Britische Staatssekretärin für Energie und Klima: Erwärmungspause der letzten 18 Jahre beweist, dass Klimaschutzmaßnahmen greifen

Allmählich dämmert unseren politischen Vertretern, in was sie uns da reingeritten haben. Nach der wilden Ökoparty kommt jetzt der Kater und die Rückkehr zum Realismus. Spiegel Online meldete am 9. November 2014:

CO2-Ausstoß bis 2020: Gabriel rückt von Klimazielen ab
Umweltministerin Hendricks und Wirtschaftsminister Gabriel streiten über den Klimaschutz. Sie will Kraftwerke schließen, er will Jobs erhalten – und er könnte dafür nach SPIEGEL-Informationen sogar seine Ziele verschieben.
[...] Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sucht nach SPIEGEL-Informationen eine Möglichkeit, um ein allzu schnelles Abkoppeln der Kraftwerke vom Netz zu vermeiden. Es sei “eine Illusion zu glauben, Deutschland könne gleichzeitig aus der Kernkraft und der Kohle aussteigen”. Gabriel könnte sich den Informationen zufolge auch eine Verschiebung des Aktionsprogramms Klimaschutz vorstellen, das am 3. Dezember im Kabinett eingebracht werden soll.

Ganzen Artikel auf Spiegel Online lesen.

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Klaus-Eckart Puls hat sich einmal die Mühe gemacht, den 5. Klimazustandsbericht des IPCC durchzulesen. Dabei ist er auf unerklärliche Diskrepanzen zwischen IPCC-Modellen und harten Messdaten gestoßen, wie er in einem Beitrag auf EIKE ausführlich dokumentierte:

IPCC 2014 : “Synthese” kontra Messungen und Fakten

Von Klaus-Eckart Puls

2013 und 2014 ist der 5. IPCC-Bericht zum Klimawandel erschienen, in drei umfangreichen Teil-Berichten mit etlichen Tausend Seiten. Anfang November wurde nun auf 40 Seiten ein “Summary for Policymakers” veröffentlicht [1]. Dieses enthält nicht nur erhebliche Widersprüche, Vereinfachungen und sogar Verfälschungen gegenüber den umfangreichen Teilberichten zuvor, sondern steht auch in krassem Gegensatz zu nahezu allen Messungen und Trends in der Natur. Das fällt nun sogar sonst eher zu Alarmismus neigenden Medien auf [3] : “Doch während die vorigen Klimateilberichte 2013/14 über weite Strecken streng den Sachstand mit all seinen Widersprüchen darstellen, unterschlägt der neue Synthese-Report wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse.”

Politiker, Medien und die Gilde der etablierten wissenschaftlichen Klima-Alarmisten nimmt das nun aktuell zum Anlaß, darüber hinaus in weiteren dramatischen Kurzfassungen und dreisten “Verschärfungen”  blanken Zukunfts-Horror zu produzieren. Ein Beispiel dazu sind die von BMU und BMBF auf ganze 3 Seiten ausgebreiteten “Kernbotschaften” [2]. In Folgendem sollen kurz und knapp Aussagen dieser Ministerien sowie die einiger Medien den detaillierten Aussagen der umfangreichen IPCC-Teilberichte gegenüber gestellt werden, sowie insbesondere auch den in der Natur gemessenen Fakten gegenüber.

Weiterlesen auf EIKE.

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Im Januar 2011 hatte der IPCC-Chef Pachauri seinem Landsmann, dem indischen Umweltminister Jairam Ramesh tolle Dinge versprochen. Der Weltklimarat werde die Rolle der Sonne als Klimasteuerungsfaktor sowie die kosmische Strahlung als Verstärker-Effekt im neuen Klimabericht zu einem Hauptthema machen. Nachzulesen in der kanadischen Financial Post vom 25. Januar 2011. Nun ist der neue Bericht raus. Und Pachauri hat sein Versprechen gebrochen, den Minister hinters Licht geführt. Erneut tat man alles, um die Klimawirkung der Sonne kleinzuhalten (siehe z.B. unseren Bericht “Der neue IPCC-Klimabericht: Sonne noch weiter degradiert !“).

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Da sich die Erdatmosphäre trotz kräfiger CO2-Erhöhung partout nicht mehr erwärmen will, weichen die Anhänger der Klimakatastrophe nun auf Nebenschauplätze aus. Nachdem auch die Extremwettertheorien nach und nach alle zusammengebrochen sind, hat man nun endlich ein neues Thema gefunden: Da CO2 die Pflanzenproduktion ankurbelt, sollen sich auch die Pollen vermehren, was Pollenallergiker zu spüren bekommen sollen. Verkürzt gesprochen: Der Klimawandel wird den Heuschnupfen vertärken. Eine schöne Klimaalarmgeschichte, nachzulesen in der Welt vom 9. November 2014: (weiterlesen …)

Neuer Leiter der Umweltredaktion der New York Times: Klimaskeptische Ansichten werden wir nicht akzeptieren

Schon lange illustrieren die Marketingstrategen des Klimaalarms ihre Beiträge mit Bildern, die tief in die Seele der Leser vordringen sollen. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verriet am 28. Oktober 2014, mit welchen Strategien hier gearbeitet wird:

Macht Ihnen dieses Bild Angst vorm Klimawandel?
Einsame Eisbären, gewaltige Überschwemmungen, ernste Politiker-Mienen: Die Bilder, mit denen Medien Klimawandel illustrieren, wiederholen sich. Doch wie wirken Sie aufs Publikum? Medienforscher in der Österreich, Deutschland und der Schweiz sind dieser Frage nachgegangen. Die Antworten in Bildern.
Was machen Medien-Bilder zum Klimawandel mit den Konsumenten? Ein internationales Team aus Medienforschern um Mike Schäfer und Julia Metag von der Universität Zürich konzentrierte sich auf zwei Grundfragen: Welche Motive wecken beim Publikum den Eindruck, dass Klimawandel ein wichtiges Thema ist? Und welchen Bildern gelingt es, bei den Lesern das Gefühl auszulösen, dass sie selbst etwas dagegen tun können?

Weiterlesen und -hören beim SRF.

