Lesen lohnt: IPCC-Klimabericht von 2013 relativiert Hitzeprognosen von 2007

Vor kurzem erreichte uns eine interessante Leserzuschrift, die wir gerne hier im Blog vorstellen wollen:

Guten Morgen die Herren,

[...] Mein besonderes Interesse fand Ihr Artikel vom 19. Juni 2014. Ich stimme mit Ihren Ausführungen völlig überein, dass es sich im Grunde um eine politische Bewegung handelt, mittels des sogenannten Klimawandels, Weltgeschichte zu machen. Bleibt jedoch die Frage offen, wie Millionen von Menschen diesem Trugschluss oder Betrug zum Opfer fallen konnten? Dazu gibt es nach meiner Ansicht nur eine philosophische Antwort! Was bewegt das Verhalten, die Beweggründe und Entscheidungen eines Individuums ? Jeder handelt nach seiner Moral oder Ethik. Welches ist die grundlegende Moral welche unsere Kultur und alle politischen  und religiösen Strömungen in den letzten 2000 Jahren beherrschte? Es ist die Moral des Altruismus. Diese Moral verlangt Opfer für  das Volk, die Rasse, den Nachbarn, den Armen in Afrika, für die “Mutter Erde” usw. – ohne Ende !! Es ist nur auf Grund der Moral des Altruismus möglich, dass der politische Klimawandel so erfolgreich sein kann, weil man “sacrificios” moralisch akzeptiert werden.

Literaturtipps:
Ayn Rand: Capitalism The Unknown Ideal”, paperback page 195 -Conservatism: An Obituary-

“… and the moral code which dominates our culture: the morality of altruism. Altruism holds that man has no right to exist for his own sake, that service to others is the only justification of his existence, and that self-sacrifice is his highest moral duty, virtue and value.”

Ayn Rand: The Virtue Of Selfishness”, paperback page35 – The Objectivist Ethics -

“It is not men´s immorality that is responsible for the collapse now threatening to destroy the civilized world, but the kind of moralities men have been asked to practice. The responsibility belongs to the philosophers of altruism. They have no cause to be shocked by the spectacle of their own success, and no right to damn human nature: men have obeyed them and have brought their moral ideals into full reality. It is philosophy that sets men´s goals and determines their course, it is only philosophy that can save them now. Today, the world is facing a choice: if civilization is to survive, it is the altruist morality that men have to reject.”

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Bei der Analyse von Temperaturdaten fällt auf, dass oftmals kein überzeugender 11-Jahreszyklus gefunden werden kann. Dies überrascht, da der Grundzyklus der Sonne genau diese Zyklenlänge besitzt und es zahlreiche Hinweise auf eine starke solare Beeinflussung des Klimas durch längerfristige Zyklen (Hale – 22 Jahre, Gleissberg – 90 Jahre, Suess – de Vries – 210 Jahre, Eddy – 1000 Jahre und Hallstatt – 2200 Jahre) gibt. Was ist bloß am 11-Jahreszyklus faul? Auf JoNova wird derzeit ein Modell diskutiert, bei dem der 11-Jahreszyklus durch einen klimatischen “Notch-Filter” herausgesiebt und eliminiert wird. Falls Sie Interesse an Details haben oder vielleicht sogar Elektroingenieur sind, dann schauen Sie hier auf JoNova. Zudem könnte es einen Hochpass geben, der Zyklendauern unter 5 Jahre löscht.

In den Leserkommentaren zum Modell weist ein Leser auf die noch immer unverstandenen solaren Verstärkerprozesse hin und empfiehlt die Lektüre des entsprechenden Kapitels in unserem Buch The neglected Sun / Die kalte Sonne. JoNova dankt für den Hinweis und sagt, sie wolle das Kapitel gerne noch einmal nachlesen:

David and Jo I take it you have a copy of the book ‘The Neglected Sun’ by Vahrenholt and Luning (translated from German) Publisher ‘Stacey International’ 2013 ISBN 978-1-909022-24-9. If not, of particular interest would be Chapter 6 ‘The misunderstood climate amplifiers’ relevant to your current post. I got my copy from US Amazon. There are good references not only for that Chapter but throughout the whole book.

I am following your research with great interest. Best Regards.

