News und Termine

Ganz heißes Eisen: Vortrag “Geschlechtliche Arbeitssteilung im Klimawandel” an der Universität am 12. November 2014

Am 12. November 2014 findet an der Universität Bremen um 16:00 Uhr eine Kolloquiumsveranstaltung des artec Forschungszentrums Nachhaltigkeit statt, die ein Thema aufgreift, dass uns schon lange durch den Kopf geht und schon etliche schlaflose Nächte verursacht hat:

Wertschöpfung und Wertschätzung: Geschlechtliche Arbeitssteilung im Klimawandel
Referentin: Dr. Sybille Bauriedel, Bayreuth Academy of Advanced African Studies

Was kann man sich nur hinter diesem Titel verstecken? Wird der vermutete Klimawandel dazu führen, dass die faulen Männer endlich beim Abwasch und Bügeln verstärkt mithelfen? Oder wird die drohende Hitze dazu führen, dass der Mann im Haushalt gar nicht mehr einsetzbar wird, da er sich nur noch schwitzend im Feinripp-Unterhemd in der Hängematte aufhalten kann? Fragen über Fragen, und keine Antworten.

Auf der Webseite der Vortragenden stoßen wir auf eine weitere wichtige Präsentation aus dem vergangenen Jahr:

Social construction of climate change. How and what can feminist research contribute to gendered climate policy

Das hatten wir uns schon immer gefragt: Was kann die Feministen-Forschung zum geschlechtlichen Klimawandel beitragen? Oder dieser Vortrag hier von Bauriedel aus dem Jahr 2012:

Climate justice and gender justice: women in the climate trap

Frauen in der Klimafalle. Die hinterhältige Klimakatastrophe hat es offenbar besonders auf die Damenwelt abgesehen. Leider fehlen auf der Webseite entsprechende Vortragsdateien. Zu gerne hätten wir da einmal reingeschaut. Es ist schon interessant, wofür wir unsere Steuergelder so ausgeben. Für Frau Bauriedel und ihren Berufssttand wäre es schon katastrophal, sollte sich herausstellen, dass man den Klimawandel jahrelang überschätzt hat und die befürchtete Katastrophe ausbliebe.

 

Handelsblatt liegt mit Klimawandelstory voll daneben: Korallen-Ökodrama entpuppt sich als El Nino-Ente

Hiobsbotschaft im Handelsblatt vom 2. Oktober 2014:

KLIMAWANDEL: Hawaiis Korallen bleichen aus
Steigende Wassertemperaturen machen den Korallen vor den Küsten Hawaiis schwer zu schaffen. An einigen Stellen sind bereits 90 Prozent der Bestände ausgebleicht. Es droht der Verlust wichtiger Ökosysteme.

Der Klimawandel heizt Hawaii auf und die Korallen leiden, so der Vorwurf. Schreiten wir zum Faktencheck. Zunächst prüfen wir die Temperaturentwicklung der Region von Hawaii. Wir ziehen hierzu den Temperaturatlas des New Scientist heran. Im Suchfeld oben rechts geben wir Hawaii ein. Wir erhalten die Oberflächentemperaturentwicklung für die vergangenen 140 Jahre (Abbildung 1). Welch Überraschung: Seit den 1940er Jahren hat sich temperaturmäßig nichts getan. Mit dem langfristigen Klimawandel kann die Korallenbleiche also nichts zu tun haben. Womit aber dann?

Abbildung 1: Temperaturentwicklung der Region von Hawaii. Aus: warmingworld.newscientistapps.com

 

Interessanterweise taucht der Begriff “Klimawandel” im Artikel dann gar nicht mehr auf. Vielmehr wird die Ursache im El Nino gesehen, der nun wirklich nichts mit “Klima” geschweige denn “Klimawandel” zu tun hat. Hier die entsrpechende Passage aus dem Handelsblatt-Artikel:

Ursache für die ungewöhnlichen Wassertemperaturen sei das Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zur Erwärmung der zentralen Pazifikregion und weltweiten Klimaveränderungen führen.

El Ninos ereignen sich regelmäßig alle 2 bis 7 Jahre und haben in diesem Rhythmus stets die Korallen des Pazifiks in Stress versetzt und bleichen lassen. Insofern ist die Beobachtung aus diesem Jahr nichts Neues. Das Handelsblatt jedoch bauscht die Ereignisse künstlich zum angeblich noch nie dagewesenen Ökodrama auf. Schon die Wortwahl im Einleitungsabsatz des Artikels gibt die Richtung und Intention des Autors vor:

In den Gewässern vor Hawaii spielt sich ein stilles Drama ab: Ungewohnt warme Wasserströme machen den Korallen zu schaffen.

Eine seriöse Berichterstattung sieht anders aus. Die Zeitung könnte sich ein Beispiel an den Japan Times nehmen, die darauf hinweisen, dass die Bleiche kein irreversibler Vorgang sein muss:

Mass bleaching generally occurs when corals are stressed by warmer-than-normal temperatures. The warm water prompts algae inside the coral to leave, which starves coral and turns it white. Algae may return to coral, and the coral may recover, depending on how long the bleaching lasts.

Das hatte uns das Handelsblatt doch glatt unterschlagen. Passte vielleicht nicht in die Dramaturgie. Dabei hatte bereits im Oktober 2013 die amerikanische Forschungsbehörde NOAA interessante neue Forschungsergebnisse in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Offenbar können sich die Korallen an höhere Wassertemperaturen anpassen, so dass Bleichereignisse selbst im Zuge einer Klimaerwärmung nicht zunehmen würden. Das verwundert kaum, denn zur Zeit der Hochphase der Korallen in der geologischen Jura- und Kreidezeit war das Meer deutlich wärmer als heute. Hier die NOAA-Pressemitteilung im Original:

New study suggests coral reefs may be able to adapt to moderate climate change
Coral reefs may be able to adapt to moderate climate warming, improving their chance of surviving through the end of this century, if there are large reductions in carbon dioxide emissions, according to a study funded by NOAA and conducted by the agency’s scientists and its academic partners. Results further suggest corals have already adapted to part of the warming that has occurred. “Earlier modeling work suggested that coral reefs would be gone by the middle of this century. Our study shows that if corals can adapt to warming that has occurred over the past 40 to 60 years, some coral reefs may persist through the end of this century,” said study lead author Cheryl Logan, Ph.D., an assistant professor in California State University Monterey Bay’s Division of Science and Environmental Policy. The scientists from the university, and from theUniversity of British Columbia, were NOAA’s partners in the study.

Weiterlesen bei der NOAA.

Helmholtz-Zentrum Geesthacht: Winterstürme in Nordwesteuropa bisher nicht vom Klimawandel beeinflusst

Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Geesthacht (Zentrum für Material- und Küstenforschung) vom 6. Oktober 2014 (Fettsetzung ergänzt):

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UNSERE WINTERSTÜRME BISHER NICHT VOM KLIMAWANDEL BEEINFLUSST

Während extreme Hitzewellen in einem deutlichen Zusammenhang zum Klimawandel stehen, ist diese klare Abhängigkeit für andere Extremereignisse wie Starkregen, Dürren oder Stürme nicht immer erkennbar. Diese Erkenntnisse wurden jetzt in dem internationalen Bericht „Explaining Extreme Events of 2013 from a Climate Perspective” veröffentlicht. Für den Bericht beleuchteten 20 internationale Forschungsgruppen die Ursachen von 16 im Jahr 2013 weltweit aufgetretenen extremen Wetterereignissen. Auch Dr. Frauke Feser und Prof. Hans von Storch vom Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht gehören zu den Autoren der international beachteten Publikation.

Auswertungen zum Sturm „Christian“

In Zusammenarbeit mit Dr. Susanne Häseler und Dr. Christiana Lefebvre vom Deutschen Wetterdienst und Dr. Martin Stendel vom Dänischen Meteorologischen Institut werteten die Küstenforscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht unter anderem die Daten zum Sturm „Christian“ aus. „Christian“ zog am 27. und 28. Oktober 2013 über West- und Nordeuropa und richtete in den Küstenregionen schwere Schäden an. Die Ergebnisse zu „Christian“ bestätigen frühere Auswertungen: „Winterstürme über dem Nordatlantik und Nordwesteuropa zeigen starke, jahrzehntelange Schwankungen, jedoch ist derzeit kein Langzeittrend in der Abhängigkeit zum Klimawandel sichtbar “, erläutert Dr. Frauke Feser vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Erkennbar sind eine Verringerung der Sturmaktivität seit den 1880ern bis Mitte der 1960er Jahre und ein darauf folgender Anstieg bis Mitte der 1990er Jahre. Ab Mitte der 1990er Jahre verringert sich dann wiederum die Sturmaktivität. „Anders als bei beobachteten Hitzewellen können diese Schwankungen der Sturmtätigkeiten allein auf natürliche Variabilität zurückgeführt werden. Wir schließen damit aber auch nicht aus, dass der bestätigte menschengemachte Klimawandel in der späteren Zukunft einen Einfluss auf die Sturmaktivitäten haben könnte“, verdeutlicht Prof. Hans von Storch.