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Der Grad zwischen Editieren und Zensur ist bekanntlich schmal. Am 27. Oktober 2014 erklärte der neue Leiter der Umweltredaktion der New York Times, Adam Bryant, er wird klimaskeptische Ansichten in seinem Blatt nicht dulden. Eine seiner Aufgaben wäre es, Spreu von Weizen zu trennen. In anderen Worten: Bryant zensiert die Klimadiskussion in seinem Sinne. Die Leidtragenden sind letztendlich die Leser, die der ideologisch geprägten Berichterstattung ausgesetzt sind. Bewusst werden problematische Bereiche der Klimawissenschaften ausgespart, um keine Zweifel am angeblichen Klimaalarm-Konsens aufkommen zu lassen.

Im Folgenden ein Auszug aus dem Interview mit Bryant aus der New York Times:

Steering the Climate Change Coverage

Few topics fuel as much reader attention as climate change. Adam Bryant recently became editor of The Times’s expanded team covering the environment. We asked him how he is approaching the position.

[...]

NYT: It is a sprawling topic. What is your strategy for covering it?

BRYANT: There’s no simple playbook, but here are a few thoughts. Part of The Times’s role is to separate the signal from the noise. There are a lot of reports and papers and studies published every day, and Times readers rely on us to choose carefully which ones we’re going to cover.

[...]

NYT: Is the equivalency issue dead? To what extent should we feel obligated to include the views of climate change skeptics?

BRYANT: Claims that the entire field of climate science is some kind of giant hoax do not hold water, and we have made a conscious decision that we are not going to take that point of view seriously.

Ganzes Interview in der New York Times lesen.

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Bereits letztes Jahr, am 9. August 2013, hatte Spiegel Online über eine aus dem Ruder gelaufene Auseinandersetzung unter Klimawissenschaftlern informiert: (weiterlesen …)

Quittung für den blinden Klimaalarm: Medieninteresse am jüngsten IPCC-Bericht nur gering

Die Klimaalarm-Masche zieht nicht mehr. Die Leute haben den blinden Alarm durchschaut und haben genug. Die Profiteure der Klimaangst machen sich nun ernsthafte Sorgen um die Zukunft. Klimainstitute fürchten, dass ihnen in Zukunft die Forschungsgelder beschnitten werden. Zeitungen wollen nur ungern ihre aufregenden Klimaalarmstories verlieren. Und Versicherungen bangen um ihre Extremwetterpolicen. Das Deutsche Klimakonsortium (DKK) richtete kürzlich einen Workshop aus, um das schwindende öffentliche Interesse am eigenen Thema zu diskutieren. Im Newsletter fasst das DKK die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen:

DKK-Workshop: „Wie geht heute (noch) Klima-Kommunikation?“
Am 16. September [2014] hatte sich der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des DKK zu einem internen Workshop zu heutigen Möglichkeiten und Herausforderungen der Klima-Kommunikation zusammengefunden. Hintergrund war die Beobachtung, dass sich die Medienaufmerksamkeit weg von der Analyse des Klimawandels hin zu den Lösungsmöglichkeiten  und den gesellschaftlichen Herausforderungen des Klimawandels verschoben habe. Dies wurde an dem ungleich schwächeren Medieninteresse am jüngsten IPCC-Klimabericht (AR 5) im Vergleich zum sieben Jahre zuvor erschienenen AR 4 deutlich, wie die Leiterinnen und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der verschiedenen Forschungsinstitute feststellten. Je ein Impuls aus der Perspektive der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Ute Kreis, Universität Hamburg, und Dr. Annette Kirk, Max-Planck-Institut für Meteorologie) aus der Perspektive eines Wissenschaftlers (Dr. Dirk Notz, Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Meteorologie) und eines Journalisten (Christopher Schrader, Süddeutsche Zeitung) gaben die Vorlage für eine lebhafte Diskussion.

Das Interesse am 5. IPCC-Bericht war gering. Das hat sich der IPCC vermutlich selber zuzuschreiben, da er nicht in der Lage ist, sich der neuen Forschungslage anzupassen und die CO2-Klimasensitivität gemäß den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu reduzieren. Interessant ist, dass Christoph Schrader von der Süddeutschen Zeitung in den IPCC-Kreis offenbar bestens integriert ist. Regelmäßig müssen wir an dieser Stelle über seine klimaalarmistisch gefärbte Berichterstattung schimpfen. Und auch Dirk Notz ist hartgesottener IPCC-Jünger, über dessen fragwürdige Studien wir hier schon gestolpert sind (siehe “Hamburger Max-Planck-Institut mit fragwürdiger Beweisführung zum arktischen Meereis“).

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Immer mehr Wissenschaftler melden sich nun aktiv zu Wort und gehen mit dem IPCC und seinen Katastrophenszenarien hart ins Gericht. Aktuellstes Beispiel ist der Ökologe Daniel Botkin, emeritierter Professor Emeritus des Department of Ecology, Evolution, and Marine Biology an der University of California Santa Barbara. Auf der Webseite des National Parks Traveller veröffentlichte er am 26. Oktober 2014 einen bemerkenswerten Essay:

Climate Is Changing, And Some Parks Are Endangered, But Humans Aren’t The Cause

For those of us who love our national parks and are confronted daily with media, politicians, and pundits warning us of a coming global-warming disaster, it’s only natural to ask what that warming will mean for our national parks. This is exactly what the well-known Union of Concerned Scientists discuss in their recent report, National Landmarks at Risk: How Rising Seas, Floods, and Wildfires Are Threatening the United States’ Most Cherished Historic Sites.

I’ve done research since 1968 on the possibility of human-caused global warming and its possible ecological effects, and have published widely on this topic, discussing possible effects on biodiversity and on specific endangered species as well as on forests, cities, and historical evidence of Arctic sea ice change. I’ve also been involved in the development of some aspects of some climate models, and having developed a computer model of forests that is one of the principal methods used to forecast global warming effects on vegetation, I sought out the UCS report with great interest.

[...]

What Should be Done About Sea Level Rise and Wildfires and Our National Parks?

