Immer Ärger mit dem Zeitgeist

Glücklicherweise gibt es Stimmen, die Schwachsinn noch Schwachsinn nennen. Zu diesen Stimmen gehört Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter. Er äußert sich zu den Behauptungen, dass das Sturmtief Sabine eine direkt Folge des Klimawandels sei. So geschehen durch den ZDF Wettermoderator Özden Terli und die Windkraft-Lobbyistin Simone Peter. „Das ist immer wieder der Schwachsinn, der gemacht wird, dass jede Wetterlage, jedes Wetterereignis, jeder Sturm dem Klimawandel in die Schuhe geschoben wird.“ Als Beleg hat Ruhnau 4 Orte aus Deutschland genommen (Hamburg, Berlin, München, Köln) und dort die Monate Oktober bis März betrachtet. Es sind die klassischen Wintersturm-Monate. In allen 4 Fällen geht … weiter lesen

Klimaanhörung im Bayerischen Landtag: SZ-Redakteurin Lisa Schnell muss dringend zum Optiker

Von Dr. habil. Sebastian Lüning Mitte Dezember 2019 erreichte mich ein Brief vom Bayerischen Landtag. Die Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Verbraucherschutz, Rosi Steinberger (Grüne), lud mich als Sachverständigen zu einer Anhörung in München mit dem Thema „Klimaschutz – Bayern muss handeln“ ein. Ich freute mich, denn ich hatte den Ausschussmitgliedern in der Tat eine Menge zu berichten. Der Ausschuss hatte auch einen Fragenkatalog beigefügt, den es durchzuarbeiten und zu beantworten galt. Ich setzte mich einige Tage hin und verfasste eine 20-seitige Stellungnahme, wovon allein drei Seiten Literaturzitate waren. Das pdf gibt es hier zum Download. Ich stellte dem … weiter lesen

Die Temperaturen im Januar 2020 und Überraschung aus der Arktis

Von Fritz Vahrenholt Die globale Mitteltemperatur lag im Januar 2020 wie im Dezember 2019 um 0,56 °C oberhalb der Mittelwerts von 1981 bis 2010. Die durchschnittliche Temperaturerhöhung auf dem Globus in diesem Zeitraum war 0,13 °C pro Jahrzehnt. Die Sonnenaktivität des Januars lag mit einer Sonnenfleckenzahl von 6,4 deutlich höher als im Dezember.  Überraschung aus der Arktis Vor wenigen Tagen veröffentliche eine internationale Forschergruppe aus den USA,Kanada und der Schweiz um Lorenzo Polvani von der Columbia University (New York) eine aufsehenerregende Untersuchung in Nature climate change, die einen großen Teil der Erwärmung des 20. Jahrhunderts den FCKW zuweist.(„Substantial twentieth-century Arctic warming caused by … weiter lesen

Fritz Vahrenholt in Münster: „Die Energiewende – ein drohendes Desaster“

Fritz Vahrenholt hielt am 12. Februar 2020 vor dem Zwei-Löwen-Klub zu Münster einen Vortrag mit dem Titel „Die Energiewende –ein drohendes Desaster„. Eingeladen hatte der „Arbeitskreis Energie & Klima“. Die Vortrags-Folien können Sie auf vahrenholt.net/publikationen herunterladen (pdf hier). Aus der Zusammenfassung: 1. Wir müssen den CO2-Ausstoss weltweit reduzieren, möglichst ab 2050 um die Hälfte weltweit. 2. Dies wird mit Wind-und Solarenergie allein nicht funktionieren 3. Es ist weder dem Klima noch unserer Gesellschaft gedient, wenn wir durch einen Alleingang Deutschlands Industrie, deren Wertschöpfung und deren Arbeitsplätze verlieren und die Produkte im Ausland mit höheren CO2 Emissionen erzeugt werden (Carbon leakage) … weiter lesen

Spiegel-Redakteur Olaf Stampf: „Panikmache im Simone-Peter-Stil“

Windstärken Momentan findet man eine Kampagne bei Twitter, die sich „Windstärken“ nennt. Das ist für sich genommen ein nettes Wortspiel. Ziel der Kampagne ist es den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, dafür werden Unterstützer eingesammelt. Die können sich mit Namen eintragen und einen kecken Spruch hinterlassen. So ist offenbar der Plan, um die Akzeptanz für Windkraft zu erhöhen. Visualisiert wird das Ganze durch eine „Windbox“. Es ist eine große Glasbox. Dort sollen über 4 Drucker die Etiketten der Unterstützer ausgedruckt und durch eine Windmaschine in der Box durcheinandergewirbelt werden. Ob die Aktion ein Erfolg ist, kann schlecht beurteilt werden. … weiter lesen

Klimadiskurs – Sapere aude!

