Tag 15

Im Hamburger Abendblatt befasst sich heute Matthias Iken im Rahmen seiner Hamburger KRITiken mit der heftigen Medienreaktion auf unser Buch „Die kalte Sonne“. Treffsicher analysiert er das Grundproblem, nämlich dass sich viel zu wenige Kritiker eigentlich mit den im Buch vorgebrachten Argumenten beschäftigen und Denkverbote die Diskussion lähmen. Iken: „Man kann in diesem Land vieles behaupten, auch Halbgares und Unsinniges. […] Doch drei Dinge sind bei Höchststrafe geächtet: Du darfst den Papst nicht loben! Du darfst nicht an der multikulturellen Gesellschaft zweifeln! Und du musst an den Klimawandel glauben. Sonst bricht schnell ein Sturm los.“  Iken erinnert die Leser daran, wie eine zivilisierte Diskussion eigentlich auszusehen hat: „Dabei sollte doch eine demokratische Gesellschaft ein Gefallen an schrägen Thesen und Lösungswegen abseits der ausgetretenen Pfade haben. Wie sagte Francis Picabia einst: Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. In Deutschland regieren allzu oft Quadratschädel. […] Bevor man die Thesen angreift, geht man lieber die Autoren frontal an.“

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Workshop zum Einfluss der Sonne auf das Erdklima in Nagoya

Am 16./17. Januar 2012 fand im japanischen Nagoya ein Workshop zum Einfluss der Sonne auf das Erdklima statt. Hierbei diskutierten namhafte Wissenschaftler die Variabilität der Sonnenaktivität sowie Solarverstärker-Modelle über die solar-gesteuerte kosmische Strahlung und die UV-Strahlung (siehe Kapitel 6 in „Die kalte Sonne“). Die pdf-Dateien der entsprechenden Vorträge können über die unten aufgelisteten Links heruntergeladen werden. Judith Curry fasst in Ihrem Blog „Climate Etc.“ die wichtigsten Ergebnisse der Tagung ausgezeichnet zusammen und weist auch auf unser Buch hin. Auch EIKE und WUWT berichteten über die Tagung.

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SWR2 Forum: Von Warnern und Skeptikern

Sendung am Freitag, 24.2. | 17.05 Uhr | SWR2 Das Klimatheater und seine Darsteller Es diskutieren: Axel Bojanowski, Wissenschaftsjournalist, Der Spiegel Prof. Dr. Felix Ekardt, Rechtswissenschaftler, Universität Rostock Stefanie Trümper, Medienwissenschaftlerin, Universität Hamburg Gesprächsleitung: Gábor Paál Ankündigungstext: „Er guckt grimmig, gibt den unbequemen Querdenker und schreibt umstrittene Bücher: Kaum ist das Buch „Die kalte Sonne“ des RWE-Managers Fritz Vahrenholt erschienen, wird er schon mit Sarrazin verglichen. Vahrenholt und sein Mitautor Sebastian Lüning sind überzeugt: Der Einfluss von CO2 wird überschätzt, die Aktivitäten der Sonne wirken der Erwärmung entgegen, kurz: die Klimakatastrophe finde nicht statt. Diese Thesen sind an sich nicht … weiter lesen

Medienecho – Tag 14

Der Kurier am Sonntag berichtet heute in einem lesenswerten Artikel über Die kalte Sonne. In einem langen Interview erläutert Fritz Vahrenholt die Hauptthesen unseres Buches. In der Einleitung zum Beitrag ordnet der Kurier die aktuelle Situation in der Klimadebatte richtig ein und moniert zu recht: „Es gibt nur Gut (die Warner vor der Katastrophe) und Böse (die Skeptiker), weiß und schwarz.“ Das Interview geht zudem auch auf die Hintergründe  der Klimadiskussion ein: „In seinem lichtdurchfluteten Hamburger Büro erzählt Vahrenholt, welche Interessen hinter dem Klima-Alarmismus stehen, warum die Debatte so aufgeheizt – und warum es trotz der gnädigen Sonne eine Energiewende braucht.“ (Siehe auch englischsprachiger Beitrag … weiter lesen

Bedenklicher Einfluss von NGO-Lobbyisten auf die Berichterstattung der UN-Klimagipfel

Die UN-Klimakonferenz ist die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) der UN-Klimarahmenkonvention. Die letzten dieser Konferenzen fanden in Kopenhagen (2009), Cancun (2010) und Durban (2011) statt. Ziel der Klimakonferenzen war es ursprünglich, ein Nachfolgeregime für das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll zu entwickeln.