As I have shown, observations do not support the claim that our activities are currently warming the globe. Does this mean that we should stop worrying about climate change? Of course not. Because sea level has been rising for thousands of years, the encroachment of ocean waters and damage from ocean storms have been problems for coastal structures, which we have just ignored. We have to face up to these. But arguing about whether this is our fault or not is beside the point and detracts us away from doing anything useful, as we focus instead of what can best be called a fairy-tale debate. The same must be said about wildfires. For decades, experts on wildfires have been calling for improved management of America’s forests, and the need remains important. We must remember Frederick Law Olmsted’s approach to designing the Back Bay Fens— solve the problem, do not waste your time arguing if we are to blame. However, global warming has become the sole focus of so much environmental discussion that it risks eclipsing much more pressing and demonstrable environmental problems. The major damage that we as a species are doing here and now to the environment is not getting the attention it deserves. We need to keep in mind the reality of Nature, which I have portrayed in a replacement for Smokey Bear: Morph the Moose.

Ganzen Artikel auf der Webseite des National Parks Traveller lesen.

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Mitte Oktober 2014 berichteten wir an dieser Stelle über ein neues Klimaschutzstipendien-Programm der Alexander von Humboldt-Stiftung. Dabei soll ausländischen Nachwuchswissenschaftlern ein einjähriger Forschungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht werden – eine Vorbereitung auf die Zeit der bald sprudelnden Klimakompensationszahlungen. Man kann davon ausgehen, dass wohl nur jene Anträge erfolgreich sein werden, die eine möglichst klimaalarmistische Richtung verfolgen.

Nun erreichte uns die Nachricht, dass sich ein deutscher Hochschulprofessor aus der AvH-Emaildatenbank hat streichen lassen, da ihm die klimaalarmistische Richtung missfiel. Im Folgenden der (anonymisierte) Briefwechsel im Original: (weiterlesen …)

Spiegel Online: Beim Weltklimarat geht Alarm vor Genauigkeit

Überraschendes im Standard am 26. Oktober 2014:

Global wachsende Stromversorgung beeinflusst CO2-Emissionen wenig
[...] Ein global wachsender Zugang zu Strom hat nur wenig Einfluss auf den Klimawandel. Das zeigten Wissenschafter des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien in einer im Fachjournal “Nature Climate Change” veröffentlichten Studie. Das Ergebnis könnte in der Diskussion über Auswirkungen der Entwicklung auf das Klima relevant sein. [...] Obwohl in Indien nach wie vor 400 Mio. Menschen keinen Zugang zu Elektrizität haben, hat sich die Situation in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv verbessert: 1981 hatten erst 25 Prozent der Haushalte Zugang zu Strom, 2011 waren es bereits 67 bis 74 Prozent. Dieser Zuwachs habe aber nur zu rund drei bis vier Prozent (etwa 50 Mio. Tonnen CO2) des Anstiegs der Kohlendioxid-Emissionen des Landes geführt. “Die Klimaauswirkungen des erweiterten Zugangs zu Elektrizität sind also sehr klein”, so Shonali Pachauri vom IIASA in einer Aussendung des Instituts.

Ganzen Artikel im Standard lesen. 

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Die BASF hat genug von der Energiewende. Sie orientiert sich jetzt gen Ausland, wie die New York Times am 24. Oktober 2014 meldete:

BASF, an Industrial Pillar in Germany, Leans Abroad
[...] Lately, though, BASF has been investing more of its money and management energy outside Germany, especially in the United States. And the company’s reasons for doing that help illustrate why the German industrial economy has been losing momentum — and why Germany risks tipping back into recession. BASF executives say that German and European Union policies toward industry, particularly when it comes to energy, are forcing big companies to look elsewhere as they seek to expand.

Ganzen Artikel in der New York Times lesen.

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Das Kalte-Sonne-Blog wird ehrenamtlich von Wissenschaftlern betrieben, die die entgleiste Klimadiskussion wieder mit Fachargumenten auf den rechten Weg bringen möchten. Immer wieder wird uns vorgeworfen, wir würden persönlich von diesen Aktivitäten profitieren. Das ist unwahr: Wir haben für unser Engagement bisher keinen einzigen Euro erhalten. Stattdessen lohnt sich ein Blick auf die Gegenseite. Ein US-amerikanischer Milliardär pumpt derzeit viele Millionen in die klimaalarmistische Bewegung, wie der Guardian am 26. Oktober 2014 berichtete:

Tom Steyer: the green billionaire pouring millions into the midterms
The green billionaire Tom Steyer this week solidified his status as the leading patron of environmental causes in American politics, with the announcement that he had given nearly $56m to make climate change a top-tier issue in the midterm elections. With just days to go until the elections, it was revealed that Steyer had poured an additional $15m of his personal fortune into his NextGen Climate Action Fund, raising his contributions to $55.9m, according to Federal Election Commission filings on Monday night. The former hedge fund executive has now emerged as the biggest single donor of this election cycle – at least as far as publicly disclosed donations are concerned – and a favorite new punching bag for Republican opponents, a role previously reserved for Al Gore.

Weiterlesen im Guardian.

Falls ein Leser einige Millionen locker hat, kann er sich bei uns gerne melden. Dann würden wir auch drei Artikel pro Tag auf dieser Blogseite schreiben (-;

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Dem neuen IPCC-Bericht mangelt es an Qualität, wie Spiegel Online am 2. November 2014 bemängelte:

Finaler Bericht des IPCC: Beim Weltklimarat geht Alarm vor Genauigkeit
Der Ausstoß von Treibhausgasen muss bis 2050 um die Hälfte gemindert werden, warnt die Uno in ihrem finalen Klimareport. Das Dokument soll nüchtern über Forschung informieren – aber es unterschlägt zentrale Widersprüche.
Unter weltweitem Mediengetöse hat der Klimarat IPCC in den letzten 13 Monaten drei umfassende Berichte herausgebracht, die den Stand des Wissens darlegen. Jetzt das Finale. In Kopenhagen hat die Uno den IPCC-Synthesereport veröffentlicht, er soll das Wichtigste aus den drei Klimaberichten sammeln, neue Kenntnisse enthält er keine. Mit knapp 120 Seiten ist er etwa so lang wie die Zusammenfassungen der drei bereits publizierten Klimaberichte zusammen, allesamt als “Zusammenfassungen für Entscheidungsträger” betitelt. Warum müssen die drei bereits zugespitzten Zusammenfassungen nun nochmals umgeschrieben und zusammengestellt werden?

Weiterlesen auf Spiegel Online.

