Mediale Klimahysterie 2020: „Time to silence voices of denial“

Eine Jury aus Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt hatte den Begriff „Klimahysterie“ gerade zum Unwort des Jahres 2019 gekürt. Auf “buten un binnen” von Radio Bremen erschien am 14. Januar 2020 ein Artikel „Wie Bremen über das „Unwort des Jahres“ den Kopf schüttelt“, Zitat mit Hervorhebungen:

Nach „Anti-Abschiebe-Industrie“ (2018) und „alternative Fakten“ (2017) in den Vorjahren wurde in diesem Jahr das Wort „Klimahysterie“ von einer Jury aus Sprachwissenschaftlern der Technischen Universität Darmstadt zum Unwort des Jahres gekürt. Es werde genutzt, um die Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung zu diffamieren und wichtige Debatten zum Klimaschutz zu diskreditieren, begründet die Jury ihre Wahl.‘

Soso, die bösen „Klimaleugner“ wollen also „wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditieren“. Diese Aussage ist schon sehr erstaunlich, denn ernsthafte öffentliche Debatten zwischen „Klimaleugnern“ und „Klimahysterikern“ hatte es bisher noch gar nicht gegeben, bestenfalls sind Vertreter beider Fraktionen nacheinander in derselben politischen Anhörung aufgetreten. Vielmehr werden „Klimaleugner“ üblicherweise Interviewt und dann falsch zitiert, sitzen in Talk-Shows einer vielfachen Überzahl von Klimahysterikern gegenüber oder kommen bei ihren medialen Verrissen erst gar nicht selbst zu Wort.

Donna Laframboise am 17.01.2020 auf EIKE, Zitat:

Und was hat die gesamte Redaktion der kanadischen Zeitung Winnipeg Free Press am Tag vor diesem Jahrestag [fünf Jahre nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo] gemacht? Sie rief lauthals nach Zensur! Sie trat für Intoleranz ein. Sie publizierte ein längeres Editorial mit dem Titel „Time to silence voices of denial“. Hierbei handelt es sich dem Vernehmen nach nicht um die Meinung eines einzelnen Autors, sondern um eine offizielle „Konsens-Meinung“.“

Weiter auf “buten un binnen” von Radio Bremen, Zitat:

‚Außerdem verurteile es „das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als eine Art kollektiver Psychose“, sagte Jury-Sprecherin Nina Janich. Vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Klimawandel sei das Wort zudem irreführend und stütze in unverantwortlicher Weise wissenschaftsfeindliche Tendenzen.

Unwort ist nah am Galgenhumor

Antje Boetius, Direktorin des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat jüngst das Bundesverdienstkreuz erhalten, weil sie fundierte Forschungsergebnisse gut vermittle. Ihr Reaktion auf das Unwort 2019: „Wenn ich die wissenschaftlichen Fakten zu den brennenden Wäldern, den sterbenden Korallenriffen und der schmelzenden Arktis zusammen denke mit der Wahrscheinlichkeit der Erreichung des 1.5° C Ziels, dann spüre ich erste Anzeichen von Klimahysterie.“‘

Antje Boetius, genau, da war doch noch was…: „Um Antwort wird gebeten: Weshalb schneidet AWI-Pressemitteilung das Mittelalter weg?

Ein weiteres Zitat von Donna Laframboise:

„Genau wie andere Minderheiten, denen früher schon ein geheimer, anti-gesellschaftlicher Einfluss vorgeworfen worden war, impliziert dieses Editorial, dass Klimaskeptiker verantwortlich sind für Hitzewellen, Dürren, Überschwemmungen und Buschbrände in Australien. Dass es die Skeptiker ablehnen, sich zu setzen und den Mund zu halten, ist – wie man uns eindringlich sagt – unerträglich:

Im Jahre 2020 gibt es keinen Raum mehr für Debatten über die Existenz des Klimawandels … Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Führer dem Klimawandel oberste Priorität verleihen. Das ist jedoch nicht möglich, solange sie – und wir – unsere wertvolle Zeit mit im Kreis verlaufenden Debatten und Leugnungen verplempern, während die Welt um uns herum niederbrennt. (Hervorhebung hinzugefügt).“

Und wenn Sie dann auch noch  diesen Artikel von Hans Hofmann-Reinecke auf Ach Gut gelesen haben, Zitat,

All diese Beobachtungen legen es sehr nahe, dass die globale „Scientific Community“, die vorgibt, den Planeten retten zu wollen, in Wirklichkeit ein riesiges Potemkin’sches Dorf ist, durch das Menschheit und Medien getrieben werden, und hinter dessen Fassaden ein Konglomerat aus NGOs, UN-Ablegern und Emissären nationaler Regierungen ein Geschäft nie dagewesenen Ausmaßes betreibt, finanziert von den Steuerzahlern dieser Welt.“,

dann werden Sie verstehen, warum Klimarealisten aus Sicht des klima-politisch korrekten Mainstreams unbedingt zum Schweigen gebracht werden müssen. Dazu noch ein Zitat von ScienceFiles:

Ist es nicht erstaunlich, dass diejenigen, die behaupten, die Wissenschaft sei sich darüber einig, dass der Klimawandel von Menschen gemacht werde, die behaupten, es gebe einen Konsens, dem 99% der Wissenschaftler angeblich zustimmen, nicht in der Lage sind, das eine Prozentchen Abtrünniger in Schach zu halten. Offenkundig müssen diese 1% Abtrünnigen über so gute Argumente verfügen, dass die Klimawandel-Hysteriker sich nicht in der Lage sehen, die Argumente zu widerlegen, dass sie sich gezwungen sehen, gegen diejenigen, die ihre Religion mit Fakten zum Einsturz bringen können, vorzugehen, sie zu verfolgen, zu denunzieren, zu schädigen.“

Möge der geschätzte Leser also selbst entscheiden, welche Art von „Klimalügnern“ ständig öffentlichkeitswirksame „F-Wort-Klimawissenschaft“ entgegen der tatsächlichen wissenschaftlichen Faktenlage verbreitet.

Was haben nun Kalte Sonne, EIKE, Ach Gut und ScienceFiles gemeinsam? 

Richtig, es handelt sich um unabhängige Blogs mit klimarealistischen Beiträgen von Leuten, die vom klimapolitisch korrekten Mainstream üblicherweise als „Klimaleugner“ bezeichnet werden. Übrigens hatten die Leser der alternativen Blogs in Deutschland diesen Begriff „Klimaleugner“ gerade zu ihrem Unwort des Jahres 2019 gewählt. Und wenn Sie als mündiger Bürger grundsätzliche Zweifel an den „klima-politisch korrekten“ Schreckensmeldungen der Mainstream-Medien entwickelt haben sollten, dann kann es nicht in Ihrem Interesse liegen, wenn dieser hysterische medialpolitische Klima-Mainstream seine Kritiker erfolgreich zum Schweigen bringen würde, um eigenartige „wissenschaftshysterische“ Veröffentlichungen gegen eine berechtigte öffentliche Kritik zu schützen.

Unterstützen Sie also weiterhin die freien alternativen Medien, denn nur hier „werden Sie klimarealistisch neutral geholfen“.

Titelbild: Editorial der Winnipeg Free Press vom 7. Januar 2020 (Sekundärquelle: Donna Laframboise am 17.01.2020 auf EIKE)