Der Mannheimer Kommunikationswissenschaftler Prof. Hartmut Wessler untersucht im Rahmen des DFG-Projekts „Nachhaltige Medienevents? Produktion und diskursive Wirkung globaler politischer Medienevents am Beispiel des Klimawandels“ die Berichterstattung zu den Klimakonferenzen. Am 25. Januar 2012 stellte Wessler sein Projekt während eines Vortrages auf dem KlimaCampus der Universität Hamburg vor. Er beleuchtete dabei insbesondere das Zusammenspiel zwischen PR-Leuten der verschiedenen teilnehmenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs), wie etwa WWF oder Greenpeace, mit den vom UN-Klimagipfel berichtenden Journalisten.

Wessler ist als neutraler Beobachter anzusehen, ist in die kontroverse Klimadiskussion in keiner Weise involviert. Er ist weder Skeptiker noch Alarmist, sondern beleuchtet seine Fragestellung aus rein kommunikationswissenschaftlicher Sicht. Auf Basis von Voruntersuchungen während der letzten UN-Klimakonferenzen erarbeitete Wessler eine These, die er im Rahmen des laufenden Projektes weiter ausarbeiten wird. Seine Beobachtung: PR-Leute der NGOs und Journalisten koproduzieren und kooperieren intensiv während der UN-Gipfel, ganz im Gegensatz zur Normalsituation, wo beide Gruppen in kritischer Distanz zueinander und im Interesse einer unabhängigen Berichterstattung eher konkurrieren.

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Medienecho – Tag 13

Das Hamburg Journal im N3-Fernsehen beschäftigte sich gestern am 17.2. mit unserem Buch “Die kalte Sonne”. Fritz Vahrenholt erläuterte im Studio-Interview die Hintergründe des Buches. Er stellte klar, dass auch wir CO2 als nicht zu unterschätzendes Klimagas ansehen, der Weltklimarat jedoch die Klimawirksamkeit deutlich zu hoch angesetzt hat. Dies konnte geschehen, da bei der starken Erwärmungsphase von 1977-2000 Fehler bei der Zuordnung der verschiedenen Klimafaktoren passiert sind. Insbesondere hat man die Einflüsse natürlicher Faktoren, einer erwärmenden pazifischen 60-Jahres-Oszillation sowie die damals erstarkende Sonne nicht genug berücksichtigt. Die von uns kritisierten Forscher wollen von dieser Kritik selbstverständlich nichts wissen und halten weitgehend argumentfrei dagegen. So antwortete Prof. Hartmut Graßl, bis 2005 Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI) auf die Frage, was er denn von dem Buch halte: „Ach, eigentlich habe ich keine Lust zu solchem Stuss irgendwas zu sagen“. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass sich das Klima-Establishment vor einer neutralen, fachlichen Debatte zu drücken versucht. Denn ähnlich inhaltslos äußerte sich auch Prof. Jochem Marotzke aus dem gleichen Institut vor der Kamera. (Siehe auch englischsprachiger Bericht auf notrickszone.com zur Sendung).

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Medienecho – Tag 12

In den VDI-Nachrichten diskutiert Renate Ell unser Buch und schlägt sich dabei auf die Seite des Klima-Establishments. Die Rezension läuft nach dem üblichen Muster ab. Unsere Thesen werden präsentiert und der von uns im Buch kritisierte Georg Feulner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung darf sie dann genüsslich vernichten. Ein sehr durchsichtiges Verfahren. Dabei fällt der Autorin gar nicht auf, dass ihr jede Menge Unsinn erzählt wird. Es ist schlicht unseriös, die Kleine Eiszeit hauptsächlich mit vermehrter Vulkantätigkeit zu erklären. Es wäre schon ein Riesen-Zufall, dass diese Kältephase genau mit einer langandauernden Sonnenaktivitätsflaute zusammenfällt. Kein Wort darüber, dass es im Laufe der letzten 10.000 Jahre eine ganze Reihe dieser „Kleinen Eiszeiten“ gegeben hat, die stets mit ähnlichen Sonnenaktivitätsminima einhergingen (siehe „Die kalte Sonne“ S. 68-75). Renate Ell fällt voll auf dieses Manöver herein. Auch den Svensmark-Solarverstärker bügelt sie ganz beiläufig im Schnellverfahren ab. Ihre Argumentation dazu bleibt wirr. Svensmarks angeblicher schlimmer Fehler: Er hätte seine Argumentation im Laufe der Jahre mehrmals korrigiert! Hat er? Natürlich nicht. Er hat sein Modell weiter verfeinert, wie es in der Wissenschaft üblich ist. Man beginnt mit einer groben Idee, die man im Laufe der  Jahre immer weiter ausarbeitet und überprüft (siehe S. 244 in „Die kalte Sonne“). Offensichtlich ist die Autorin von der wissenschaftlichen Arbeitsweise gänzlich überfordert.

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