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Wir bekamen in den letzten Wochen etliche an Emails von Lesern, die frühen Schnee, Kälte und Eis in der Welt zum Thema hatten. Die Einzelereignisse haben jedoch wenig Wert, daher enthalten wir uns im Allgemeinen in diesen Fällen. Jedoch ist die Häufung diesen Herbst auffällig. Als Beispiel sei Kasachstan genannt, wo dieses Jahr der Winter einen Monat zu früh kam, wie WUWT meldete.

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Bedenkliche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Klimakonsortium (DKK) und der WWF-Klimaaktivistengruppe. Im November 2014 meldete das DKK:

DKK ist Partner der Online-Vorlesungsreihe „Klimawandel und seine Folgen“
Am 1. Oktober [2014] startete das von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierte Kooperationsprojekt zwischen WWF und DKK. Hierzu wurde an der Geschäftsstelle des DKK eine halbe Stelle für einen wissenschaftlichen Mitarbeiter geschaffen, die durch Dr. Michael Lüken kompetent besetzt werden konnte. Fast alle Mitgliedsinstitute des DKK hatten im Vorfeld Interesse an einer Mitwirkung angemeldet. Derzeit ist Dr. Lüken mit der Konzeption der insgesamt fünf Einheiten und der Suche nach Partner-Institutionen betraut. Die Reihe ist im Format Massive Open Online Course (MOOC) geplant und vermittelt knapp und konzentriert relevantes und wissenschaftlich fundiertes Wissen. Die virtuelle Vorlesung gibt Studierenden unabhängig vom Fachbereich und Lehrkräften in der Weiterbildung, sowie allen anderen Interessierten die Möglichkeit, sich ortsunabhängig und weitgehend zeitunabhängig zu informieren. Einige Universitäten und Lehrerseminare konnte das WWF schon als potenzielle Interessenten gewinnen. Mit ihnen wird die Möglichkeit von Credit Points, wie auch die Vergabe von Weiterbildungspunkten für Lehrkräfte eruiert.

Die WWF hatte bereits den IPCC infiltriert, wie die Journalistin Donna Laframboise eindrucksvoll belegen konnte. Jetzt soll eine gemeinsame WWF-DKK Kampagne gestartet werden, die klimaalarmistisches Gedankengut in Form einer Online-Vorlesung in der Bevölkerung verbreiten soll. Das ist in höchstem Maße fragwürdig. Nun möchte man an die Multiplikatoren heran. Weshalb kooperiert das DK nicht mit der Kalten Sonne oder dem GFZ? Was fehlt ist die unbequeme klimahistorische Perspektive. Vielleicht sollte man hierfür ebenfalls eine halbe Stelle einrichten?

 

Deutsche Wildtier Stiftung: Die Energiewende braucht eine Wende zugunsten der Natur!

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) bewarb am 30. Oktober 2014 auf seiner Webseite den Dokumentarfilm ThuleTuvalu:

«ThuleTuvalu»: Klima-Film ohne Mahnfinger
[...] Trotz riesiger Entfernung sind die beiden Orte Thule und Tuvalu schicksalhaft miteinander verbunden. Während in Thule, im obersten Norden Gröndlands, das Eis schmilzt, steigt das Wasser rund um Tuvalu seit Jahren stetig an. Der kleine Inselstaat im Südpazifik verschwindet langsam.

Ein Klimafilm angeblich ohne Mahnfinger. Aber wieso benutzt der SRF dann hier das Wort “schicksalhaft”? Das ist doch eigentlich Vokabular, das wir aus der Klimaalarmistenecke kennen. In Grönland schmilzt das Eis, ja und? Das hat es doch auch vor 1000 Jahren zur Zeit der Mittelalterlichen Wärmeperiode getan. Und Tuvalu? Eine wissenschaftliche Studie hatte 2010 gefunden, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Fläche von Tuvalu nämlich sogar vergrößert, wie der Focus damals berichtete:

„Eine Studie von Meeresforschern der neuseeländischen Auckland University hatte unlängst gezeigt, dass die Fläche vieler Südseeinseln – darunter solche in Tuvalu und auch in Kiribati – in den vergangenen 60 Jahren sogar zunahm. Eine von ihnen wuchs sogar um 30 Prozent, und die drei am dichtesten besiedelten Inseln Kiribatis Betio, Bairiki und Nanikai gewannen zwischen 12,5 und 30 Prozent an Fläche. Nur vier kleinere Inseln verloren Teiles ihres Lands an die See. Laut dem Studien-Hauptautor Paul Kench wird mehr Material von dem Korallenriff angespült, das die Eilande gewöhnlich umgibt. Weil die Korallen dem steigenden Meeresspiegel hinterher wachsen, gibt es für den Prozess laufend Nachschub.“

Näheres hierzu auch hier: “Österreichische Tageszeitung ‘Die Presse’: Das Klima lässt die Pazifikatolle nicht untergehen!“. Schnell wird klar: Auch dies hier ist ein knallharter Alarmstreifen. Seit dem 30.Oktober 2014 ist er in Schweizer Kinos zu sehen. Kalte-Sonne-Tip:  Lohnt nicht. Hier trotzdem der Trailer:

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Immer wieder wird die Klimadiskussion als Schwarz-Weiß-Theater dargestellt. Dabei geht es im Prinzip um eine vielschichtigere Diskussion, nämlich die quantitative Bestimmung der CO2-Klimasensitivität, also der genauen Klimawirksamkeit des Kohlendioxids. Axel Bojanowski hat auf Spiegel Online am 27. Oktober 2014 einen erneuten Versuch unternommen, auf die Klimasensitivität und die unverstandenen Verstärkermechanismen hinzuweisen:

Klimawandel: Eine einzige Zahl entscheidet die Zukunft
CO2 wärmt das Klima – aber mehr fürchten muss man ein anderes Treibhausgas: Wasserdampf. Eine einzige Zahl soll zeigen, wie stark sich die Welt erwärmt.
[...] Die wärmende Wirkung des Treibhausgases CO2 haben Experimente zwar erwiesen: Um gut ein Grad wird es wärmer, sofern sich die CO2-Menge in der Luft verdoppelt – was bis Ende des Jahrhunderts geschehen könnte. Denn CO2 hält Sonnenstrahlung in der Atmosphäre zurück. Bedrohlich macht die Erwärmung vor allem ein Verstärkungseffekt: Wärmere Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Wasserdampf ist ein stärkeres Treibhausgas als CO2, es verschärft die Erwärmung. Ein weiterer Effekt macht ihn so schwierig zu berechnen: Wasserdampf kondensiert zu Wolken. Und sie können die Luft nicht nur wärmen, sondern auch kühlen – je nach Höhe. Die Unsicherheiten sind beträchtlich. Eine Zahl soll die künftige Erwärmung schließlich beschreiben – die Klimasensitivität: Sie gibt an, um wie viel Grad sich die Luft erwärmt, sofern sich die CO2-Menge verdoppelt. Liegt sie bei einem Grad, wäre die Erwärmung wenig gefährlich, doch einiges spricht für deutlich höhere Werte.