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Got it. Thanks. Will read that chapter. – Jo

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Die Tageszeitung Arizona Daily Sun aus Flagstaff ist nicht an einer ausgewogenen Klimadiskussion interessiert. Der Herausgeber Randy Wilson schrieb jetzt, dass es in seiner Zeitung keinen Platz für Klimaskeptiker gäbe. Ganz offensichtlich missbraucht hier jemand die ihm verliehene Macht, um klimaalarmistisches Gedankengut zu befördern. Die Verlierer sind die Leser, die ein IPCC-Propagandablatt lesen, ohne dies zu wissen.

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Hand aufs Herz, wer hat sich den 5. Klimazustandsbericht des IPCC (AR5) wirklich in großer Gründlichkeit schon durchgelesen? In der Presse wurd so getan, dass alles beim Alten blieben. Das ist ncht der Fall, wenn man sich die Mühe macht und den Bericht studiert. Judith Curry hat in einem kürzlichen Blogpost darauf hingewiesen, dass der AR5 von 2013 die zukünftige Erwärmung viel vorsichtiger beurteilt als der Vorgängerbericht von 2007 (AR4). Curry schreibt: (weiterlesen …)

Neue Arbeit im Fachblatt Ecological Modelling: CO2-Klimasensitivität überschreitet nicht 2 Grad pro CO2-Verdopplung

Im März 2014 erschien im Fachblatt Ecological Modelling eine Arbeit von Craig Loehle, in der der Forscher Abschätzungen der CO2-Klimasensitivität auf Basis der real beobachteten Temperaturentwicklung macht. Insbesondere rechnet Loehle zyklische Entwicklungen heraus, wie etwa pazifische (PDO) und atlantische (AMO) 60-Jahres-Zyklen. Der Wissenschaftler kommt dabei auf einen Wert für die CO2-Klimasensitivität von fast 2,0°C pro CO2-Verdopplung (Gleichgewichtswert). Unberücksichtigt blieb hierbei vorerst, dass der Anteil der Sonne an der beobachteten Klimaerwärmung der letzten 150 Jahre möglicherweise deutlich größer ist als bislang vom IPCC angenommen. Dies würde die Klimasensitivität in einem nächsten Schritt weiter erniedrigen. Loehle erklärt ausdrücklich, dass Klimasensitivitäten die höher als der genannte Wert angenommen werden, als unwahrscheinlich anzusehen sind.

Im Folgenden die Kurzfassung der Arbeit (Fettsetzung ergänzt):

A minimal model for estimating climate sensitivity

Craig Loehle

Climate sensitivity summarizes the net effect of a change in forcing on Earth’s surface temperature. Estimates based on energy balance calculations give generally lower values for sensitivity (<2 °C per doubling of forcing) than those based on general circulation models, but utilize uncertain historical data and make various assumptions about forcings. A minimal model was used that has the fewest possible assumptions and the least data uncertainty. Using only the historical surface temperature record, the periodic temperature oscillations often associated with the Pacific Decadal Oscillation and Atlantic Multidecadal Oscillation were estimated and subtracted from the surface temperature data, leaving a linear warming trend identified as an anthropogenic signal. This estimated rate of warming was related to the fraction of a log CO2 doubling from 1959 to 2013 to give an estimated transient sensitivity of 1.093 °C (0.96–1.23 °C 95% confidence limits) and equilibrium climate sensitivity of 1.99 °C (1.75–2.23 °C). It is argued that higher estimates derived from climate models are incorrect because they disagree with empirical estimates.

 

Mitherausgeber der FAZ Frank Schirrmacher gestorben

Im März 2006 überließ die FAZ ihren kompletten Feuilleton-Teil “wichtigen Klima-Forschern”, um die Welt vor der angeblich drohenden Klimakatastrophe zu warnen. In der Einleitung schrieb der Mitherausgeber des Blattes Frank Schirrmacher:

Wir haben heute unseren Platz geräumt. Das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Freitag ist in wesentlichen Teilen geschrieben von wichtigen Klima-Forschern. Es sind die Mitautoren des UN-Klimaberichts, der Anfang Februar die Weltöffentlichkeit alarmierte, und des vor einigen Monaten in England erschienenen Stern-Reports. Vieles von dem, was heute allgemein über den Klimawandel bekannt und anerkannt ist, entstammt ihren Berechnungen. Wir haben den Wissenschaftlern angeboten, sich des Feuilletons zu bemächtigen. Sie sollen der skeptischen Öffentlichkeit klarmachen, was bei den aktuellen Debatten pure Medienhysterie ist und was schieres Faktum. Sie haben dieses Angebot angenommen. Sie sind heute die Herren dieser Seiten. Sie schildern, auch mit Blick auf die heranwachsenden Schüler und Kinder, welche Welt das sein wird, in der wir leben. 