Hans-Jürgen Bandelt im Februar 2020 auf Condorcet: Klimadiskurs – Sapere aude! „Wie wäre es, gebildet zu sein?“, fragte einst Peter Bieri. Da gab es auch schon Klima. Doch der heutige Klimadiskurs kommt ohne Bildung aus. Glauben ist alles, und die Ungläubigen werden verdammt. Argumente, auch normal-wissenschaftliche, gelten nicht mehr. Denn die sogenannte Klimawissenschaft hat es sich ganz postmodern im „Postnormalen“ eingerichtet. Der Senior der deutschen Klimamodellbauer, Hans von Storch, hatte vor einer solchen Entwicklung schon 2013 gewarnt in seinem Buch „Die Klimafalle – Die gefährliche Nähe von Politik und Klimaforschung“ (zusammen mit Werner Krauß). Die große Politik hatte bereits 1988 … weiter lesen

Sabine bringt negativen Strompreis

Die Ausdehnung des Eises am Nordpol und am Südpol sind immer wieder Schlagzeilen wert. Einen guten Überblick, wie es um das Eis tatsächlich steht, kann man sich jederzeit auf der Seite der NASA verschaffen. Ein schönes Spielzeug sind die einzelnen Jahre, die man auswählen kann und auch der Mittelwert 1981 – 2010. Demnach verhält sich das Eis der Antarktis, trotz Meldungen von 18 Grad Temperaturen, momentan wie der 30 jährige Mittelwert und weit oberhalb des Wertes von 2017, als das Eis am Südpol die geringste Ausdehnung hatte. Der Wert der Eisausdehnung für die Arktis liegt momentan unter diesem Mittelwert, aber … weiter lesen

Versteckte Kamera

Welt.de am 9.2.2020 (kostenpflichtig): Ex-Umweltsenator Vahrenholt: Warum dieser Mann das Ziel von null CO2-Emissionen als „sinnlos“ bezeichnet Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator Hamburgs, wird heute als „Klimawandel-Leugner“ abgestempelt. Seinen letzten Job verlor er wegen seiner umstrittenen Thesen. Jetzt wehrt er sich.  Von Badewetter ist an diesem grauen Vormittag nichts zu sehen, aber Fritz Vahrenholt kümmert das wenig. Er zeigt auf das Wasser und taucht geistig ab in das Jahr 1984, als er als junger Umweltstaatsrat ins Rathaus kam. Hepatitis und andere Krankheiten habe man sich damals in der Alster holen können, erzählt er. Und heute, 35 Jahre später? „Wir haben Badegewässerqualität“, … weiter lesen

Ein zweiter Blick auf Originaldaten der medialen Meereserwärmung

Es gab eine Zeit, in der wissenschaftliche Arbeit eine selbstkritische Angelegenheit gewesen ist und ein verantwortungsbewusster Wissenschaftler selbst sein strengster Kritiker war. Denn die Moral von Wissenschaft ist die unzweifelhafte Vermittlung von eindeutigem Wissen. Heute hat sich der Mainstream der Klimawissenschaft eindeutig auf die Vermittlung von zweideutigem Wissen verlegt, indem sie ihren Glauben an eine von Menschen gemachte Klimakatastrophe mit wissenschaftlichen „Wackelbildern“ verbreitet. Diese „Wackelbilder“ sind wissenschaftlich grenzwertig und vermitteln dem schnellen Betrachter einen völlig falschen Eindruck. Wenn wir uns einmal die globalen ARGO-Ozeantemperaturen (Oberfläche bis 1.900 Meter) auf climat4you.com ansehen, dann wird verständlich, warum die Meereserwärmung der tieferen Ozeanschichten … weiter lesen

Erwärmung im Indischen Ozean intensiviert Golfstrom im Atlantik

Der Golfstrom bringt warmes Wasser aus Amerika nach Europa. Einige Klimaforscher unken, dass der Golfstrom durch den Klimawandel zum Erliegen kommen könnte, andere sehen hierfür bislang keinen Grund. Wir haben bereits mehrfach darüber an dieser Stelle berichtet. Was gibt es Neues in der Literatur zum Golfstrom, der in der Fachsprache auch Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) genannt wird. Am 16.9.2019 berichtete die Yale University, dass der Golfstrom wohl auch vom Indischen Ozean mitgesteuert wird. Wenn sich der Indik erwärmt, intensiviert sich über Niederschlagsverschiebungen auch der Golfstrom: Atlantic Ocean may get a jump start from the other side of the world … weiter lesen