Weiterlesen auf spiegel.de.

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Danie Wetzel berichtete in der Welt am 11. November 2014 über einen bemerkenswerten Vorfall: (weiterlesen …)

Universität von East Anglia empfiehlt Studierenden in der Dusche zu urinieren, um das Klima zu schützen

Mojib Latif pflanzte im Oktober 2014 in Nordhastedt einen Klimabaum. Nur wenige Tage später antwortete das Kalte-Sonne-Team: Chefredakteur Sebastian Lüning aß zunächst einen Klimajoghurt und trank dann einen Klimatee. Wie wird Latif nun darauf reagieren?

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Wir sahen es kommen: Das Webportal des Beschaffungsdienstes GaLaBau – der Fachzeitschrift für den Garten- und Landschaftsbau – mahnte am 6. November 2014, den Winterschutz für Gartengehölze nicht zu vernachlässigen:

Klimawandel erhöht die Gefahr von Frostschäden
Nach den milden Temperaturen des letzten Winters fragen sich Gartenbesitzer, ob es aufgrund des Klimawandels überhaupt noch notwendig ist, Bäume und Sträucher vor Frost zu schützen. „Unbedingt!“, stellt Helmuth Schwarz vom Bund deutscher Baumschulen e.V. (BdB) fest. „Selbst wenn die Jahresdurchschnittstemperatur in den meisten Lagen heute höher liegt als früher, so sind die absoluten Temperaturen unverändert.“

Wegen der Klimaerwärmung wird es zu mehr Frostschäden kommen. Und nachts scheint die Sonne heller als tagsüber, soviel steht fest.

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Die Universität von East Anglia im englischen Norwich hat nun alle Studierenden aufgefordert, möglichst beim Duschen zu urinieren, um Wasser zu sparen und damit das Klima zu schützen. Die BBC berichtete am 9. November 2014 über die lobenswerte Aktion:

The Go with the Flow campaign is the brainchild of students Debs Torr and Chris Dobson, from the University of East Anglia (UEA) in Norwich. They want the university’s 15,000 students to take their first wee of the day while having their morning shower. [...] Mr Dobson said: “We’ve done the maths, and this project stands to have a phenomenal impact.

Viel Erfolg beim Ausprobieren. Sollte sich die Aktion als Erfolg erweisen, könnte man die Kampagne sicher auch auf große Geschäfte ausweiten.

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Der kürzliche G20-Gipfel in Brisbane war für alle Beteiligten nicht ganz einfach. Russlands Präsident Vladimir Putin brachte gleich eine ganze Flotte von Kriegsschiffen mit. Dabei ging es offenbar gar nicht so sehr um Sicherheit oder Einschüchterungsversuche, sondern vielmehr um klimawissenschaftliche Aspekte, wie Spiegel Online am 15. November 2014 aufklärte:

Selbst die Kritik an der Entsendung von Kriegsschiffen vor die australische Küste ließ der Kreml-Herrscher vor seiner Ankunft in Australien noch schnell flapsig kontern, wie australische Zeitungen heute berichten. Die Kriegsschiffe würden ihre Reichweite testen für den Fall, dass sie in der Antarktis zum Klimawandel forschen müssten.

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Die Karibik-News berichteten am 28. Oktober 2014, dass die Region in großer Gefahr schwebt:

Klimawandel bedroht Küsten und Berge der Dominikanischen Republik
Der Klimawandel ist direkt für die Erosion die an der Küste, den Stränden und Mangroven nagt und mit der sich das Umwelt- und Tourismusministerium angesichts der negativen Folgen für die Nachhaltigkeit im Tourismus und der Entwicklung der betroffen Gemeinden beschäftigen müssen, schuld.

Und was das heißt ist klar: Die Industrieländer müssen die Dom Rep jetzt natürlich für diese Erosion entschädigen, die es früher, in der guten alten vorindustriellen Zeit natürlich nicht gegeben hat. Oder haben die Bewohner eventuell selber Schuld an der Entwicklung? Das World Resources Institute hat 2010 die Situation analysiert:

Modeling the potential impacts of coral reef decline on beach erosion. In their natural state, beaches are in a dynamic equilibrium between the sources that supply their sand and the forces that erode it. Corals and other organisms that inhabit coral reefs supply sand to adjacent beaches and control the rates of beach erosion by reducing the energy of incoming waves. The Dominican Republic has suffered from increased rates of beach erosion in recent years. This study uses an Excel-based model to examine the role of coral reefs in reducing wave energy and to estimate the potential increase in beach erosion that could result from further degradation of the reefs. We find that 10 years after the disappearance of live corals, erosion rates could increase by more than 100 percent on eastern beaches and by more than 65 percent in the south.

Slowing the pace of beach erosion in the Dominican Republic will require protecting the ecosystems that help to protect the coastline, including coral reefs, mangroves, and sand dunes. Regulations for coastal development should be strengthened and enforced, including limiting construction in sensitive areas. The protection of coral reefs will require curbing overfishing, reducing pollution (both from the hotel industry and from agricultural runoff), and reducing deforestation.

Die Küstenerosion verstärkt sich, wenn die schützenden vorgelagerten Korallenriffe absterben. Und diese gehen in der Dominikanischen Republik nicht etwas wegen des Klimawandels zurück, sondern weil an ökologisch sensiblen Stellen gebaut, das Meer überfischt und Abwässer ungeklärt eingeleitet wurden. Nix Klimwandel.