Der Zusammenhang von Hitzewellen und menschengemachten Klimawandel dagegen ist deutlich. In dem Bericht beschreiben amerikanische Wissenschaftler beispielsweise die extreme Hitzeperiode in Kalifornien an der Westküste der USA, die das ganze Jahr 2013 über andauerte. Die atmosphärischen Voraussetzungen für Hitzewellen wie diese treten heute laut den Forschern deutlich häufiger auf als in vergangenen Jahren.

 

Gletscherentwicklung in Europa durch natürliche Zyklen geprägt: Wachstums- und Schmelzphasen wechselten sich stets ab

Schottland ist seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren gletscherfrei – das jedenfalls dachte man bisher. Nun allerdings fand ein Forscherteam, dass man die natürliche Klimadynamik offenbar unterschätzt hat. Der Standard berichtete am 25. Januar 2014:

Überraschende Entdeckung: Spuren von Vergletscherung, die etwa 11.000 Jahre jünger sind als gedacht
Während die kontinentaleuropäischen Hochgebirge noch heute Gletscher tragen, schüttelte Schottland die eisige Last am Ende der letzten Kaltzeit vor etwa 12.500 bis 10.000 Jahren ab. So dachte man bislang zumindest. Nun gibt es aber Hinweise darauf, dass in Teilen Schottlands noch sehr viel später Gletscher vorhanden waren. […] Die Ergebnisse der Analysen weisen darauf hin, dass das Geröll erst im vergangenen halben Jahrtausend von einem Gletscher aufgehäuft wurde, also lange nach dem Ende der letzten großen Kaltzeit. Die kühlste Periode seitdem war die sogenannte Kleine Eiszeit, die sich vom 15. bis ins 19. Jahrhundert erstreckte, insbesondere aber von der Mitte des 17. bis zum frühen 18. Jahrhundert eine deutliche Abkühlung mit sich brachte.

Ganzen Artikel im Standard lesen.

Die entsprechenden Studien von Harrison et al. und Kirkbride et al. erschienen im Februar 2014 im Fachmagazin The Holocene. Die Autoren halten es für möglich, dass nicht nur auf dem Höhepunkt der Kleinen Eiszeit, sondern auch in anderen Kälteperioden Gletscher in Schottland existiert haben könnten.

Interessanterweise haben Bergsteiger kürzlich auf dem höchsten Berg Großbritanniens, dem Ben Nevis in den Schottischen Highlands, Anzeichen für die Entstehung eines neuen Gletschers gefunden. Feiern die kühlen Eiszungen nach zweihundert Jahren Pause jetzt ein Comeback? Basierend auf einem BBC-Bericht meldete Wetter-Center.de am 1. September 2014:

An der Nordseite des Berges wurden Schneefelder in Rinnen und an Geröllhängen gefunden, die auch im Sommer nicht abgeschmolzen sind. Teilweise hat sich dieser Schnee bereits zu harten, eisartigen Schichten verdichtet und sogenanntes Firn gebildet. Das ist die erste Stufe zur Gletscherbildung. Die Forscher fanden auch Schneefelder mit einem Gewicht von mehreren hundert Tonnen, außerdem Tunnel und Risse im Eis, auch bekannt als Bergschrund, die normalerweise am oberen Ende eines Gletschers zu finden sind.

Springen wir jetzt über die Nordsee nordwärts nach Norwegen. Wie wir bereits im September 2013 an dieser Stelle gemeldet hatten, waren die Gletscher Westnorwegens vor 2000 Jahren kürzer als heute. Eine unbequeme Wahrheit.

Ein weiterer Sprung nach Norden bringt uns nach Island. Aus dieser Region hatte Deutschlandradio Kultur am 9. November 2013 Schreckliches zu vermelden: (weiterlesen …)

Neue Studien bestätigen: Alpengletscher hatten bereits zur Zeit der Römischen und Mittelalterlichen Wärmeperioden “Fieber”

„Hilfe, die Gletscher schmelzen! Seht her, was der böse Klimawandel mit unseren geliebten Eisströmen macht. Noch nie war es so schlimm wie heute.“ Diese und ähnliche tränentreibenden Geschichten können wir in schöner Regelmäßigkeit in der Presse lesen. Nehmen wir zum Beispiel einen Text von der aktuellen Greenpeace-Webseite (Fettsetzung ergänzt):

Gletscher gelten als das Gedächtnis der Klimageschichte, die Gebirgsgletscher als das Fieberthermometer der Erde. Kaum irgendwo lässt sich so deutlich ablesen wie hier, was mit unserem Klima geschieht. Die Gletscher schmelzen mit einer Geschwindigkeit, die selbst Klimaforscher überrascht. […] In den Alpen ist die Veränderung besonders gut dokumentiert. Seit Beginn der Industrialisierung um 1850 haben die Gletscher dort etwa ein Drittel ihrer Fläche und die Hälfte ihrer Masse verloren. Vor allem seit den 90er Jahren hat sich das Tempo erhöht und wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigern: Die heutige Schmelze wurde durch Treibhausgasemissionen vor dreißig Jahren verursacht.

Aber ist die Gletscherschmelze wirklich so neu und unerwartet wie stets behauptet? Greenpeace führt die Alpen als angebliches Paradebeispiel an. Und genau dort wollen wir auch unseren heutigen Faktencheck beginnen. Zunächst einmal wundert man sich, dass der Alpengletscherschwund bereits gegen Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 begann, als das anthropogene CO2 noch keine klimaprägende Rolle gespielt haben kann. Dies hatte bereits der Quartärgeologe Albert Schreiner 1997 in seinem Lehrbuch „Einführung in die Quartärgeologie“ (S. 188, Abb. 91).

Noch größere Kopfschmerzen bereitet jedoch der Blick zurück in die Klimageschichte der letzten Jahrtausende. Bereits in früheren Beiträgen hatten wir darauf hingewiesen, dass die Alpengletscher auch in den früheren Wärmeperioden signifikant abschmolzen. Die Schmelzphasen während der Mittelalterlichen Wärmeperiode vor 1000 Jahren sowie der Römischen Wärmeperiode vor 2000 Jahren sind mittlerweile gut dokumentiert (siehe unsere Blogartikel „Berner Geologe Christian Schlüchter: Alpengletscher endeten zu Zeiten Hannibals 300 Höhenmeter über dem heutigen Niveau„ und „Eine unbequeme Wahrheit: Alpengletscher waren in der Vergangenheit kürzer als heute“). Im April 2014 wurden nun zwei weitere Arbeiten publiziert, die diese bislang unterschätzte natürliche Gletscherdynamik eindrucksvoll bestätigen. In den Quaternary Science Reviews erschien die Studie eines Forscherteams um Anaëlle Simonneau von der französischen Univ. Orléans, in der die Gletscherbewegungen der letzten Jahrtausende in den Französischen Alpen rekonstruiert wurden. Die Wissenschaftler dokumentierten dabei mehrere Gletscherschmelzphasen, die – wie nicht anders zu erwarten – auch die Römische und Mittelalterliche Wärmephase umfassten (Abbildung 1). Hier ein Auszug aus der Kurzfassung:

Holocene palaeoenvironmental evolution and glacial fluctuations at high-altitude in the western French Alps are reconstructed based on a multiproxy approach within Lake Blanc Huez (2550 m a.s.l.) drainage basin.  […] periods of reduced glacial activities dated from the Early Bronze Age (ca 3870–3770 cal BP), the Iron Age (ca 2220–2150 cal BP), the Roman period (ca AD115–330) and the Medieval Warm Period (ca AD760–1160). 

 

 

Abbildung 1: Rekonstruktion der Gletscheraktivität in den Französischen Alpen. In der untersten Zeile sind die Gletschervorstöße in blau und Schmelzphasen in rot gekennzeichnet. Jahresskala in 1000 Jahren vor heute. Die Mittelalterliche Wärmperiode liegt bei 1 (=1000 Jahre vor heute), die Römische Wärmeperiode bei 2 (=2000 Jahre vor heute). Außerdem: In der Zeit von 9000-6000 Jahre vor herrschte in den Alpen eine massive Gletscherschmelze. Quelle: Simonneau et al. 2014.

 

Die zweite Arbeit stammt von Martin Lüthi von der Universität Zürich und erschien im Fachmagazin The Cryosphere. Sie enthält eine Rekonstruktion der Alpengletschergeschichte für die vergangenen 1600 Jahre. Interessanterweise wiesen die untersuchten sieben Gletscher während der Mittelalterlichen Wärmeperiode eine ähnliche Länge wie heute auf (Abbildung 2). (weiterlesen …)

Neue Geomar-Studie: Nordatlantik wird sich im kommenden Jahrzehnt leicht abkühlen

Das Kieler Geomar gab am 15. Oktober 2014 eine Pressemitteilung zu einem neuen Paper unter Beteiligung von Mojib Latif heraus. Wortreich und etwas trocken werden zunächst die klimatischen Grundlagen geschildert, bis ganz am Ende des Textes das eigentliche Highlight verkündet wird: Der Nordatlantik wird sich im kommenden Jahrzehnt wohl abkühlen! Ein überraschendes Resultat, wenn man bedenkt, dass wir uns angeblich mitten in einer CO2-getriebenen Hitzespirale befinden sollen. Aus diesem Grund verschlüsselt Latif die Botschaft so gut er kann:

„Unser Modell sagt uns, dass die Phase mit eher hohen Oberflächentemperaturen im Nordatlantik auch im kommenden Jahrzehnt anhalten wird, allerdings mit einem leicht negativen Trend“, sagt Professor Latif.