Von guten und schlechten Bäumen: eine unsägliche Geschichte

Über die sehr unterschiedlichen Ansichten zu Bäumen haben wir in diesem Blog ja bereits hier berichtet. Möglicherweise hat dieses Phänomen auch etwas damit zu tun, dass die Worte Umweltschutz und Naturschutz aus unserem Sprachgebrauch langsam aber sicher verschwinden und durch den Klimaschutz verdrängt werden. Diesem hat sich alles unterzuordnen, auch der Umwelt- und Naturschutz. Das hat zum Teil katastrophale Folgen. Der Wert der Bäume liegt im Auge des Betrachters bzw. seiner Agenda Bäume sind extrem wertvolle Kohlenstoffspeicher. Sie sind wahre CO2 Senken. Man schätzt, dass ein großer Baum pro Jahr etwa 12,5 Kg CO2 jährlich aus der Atmosphäre holt und … weiter lesen

Das sollten Klimaaktivisten wissen: Klimawandelschäden in Abhängigkeit der CO2-Klimasensitivität

Im Oktober 2018 erschien im Fachblatt Earth System Dynamics eine Studie von Rowan Sutton, in der er dem IPCC Vorschläge unterbreitet, wie Klimarisiken transparent und effektiv kommuniziert werden können. Eine noch immer schlecht verstandene Größe ist die Erwärmungswirkung des CO2. Die sogenannte CO2-Klimasensitivität gibt an, um wieviel sich die globale Temperatur bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts erhöht. Der IPCC kennt den genauen Wert nicht und gibt daher eine große Möglichkeitsspanne an, die von 1,5°C bis 4,5°C Erwärmung pro CO2-Verdopplung reicht. Neuere Arbeiten deuten mittlerweile an, dass der Wert wohl eher im unteren Bereich zu verorten ist. Die Klimarisiken hängen direkt … weiter lesen

Liegestühle auf der antarktischen Halbinsel?

Es ist Sommer momentan in der Antarktis. Die Sonne steht nun fast 24 Stunden am Himmel und strahlt damit genau so stark ein wie am Äquator. Der Spiegel titelt: „Antarktis, leicht bewölkt, 18 Grad.“ Weiter unten werden die Tagestemperaturen vermeldet, so warm wie seit 1961nicht, dem Beginn der Messungen da. Und der Schlenker: „Die Region gilt als eine der sich am schnellsten erwärmenden Gegenden der Erde.“ „Dann da auch!“ denkt der Leser und ein weiterer Mosaikstein ist gesetzt im Bild der globalen Klimakrise. Denn er staunt weiter unten: “Dass sich die Halbinsel schneller erwärme als andere Orte, liege an einer … weiter lesen

Neues zur CO2-Klimasensitivität: Liegt der Wert in Wirklichkeit nur bei 1,7°C pro CO2-Verdopplung?

Die CO2-Klimasensitivität (KS) gibt an, wie stark das CO2 das Klima erwärmt. Der IPCC ist sich seit mehreren Jahrzehnten nicht ganz sicher und sagt: Irgendein Wert zwischen 1,5-4,5 Grad Erwärmung pro CO2-Verdopplung. Das ist ziemlich ungenau und mit einem Unsicherheitsfaktor 3 behaftet. Hierauf bauen alle politischen Maßnahmen auf. Wir haben bereits vielfach in der Vergangenheit an dieser Stelle über die KS berichtet. Heute geben wir eine Übersicht über die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema. Es gibt zwei Arten der KS, nämlich die langfristige (ECS, Equilibrium Climate Sensitivity) und die kurzfristigere (TCR, Transient Climate Response). Der üblicherweise angegebene Wert ist die ECS. … weiter lesen

Wiedererwärmung nach den Eiszeiten bringt CO2-Anstieg – mit 800 Jahren Verzögerung

Alle 100.000 Jahre ereignet sich eine Eiszeit. Die dauert dann ca. 85.000 Jahre und wird dann von einer Warmzeit (einem sogenannten Interglazial) abgelöst, die etwa 10.000-15.000 Jahre dauert. Momentan leben wir in einem solchen Interglazial. Aber die Uhr tickt und schon bald ist die Zeit um… In den Eiszeiten liegt der CO2-Gehalt der Atmosphäre bei etwa 180 ppm, in den Warmzeiten bei 300 ppm. Da warmes Wasser weniger CO2 lösen kann, gast das CO2 im Übergang von Eiszeit zu Warmzeit aus den Weltozeanen aus. Das geht aber nicht von heute auf morgen, sondern läuft über längere Zeit ab. Insofern folgt … weiter lesen