 

Neue AWI-Studie warnt: Klimamodelle unterschätzen natürliche Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50

Bemerkenswerte Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts vom 10. November 2014 (Fettsetzung ergänzt):

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Wie stark schwanken die Temperaturen im Meer?
NEUE STUDIE ZEIGT ERHEBLICHE DIFFERENZEN ZWISCHEN KLIMAARCHIVEN UND KLIMAMODELLEN

Potsdam/Bremerhaven, den 10. November 2014. Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein als bisher gedacht. Diese Schlussfolgerung legt eine neue Studie nahe, die im Lauf dieser Woche im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht wird. Wissenschaftler vom Potsdamer Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, und der Harvard University zeigen darin, dass die aus Klimaarchiven rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen auf langen Zeitskalen erheblich stärker variieren als von Klimamodellen berechnet. Konsequenz: entweder liefern gängige Klimaarchive ungenaue Temperatursignale oder die getesteten Modelle unterschätzen die regionalen Klimaschwankungen in der jüngeren Erdgeschichte.

Wer die Klimageschichte rekonstruieren will, muss natürliche Archive studieren, denn der Mensch hat den Planeten erst seit erdgeschichtlich kurzer Zeit vermessen. Reale Messwerte von Meerestemperaturen gibt es erst seit ungefähr 150 Jahren. Für die Zeiträume davor sind Wissenschaftler auf sogenannte „Proxies“ angewiesen – Indikatoren, die indirekte Rückschlüsse auf Klimadaten früherer Zeiten erlauben. Solche Klimaarchive beziehen sich in der Regel auf räumlich begrenzte Gebiete und unterscheiden sich in ihrer zeitlichen Auflösung. Außerdem zeigen sie mitunter ein erhebliches Hintergrundrauschen.

„In unserer Untersuchung interessierte uns nicht, wie warm das Klima zum Zeitpunkt X in einer bestimmten Region gewesen sein mag. Wir wollten rückblickend analysieren, wie stark das regionale Klima über Jahrzehnte bis Jahrtausende zeitlich variiert“, erläutert Dr. Thomas Laepple vom Alfred-Wegener-Institut. „Eine unserer größten Herausforderungen bestand deshalb darin, verschiedene Messdaten und Klimaarchive aus einer Vielzahl von Regionen untereinander vergleichbar zu machen und das natürliche Rauschen herauszufiltern, das die Aussagekraft mancher Klimaarchive stark verfälscht.“

Laepple und sein Kollege Peter Huybers von der Harvard University verglichen Daten aus Temperaturmessungen, Korallen und Sedimentkernen, die aus vielen verschiedenen Meeresregionen der Erde stammen. Klimadaten aus heutigen Korallen reichen maximal 400 Jahre in die Vergangenheit zurück. Sie erlauben Rückschlüsse auf Temperaturänderungen im Lauf von Jahrzehnten oder Jahrhunderten. Meeressedimente können sehr viel ältere Informationen enthalten, erreichen in der Regel aber nur eine Auflösung über Jahrhunderte und Jahrtausende. Durch verschiedene Eich- und Filterprozesse gelang es den beiden Forschern, eine Vielzahl verfügbarer Daten aus Temperaturmessungen und Klimaarchiven so zu kombinieren, dass sie die rekonstruierten Meeresoberflächentemperaturen an verschiedenen Orten der Welt über einen Zeitraum von 7000 Jahren auf unterschiedlichen Zeitskalen miteinander vergleichen konnten.

„Wir haben zunächst einmal festgestellt, dass die natürlichen Schwankungen der Meerestemperaturen überraschend groß sind und um so stärker waren, je länger die analysierten Zeiträume sind“, so ein erstes Fazit der beiden Wissenschaftler. In einem zweiten Schritt haben sie dann rund 20 Klimamodelle in mehr als 100 Testläufen untersucht um festzustellen, wie gut die Modelle diese Temperaturschwankungen simulieren können. Ergebnis: Über Zeiträume von Jahren und Jahrzehnten stimmten Mess- bzw. Klimaarchivdaten und Modellläufe recht gut überein. Doch je länger die Zeitskalen, desto größer wurde die Diskrepanz – am stärksten in tropischen Meeresregionen. Auf tausendjähriger Zeitskala unterschätzten gängige Klimamodelle die aus den Klimaarchiven rekonstruierten Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50. (weiterlesen …)

Ärgerlich: Winter in Salzburgs Bergen sind in den vergangenen 30 Jahren kälter geworden

Axel Bojanowski meldete am 18. Oktober 2014 auf Spiegel Online Zweifel an den IPCC-Schlusssfolgerungen an:

Folgen der Erwärmung: Uno tilgt Hoffnung aus Klimareport
“Moderater Klimawandel kann förderlich für die Wirtschaft sein” – so stand es bislang im Uno-Klimabericht. Jetzt hat der Klimarat den Satz gestrichen. Seinen eigenen Prognosen traut er allerdings wenig. [...] Das Vertrauen der Uno-Forscher in ihre ökonomischen Prognosen ist gleichwohl nicht hoch. Eine große Zahl von “zweifelhaften Annahmen” müsste getroffen werden, heißt es im Klimareport. Soziale sowie technologische Faktoren hätten weitaus mehr Einfluss auf die Entwicklung der Wirtschaft als der Klimawandel. Die Prognosen geraten mithin äußerst vage: Bei einer Erwärmung von zwei Grad könnten sich die Verluste auf 0,2 bis zwei Prozent der Wirtschaftskraft belaufen, resümiert der IPCC-Report.

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Der Klimawandel kennt kein Erbarmen. Forscher fanden jetzt heraus, dass Ziegen aufgrund der globalen Erwärmung schrumpfen. Das ist gut, denn Ziegen produzieren große Mengen des klimaschädlichen Gases Methan. Kleinere Ziegen machen weniger Methan, eine Supersache. In diesem Zusammenhang sei unbedingt auch auf unseren Beitrag “Suppenschildkröten beim Klimawandel mit besseren Chancen als Meeresschildkröten” hingewiesen.

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Böses Erwachen in Österreich: Da hatten die ersten Skiliftbetreiber bereits aus Angst vor der Klimaerwärrmung ihre Anlagen verkauft, da schneite am 6. November 2014 diese Nachricht vom ORF ins Haus:

Studie: Winter sind kälter geworden
Trotz des Klimawandels sind die Winter in Salzburgs Bergen in den vergangenen 30 Jahren nicht wärmer, sondern kälter geworden. Das zeigt eine Studie, die die Schmittenhöhe Bahnen erstellen haben lassen. Unabhängige Meteorologen bestätigen den Trend.

Weiterlesen auf orf.at.