Offenbar hatte das Geomar nicht den Mumm, die bevorstehende Abkühlung in der Überschrift zu erwähnen. Im Folgenden die Vollversion der Pressemitteilung:

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Wie entwickeln sich die Temperaturen im Nordatlantik?
GEOMAR-Klimaforscher finden Methode zur Verbesserung von Klimavorhersagen

Die Stärke einer Hurrikansaison, Niederschläge in Westafrika, Winterverläufe in Mitteleuropa – die Oberflächentemperaturen des Nordatlantiks sind ein entscheidender Faktor für all diese Vorgänge. Sie schwanken in Zeiträumen von Jahrzehnten synchron mit dem Klima auf den angrenzenden Landregionen. Doch eine zuverlässige Vorhersage galt bisher als schwierig, da zu wenige Messdaten vorhanden sind. Klimaforscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel beschreiben jetzt in der internationalen Fachzeitschrift „Earth and Planetary Science Letters“ den Mechanismus dieser dekadischen Schwankungen der nordatlantischen Oberflächentemperaturen und zeigen, dass diese ein hohes Vorhersagepotential besitzen.

Für das Klima, aber auch das Wetter in Europa spielen Prozesse im Nordatlantik eine entscheidende Rolle. Der Golfstrom und seine Ausläufer wie etwa der Nordatlantikstrom transportieren Wärme tropischen Ursprungs quer über den Ozean, in der Atmosphäre über dem Meer entscheidet sich, ob es in Mitteleuropa stürmt oder die Sonne scheint. Die Wassertemperaturen an der Oberfläche des Atlantiks beeinflussen die jeweilige Hurrikansaison oder die Niederschlagsmengen auf den angrenzenden Kontinenten. All diese Prozesse unterliegen jedoch natürlichen Schwankungen, die sich über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte abspielen. „Konkrete Messreihen reichen oft nur wenige Jahrzehnte zurück“, sagt der Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif vom GEOMAR-Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, „deshalb ist es sehr schwierig, Schwankungen auf längeren Zeitebenen richtig einzuschätzen und von möglichen durch den Menschen hervorgerufenen Änderungen zu unterscheiden“. (weiterlesen …)

Veranstaltung “Die Energiewende: Vision und Wirklichkeit” am 17. November 2014 in Kreuzlingen

Am Montag den 17. November 2014 findet um 19:30 Uhr im schweizerischen Kreuzlingen am Bodensee die Veranstaltung “Die Energiewende: Vision und Wirklichkeit” statt. Dabei handelt es sich um eine Kooperationsveranstaltung des Kanton Thurgau und der Universität Konstanz. Vortragende sind Prof. Dr. Ulrike Lohmann, Leiterin des Instituts für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich, und Prof. Dr. Gerd Ganteför, Professor für Experimentalphysik an der Universität Konstanz. Die Veranstaltung im Refektorium der Pädagogischen Maturitätsschule ist für alle offen. Hier die Einladung mit Programm.

Europaparlament lässt am 4. November 2014 den IPCC-Chef zum neuen Klimabericht Stellung nehmen

Der Wissenschaftsausschuss des Europaparlaments richtet am 4. November 2014 um 17 Uhr in Brüssel eine Vortragsveranstaltung zum 5. Klimazustandsbericht des IPCC aus. In der Ankündigung des European Parliamentary Research Service (EPRS) heisst es dazu:

On 4th November 2014, answers to such questions will be outlined in a special event at the European Parliament (EP) as the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) presents the latest findings from its 5th Assessment Report (AR5). The event, organised by the EP’s own Scientific Foresight Unit, in partnership with the European Commission, represents the first chance for EU citizens, legislators and policy-makers to discuss the contents of AR5 at the heart of European government. [...] Following a welcome speech from the Vice-President of the European Parliament, Ms. Mairead McGuinness MEP, the IPCC’s Chairman, Dr Rajendra Pachauri, will present the key findings from the IPCC’s report, hot off the press, and take part in a Q&A session at the European Parliament to debate the report’s contents.

Ganzen Artikel bei EPRS lesen.

 

Wie empfindlich ist unser Klima gegenüber der Erwärmung durch Treibhausgase?

Von Frank Bosse

Diese Frage stellen sich die Klimatologen und von ihrer Beantwortung hängen politische Fragen in vielerlei Hinsicht ab. Man bedient sich dabei zweier Größen: Die „Transient Climate Response“ (TCR) und die „Equilibrium Climate Sensivity“ (ECS). Die letztere beschreibt die sich ergebende Temperatursteigerung,  die nach einer Verdopplung des Treibhausgasgehalts der Atmosphäre eintritt, wenn ein neuer Gleichgewichtszustand erreicht ist. Das kann Jahrhunderte dauern. Die Energie die in die Meere mit ihrer thermischen Trägheit gegangen ist, braucht so lange zum Ausgleich. Daher spielt sie z.B. für die Beantwortung der Frage, ob und wann bis 2100 das politische Ziel der Begrenzung auf 2 Grad C Erwärmung „gerissen“ werden könnte, nicht die vorrangige Rolle. Die TCR ist für diese Belange die aussagefähigere Größe. Sie ist definiert als die Temperaturerhöhung die sich einstellt, wenn pro Jahr 1% mehr Treibhausgase (Green House Gases, GHG) hinzukommen und sich schließlich ihr Niveau gegenüber einem definierten Ausgangswert verdoppelt hat. Sie berücksichtigt den Ausgleich der Meere praktisch nicht.

Die direkte Beobachtung der Größe ist kaum möglich, zu viele Einflussgrößen wirken auf unser Klima. Man teilt sie grob ein in Antriebe  (Forcings) von außen oder innen (wie die Sonne, Vulkane, Schwebestoffe in der Luft, GHG) und in eine interne Variabilität (wie das El Nino- Geschehen im Pazifik, Ozeanströmungen im Atlantik und Pazifik, Wirkungen der Biosphäre). Das wirkt alles im Chor, und eine Messung der Auswirkung nur einer Größe ist nur sehr schwer möglich. Das IPCC fasste die Bandbreite der möglichen TCR in einem Bild zusammen:

Abb.1: Die Verteilungen der TCR nach der Wahrscheinlichkeit gem. IPCC AR5, Fig.2 Box 12.2 des IPCC- Berichtes von 2013. Im oberen Teil sind die Ergebnisse von Arbeiten zusammengefasst, auch sie bestreichen eine größere Bandbreite.

 

Unten im Bild sind die Modellresultate (CMIP5) mit aufgeführt, sie liefern ca. 1.9°C/CO2-Verdopplung. Die Langzeituntersuchungen unter Berücksichtigung von jahrhundertelangen Reihen unter Benutzung von fossilen „Stellvertretern“ (Proxy-Daten) für Thermometermessungen kommen oft auf noch höhere Werte für die TCR.

Neuere Arbeiten aus Beobachtungen liefern meist kleinere Werte, eine ganz neue von Nic Lewis und Judy Curry gibt den Bereich von 0,9-2,5 mit der höchsten Wahrscheinlichkeit bei 1,3 an. Ein geschlossenes Bild ist schwierig zu erhalten, die drei beschriebenen Methoden kommen zu sehr unterschiedlichen Resultaten. Momentan wird allen das gleiche Gewicht beigemessen, die deutsche Wikipedia z.B. hält nach wie vor 2,0 für am wahrscheinlichsten und zitiert in diesem Zusammenhang den vorletzten IPCC- Bericht aus 2007. Eine Aktualisierung täte der Seite sicher gut!

Die Ergebnisse der  CMIP5- Klimamodelle werden auch heute noch  gleichberechtigt zu den Beobachtungen gesetzt. Wir wollen uns hier die Frage stellen, ob dies gerechtfertigt ist. Hierzu verwenden wir die beobachteten Daten seit 1945 nach GISS für die globale Oberflächenmitteltemperatur der Erde (GMST) und die CMIP5- Daten, wie sie hier zur Verfügung gestellt werden. Die Modelle selbst geben verschiedene Szenarien aus, die unterschiedliche Bedingungen simulieren. Für das reine Strahlungsforcing durch GHG genügen jedoch die Mittelwerte (Ensemble-Means), die aus vielen Modellläufen verschiedener Modelle gewonnen werden.

