Militanter Klimaaktivist will seine Visionen an der Demokratie vorbei mit Gewalt durchsetzen

Leserzuschrift von Uli Fischer:

Wie macht die Sonne das? So lautet die von Ihnen am 4. September 2019 zu Recht gestellte Frage in Bezug auf die Korrelationen zwischen Sonnenaktivitäten und Regenfällen – wie, auf welche Weise oder über welchen Wirkmechanismus übt die Sonne eine tiefgreifenden Einfluss u.a. auf das Klima aus? Dass sie es tut, ist offenbar offensichtlich.

Weitab vom sogenannten Mainstream physikalischer Moderne hat der Berliner Naturphilosoph Helmut Friedrich Krause (1904-1973) einen Zusammenhang erforscht, der aus meiner Sicht für tiefere Forschung – auch in Sachen Klimaverständnis – hochinteressant ist: das Zusammenwirken und die gegenseitige Beeinflussung von Gestirnen über primordiale Radialfelder, die Ausgangspunkt und Endpunkt aller materiellen Erscheinungen sind. Die Krausesche Basisschrift „Der Baustoff der Welt“ ist auf der Seite als PDF zum Download bereitgestellt. Vielleicht sind seine grundsätzlichen Gedanken und Überlegungen für Sie von Interesse, gleichwohl sie eine Herausforderung besonderer Art an das heute verbreitete wissenschaftliche Denken darstellen und nur sehr bedingt mit diesem eine ‚Liaison‘ eingehen kann und will.  

Der Berliner Philosoph Jochen Kirchhoff (Jg. 1944) hat diese Gedanken und Überlegungen aufgenommen und weiter ausdifferenziert und weiterentwickelt. Einige dieser Gedanken – auch und besonders Gedanken zum Wesen und Wirken der Sonne – sind u.a. in diesem Video präsent. Besonders in seinem Werk „Raume, Dimensionen, Weltmodelle“ geht er auf die Grundzusammenhänge naturphilosophisch und physikalisch ein – in Kritik und Altenative.  

Ich selbst betreibe als Naturphilosophieinteressierter einen Blog, der sich die Aufgabe gestellt hat, Indizien und Hinweise für die Realität der primordialen Radialfelder, die von beiden genannten Autoren grundsätzlich benannt worden sind, aufzufinden bzw. Fakten und Daten in diesen Zusammenhang zu stellen.   Die Frage nach der Wirkungsvermittlung solarer Aktivität zielt genau ins Herz der Denkangebote, die Helmut Friedrich Krause und Jochen Kirchhoff machen. Dass diese Denkangebote Grundfragen aufreißen und das herrschende naturwissenschaftliche Paradigma bspw. in Sachen Komologie ad absurdum führen, sei ‚vorwarnend‘ herausgestellt.

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Die Presse (Österreich) vom 21. August 2019 (Seite 13) (Hervorhebungen durch B. Hublitz):

Die Angst vor der CO2-Steuer 

Österreichs Industrie fürchtet neue Steuern und sieht sich zu Unrecht als Klimasünder abgestempelt. Wandern die Betriebe ab, helfe das dem Klima nicht, sagen Ökonomen. Im Gegenteil. Von Mathias Auer

Euphorisch feierte das Umweltministerium im Juli den ersten Rückgang der CO2-Emissionen seit Jahren. Dabei war der Hauptgrund für die Verbesserung ernüchternd: Ein Hochofen der Linzer Voestalpine stand wegen Wartungsarbeiten für einige Zeit still. Macht unterm Strich zwei Millionen weniger Tonnen CO2 in der Atmosphäre. Genug um die Klimabilanz der Republik wieder ins Lot zu bringen.

Es wäre also ganz einfach: Raus mit der Industrie, und Österreich ist sein Umweltprobem los, irrlichtete manch selbst ernannter Klimaretter daraufhin. Doch der Schuss kann nach hinten losgehen. Denn wandern heimische Betriebe ins Ausland ab, verdoppelt das die Emissionen beinahe, so der Schluss einer Studie des Instituts für Industrielle Ökologie im Auftrag der Wirtschaftskammer. Die Ökonomen haben darin berechnet, was passieren würde, wenn die Produktion von Vor- und Endprodukten wieder in Österreich zurückkäme.

Weiterlesen auf „Die Presse“

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Spiegel Online am 13. September 2019:

Mitgründer von „Extinction Rebellion“ Roger Hallam:
„Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant“

Was darf Protest? Der radikale Klimaschutz-Aktivist Roger Hallam fordert den kalkulierten Gesetzesbruch, um Aufmerksamkeit zu schaffen. Am Donnerstag wurde er in London festgenommen, kurz vorher sprach er mit dem SPIEGEL.

[…]

SPIEGEL: Herr Hallam, Sie wollen eine Drohne im Umkreis des Heathrow Airports starten. Das ist strikt verboten. Sind Sie bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen?

Hallam: Ja.

SPIEGEL: Warum?

Hallam: Weil wir vor der größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte stehen. Deshalb müssen jetzt zwei Dinge passieren: Erstens muss Protest spürbare wirtschaftliche Konsequenzen haben, denn das ist der schnellste Weg, Aufmerksamkeit zu bekommen. Zweitens müssen die Menschen sich emotional ehrlich machen: Wir zerstören gerade wissentlich und deshalb vorsätzlich, die Träume unserer Kinder. Es gibt kein größeres Verbrechen als das.

SPIEGEL: Gab es einen Moment in Ihrem Leben, der erklärt, weshalb Sie der Meinung sind, dass nur radikales Handeln den Klimawandel aufhält?

Hallam: Ich bin Biobauer und habe 32 Jahre lang Gemüse angebaut. Vor zehn oder fünfzehn Jahren regnete es in Wales sieben Wochen lang Tag für Tag. Das zerstörte meine gesamte Ernte. Alle Pflanzen wurden weggespült. Ich habe Hunderttausende Pfund verloren, 25 Menschen ihre Arbeit. Ich bin fast verrückt geworden – Stress, Depressionen. So geht es vielen Kleinbauern auf der ganzen Welt.

[…]

SPIEGEL: Die Demokratie sieht Wege vor, nötige Veränderungen in Gang zu bringen: Demonstrationen, Wahlen, parlamentarisches Engagement. Warum setzen Sie stattdessen auf illegale Blockaden und brechen das Gesetz?

Hallam: Weil dieses Thema größer ist als die Demokratie, oder wie auch immer Sie das beschreiben wollen, was derzeit noch davon übrig ist. Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant. Dann kann es nur noch direkte Aktionen geben, um das zu stoppen. Konventionelle Aktionsformen wie Demos, E-Mail-Kampagnen und Lobbyarbeit sind Schrott, sie haben nicht den nötigen Effekt

Ganzes Interview auf Spiegel Online lesen.