Deutsche sollen ihre Nachbarn bloßstellen: ARD-Professor will Öko-Stasi

Natalie Mekelburger am 26.Juli 2019 in der Welt: Der neue Klimaabsolutismus Weiterlesen in der Welt (kostenpflichtig). ———————— Bild am 24. Juli 2019: Deutsche sollen ihre Nachbarn bloßstellen: ARD-Professor will Öko-Stasi Ist das noch Umweltbewusstsein oder schon Öko-Diktatur? Heftige Kritik an Professor Niko Paech (58, Uni Siegen) und dem Deutschlandfunk! Paech ist u. a. Referent der „Tele-Akademie“ des SWR (ARD). Im Radio-Interview fordert er die Deutschen auf, Nachbarn wegen ihrer Klimasünden ins Verhör zu nehmen. Und der Deutschlandfunk verbreitet das auch noch als „Tipps“ des Professors unkritisch weiter. Weiterlesen bei Bild ———————— Principia Scientific: What Gives? UN Climate Report (due 2022) … weiter lesen

Kalte Sonne Blog: Spenden willkommen

Liebe Leser. Die Klimadebatte wird immer hitziger. Umso wichtiger werden verlässliche Informationen und solide Analysen. Genau die finden Sie hier im Kalte-Sonne-Blog. Unser Ziel ist es, wieder mehr Rationalität in die Debatte zu bringen. Solides Fachwissen und wissenschaftliche Argumente sollten wichtiger sein als faktenarme emotionsgeladene Klimaalarmkampagnen. Unsere Blogartikel erhellen Themen, die Sie in vielen Medien nicht finden werden. Kritik scheint unerwünscht, die Debattenkultur verloren gegangen zu sein. Wir haben viele Ideen, wie wir die Klimadiskussion wieder in Gang bringen könnten. Neben unseren Blogartikeln wollen wir auch mit anderen medialen Formen experimentieren: Webinare, Podcasts, Youtube-Clips, soziale Medien. Dazu brauchen wir Ihre … weiter lesen

7 Wochen Regen im Sommer in Wales

Nein, Sie müssen jetzt keine meteorologischen Daten aus Wales durchforsten, um eine solche sommerliche Regenperiode wiederzufinden. Jedenfalls nicht in den letzten 10 – 15 Jahren. Kleiner Spoiler: Es gab sie nicht! Ganz anders ist allerdings die Wahrnehmung von Extinction Rebellion (XR) Sektengründer Roger Hallam. In einem Interview im Spiegel spricht er über seine offenbar traumatische Erfahrung mit den 7 Wochen Regen in Wales, die seine Möhrenernte vernichtet haben. Dass dem Interviewer einige Ungereimtheiten in den Aussagen von Hallam nicht aufgefallen sind, spricht nicht gerade für diesen. Aber so ist es eben mit den menschlichen Wahrnehmungen. Hallam bezeichnete sich als Kleinbauern, … weiter lesen

Elfenbeinküste schickt 348 Delegierte auf Klimakonferenz in Madrid

Eine Gruppe von Bürgern hat sich zusammengetan und stellt deutschen Bundestagsabgeordneten sechzehn wichtige Fragen zum Klimawandel. Die Gruppe versteht sich als parteiunabhängig und kommt aus den verschiedensten Berufen, ausgestattet mit dem unterschiedlichsten Fachwissen: Sechzehn Klimafragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Sehr geehrte Damen und Herren Volksvertreter, aufgrund eines behaupteten Klimanotstandes wurden von Ihnen verschiedene Gesetze erlassen, deren Verfassungsmäßigkeit umstritten ist. Dabei soll es nicht bleiben. Die Bürger sollen unter anderem auf Flugreisen, auf Kreuzfahrten, auf das Autofahren oder auf fleischhaltige Ernährung verzichten oder all dies signifikant einschränken. Industriezweige von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung wie die Automobilherstellung, die Energiewirtschaft und die … weiter lesen

Victoriafälle halten sich nicht an das UN-Klimaprotokoll: Mal mehr, mal weniger Wasser

Spiegel Online am 7. Dezember 2019: Viktoriafälle in Simbabwe und Sambia „Es ist die längste Trockenzeit, die wir jemals hatten“ Die Viktoriafälle gelten als breitester Wasserfall der Welt. Doch statt der üblichen Mengen, die in die Tiefe stürzen, herrscht Dürre – auch die Touristen bleiben aus. Die Stimmung vor Ort ist bedrückt. Und natürlich wird sogleich der menschengemachte Klimawandel bemüht, um den schlappen Wasserfluss zu erklären. The Guardian schreibt dazu am selben Tag: Data from the Zambezi River Authority shows water flow at its lowest since 1995, and well under the long-term average. The Zambian president, Edgar Lungu, has called … weiter lesen