Mit Dank an notrickszone.com für den Hinweis.

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Die Klimaalarmmasche hat sich im Laufe der Zeit abgenutzt. Die Leute haben genug von der Panikmache. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF machte dies am 29. Oktober 2014 zum Thema:

Klimawandel? «Viele Menschen können das nicht mehr hören»
Klimawandel ist eins der häufigsten Themen in den Medien. Aber keins der beliebtesten: Selbst aufwendige Filmproduktionen aus Hollywood erreichen wenig Publikum. Was können Medien und Journalisten erreichen? Und was nicht? Publizistikforscher Mike Schäfer von der Universität Zürich im Interview. [...]

SRF: Auf der Gegenseite hat sogar Hollywood sich des Themas angenommen. James Cameron hat die Doku-Serie «Years of Living Dangerously» mit viel Aufwand und Geld gedreht – doch die Einschaltquoten waren schwach. Reichen nicht mal Superstars, um dieses Thema sexy zu machen?

Könnte es sein, dass die Leute mittlerweile einfach mitbekommen haben, dass die Argumente schwach und die Alarmstories arg konstruiert sind? Wenn das Vertrauen in die Ehrlichkeit nicht mehr gegeben ist, nützen auch Hollywoodstars nichts. Der erwähnte “Doku-”Streifen steckt voller Fehler, wie Jim Steele auf WUWT detailliert zeigen konnte. Der SRF und Schäfer muten ihren Zuhörern jedoch eine eher abwegige Erklärungsmöglichkeit zu: (weiterlesen …)

Österreichischer Gletscherexperte hält zukünftige Eiszunahme auf dem Kilimandscharo für möglich

Der Kilimandscharo (von 1902 bis 1964 auch Kaiser-Wilhelm-Spitze oder Wilhelmskuppe genannt) ist mit 5895 m Höhe über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas. Auf der Spitze befindet sich ein Gletscher, dessen unmittelbar bevorstehender Untergang von Freunden der Klimakatastrophe regelmäßig in der Presse verkündet wird. So hieß es am 2. November 2009 im Standard:

Kein Schnee mehr auf dem Kilimandscharo
Bereits in 20 Jahren könnte er seine Gletscherkrone endgültig verloren haben – doch über die konkreten Gründe herrscht unter Klimatologen Uneinigkeit […] Nach neuen Schätzungen von Klimatologen könnte der Kilimandscharo schon in 20 Jahren durch den Klimawandel seine charakteristische, fast 12.000 Jahre alte Gletscherkrone verlieren. Davor warnen jedenfalls Forscher um Lonnie Thompson von der Ohio State University, die seit vielen Jahren den Rückgang des Gletschers auf dem Berg in Tansania verfolgen. Die Wissenschafter untersuchten Größe und Dichte des Gletschers sowohl mit direkten Messungen als auch mithilfe von Luftaufnahmen. Ihren Schätzungen zufolge ist die Eismasse zwischen 1912 und 2007 um etwa 85 Prozent geschrumpft. In der jüngeren Zeit sei der Schwund dabei besonders stark gewesen, nämlich um mehr als ein Viertel (26 Prozent), so die Forscher im Fachblatt PNAS (online vorab). Die Klimatologen prophezeien entsprechend eine dramatische Beschleunigung des Gletscherrückgangs. Sollte sich an den Klimabedingungen nichts ändern, könnte der Gletscher schon zwischen 2022 bis 2033 verschwunden sein. Als Gründe nennen die Forscher um Thompson den Klimawandel, konkret: gestiegene Temperaturen und gesunkene Niederschläge.

Ein eisfreier Kilimandscharo zwischen 2022-2033, hieß es 2009. Noch 2002 hatte man fest mit dem Ableben der Gletscherkappe zwischen 2015 und 2020 gerechnet. In den VDI Nachrichten hieß es hierzu am 25. Oktober 2002:

Afrika bald Eisfrei
Kaum mehr als 12 Jahre wird sich die Eiskappe auf dem höchsten Berg Afrikas, dem Kilimandscharo, noch halten, fürchten Forscher. Zwischen 2015 und 2020 werde der Gletscher auf dem 5895 m hohen Gipfel komplett abgeschmolzen sein. Momentan schwindet er um bis zu einem Meter pro Jahr (Science, Bd. 298, S. 589). Die Wissenschaftler bemerk­ten die Schmelze, als sie mit Eisbohrungen im Krater des Vulkans die Klimageschichte des tropischen Afrikas untersuchten. Vor vier- bis elftausend Jahren, so fanden sie heraus, war die Region wärmer als heute und es regnete mehr. Wie Europa erlebte auch Afrika zwischen 1270 und 1850 eine kühle Epoche, die hierzulande als kleine Eiszeit bekannt ist.

Die typische Strategie: Wenn der vorhergesagte Weltuntergang nicht eintritt, verlegt man ihn einfach weiter in die Zukunft und hofft auf das Beste.

Am 6. April 2014 vermeldete nun der offizielle Ökologe des Mount Kilimanjaro National Park (KINAPA), Imani Kikoti, auf eturbonews.com, dass es dem Gletscher auf dem Kilimandscharo unerwartet gut gehe, da es in den letzten Jahren verstärkt Niederschläge gegeben habe, die den Gletscher nährten. Kikoto sieht in der nahen Zukunft keine Gefahr für die Gletscherkappe. Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Mount Kilimanjaro glaciers nowhere near extinction
The legendary glaciers, one of key tourists ecstasy, on Tanzania’s majestic Kilimanjaro mountain, will not melt anytime soon after all, as it was earlier predicted. America’s renowned climatologist, professor Lonnie Thompson in 2002 projected that the snow on the summit of Africa’s highest mountain would completely disappear between 2015 and 2020, thanks to global warming. But 12 years down the lane now, local ecologists who have been monitoring the trend say the ice, in fact, remains steady and it is nowhere near extinction. “There are ongoing several studies, but preliminary findings show that the ice is nowhere near melting,” said Mount Kilimanjaro National Park (KINAPA)’s Ecologist, Imani Kikoti. Mr Kikoti hints that sustainable rainfalls supply on Mount Kilimanjaro in recent years could be a factor behind the snow resilient. “Much as we agree that the snow has declined over centuries, but we are comfortable that its total melt will not happen in the near future,” he stressed.