Auf dem Höhepunkt des Klimaalarmismus, ein Jahr vor Veröffentlichung des 4. Klimazustandsberichts des IPCC, schlug sich Schirrmacher voll auf die Seite der Klimaalarmisten. Ein historischer Irrtum. In seinem Einleitungstext behauptet er zwar, die für das Feuilleton beauftragten Wissenschaftler würden “so wenig alarmistisch wie möglich” berichten. Aber war dies wirklich so? Das Feuilleton selber ist im Internet auf die Schnelle nicht auffindbar. Wer durfte “sich damals des Feuilletons bemächtigen”, welche “wichtigen Klimaforscher” hat die FAZ bzw. Schirrmacher damals eingeladen bzw. nicht eingeladen? Schirrmacher verrät in seinem Text:

Die im Feuilleton versammelten Texte stammen fast ausschließlich von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und wurden für diese Zeitung geschrieben.

Im Rückblick keine gute Wahl. Heute, acht Jahre später, wird das Institut in der Fachwelt meist nur noch belächet. Zu arg haben die PIK-Leute die Katastrophenkarte überreizt, haben sich wissenschaftlich um Kopf und Kragen geschrieben.

Auch in einem 2010 von Schirrmacher herausgegebenen Buch mit dem Titel “Die Zukunft des Kapitalismus” zeigt er offen seine Sympathien für klimaalarmistisches Gedankengut:

In den letzten zweihundert Jahren ist der Kapitalismus aus allen Krisen gestärkt hervorgegangen. Diesmal jedoch ist alles anders, der Kapitalismus schwächelt. Ein weltweiter Kollaps wurde nur dank massiver staatlicher Intervention abgewendet, doch für wie lange? Die Politik zeigt sich unfähig, die globale Wirtschaft zu zähmen, und der Kapitalismus zerstört, siehe Klimawandel, weiter unaufhaltsam die eigenen Grundlagen. Sollte er doch an seinen Widersprüchen zugrunde gehen, wie die Marxisten früher hofften, dann wohl kaum in Form eines Eintritts in das Reich der Glückseligkeit, sondern eher als Höllensturz der menschlichen Gattung. Zumindest eines dürfte klar sein: Wenn wir überleben wollen, wird sich der Kapitalismus grundlegend ändern müssen – und wir uns mit ihm. Der Band bringt zwanzig Beiträge der in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geführten Diskussion zur »Zukunft des Kapitalismus«.

Am 12. Juni 2014 ist Frank Schirrmacher im Alter von nur 54 Jahren gestorben. Im Nachruf der FAZ heißt es:

Frank Schirrmacher, einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zuständig für das Feuilleton, ist tot. Er verstarb am Donnerstag an den Folgen eines Herzinfarkts. In seiner zwanzigjährigen Zeit als Herausgeber hat er zahllose kulturelle Debatten angeregt und das intellektuelle Leben Deutschlands nachhaltig geprägt.

 

 

Professor für Klimastatistik wird aus Politik-Institut ausgeschlossen: Er hatte bezweifelt, dass der Klimawandel das wichtigste Problem der Menschheit sei

Im Mai 2013 schrieb der Professor für Klimastatistik, Caleb Rossiter, in seinem Blog, dass er sich in Zukunft nicht mehr zur Klimadebatte öffentlich äußern würde, da eine vernünftige Diskussion mit den Anhängern der Klimakatastrophe nicht möglich ist:

I am deserting from the Climate War.  I will never write another climate article or give another climate talk, and I’ll bite my tongue and say oooooooooooom when I hear or see the sort of exaggerations and certainties about the dangers of heat-trapping gasses that tend to make my blood boil at their absurdity.  For a decade I’ve been a busy soldier for the scientific method, and hence a “skeptic” to climate alarmism.  I’ve said all I think and know about this repetitive, unresolveable topic.  I’ll save hundreds of hours a year for other pursuits!

This is not like my pledge to my wife after a marathon that “I’ll never do another one.”  This is real.  There is simply too little room for true debate, because the policy space is dominated by people who approach this issue not like scholars weighing evidence, but like lawyers inflaming a jury with suspect data and illogical and emotional arguments.  