Auf dem E-Highway ist die Hölle los – nicht

Leidgeprüfte Ostseeurlauber werden sich nicht gern an die Bauzeit des sogenannten E-Highways auf der Bundesautobahn A1 zwischen den Anschluss-Stellen Reinfeld und Kreuz Lübeck erinnern. Im Sommer und dort vor allen Dingen an Wochenenden ist die dreispurige Autobahn auch ohne Baustelle sehr stark frequentiert. In der Bauphase quälte sich der Verkehr dann über nur noch zwei Spuren, die ganz rechte Fahrbahn war gesperrt, weil man dort Oberleitungen für den E-Highway montierte. Es ist also kein Wunder, dass besonders an Bettenwechseltagen oder Sonntagsabends, wenn die Wochenendurlauber wieder heimfuhren, die Situation rund um das Kreuzung Lübeck einem Stalingrad des norddeutschen Autoverkehrs glich. Der … weiter lesen

Journalisten im Klimakrieg

Beitrag von Axel Bojanowski auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung am 15. November 2019. Wiedergabe hier gemäß Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 DE: —– Journalisten im Klimakrieg Wer sich als Wissenschaftsjournalist länger mit dem Thema Klimawandel befasst, kommt um eine Erfahrung nicht herum: Neugieriges Nachfragen zum Thema gibt es selten, Aufregung hingegen im Übermaß – für die Ergebnisse der Klimaforschung interessiert sich kaum jemand, für deren Deutung fast jeder. Die Folge ist, dass weniger Fakten die Klimadebatte bestimmen als eher politische Gesinnung. Sich im rechten Spektrum Verortende tendieren zur Beschwichtigung des Klimawandels. Sie mögen keinen Dirigismus, also … weiter lesen

Judith Lean: Klimamodelle noch immer mit starken Defiziten behaftet

Judith Lean erinnerte in einem kritischen Artikel in WIREs Climate Change an die enormen Herausforderungen, die die Klimawissenschaften noch zu meistern hat. Die unerwartet milde Erwärmung des 21. Jahrhunderts hat Modellierer überrascht. Die natürliche Klimavariabilität ist offenbar noch nicht gut genug verstanden, um sie in den Modellen zu reproduzieren. Und auch der erneute starke Temperaturanstieg 2015 sei nicht etwa eine Bestätigung der Modelle, sondern war lediglich Folge eines starken El Ninos. Abstract von Lean et al 2018: Observation‐based detection and attribution of 21st century climate change Climate change detection and attribution have proven unexpectedly challenging during the 21st century. Earth’s … weiter lesen

Waren Amerika-Einwanderer des 19. Jahrhunderts Klimaflüchtlinge, der Kälte der Kleinen Eiszeit entkommend?

Fritz Vahrenholt am 22. Juli 2019 auf Achgut: Wie Klimamodelle die Erderwärmung aufblasen Anfang 2018 hatten wir über eine Arbeit berichtet, die mit den besten zur Verfügung stehenden Daten die Empfindlichkeit unseres Klimasystems auf eine Veränderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre herleitete (Dafür ist auch der Begriff Klimasensitivität gebräuchlich). Lewis/Curry (2018) kommen zum Ergebnis: 1,3°C für eine Verdopplung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre bis etwa zum Ende dieses Jahrhunderts (Transient Climate Response), 1,7°C für ein langfristiges Gleichgewicht (ECS) etwa im Zeitraum 2150 bis 2200. Die Zahlen reagieren kaum empfindlich auf die Wahl von Zeitfenstern, sie schwanken nur sehr wenig, ob man 1870…2016 auswertet oder 1930…2016. Es gab eine … weiter lesen

Warum war der Mai in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland so warm?