Nun berechnen wir die Steigungen der linearen Trends (minimal 30 Jahre lang) von jedem Jahr an und zwar zum Einen bis 2004 und zum Anderen bis zum aktuellen Jahr 2014. Für den noch nicht 100%ig feststehenden Wert das Jahres wurde der Mittelwert der ausgewerteten Monate Januar-September herangezogen, die Abweichungen bis einschließlich Dezember werden nur wenige hundertstel Grad C betragen. (weiterlesen …)

Australische Regionalregierung fördert Theaterstück “Tod den Klimaleugnern” mit 18.793 Dollar

Die australische Regionalregierung von Canberra hat kürzlich eine Theaterproduktion mit $18,793 gefördert, um das Stück “Kill Climate Deniers” – auf deutsch übersetzt “Tod den Klimaleugnern” – zu inszenieren. Eine peinliche Geschichte. Daraufhin hagelte es Kritik. Die Aspen Island Theatre Coompany musste reagieren und veröffentlichte auf ihrer Webseite eine Verlautbarung, die jedoch die Sache nur noch schlimmer machte. Ganz offensichtlich soll in dem Theaterstück eine Geiselnahme im Australischen Parlament durch Ökoterroristen verherrlicht werden, die offenbar keinen anderen Ausweg als diesen sehen, um auf die angeblich menschheitsgefährdende Klimaproblematik aufmerksam zu machen. Ein absurdes Theater. Hier der Text der Schauspiel-Truppe in der Originalversion:

[The Aspen Island Theatre Company] has received funding through the ACT Government Arts Fund for a two week creative development of Kill Climate Deniers, written by David Finnigan and directed by Julian Hobba. The creative development of the script, which is currently in draft form, will take place in January and February 2015. The scenario of the work sees an Australian environment minister confront an armed siege of the Australian Parliament by a group of eco-terrorists. In our application for funding to develop the piece, we made clear and explicit that through this scenario we in no way encourage or endorse those actions. It is a fictional scenario, and we take as given a common understanding that to depict something does not mean to condone it. An idea, or scenario, can be treated in many ways. It is premature to judge the way our production – which we hope to follow our creative development – will do this. Our application for funding describes that we will explore the idea through a satirical exploration of the tropes of the hostage-crisis action film genre. While we make no apologies for being urgently interested in the politics of climate change in Australia, the title of the piece points to the hyperbolic nature of the fictional scenario. This is not uncommon in the titles of plays or films. We hope, in time, to be judged not on the title of the work, but its content, and not on the notion of the idea at the centre of the work, but its treatment. For those interested, we will report back on the creative development early next year.

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Angesichts des bedrohlichen aktuellen Erwärungsstopps schlug der Indische Ministerpräsident jetzt außergewöhnliche Maßnahmen vor, um den Klimawandel nun endlich in den Griff zu bekommen. Der Mannheimer Morgen berichtete am 1. Oktober 2014:

Mit Yoga gegen Klimawandel
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi hat in New York einen Weltyogatag gefordert [...]. “Yoga schafft die Einheit von Geist und Körper, Gedanken und Taten, Zurückhaltung und Erfüllung”, sagte er vor den Delegierten aus aller Welt. “Es sorgt für Harmonie zwischen Mensch und Natur. Wenn wir unseren Lebensstil ändern und Bewusstsein schaffen, kann Yoga auch gegen den Klimawandel helfen.”

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Eine neue Studie aus Japan hat jetzt die drängendste Gefahr identifiziert, die vom Klimawandel zu drohen scheint: Das Geschlechtsverhältnis Männer zu Frauen würde durch die klimatischen Vorgänge aus dem Gleichgewicht geraten. Vor allem die männlichen Föten wären durch die befürchteten klimatischen Verschiebungen in Gefahr, behaupten die Wissenschaftler. Das sind gute Nachrichten für Estland, die Ukraine und Dschibuti, wo derzeit ein spürbarer Männerüberschuss herrscht.

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Der böse Klimawandel, jetzt lässt er auch noch den Wald schneller wachsen als erlaubt. Die WAZ berichtete am 29. September 2014:

Klimawandel: Der Wald in NRW wächst schneller – aber die Gefahren auch
Die zunehmende Erderwärmung sorgt für längere Vegetationsperioden bei den Bäumen in Nordrhein-Westfalen. Doch in den Himmel wachsen werden sie wohl trotzdem nicht. Denn auch die Gefahren für die Baumwelt in NRW wachsen. Schädlinge und die Witterung machen den Bäumen stärker zu schaffen.
Treibhauseffekt – das muss doch eine tolle Sache sein, wenn man Pflanze ist, oder? Und, so eine Studie der Technischen Universität München, die Bäume wachsen tatsächlich besser dank des Klimawandels. Ein Trend, den Mathias Niesar vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW auch für unsere Region bestätigt.

Ganzen Artikel auf derwesten.de lesen.

Das wäre ja auch schlimm, wenn die Bäume in den Himmel wachsen würden. Dann müsste man nämlich den Luftraum über den deutschen Wäldern für Flugzeuge sperren. Zu groß wäre die Gefahr, dass ein durch den Treibhauseffekt wuchernder Ast die Außenseite einer 747 aufreißen könnte. Auch würden die Riesenwälder gigantische Schatten auf die hochsubventionierten Solarzellenflächen werfen. Dann müsste man die Sonnenkollektorbesitzer womöglich noch als Klimawandelopfer entschädigen. Nein, nein, das ist schon gut, dass die Wälder nicht unendlich hoch wachsen.

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In unserem Buch “Die kalte Sonne” hatten wir zeigen können, dass wir das 2-Grad-Ziel unter Berücksichtigung einer realistischen Klimaentwicklung gut schaffen können. In Nature veröffentlichten die beiden Wissenschaftler David Victor und Charles Kennel am 1. Oktober 2014 nun einen Artikel, in dem sie für die Abschaffung des 2-Grad-Ziels plädieren. Es wäre kein guter Indikator für den klimatischen Gesundheitszustand unseres Planeten, meinen sie jetzt: (weiterlesen …)

Zahl der Naturkatastrophen sinkt 2013 auf Zehn-Jahres-Tief

Angesichts der Verhandlungsfehlschläge auf internationalen Klimakonferenzen und der seit nunmehr 18 Jahren stockenden Erwärmung verlieren klimaalarmistische Ansätze weiter an Boden. Die Stuttgarter Zeitung berichtete am 27. September 2014 über realistischere Ansätze:

Klimaschutz: Es geht auch ohne einen Klimavertrag
[...] Was die Klimapolitik so vertrackt macht, haben neulich David Victor, Experte für Umweltpolitik an der University of California in San Diego, und zwei weitere Autoren des UN-Klimarats im Magazin „Science“ erläutert: Je mehr Länder mitwirken sollen, den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken, desto unwahrscheinlicher werde es, dass ein einzelnes Programm mit bindenden Zielen und Zeitplänen funktioniere. Man müsse flexibler werden. „Klimapragmatiker“ wie Victor kämpfen nicht für eine globale Deckelung des Treibhausgasausstoßes. Sie empfehlen vielmehr, die Entwicklung von kohlenstoffarmen Energiequellen und von Techniken effizienter Energienutzung zu fördern – bis sie sich von selbst auf dem Markt durchsetzen. Ähnliche Programme werden in letzter Zeit immer öfter propagiert. Das „Breakthrough Institute“ vertritt diesen Klimapragmatismus besonders konsequent. Die kalifornische Denkfabrik gab im April zusammen mit der Arizona State University eine Stellungnahme heraus. Darin versuchen 13 Umwelt- und Energieexperten die Klimapolitik mit dem globalen Wirtschaftswachstum zu versöhnen. „Our High-Energy Planet“ – „Unser Hochenergie-Planet“ – lautet der Titel des Dokuments. Die Pointe dieser Strategie: man soll die Entwicklungskurve, die alle industrialisierten Länder durchgemacht haben, begleiten und nutzen, anstatt sie zu bekämpfen. Erst der rasante Ausbau der Energiesysteme habe den Wohlstand ermöglicht, in dem Umweltschutz wichtig wurde und der Ausstoß an Treibhausgasen wieder zu sinken begann.

Ganzen Artikel in der Stuttgarter Zeitung lesen.

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Al Gore bekam vor einigen Jahren für seinen Klimaalarmismus einen Nobelpreis. Aber der Ruhm währt nicht ewig. Heute ist das Interesse an seiner durchsichtigen Panikmache auf einem Tiefpunkt angekommen. Auf Youtube hatte Gore eine seine Klimareden hochladen lassen. Peinlich: In den ersten 12 Tagen klickten nur 38 Zuschauer seinen Auftritt an. Heute steht der Zähler natürlich etwas höher. Die meisten Klicks scheinen jedoch von schadenfrohen Klimaskeptikern zu kommen, die die aktuelle Klickrate begutachten wollten.  Entscheiden Sie selbst, ob Sie mal vorbeischauen.

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Vor einigen Jahren malte die Versicherungsindustrie noch den Extremwetterteufel an die Wand, nun machen sie ordentliche Profite, auch weil die Extremwetterschäden in Realität bei weitem niedriger ausgefallen sind als stets prognostiziert. Ein phantastisches Geschäftsmodell. Näheres auf WUWT.

Auch die Süddeutsche Zeitung hat es am 16. Oktober 2014 bemerkt:

Zahl der Naturkatastrophen sinkt 2013 auf Zehn-Jahres-Tief
Die Zahl der Naturkatastrophen ist im vergangenen Jahr so niedrig gewesen wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus dem „Weltkatastrophenbericht 2014” hervor, den die Föderation der Rotkreuz- und Roter-Halbmond-Gesellschaften (IFRC) in Genf veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Jahr 337 Naturkatastrophen gezählt, fast die Hälfte des Höchststandes 2005. Die Zahl der Toten lag bei 22 452 und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Jahrzehnts von 97 954 Opfern.