Ein Jahr später, am 4. Mai 2014 brach Rossiter mit seinem Vorhaben und veröffentlichte im Wall Street Journal doch noch einen letzten Beitrag, in dem er die Über-Fokussierung auf das angebliche zukünftige CO2-Problem anprangert, während es in Afrika eine große Anzahl von wahrhaftigen aktuellen Problemen gibt, die viel leichter zu lösen wären:

Sacrificing Africa for Climate Change
Western policies seem more interested in carbon-dioxide levels than in life expectancy.

Leider befindet sich der Essay hinter einer Paywall. Climate Depot bringt jedoch eine Komplettversion (am Ende der verlinkten Seite). Im Folgenden einige Auszüge via Climate Depot:

Rossiter’s Wall Street Journal OpEd continued: “The left wants to stop industrialization—even if the hypothesis of catastrophic, man-made global warming is false. John Feffer, my colleague at the Institute for Policy Studies, wrote in the Dec. 8, 2009, Huffington Post that ‘even if the mercury weren’t rising’ we should bring ‘the developing world into the postindustrial age in a sustainable manner.’ He sees the ‘climate crisis [as] precisely the giant lever with which we can, following Archimedes, move the world in a greener, more equitable direction.”

“Then, as now, the computer models simply built in the assumption that fossil fuels are the culprit when temperatures rise, even though a similar warming took place from 1900 to 1940, before fossil fuels could have caused it. The IPCC also claims that the warming, whatever its cause, has slightly increased the length of droughts, the frequency of floods, the intensity of storms, and the rising of sea levels, projecting that these impacts will accelerate disastrously. Yet even the IPCC acknowledges that the average global temperature today remains unchanged since 2000, and did not rise one degree as the models predicted.

“But it is as an Africanist, rather than a statistician, that I object most strongly to ‘climate justice.’ Where is the justice for Africans when universities divest from energy companies and thus weaken their ability to explore for resources in Africa? Where is the justice when the U.S. discourages World Bank funding for electricity-generation projects in Africa that involve fossil fuels, and when the European Union places a ‘global warming’ tax on cargo flights importing perishable African goods?”

Rossiter spricht ein wichtiges Problem an. Wir könnten heute den Menschen in Afrika leicht helfen: sauberes Trinkwasser, Ausbildung, gute Staatsführung… Aber das würde ja bedeuten, dass man jetzt sofort tatkräftig anpacken müssten. Sehr viel einfacher ist es, den abstrakten CO2-Geist zu jagen. Die simplistische Formel: Reduziert Euren CO2-Ausstoß, verzichtet, leidet, dann wird alles gut. Ein mittelalterlich anmutender, religiös-geprägter Gedanke.

Die Quittung für Caleb Rossiters vernünftigen Beitrag kam sofort. Nach 23 Jahren Zusammenarbeit beendete das Institute for Policy Studies (IPS) aufgrund des Wall Street Journal-Artikels kurzerhand die Zusammenarbeit mit Rossiter. Die Kündigungs-Email des IPS ist lesenswert (Fettsetzung ergänzt): (weiterlesen …)

Kuriose Folge des Erwärmungsstopps: Deutsch­land stockt Gel­der für in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz auf

Die Neue Presse aus Coburg meldete am 14. Juni 2014:

Spürbare Folge des Klimawandels
Der Starkregen vom April wirkt heute noch nach. Die Betroffenen suchen das Gespräch mit der Stadt, und die sucht nach Lösungen.
Laut Stadtbaumeister Jürgen Graßinger sei an jenem 26. April gut ein Zehntel der Jahresniederschlagsmenge des Landkreises über Mistelfeld niedergegangen. Dadurch sei die Kanalisation überlastet gewesen. Das Wasser habe sich seinen Weg gesucht und sei in die Häuser gelaufen. Da die Massen der Fluten vom Wald her kamen, sollte nach Ansicht von Graßinger ein Gespräch mit dem Forst, bezüglich eines Regenrückhaltebeckens, geführt werden. Auch müsse darüber nachgedacht werden, inwieweit sich Verbesserungen an der Leuchse erreichen lassen. Die Stadt sei bereit, Anwohner in Sachen Hochwasserschutz zu beraten. An 80 Prozent der Starkregenereignisse sei der Klimawandel schuld. An den restlichen 20 Prozent trage die Bevölkerung eine Mitverantwortung, beispielsweise durch die Versiegelung der Flächen. Graßinger rät den Hauseigentümern zum Abschluss einer Elementarversicherung.