Klimagedanken zum Wochenende: Warum war der Mai in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland so warm? Abbildung: Maitemperaturen in Deutschland während der letzetn 140 Jahre. Quelle: DWD. Gibt es vielleicht irgendweine Erklärung für die kalte Phase 1950-1980? Dazu schauen wir uns den NAO-Index der Nordatlantischen Oszillation an: Abbildung: NAO-Index (Nordatlantische Oszillation). Quelle: UCAR. Es fällt auf: Kalte Maitemperaturen in Deutschland gibt es vorzugsweise während negativer (blau markierter) NAO-Phasen. Das kann man auch punktuell am kalten Mai 2010 erkennen, als die NAO abstürzte. Zur Erinnerung: Die NAO repräsentiert das Luftdruckgefälle zwischen Island und den Azoren bzw. Lissabon. Der warme … weiter lesen

Reiner Grundmann zum Stand in der Klimaforschung: „Tatsächlich gibt es nach wie vor große wissenschaftliche Unsicherheiten“

Beitrag von Reiner Grundmann am 15. November 2019 auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung (Wiedergabe gemäß Creative Commons Lizenz „CC BY-NC-ND 3.0 DE): — Die Wissenschaften in der Klimadebatte Wenn man etwas über die Rolle der Klimawissenschaften in der Klimadebatte sagen will, sind zunächst einige begriffliche Klärungen vorzunehmen. Es sollen drei Dimensionen der Wissenschaft unterschieden werden: erstens Wissenschaft als Corpus des gesammelten Fachwissens, zweitens Wissenschaft als Kollektivunternehmen, verkörpert durch Institutionen und Organisationen, sowie drittens Wissenschaft als durch Wissenschaftler verkörperte Lehrmeinung.[1] Ich werde im Folgenden auf alle drei Aspekte eingehen, mit einem Schwerpunkt auf den ersten und den dritten … weiter lesen

Die Frau in Weiß oder wie man im Regionalexpress über seinen eigenen Schatten springen kann

Über neue Berufsbilder wurde in diesem Blog bereits berichtet. Neben Klima-Psychologen oder Klima-Trauerbegleiter gibt es jetzt eine neue Berufsgattung: Der oder besser die Klimanotstands-Erklärer/in. Idealerweise zieht man sich dazu einen weißen Kittel an, denn die strahlen wissenschaftliche oder gar ärztliche Autorität und Expertise aus. So tat es die Bremer Meeresbiologin Melanie Bergmann (Berufsbezeichnung laut Twitter). Sie suchte sich dazu einen Regionalexpress aus. Wer jemals in so einem Zug unterwegs war, der weiß, wie begehrt Sitzplätze in einem Regionalexpress sind, denn man kann sie nämlich schwerlich reservieren. „Traintalk“ nennt sich das Format. Ähnlich wie in den Berliner S-Bahnen, dort trifft man … weiter lesen

Gerhard Schröder findet Klimadebatte übertrieben

Vertrauliche Mitteilungen auf goldseiten.de im Juli 2019: Öko-Diktatur? Ja bitte! Aus der Millionen Jahre langen Erdgeschichte wissen wir ganz genau, daß unser Planet immer mit sich stetsverändernden Durchschnittstemperaturen und sehr unterschiedlichen Meeresspiegelhöhen zu kämpfen hatte und auch in Zukunft kämpfen wird. Die norddeutsche Tiefebene war z.B. einst Meeresgrund und wird es in vielen Tausend oder Millionen Jahren auch wieder einmal sein – ganz ohne unser Zutun. Natürlich bleiben jedweder Umweltschutz und ein sparsamer Umgang nicht nur mit fossilen Energieträgern geboten. Doch ob der jetzt offenbar unter der „spirituellen Anleitung“ einer minderjährigen Schwedin angestrebte, weitgehende „CO2-Ausstieg“ bis zum Jahr 2050 noch … weiter lesen

Artikel-Übersicht des Kalte-Sonne-Blogs auf www.klimaargumente.de

Das Kalte-Sonne-Blog existiert nun seit fast acht Jahren. Die Webseite ging am 6. Februar 2012 am Tag der Pressekonferenz  unseres Buches „Die kalte Sonne“ in Berlin online. Jeden Tag um 07:30 Uhr berichten wir seitdem über neue Forschungsergebnisse und andere Aspekte der Klimadiskussion. Die Klimawissenschaften befinden sich derzeit in voller Fahrt. Fast täglich erscheinen neue wichtige Studienresultate in den zahlreichen internationalen Fachmagazinen, die so gar nicht zu den definitiven Aussagen des letzten IPCC-Berichts zu passen scheinen. Die wenigsten der von uns behandelten Themen werden Sie in Presseerzeugnissen wie der Süddeutschen Zeitung oder der ZEIT wiederfinden, obwohl die besprochenen Studien in … weiter lesen