Weiterlesen in der Süddeutsche Zeitung.

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Keine Woche ohne Mojib Latif in den Medien. Am 29. September 2014 traf der Klimaprediger im α-Forum des Bayerischen Rundfunks auf. Das pdf der Sendung gibt es hier. Darin dehnt Latif die Erwärmungspause interessanterweise auf 2020 und sogar 2025 aus. Das ist also noch bis zu 11 Jahre hin und dürfte für ihn locker bis in die Zeit der Rente reichen. Clever, dieser Latif. Hier der entsprechende Auszug aus dem Interview: (weiterlesen …)

Bildzeitung: Plastik-Abfall gefährlicher als Klimawandel

In der Münchener Galerie art room9 ist ab dem 6. November 2014 die Fotoausstellung “Images Beyond the Naked Eye” zu sehen, in der internationale Fotokünstler Bilder zum Thema Global Warming präsentieren. Die Galerie teilt hierzu mit:

Die Ausstellung „Images Beyond the Naked Eye“ zeigt Werke international bekannter Fotografen zum Thema Klimawandel. Da die Fotografie weitreichende Veränderungen und räumliche Eindrücke darzustellen vermag, kann sie das zeigen, was dem bloßen Auge verborgen bleibt. Die Ergebnisse fotografischer Abbildungen erzeugen Assoziationen, oft auch Erstaunen oder gar Betroffenheit. Sie regen unsere Neugier an und konfrontieren uns mit Tatsachen, die uns zum Nachdenken anregen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Genau diese Eigenschaften sind es, die die Fotografen herausfordern, die abstrakten und komplexen Zusammenhänge von Klimawandel und Klimaerwärmung sichtbar zu machen.

Folgende Fotografinnen und Fotografen nehmen an der Ausstellung teil:

Abbas, Pavel Banka, Gabriele Basilico, Desiree Dolron, Hubertus Hamm, Robert F. Hammerstiel, Stefan Hunstein, Tokio Ito, Robert Glenn Ketchum, Robert Lebeck, Gerd Ludwig, Laura McPhee & Virginia Beahan, Esko Männikko & Pekka Turunen, Duane Michals, Sarah Moon, Martin Parr, Werner Pawlok, Jorma Puranen, Sebastiao Salgado, Miro Svolik, Massimo Vitali, Robert Walker.

Die Vernissage für geladene Gäste und den Künstlern findet am 6. November 2014 statt. Man darf gespannt sein, wie die Künstler die Erwärmungspause der letzten nunmehr 18 Jahre mit der Kamera eingefangen haben. Wurden Fotos zum wachsenden antarktischen Meereis zugelassen? Vielleicht gibt es Leser in München, die die Ausstellung für uns einmal besuchen und uns Rückmeldung geben könnten.

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Vor einiger Zeit hatten Aktivisten ein Paper durch das Peer Review geschmuggelt, in dem sie behaupteten, es gäbe einen 97 prozentigen Konsens in den Klimawissenschaften. Den gibt es wirklich, allerdings in einer gänzlich trivialen Asusage, nämlich dass sich das Klima generell wandelt und der Mensch etwas dazu beiträgt. Diese nichtquantitative Feststellung kann aber fast jeder unterschreiben, egal ob Alarmist oder Skeptiker. Ein Konsens ohne Wert. Spiegel Online kritisierte am 23. September 2014, dass IPCC-Wissenschaftler diese Studie mittlerweile für eigene Zwecke missbrauchen und die Inhalte in unzulässiger Weise öffentlich ausschlachten:

Missglückter Forscher-Aufruf zum Uno-Klimagipfel: Die 97-Prozent-Falle 
“97 Prozent der Wissenschaftler stimmen überein: Klimawandel ist eine Tatsache, menschengemacht und gefährlich”, ließ US-Präsident Barack Obama per Twitter melden. Er berief sich auf eine mittlerweile berühmte Studie, die zu diesem Ergebnis kam – weitestgehende Einigkeit unter den Klimaforschern. Das Problem ist allerdings: Der Konsens der Wissenschaftler ist ein anderer, als Obama suggeriert. Klimaforscher fördern das Missverständnis nun mit einer Kampagne. Anlässlich des Uno-Klimagipfels am Dienstag in New York haben 97 von ihnen Stellungnahmen veröffentlicht, die Einigkeit zum Klimathema betonen sollen. Sie warnen vor schmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel, versauernden Ozeanen und “katastrophalen Umweltveränderungen in der nahen Zukunft” – all das könnten Folgen des Klimawandels sein, wie zahlreiche Studien zeigen. Indes: Die 97 Wissenschaftler suggerieren mit ihrer Kampagne, bei der sie sich auf die Konsens-Studie berufen, es herrsche Einigkeit zu all diesen Themen unter 97 Prozent der Klimaforscher. Doch damit täuschen sie die Öffentlichkeit.

Weiterlesen auf spiegel.de.

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Die Kritik an den alarmistischen Thesen des IPCC wächst, auch im Heimatland der IPCC-Zentrale. Die Schweizerzeit schrieb am 23. September 2014: (weiterlesen …)

Wenn die fachlichen Argumente fehlen: “Ich will meine Zeit gar nicht mit Einzelheiten verplempern”

Mit der Klimaberichterstattung der Tagesschau sind wir nicht immer zufrieden gewesen (siehe z.B. unseren Beitrag “Peinliche Nachrichtenpanne im Ersten: Tagesschau.de auf klimatischem Holzweg“). Aber natürlich besteht die Redaktion aus einer Vielzahl von Mitarbeitern, da kann es durchaus unterschiedliche Ansichten geben. So passierte am 27. Dezember 2013 ein wahres nachweihnachtliches Wunder. Tim Staeger von der Wetterredaktion veröffentlichte auf der Tagesschau-Webseite den Beitrag “Klima macht Geschichte”, in dem er auf die hohe natürliche Temperaturdynamik in vorindustrieller Zeit einging (siehe unseren Blogbeitrag “Tagesschau: Mittelalterliche Wärmeperiode könnte ein halbes Grad wärmer gewesen sein als heute“).

Staegers Artikel ist Teil einer Wetterthemen-Serie, die werktäglich auf tagesschau.de erscheint. Dabei geht es oft um meteorologische Aspekte, aber zum Teil auch um die Klimaentwicklung. So ging Staeger am 18. September 2014 auf das wiedererstarkende arktische Meereis ein. Weitere interessante Artikel waren “Klimawirksame Vulkanausbrüche“, “Träge Ozeane” sowie ein Beitrag über die Milankovich-Zyklen.

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Klimawandel Classics: In der 3sat-Fernsehsendung „Weilers Welt” vom 21.10.2010 sprach Hartmut Bachmann mit Jan Weiler. Bachmann ist Autor des Buches “Die Lüge der Klimakatastrophe” und ehemaliger Beisitzer bei der Gründung des UN-Klimarates IPCC. In der Sendung bezieht er Stellung zum Auftrag des Weltklimarates und der Geburtsstunde der “Klimakatastrophe”. Desweiteren kommt der Angstforscher Prof. Dr. Borwin Bandelow (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Angstforschung) zum Thema Klimaangst und den Manipulationen mit der Angst zu Wort. Mit Dank an Michi Krüger fürs Hochladen.

 

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Immer wieder treffen wir auf Zeitgenossen, welche die Klimaberichte des IPCC in pseudoreligiöser Weise als Bibel auffassen. Was dort steht ist Gesetz. Der alarmistische Klimablogger Jörg Zimmermann alias “for4zim” ist so einer. Einer wissenschaftlichen Argumentation weicht er grundsätzlich aus. Im Wallstreet-Online-Forum schrieb er am 12. Oktober 2014: (weiterlesen …)

Soziologen haben die Lösung: Klimarettung durch mehr Faullenzen

Eine weitere kuriose Blüte in der Klimadebatte: Klimarettung durch mehr Faullenzen. Die österreichische Kronenzeitung berichtete am 19. September 2014:

Soziologen-Vorschlag: 30- Stunden-Woche soll Klimawandel stoppen
Wo gearbeitet wird, da fallen Späne – und es wird Energie verbraucht. Was wiederum den Klimawandel – Österreich hat es laut dem ersten österreichischen Klimawandel- Sachstandsbericht besonders hart getroffen – verstärkt. Deshalb spricht sich der Wiener Soziologe Hubert Eichmann für eine Arbeitszeitverkürzung aus. Um die heimische Umwelt zu schützen.

Weiterlesen auf krone.at.

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Vielleicht kennen Sie die Organisation Transparency International, die für mehr Transparenz und gegen Korruption kämpft. Weniger bekannt ist die Gruppe Lobby Control, die ihre Zielsetzung wie folgt beschreibt:

LobbyControl ist ein gemeinnütziger Verein, der über Machtstrukturen und Einflussstrategien in Deutschland und der EU aufklären will. Wir setzen uns ein für Transparenz, eine demokratische Kontrolle und klare Schranken der Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit.