Jetzt mal ganz langsam. Starkregen hat es in der Geschichte schon immer gegeben. Der Hauptschuldige an dem Starkregenereignis in Mistelfeld ist also die Natur. Sagen wir einfach mal 80%. Die Natur macht so etwas einfach, und man kann es nicht ändern. Die Stadt sieht zudem 20% der Schuld bei den Bürgern. Kann sein. Regenrückhaltebecken sind ein vernünftiger Schutz. Kurioserweise werden nun jedoch dem “Klimawandel” weitere 80% der Schuld für die Überschwemmung gegeben. Das macht mathematisch nun überhaupt keinen Sinn. Jetzt sind wir schon bei 180%. Machen wir den Faktencheck: Sind die Regenfälle in Deutschland im Laufe der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte extremer geworden? Immerhin ist die Temperatur seit der Kleinen Eiszeit um ein Grad angestiegen. Aktuelle wissenschaftliche Studien erteilen der klimawandelbedingten Starkregen-Idee des  Mistelfelder Stadtbaumeisters eine klare Absage. Weder sind die Niederschläge extremer geworden, noch ist in Zukunft damit zu rechnen. Peinliche Panne. Siehe unsere folgenden Blogbeiträge:

 

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Deutschland gibt für den “Klimaschutz” und die Erforschung der angeblichen Klimakastrophe bereits sehr viel Geld aus. Zwischenzeitlich wird jedoch immer deutlicher, dass die Damen und Herren Klimaforscher überreizt haben: Entgegen sämtlichen Prognosen ist es seit nunmehr 16 Jahren nicht mehr wärmer geworden. Offenbar hat man die CO2-Klimawirkung überschätzt. Wie geht die Bundesregierung mit den wachsenden Zweifeln der Wissenschaft an der Klimakatastrophe um? Kurioserweise möchte man in Zukunft nicht etwa WENIGER, sondern sogar NOCH MEHR Geld in den Klimawandel pumpen. Es muss nicht erwähnt werden, dass dieses Geld jetzt an anderer Stelle fehlt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gab am 13. Juni 2014 die folgende überraschende Pressemitteilung heraus:

Deutsch­land stockt Gel­der für in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz auf

Die Bun­des­re­gie­rung will ihren Beitrag zur Finan­zierung des in­ter­na­ti­o­nalen Klimaschutzes aufstocken. Zum Abschluss der UN-Klima­gespräche in Bonn verwiesen Bundes­ent­wick­lungs­mi­nister Gerd Müller und Bundes­umwelt­ministerin Barbara Hendricks auf die aktuellen Haus­halts­planungen für 2014, die zusätzlich 50 Millionen Euro für den in­ter­na­ti­o­nalen Klima­schutz vorsehen. Deutsch­land sei damit bestens vor­bereitet, einen heraus­ragen­den Beitrag zur Aus­stattung des Green Climate Fund zu leisten, betonten beide Minister. (weiterlesen …)

Sebastian Lüning auf ICCC9-Klimakonferenz zur Klimadiskussion in Europa: Licht am Ende des Tunnels?

Im Rahmen der 9. Internationalen Klimakonferenz (ICCC9) in Las Vegas hielt Sebastian Lüning neben seinem Sonnenbeitrag auch einen Vortrag zum Stand der Klimadiskussion in Europa mit dem Titel

Climate change discussion in Europe: Light at the end of the alarmist tunnel?

Das Video zum 12-minütigen Vortrag ist online verfügbar (Beginn des Vortrag bei Minute 2:45 im Clip):

 

 

Wochenblatt Verlagsgruppe mit peinlicher Panne: Zeitung verwechselt Städtischen Wärmeinseleffekt mit Klimawandel

Schocknews auf wochenblatt.de am 10. Juni 2014:

