Nachträgliche Veränderungen von Temperatur-Messreihen: Unerlaubtes Klimadoping?

Eines der großen Ärgernisse in den Klimawissenschaften ist, dass die Temperaturdaten nicht stabil sind. Die Messdaten werden nachträglich angepasst. Allerdings ist diese „Anpassung“ nicht in Stein gemeißelt, sondern kann jederzeit nachreguliert werden. Seltsamerweise versteilt sich die Temperaturkurve dadurch immer mehr. Wundert Sie das auch? Wir haben hier im Blog bereits ausführlich über dieses Phänomen der im Labor erzeugten zusätzlichen Erwärmung berichtet.

Wei Zhang hat (auf Twitter) einen Vergleich der US-Temperaturen für den Zeitraum 1895-1980 gemacht. In dunkelgrau ist die Temperaturkurve zu sehen, wie die NOAA sie noch 1983 in ihren Büchern hatte. In Orange sehen Sie die „nachjustierte“ Version der NOAA von 2017.

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Durch die „Daten-Korrekturen“ wurde der Trend (gepunktete Linien) umgedreht: Früher zeigten die Daten eine Abkühlung über den Zeitraum, heute eine Erwärmung. Wer hier keine Bauchschmerzen bekommt, sollte zum Arzt gehen.

Ähnliches hatte bereits Tony Heller auf Real Climate Science gezeigt:

Auch bei den US-Bundestaaten ändern sich die Daten, wie Rud Istvan auf WUWT berichtet hat. Hier ist das Beispiel Kalifornien, dessen Erwärmung sich durch Datenveränderungen dramatisch verschärft hat (Bild leider etwas unscharf, es liegt nicht an Ihren Augen):

https://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2017/02/clip_image006.png

Bei Abzug des städtischen Wärmeinseleffekts erhält Jennifer Marohasy für das nördliche Colorado eine sehr unterschiedliche Temperaturkurve als die offizielle Version:

Lesen Sie auch den Beitrag von Mike Brakey auf Notrickszone “ The “Trick” to Controlling the Climate Agenda„.

Und zum Abschluss hier noch eine Station in Paraguay (von Josh, via WUWT).

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Wir wünschen allen Lesern ein frohes, nicht manipuliertes Weihnachtsfest