Bislang ist die Organisation eher durch Klimaalarm-nahe Aktionen aufgefallen (“Wählen Sie den größten Klimaschutzblockierer!“, “Intransparente Finanzierung der europäischen Klimaskeptiker“). In den letzten Jahren ist es jedoch bei Lobby Control um das Klimathema stiller geworden. Hat ein Umdenken eingesetzt? Auslöser könnte die plumpe Werbemasche der Versicherungskonzerne gewesen sein, die Bevölkerung in Klimaanagst zu versetzen und damit den Absatz von Extremwetterversicherungen zu stimulieren. Siehe unsere Blogartikel “Ein Fall von Schleichwerbung? Versicherungswirtschaft platziert beunruhigenden Extremwetterartikel bei Schleswig Holsteiner Tageszeitungsgruppe“, “Schweizerische Mobiliar-Versicherung finanziert Klima-Professur“, “Spiegel Online zweifelt an Katastrophenszenarien der Münchener Rückversicherung “). Lobby Control, bitte übernehmen Sie!

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In Hannover hat der Publizist und Ingenieur Klaus Öllerer die Inititative ‘Klimakontroverse‘ ins Leben gerufen. Ziel der Gruppe ist es, den Klimarealismus argumentativ in der Öffentlichkeit besser bekanntzumachen. Im September 2014 nahm die Initiative an der Veranstaltung „Klima, Wetter, Hitze – Was erwartet uns in Zukunft?“ in der niedersächsischen Landeshauptstadt teil. Auf seiner Webseite Klimanotizen berichtete Öllerer über eine interessante Disskussion mit einem der Vortragenden:

KlimaKontroverse.de: Auftritt bei „Klima, Wetter, Hitze – Was erwartet uns in Zukunft?“ in Hannover

Die Stadt Hannover hatte in die Volkshochschule zu einer neuen Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Hannover im Klimawandel: Folgen und Anpassung“ geladen mit dem Thema: „Klima, Wetter, Hitze – Was erwartet uns in Zukunft?“
Zwei Vertreter der Initiative KlimaKontroverse waren auch anwesend. Der Standardflyer wurde an fast alle der 30 Anwesenden verteilt.

Die Organisatoren kannten uns schon von der letzten Veranstaltung dieser Reihe auf der wir mit Diskussionsbeiträgen aufgetreten waren. Wenn der Eindruck nicht täuschte, dann löste unser Erscheinen keine große Freude aus. Die Vorträge und Einleitungen wirkten dann auch irgendwie sehr kraftlos, was vielleicht nicht nur eine subjektive Empfindung des Berichterstatters war. Auf Wandtafeln dort und im Vortrag von Wolfgang Riecke, Diplom-Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst, wurde die Behauptung aufgestellt, dass auch in Deutschland die Temperaturen steigen würden. Riecke leitet seit 2002 das Regionale Klimabüro Hamburg beim Deutschen Wetterdienst (DWD). In seinem Vortrag ging er hauptsächlich auf den Wärmeinseleffekt ein. Zweifelhafte Behauptungen von ihm betrafen im Wesentlichen die Deutschlandtemperaturen in Gegenwart und Zukunft.

Frage an den Referenten nach seinem Vortrag: „Ist Ihnen bekannt, das seit 17 Jahren die Durchschnittstemperaturen in Deutschland gesunken sind und zwar um den hohen Wert von 0,4-0,5 Grad?“ (weiterlesen …)

Neue Studie der TU München: Klimawandel lässt Bäume schneller wachsen

Pressemitteilung der TU München vom 16. September 2014:

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Studie untersucht Trends im Waldwachstum von 1870 bis heute
Global Change: Bäume wachsen immer schneller

Die Bäume wachsen zwar nicht in den Himmel, aber seit den 1960er-Jahren deutlich schneller. Dem Wald sieht man diese Veränderung nicht an: Die typischen Entwicklungsphasen von Bäumen und ganzen Beständen haben sich kaum verändert, laufen aber beschleunigt ab – um bis zu 70 Prozent. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM). Sie basiert auf Langzeit-Daten von Versuchsflächen, die seit 1870 kontinuierlich beobachtet werden. Die Arbeit ist kürzlich in Nature Communications erschienen.

Vor drei Jahrzehnten war das “Waldsterben” in aller Munde: Das Überleben großflächiger Waldökosysteme schien auf dem Spiel zu stehen. Aktuelle Untersuchungen weisen allerdings eher auf ein beschleunigtes Wachstum als auf einen Kollaps der Wälder hin. Ob, wie und warum Waldbestände innerhalb des letzten Jahrhunderts ihr Wachstum veränderten, wird nach wie vor kontrovers diskutiert.

Die jetzt veröffentlichte Studie trägt entscheidend zur Klärung der offenen Fragen bei. Die Untersuchung basiert auf Daten von Versuchsflächen, die seit 1870 systematisch beobachtet werden. Sie zählen damit zu den ältesten waldwissenschaftlichen Anlagen weltweit. Zudem repräsentieren die Waldflächen typische Klima- und Umweltbedingungen in Mitteleuropa. “Unsere Erkenntnisse basieren damit auf einem einzigartigen Datenbestand”, sagt Prof. Hans Pretzsch vom TUM-Lehrstuhl für Wachstumskunde, der die Studie leitete.

Wachstum im Zeitraffer

Für Fichte und Buche, jeweils die wichtigste Nadel- und Laubbaumart in Mitteleuropa, ermittelten die TUM-Wissenschaftler ein deutlich beschleunigtes Wachstum. Buchen entwickelten sich um 77 Prozent schneller als noch 1960, Fichten um immerhin 32 Prozent. Bei Betrachtung ganzer Bestände wuchsen die Buchen um 30 Prozent, die Fichten um 10 Prozent schneller. “Der Wert auf Bestandsebene liegt niedriger als das Wachstum einzelner Bäume, da – vereinfacht gesagt – größere Bäume mehr Platz brauchen, das heißt, die Gesamtzahl sinkt”, erklärt Pretzsch.

Die Wissenschaftler führen das rapide Wachstum der Bäume auf das wärmere Klima und die längere Vegetationszeit zurück. Weitere Wachstumsmotoren sind Kohlenstoffdioxid (CO2) und Stickstoff, deren Konzentration seit 100 Jahren stetig ansteigt. “Interessanterweise haben wir beobachtet, dass der saure Regen das Wachstum unserer Versuchsflächen nur vorübergehend beeinträchtigt hat, der Eintrag von Schadstoffen wurde ja auch seit den 1970er-Jahren deutlich reduziert”, sagt Pretzsch. “Allerdings liegen nur wenige unserer Versuchsflächen in den Kammlagen der Mittelgebirge – wo die größten Schäden zu verzeichnen waren.”

Veränderung fordert Anpassung (weiterlesen …)

Ein neuer Klimadialog: Wie wird sich die aufziehende solare Flaute auf das Klima auswirken?

Es ist gar nicht so einfach, die beiden Lager der Klimadiskussion zu einem gemeinsamen Gespräch zu bekommen. In den letzte Tagen hat das Kalte-Sonne-Team eine Reihe von Emails an Presseredaktionen verschickt, deren klimaalarmistische Beiträge an dieser Stelle kritisiert worden waren. Wir wollten den Redakteuren die Chance einer Stellungnahme einräumen, um ihre Sichtweise besser zu verstehen. Auch zwei Wochen später  ist noch nicht eine einzige Rückmeldung eingetroffen. Offensichtlich findet man keinen Ansatz, die klimaalarmistische Linie zu verteidigen, möchte öffentlich keine Fehler einräumen. Da ist es so viel einfacher die Löschtaste zu drücken und so weiter zu  machen wie bisher. Ein effektives aber nicht sehr transparantes Konzept.

Beispiel gefällig? Am 5. Oktober 2014 schrieben wir an den Hörerservice vom Deutschlandfunk:

Sehr geehrte Redaktion,

Wir haben bei uns im Blog über einen Malawi-Beitrag Ihres Senders berichtet: http://www.kaltesonne.de/?p=7012
Wir würden gerne unseren Lesern Ihre Stellungnahme zur Kritik bekanntmachen. Können Sie uns verraten, wie es zu dieser Panne kommen konnte?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. habil. Sebastian Lüning

Bis heute keine Reaktion. Wir warten auf weitere Antworten vom Tagesspiegel, afrika.info und Weser Kurier. Ganz offensichtlich haben wir unbequeme Fragen gestellt. Klimaalarmismus in Erklärungsnöten – ob wir wohl noch eine Antwort bekommen? Wetten werden entgegengenommen.

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Der niederländische Wissenschaftsjournalist Marcel Crok ist da sehr viel erfolgreicher. Er bringt Wissenschaftler beider Seiten regelmäßig zu Diskussionen auf der Plattform Climate Dialogue zusammen. Am 15. Oktober 2014 startete eine neue Debatte zur Frage, inwieweit sich die abzeichnende mehrere Jahrzehnte lange Sonnenaktivitätsflaute wohl auf das Klima auswirken wird:

What will happen during a new Maunder Minimum?

According to the latest IPCC report, AR5, the influence of the sun on our climate since pre-industrial times, in terms of radiative forcing, is very small compared to the effect of greenhouse gases.

According to some more skeptical scientists such a small solar influence is counterintuitive. The Little Ice Age, the period roughly from 1350 to 1850, in which winters on the Northern Hemisphere could be severe and glaciers advanced, coincided with the so-called Maunder Minimum, a period of supposedly low solar activity. In their eyes, the sun therefore still is a serious candidate to also explain a substantial part of the warming since pre-industrial times.