Klimawandel ist schon spürbar: Regensburgs Innenstadt ist um vier Grad heißer
Regensburg war eine Modellstadt, um den Klimawandel zu untersuchen – dabei kam heraus: Die Altstadt ist um vier Grad wärmer als die Umgebung. Der Umweltreferent fordert mehr Wasser und mehr Begrünungen und sogar Sonnensegel. [...] Rechts- und Umweltreferent Wolfgang Schörnig auf Wochenblatt-Anfrage: „Regensburg war vier Jahre lang Teil einer Untersuchung, die man mit Mitteln des Bundes und der EU finanzierte, um mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf eine Stadt mit historischem Kern und etwa 150.000 Einwohnern zu untersuchen.“ Man sei auch mit Wärmekameras über Regensburgs Altstadt geflogen und was man dabei feststellte, überrascht dann doch: „Es gab einige Stellen, die bis zu vier Grad wärmer waren als die umliegenden Stadtteile“, schildert Schörnig. Das sei zwar nicht in der ganzen Altstadt so, es gäbe auch Stellen, die lediglich zwei oder zweieinhalb Grad heißer sind als die Umgebung der Altstadt. „Aber an den Platzfolgen, beispielsweise dem Neupfarrplatz, ist es um bis zu vier Grad heißer“, so Schörnig. „Wenn man etwa vom Alleengürtel des Schlosses in die Altstadt geht, spürt man das sogar auf der Haut“, so der Rechtsreferent.

Klimawandel schon spürbar? Au weiha. Hier werden Dinge vermischt, die wirklich nicht zusammengehören. Es verwundert nicht, dass die eng bebaute Altstadt wärmer als die grünere Umgebung ist. Dies ist der altbekannte städtische Wärmeinseleffekt, der nun wirklich gar nichts mit dem Klimawandel zu tun hat. Vielleicht sollten die Regensburger mal Nachhilfe bei den Stuttgartern nehmen, die ihren Mitbürgern das Phänomen auf der Stadtklima-Webseite erläutern:

Der Wärmeinseleffekt (UHI, urban heat island) ist ein typisches Phänomen des Stadtklimas. In urbanen Ballungsräumen sind im Vergleich zur ländlichen Umgebung bodennah höhere Lufttemperaturen zu beobachten. Diese Überwärmung wird als städtische Wärmeinsel oder UHI bezeichnet. Für die Ausprägung oder die Intensität des Wärmeinseleffektes wird meist die Temperaturdifferenz zwischen der bodennahen Lufttemperatur in einem bestimmten Stadtgebiet und der bodennahen Lufttemperatur in einem außerhalb der Stadt im nahen Umfeld liegenden unbebauten Gebiet angegeben. Die Intensität des Wärmeinseleffektes variiert von Stadt zu Stadt. Aber auch innerhalb einer bestimmten Stadt ist der Wärmeinseleffekt sehr verschieden stark ausgeprägt. Die Intensität des Wärmeinseleffektes ist abhängig von der Größe der Stadt, der Stadtstruktur (Baudichte, Bauhöhen, Grünflächenanteil, usw.) aber auch von den topographischen und den allgemeinen klimatischen Gegebenheiten (Klimazone, Wetterlagen, atmosphärische Strömungen). In großen Städten wurden Temperaturdifferenzen bei der Jahresmitteltemperatur zwischen Stadt und Umland von weit mehr als 10°C gemessen. Ursache für den Wärmeinseleffekt ist vor allem der hohe Anteil versiegelter und bebauter Flächen in urbanen Gebieten, aber auch Luftschadstoffe und anthropogene Wärmequellen beeinflussen die Überwärmung in städtischen Gebieten.

Eine peinliche Panne, die dem bayerischen Wochenblatt da unterlaufen ist. Wer möchte das Wochenblatt auf sein Versehen hinweisen? Kontaktmöglichkeit hier.

 

Sebastian Lüning im Interview mit dem New American

Am 15. Juli 2014 brachte die US-amerikanische Zeitschrift The New American auf ihrer Internetseite ein Interview mit Sebastian Lüning zum Klimawandel:

German Scientist-Author Challenges Global Warming Alarmism (Video)

Written by 

Dr. Sebastian Lüning, an award-winning scientist from Germany, is one of the many foreign experts who converged on Las Vegas for the Heartland Institute’s 9th International Conference on Climate Change (ICCC9), held July 7-9.

Together with Professor Fritz Vahrenholt, Dr. Lüning authored the important 2013 book The Neglected Sun: How the Sun Precludes Climate Catastrophe. Dr. Vahrenholt’s “defection” caused seismic quakes in the climate alarmist ranks, since he was a founding father of Germany’s environmental movement and a director of one of Europe’s largest alternative energy companies. On June 18, 2012, just two days before the opening of United Nations’ Rio+20 Earth Summit, Vahrenholt sent a shock through the green ranks with an op-ed in Britain’s Telegraph entitled “Global warming: second thoughts of an environmentalist.” Vahrenholt took special aim at the UN’s now thoroughly discredited Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

Weiterlesen auf thenewamerican.com.