Wie konnte es zu dieser peinlichen Vorhersagepanne kommen? Offenbar hatte man die wissenschaftlichen Zusammenhänge nicht richtig verstanden und einfach einen Kurzzeittrend ohne groß zu überlegen in die Zukunft fortgeschrieben. Einen ersten Hinweis auf mögliche Fehlerquellen bekommen wir aus dem in den VDI Nachrichten zitierten Paper (siehe oben). Es heißt darin, dass die Region vor vier- bis elftausend Jahren wärmer als heute war und sich die Gletscherkappe wegen verstärkter Niederschläge damals bildete. Auch die Leipziger Volkszeitung berichtete am 1. Oktober 2002 über die Studie und ergänzte hierzu: (weiterlesen …)

100 Millionen Euro teures Klimamuseum in Bremerhaven in finanzieller Bedrängnis

Die Klimakatastrophe schlägt erbarmungslos zu. Bild berichtete am 28. Oktober 2014:

Neue Klima-Studie macht Angst und Bange: Wie BIBBER wird der Winter?
Das Polareis schmilzt. Dadurch verändert sich der Jetstream. Folge: Jede Menge Bibber-Winter – auch in Deutschland. Wie bitte? Diese US-Klimastudie hat gerade das Magazin „Nature Geoscience“ veröffentlicht – und sie macht Angst und bange. Aber was ist da wirklich dran? BILD fragte Klima-Papst Prof. Dr. Mojib Latif: „Das ist doch ein alter Hut. Es kann so sein. Muss aber nicht. Der Jetstream kann sich auch auf natürliche Weise verändern. Ich bin da recht skeptisch.”

Verrückte Welt: Die Klimaerwärmung kühlt das Klima in Deutschland ab. Und Mojib Latif ist plötzlich Skeptiker. Was kommt als nächstes? Wird es durch den Klimawandel tagsüber dunkel und nachts hell? Wird Norderney bald wegen des Meeresspiegelanstiegs zu Fuß erreichbar sein? Werden die Alpengletscher jetzt München überfahren, weil das Eis immer schneller schmilzt? Fragen über Fragen.

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In Bremerhaven kann man frische Seeluft schnuppern. Eine Rundfahrt durch den Fischerreihafen ist lohnend. Oder besuchen Sie das Schifffahrtsmuseum, wo man ein Original-U-Boot besteigen kann. Eher weniger bekannt ist, dass die Stadt Bremerhaven vor einigen Jahren tief in die Tasche griff, um ein Klimamuseum namens “Klimahaus” zu bauen, das nur einen Steinwurf vom Alfred-Wegener-Institut entfernt liegt. Das Interesse an der medial verbreiteten Klimakrise trieb die Besucher zunächst scharenweise in die Ausstellung. Nun geriet das Klimahaus selbst in die Krise, wie die TAZ am 26. Oktober 2014 sorgenvoll berichtete:

Mitmach-Museum zum Klimawandel: Naturgewalten in der Kiste
[...] Fünf Jahre wurde das Klimahaus kürzlich alt, 100 Millionen Euro hat es die klamme Stadt Bremerhaven einst gekostet. Nun wurde überall stolz berichtet, dass seit 2009 mehr als drei Millionen Menschen kamen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit: 2010 kamen nach Angaben des Statistischen Landesamtes etwa 700.000 Menschen, 2011 waren es rund 600.000. Seither sank die Besucherzahl in jedem weiteren Jahr um 50.000. Für dieses Jahr will Geschäftsführer Arne Dunker „noch keine Prognose“ abgeben – die Herbstferien in Bremen und Niedersachsen stehen noch aus. Aber im ersten Halbjahr lagen die Zahlen „unter den Erwartungen“. Und auch unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. [...] 600.000 BesucherInnen im Jahr, das war das Ziel, was einst ausgegeben wurde. Heute sagt Dunker: 450.000 bis 500.000 Gäste im Jahr – das wäre so ein Niveau, auf dem sich das Klimahaus mittelfristig konsolidieren könnte. Dass die Besucherzahlen sinken, „das war erwartet worden“, sagt Dunker. Und es sei auch „alles andere als ungewöhnlich“. Das stimmt. Aber so schnell, so rapide?

Hundert Millionen Euro Baukosten, das ist einfach Wahnsinn. Dank der vemeintlichen Klimakatastrophe saßen die Gelder locker. Im 18. Jahr der Erwärmungspause verblasst nun das Interesse am Thema. Vielleicht ist die Zielgruppe auch einfach ausgeschöpft. Fast jeder Interessierte war jetzt schon einmal drin und ein Nachfolgebesuch ist nicht unbedingt notwendig, da sich die Ausstellung in ihrem Kern nicht verändert. Kalte-Sonne-Coautor Sebastian Lüning war dennoch bereits zweimal im Klimahaus, der lieben Kinder wegen.

Der Eintritt ist nicht unbedingt preiswert. Aber was solls. Beide Male gab es den festen Vorsatz, etwas über das Klimahaus hier im Blog zu schreiben. Und beide Male ist nichts daraus geworden. Denn zu kritisieren gibt es an der Ausstellung eigentlich wenig. Im Grunde haben die Macher eine ganze Reihe von Klimazonen in realistischer Weise nachgebaut, durch die man dann wandert. Man hätte das Ganze auch ‘Geographiehaus’ oder ‘Weltreise” nennen können. Lediglich die Bücher im Museumsshop haben das Missfallen von Lüning hervorgerufen. Unser Buch “Die kalte Sonne” sucht man dort vergeblich. Stattdessen bietet man dem harmlosen Besucher jede Menge klimatische Weltuntergangsliteratur an. Aber ansonsten ist es halt kein Klimaalarmmuseum, sondern vielmehr ein kurzweiliger Spaziergang, den man auch bei kalten Regenwetter in den geschützten Hallen genießen kann.

In diesem Sinne ein Ausflugstipp an unsere Leser: Auch als Klimaskeptiker können Sie das Klimahaus bedenkenfrei besuchen. Allerdings sollten Sie den Museumsbuchladen meiden…

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Die Nachrichtenagentur afrika.info stellte in einem Artikel vom 26. Oktober 2014 wieder einmal abenteuerliche Zusammenhänge her. In Kenia blieb der Regen aus, Schuld daran soll der Mensch sein: (weiterlesen …)