Sunspot records since 1600 suggest there has been a considerable increase in solar activity in the 20th century leading to a Grand Solar Maximum or Modern Maximum. However recently these sunspot records have come under increasing scrutiny and newer reconstructions show a much ‘flatter’ sunspot history. This challenges the idea of a Modern Maximum.

The current solar cycle 24 is the lowest sunspot cycle in 100 years and the third in a trend of diminishing sunspot cycles. Solar physicists expect cycle 25 to be even smaller than Cycle 24 and expect the sun to move into a new minimum, comparable with the Dalton or even the Maunder Minimum. Studying such a minimum with modern instruments could potentially answer a lot of the questions surrounding the influence of the sun on our climate.

We are very pleased that no fewer than five (solar) scientists have agreed to participate in this exciting new Climate Dialogue: Mike Lockwood (UK), Nicola Scafetta (US), Jan-Erik Solheim (NO), José Vaquero (ES) and Ilya Usoskin (FI).

The introduction and guest posts can be read online below. For convenience we also provide pdf’s:

Introduction What will happen during a new Maunder Minimum
Guest blog Mike Lockwood
Guest blog Nicola Scafetta
Guest blog Jan-Erik Solheim

Guest blog Ilya Usoskin
Guest blog José Vaquero

Hier gehts zum Klimadialog. Sie können dort auch mitdiskutieren. Eine vorbildhafte Aktion, die Vertreter beider Seiten in einem professionell moderierten Format an einen Tisch bringt. Die Climate-Dialogue-Webplattform wird vom niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Umwelt unterstützt.

 

Klimaretterin Naomi Klein: Drohende Klimakatastrophe zwingt uns zur Abschaffung der freien Marktwirtschaft

Nieder mit der freien Marktwirtschaft, rein in eine bessere Welt der Ökodiktatur. Eine neue Klimabibel des Kampf-Environmentalismus hat im September 2014 das Licht der Welt erblickt. Das Buch ‘This Changes Everything’ von Naomi Klein haut in die Bresche Capitalism-or-Gaia, tertium non datur. Es ist geladen mit Floskeln (.. we need a Marshall Plan for the Earth .. etc.) und Faktenpanscherei (.. it is entirely possible to rapidly switch our energy systems to 100% renewables ..).

Auszug aus der Beschreibung auf Amazon: (Fettsetzung ergänzt):

The most important book yet from the author of the international bestseller The Shock Doctrine, a brilliant explanation of why the climate crisis challenges us to abandon the core “free market” ideology of our time, restructure the global economy, and remake our political systems. In short, either we embrace radical change ourselves or radical changes will be visited upon our physical world. The status quo is no longer an option. In This Changes Everything Naomi Klein argues that climate change isn’t just another issue to be neatly filed between taxes and health care. It’s an alarm that calls us to fix an economic system that is already failing us in many ways. Klein meticulously builds the case for how massively reducing our greenhouse emissions is our best chance to simultaneously reduce gaping inequalities, re-imagine our broken democracies, and rebuild our gutted local economies.

Ein radikales Buch, dass Hans-Joachim Schellnhuber bestens gefallen wird. Eine Buchbesprechung gibt es auf reason.com:

Naomi Klein keeps coming up with fresh new ideas about how to spark an elusive mass social movement against capitalism and corporations. [...] Now comes Klein’s newest screed, This Changes Everything. “Our economic system and our planetary system are now at war,” she asserts. Climate science, Klein claims, has given progressives “the most powerful argument against unfettered capitalism” ever. If the stresses of globalization and a massive financial crisis cannot mobilize the masses, then the prospect of catastrophic climate change must. [...] she breezily cites a 2009 Energy Policy paper by … Jacobson and Delucchi [who] think we can replace all coal, oil, natural gas, and nuclear power by 2030 with wind, solar, and hydropower while fueling a fleet of electric cars. How? By deploying 3.8 million 5-megawatt wind turbines, 5,350 100-megawatt geothermal plants, 500,000 1-megawatt tidal turbines, 720,000 0.75-megawatt wave power generators, 1.7 billion 3-kilowatt rooftop solar panels, 40,000 300-megawatt solar panel farms, and 49,000 300-megawatt concentrated solar power plants. Sound easy? Well, if the world were to begin deploying these renewable energy technologies next year that would mean erecting approximately 250,000 wind turbines each year for the next 15 years. As of the end of 2012, there were a total of 225,000 wind turbines operating around the world. [& further Absurdistan-arithmetic follows] [...] Canonical Marxism predicted that capitalism would collapse under the weight of its class “contradictions,” in which the bourgeoisie profit from the proletariat’s labor until we reach a social breaking point. In Klein’s progressive update, capitalism will collapse because the pollution produced by its heedless overconsumption will build to an ecological breaking point. “Only mass social movements can save us now,” she declares. Klein acidly dismisses reliance on science, technology, and markets to address the problems of climate change as embodying the attitude that “We will triumph in the end because triumphing is what we do.” Well, yes. And that’s a much better bet than imagining the laws of nature mandate a post-capitalist utopia.

Ganze Besprechung auf reason.com lesen.

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In früheren Zeiten durfte nur der Hofnarr die Wahrheit sagen, alle anderen wurden von der herrschenden Klasse bestraft. Auch heute muss man seine Kritik am besten in Humor verpacken, damit man gehört wird. Der US-amerikanische Standup Komödiant Michael Loftus hat in einem kürzlichen Auftritt die Gründe für den Klimaalarmismus beleuchtet. Bei der grünen Revolution gibt es Gewinner, die ihr Geschäftsmodell mit Katastrophenwarnungen zu sichern versuchen. Ein moderner Ablasshandel findet statt, sagt er. Den mutigen Aufritt kann man auf Youtube anschauen:

 

 

Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt 20 Klimaschutzstipendien an ausländische Nachwuchwissenschaftler: Haben Abweichler von der klimaalarmistischen Linie eine Chance?

Das Bundesumweltministerium glaubt noch immer fest an die angeblich über uns hereinbrechende Klimakatastrophe. Über die Alexander von Humboldt-Stiftung werden nun zwanzig “Klimaschutzstipendien” an ausländische Nachwuchswissenschaftler vergeben, die den Stipdendiaten einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Deutschland ermöglicht. Eine Vorbereitung auf die Zeit der bald sprudelnden Klimakompensationszahlungen (siehe unseren Beitrag “100 Milliarden Dollar pro Jahr vom Green Climate Fund zu verteilen: Wie verträgt sich Immunität mit Transparenz?“). Bewerbungen werden bis zum 15. März 2015 entgegengenommen.

Man kann davon ausgehen, dass wohl nur jene Anträge erfolgreich sein werden, die eine möglichst klimaalarmistische Richtung verfolgen. Dies ist höchst bedauerlich, denn der wahre Forschungsbedarf liegt nicht in der Klimafolgenforschung, sondern bei den paläoklimatischen Grundlagen. Noch immer herrschen hier große Missverständnisse, da die unbequeme klimahistorische Entwicklung verdrängt oder zum Teil einfach aktiv ignoriert wird. Siehe z.B. unsere folgenden Beiträge zu diesem Problem:

 

Im Folgenden ein Ausszug aus einem Bekanntmachungsbrief der Alexander von Humboldt-Stiftung zu den Klimaschutzstipendien:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Alexander von Humboldt-Stiftung,

gerne möchte ich Sie heute auf die 6. Ausschreibungsrunde des Internationalen Klimaschutzstipendiums der Humboldt-Stiftung aufmerksam machen.  Bis zu zwanzig Stipendien können an Nachwuchsführungskräfte aus außereuropäischen Schwellen- und Entwicklungsländern vergeben werden, die sich mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen, rechtlichen, wirtschaftlichen, gesundheitsbezogenen oder gesellschaftlichen Fragestellungen des Klimawandels beschäftigen. Die jungen Klimaexperten kommen dann für ein Jahr nach Deutschland, um gemeinsam mit einem Gastgeber an einem forschungsnahen Projekt eigener Wahl im Bereich Klimaschutz zu arbeiten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die Information in Ihrem Netzwerk streuen würden, denn Sie kennen möglicherweise geeignete Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Ausland oder aber potentielle Gastgeber und Gastinstitutionen, die an einer Kooperation mit engagierten Nachwuchskräften interessiert sind.

Bewerbungsschluss ist der 15. März 2015. Die Stipendiaten beginnen ihr Stipendium im März 2016.  Weitere Informationen zum Programm und zum Online-Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.humboldt-foundation.de/IKS. Ein Infoblatt in vier Sprachversionen (deutsch, englisch, spanisch, portugiesisch) steht unter www.humboldt-foundation.de/web/publikationen.html als PDF zum Herunterladen zur Verfügung.  Sollten Sie Fragen zu dem Programm haben, wenden Sie sich gerne über info@avh.de direkt an uns.

Finanziert werden die Stipendien aus Mitteln der Internationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums (BMU). Bitte beachten Sie, dass sich Personen, die zuvor schon von der Humboldt-Stiftung gefördert wurden, nicht für dieses Stipendium bewerben können.