Das Video zum Interview ist hier:

 

Siehe auch Bericht auf Notrickszone (“German Geologist Sebastian Lüning Slams IPCC Climate Science: “A Lot Of The Claims Are Just Not True”“).

 

Webportal “Media Watch on Climate Change” fällt beim Praxistest glatt durch

Der österreichische Kurier berichtete am 13. Juni 2014 über eine neuartige Webplattform, die Klima-Nachrichten im Netz in “Echtzeit” erschließen will:

Arno Scharl, Experte für “Big Data”, präsentierte vor der Fachpresse das Webportal “Media Watch on Climate Change”, kurz MWCC. Im englischsprachigen Raum gibt es MWCC bereits seit 2005, nun wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz das deutschsprachige Pendant gelauncht. Im Sommer soll eine französische Version folgen.

Wer sich neue wissenschaftliche Erkenntnisse ÜBER das Klima erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gehe es “ausschließlich und ganz bewusst um die Kommunikation von Stakeholdern”, klärt Scharl, Leiter des Instituts für Neue Medientechnologie an der Modul-Universität, auf. Soll heißen: Das Web-Portal ermöglicht es Interessierten, Diskussionen über Umweltthemen auf einen Blick zu erfassen. Wer bestimmt den Diskurs zum Klimawandel? Welche Themen dominieren wann und wo?

Nutzen kann die Website jedermann – kostenlos. Zusatz-Features stehen nur registrierten Usern zur Verfügung. Zielgruppe sind Meinungsmacher wie Forscher, NGOs, Unternehmen und Journalisten. Letzteren soll das Werkzeug helfen, im Nachrichten-Dschungel “möglichst schnell eine Story zu entdecken”, preist Scharl das Medien- und Klimaportal als “Marktforschung in Echtzeit” an.

Schade, keine wissenschaftlichen Informationen. Nur sekundäres und tertiäres Gerede zu einem Thema, das vor allem von einer sachlichen Diskussion über Daten und Analysen profitieren würde. Brauchen wir wirklich eine solche neue Plattform? Wir machen die Probe aufs Exempel und klicken auf “Media Watch on Climate Change”. Auf den ersten Blick sieht die Seite wie das Cockpit eines Flugzeugs aus: “Keyword Graphs” die sich wie ein Lebewesen bewegen. Unüberichtliche Tag Clouds, Weltkarten mit geheimnisvollen Punkten. Wer soll da noch durchblicken? Vermutlich muss man hierzu einen zweijährigen Aufbaustudiengang belegen, um mit der Seite etwas anfangen zu können.

Aber schauen wir uns lieber die Inhalte an. Ganz oben findet sich ein unscheinbares Suchfenster. Wir geben das Wort “Sonnenaktivität” ein. Die Trefferliste schlägt einen guten Artikel aus der Weltwoche vor. Soll angeblich vom Vortag stammen. Beim Aufruf des Artikels dann die Überraschung: Der Artikel ist aus dem Jahr 2010. Nachrichten in “Echtzeit” – Fehlanzeige. Wir testen einen weiteren Suchbegriff: “kalte Sonne”. Die Webseite beginnt zu ratten und meldet schließlich “Es wurden für diese Abfrage keine passenden Dokumente gefunden”. Webseite durchgefallen. Zeitverschwendung.

 

KlimaKontroverse: NächstesTreffen: Do, 24. Juli 2014

KlimaKontroverse

NächstesTreffen: Do, 24. Juli

Beim nächsten Treffen sprechen wir über einen bekannten Klimaforscher, der ins Lager der Klimaskeptiker wechselte, sowie, dass Australien und Kanada eine  Allianz der Klima-Realisten schmieden.

Beim letzten Mal gab es Besuch aus dem niedersächsischen Landtag und dadurch interessante Gespräche zum Thema Klima und Politik.

Haben Sie Fragen zum Klima oder der Energiewende? Wir antworten gerne.

Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein.

Do, 24.07.2014, 19:30, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover

www.KlimaKontroverse.de

Kontakt: Achim Fahnenschild

info@KlimaKontroverse.de