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Cui bono – wem nützt es? Dies gilt auch für den Klimaalarmismus. Alfred Brandenberger ist der Sache nachgegangen und hat eine aufschlussreiche Übersicht über die Profiteure der Klimaangst zusammengestellt.

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Nichts Neues aus New York… Die Welt berichtete ernüchtert am 24. September 2014:

UN-Sondergipfel zum Klimawandel endet mit schmalem Ergebnis
Trotz eines Bekenntnisses zu stärkerem Engagement gegen die Erderwärmung hat der New Yorker UN-Klimagipfel wenig greifbare Fortschritte gebracht. Nach Abschluss der Konferenz am Dienstag klaffte im UN-Klimafonds immer noch eine Finanzierungslücke von 7,7 Milliarden Dollar, weil es kaum neue Zusagen gab.

Weiterlesen auf welt.de.

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Erwachen in Österreich: Der Standard warnte am 12. September 2014:

Industrie: CO2-Senkung könnte Jobs kosten
Österreich könnte eine EU-weite Senkung der CO2-Emissionen um 40 Prozent bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990, wie sie der Brüsseler Kommission vorschwebt, einiges vom BIP und auch zigtausende Jobs kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie vom Energieinstitut an der Johannes Kepler Uni Linz. Wie viele Jobs, wurde von Industrievertretern und Umweltbewegten bei der Präsentation heiß debattiert.

Weiterlesen auf derstandard.at.

 

Ozeanversauerung: Der böse kleine Bruder der Klimaerwärmung

Von Dr. D. E. Koelle

Die angebliche globale Klimaerwärmung, die schon seit 18 Jahren nicht mehr stattfindet, hat durch Dr. Mark vom AWI, Bremerhaven, einen “bösen kleinen Bruder” bekommen. Nun wurde es auch höchste Zeit, einen solchen Bruder zu finden, nachdem die Klima-Schwester immer mehr schwächelt.

Es handelt sich dabei um die nicht ganz unbekannte angebliche “Ozeanversauerung”, die vom AWI  in einer Pressemitteilung vom 8. Oktober 2014 zu einer neuen globalen Gefahr erhoben wurde wurde: einschließlich “dramatischer Auswirkungen” ,”Milliardenkosten” und die Behauptung, dass der pH-Wert heute 10mal schneller sinken würde als in der Vergangenheit. Kein Wort davon, dass die Ozeane tatsächlich keineswegs “sauer”, sondern mit pH-Werten zwischen 7,8 bis 8,1 eindeutig basisch sind. Das ist eine klare Verfälschung wissenschaftlicher Fakten (die Bürger werden es wohl schon nicht merken). Wenn überhaupt, dann handelt es sich objektiv gesehen um eine Verringerung der Alkalizität und hat mit einer “Versauerung” nichts zu tun, die erst unterhalb von 6,9 beginnen würde.

Dabei ist die Behauptung der angeblichen pH-Wert-Reduzierung eine nicht minder unseriöse Behauptung. Denn es gibt kein globales pH-Messnetz, das es erlauben würde, eine solche Behauptung zu belegen. Lokale Messreihen zeigen eine Schwankung der pH-Werte um +/- 0,1 Punkte. Belegt ist jedoch die Tatsache, dass in der Erdgeschichte zu 90% der Zeit die CO2-Anteile in der Atmosphäre wesentlich höher waren als die bescheidenen 400 ppm von heute. Der Durchschnitt der letzten 300 Millionen Jahre lag bei 2000 ppm (siehe das Diagramm von Retallack, das auf der Veränderung der Stomata-Öffnungen von Gingko-Pflanzen basiert). Weder das wesentliche höhere CO2-Niveau der Erdgeschichte, noch die Maxima bis zu 6000 ppm haben eine “Versauerung der Ozeane” bewirkt.  Wenn die Behauptungen über einen schädlichen Einfluss auf die Korallen stimmen würden, hätten die Korallen schon vor vielen Millionen Jahren mehrfach aussterben müssen.

Abbildung: CO2-Anteil in der Atmosphäre in den letzten 300 Millionen Jahren (Retallack) – ganz ohne anthropogenen Einfluss

 

Wo sollte auch heute eine Versauerung herkommen? Es wird die CO2-Aufnahme von ca. 11 Gt CO2 (ein Drittel der anthropogenen Emissionen) in die Ozeane angenommen, aber ignoriert, dass mindestens die gleiche Menge (es gibt auch Schätzungen bis 20 Gt CO2 pro Jahr) als CaCO3 am Meeresboden abgelagert werden. Der komplette CO2-Kreislauf in den Ozeanen ist alles andere als bekannt: Grosse Mengen an CO2 entstammen den hunderten von Unterwasser-Vulkanen entlang der tektonischen Plattengrenzen; ohne diesen Nachschub ist die Deckung des großen CO2-Bedarfs der Unterwasser-Vegetation (angeblich mehr als auf dem Festland) nicht vorstellbar. Die minimalen pH-Werte treten auch nicht etwa an der Oberfläche auf, wie dies bei einem atmosphärischen Einfluss der Fall sein müsste (und so im IPCC-Bericht fälschlicherweise angenommen), sondern in ca. 1000 m Tiefe.

An der Oberfläche werden die niedrigsten pH-Werte nur in den Bereichen gemessen, wo Tiefenströmungen an die Oberfläche kommen. Die CO2-Aufnahme aus der Atmosphäre, die angeblich eine “Versauerung” verursachen soll, muss auch im Zusammenhang mit der Gesamtmenge von etwa 39.000 Gt CO2 gesehen werden, die in den Ozeanen gelöst sind. Da sind ca. 11 Gt CO2 pro Jahr gerade einmal 0,028 % !  Da kann bereits der natürliche Einfluss der jährlichen ENSO-Aktivität und der Meeresströmungen mit Temperaturänderungen wesentlich größer sein.

Hoffen wir, dass der vom AWI gezeugte “kleine böse Bruder” bald wieder in der Versenkung verschwindet und die Forschung auf dem Gebiet der Ozeanforschung wieder seriös wird.

 

Österreichische Kronenzeitung: Eiszuwachs an den Polen überrascht Klimaforscher

Die Kritik an den alarmistischen Prognosen der Klimawissenschaftler wird allmählich lauter. Am 14. September 2014 meldete die österreichische Kronenzeitung, die täglich mehr als zweieinhalb Millionen Leser hat:

Entgegen Prognose: Eiszuwachs an den Polen überrascht Klimaforscher
Ein gewaltiger Eiszuwachs an den Polen überrascht Klimaforscher und wirft Fragen auf. Macht die Erderwärmung Pause? Auch die Sonnenaktivität hat empfindlich abgenommen. Für die Klimawandel- Propheten werfen die neuen Zahlen Fragen auf: Denn an den Polen von Mutter Erde herrscht ganz entgegen der Prognosen einer kompletten Polschmelze plötzlich ganz im Gegenteil sogar ein Eiszuwachs wie seit Jahrzehnten nicht.

Unerwartetes Eiswachstum um Nord- und Südpol, Abflauen der Sonnenaktivität: Die Kronenzeitung stellt berechtigte Fragen und stellt Zusammenhänge her, die vor wenigen Jahren noch vollkommen undenkbar gewesen wären. Lesern unseres Buches “Die kalte Sonne” könnte das ein oder andere Detail bekannt vorkommen. Im lesenswerten Artikel der Kronenzeitung heißt es weiter:

Allein der Zuwachs des Eispanzers in der Antarktis (Südpol), dem Lebensraum der Pinguine, beträgt im Durchschnitt jährlich etwa 16.500 Quadratkilometer. Das ist die dreifache Fläche im Vergleich zu den Messungen vor 2007. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Die zugefrorene Fläche auf dem Meer rund um den antarktischen Kontinent hat derzeit die größte Ausdehnung seit 35 Jahren. Für Pinguine ist das übrigens ein Riesenproblem: Denn sie brauchen offenes Wasser wie einen Bissen Fisch zur Beutejagd. Ähnlich verhält es sich in der Arktis (siehe Fotos oben): Sogar die angesehene BBC – in diesem Fall wohl zu Recht auch „Alte Tante“ genannt –  hatte noch vor nicht allzu langer Zeit vorhergesagt, dass der Nordpol schon 2013 völlig eisfrei sein würde. Doch jetzt kommt alles ganz anders: Noch bevor heuer da oben der Winter so richtig losgeht, erstreckt sich ein riesiger Eispanzer über den halben Nordpol – er reicht von den Inseln Kanadas bis zu den Nordküsten Russlands. [...] Wärmer oder doch kälter? Das bleibt offensichtlich sogar für die Wissenschaft weiter ein Mysterium.

Ganzen Artikel auf krone.at lesen.

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Die EU hat die Themen Energie und Klima in einen gemeinsamen Bereich zusammengefasst. Es gilt zu hoffen, dass dies in Zukunft zu einer realistischeren Sichtweise des Klimawandels führt. Die Besetzung des Klima- und Energiekommissar-Postens gestaltet sich jedoch noch schwierig, da den bisherigen Kandidaten Kompetenzmangel und Interessenskonflikte vorgeworfen wurden.