Unser Krieg soll sauberer werden: CO2-neutrale Bomber

Viele Jugendliche können beim Lesen Fakten nicht von Meinungen unterscheiden. Das ist die Headline eines Artikels beim Deutschlandfunk. Ist : „I want you to panic“ eigentlich eine Meinung oder ein Fakt?

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Auf 78% Anteil brachten es die grünen Stromquellen am 05.05.2021 um 10:00. Die Kehrseite der Medaille, der Strompreis dreht kurze Zeit später ins Negative. Es ist zu viel Strom vorhanden, also das genau Gegenteil der Situation am 01.05.2021.

(Abbildung: Screenshot en-former.com)

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In Kösching in der Nähe von Ingolstadt soll ein Biomassekraftwerk entstehen. Das ist die Umschreibung für das Verbrennen von Bäumen. Die dortigen Bürger wehren sich in einem YouTube-Clip. Vielleicht sollten sich das auch mal diejenigen ansehen, die immer noch davon ausgehen, dass das nachhaltig ist.

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Der bayrische Umweltminister Glauber (Freie Wähler) möchte die Abstandsregel in Bayern für Windkraftanlagen kippen. Der Koalitionspartner CSU ist nicht begeistert. Weiterlesen in der Süddeutschen Zeitung.

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Climateactiontracker hat ein Mai-Update gemacht für die Projektion bestimmter Erwärmungen der globalen Temperaturen unter bestimmten Bedingungen. Interessant sind dabei die Spannbreiten je nach Szenario.

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Stromkunden droht der nächste Preisanstieg. Das meint die FAZ in einem Artikel.

„Die Agora-Zahlen sprechen eine andere Sprache. „Der steigende Börsenpreis, vor allem bedingt durch die höheren CO2-Preise im Emissionshandel, wird für die Endkunden teilweise durch eine sinkende EEG-Umlage ausgeglichen – aber leider nicht vollständig“, sagt Agora-Strommarktfachmann Lenck. „Der Strompreis geht damit in die falsche Richtung – wir brauchen eine Entlastung bei den Stromkosten, denn für den Klimaschutz ist ein verstärkter Einsatz von Strom bei Wärmepumpen, in der Industrie und in der Elektromobilität wichtig.“ Die EEG-Umlage solle in der nächsten Legislaturperiode auf null Cent gesenkt werden.“

Zur Erinnerung, Deutschlands Strompreis liegen jetzt schon 50% über dem EU Schnitt und zusammen mit dem Windland Dänemark an der Spitze.

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Unser Krieg soll sauberer werden. So könnte man die Botschaft von Mike Wigston verstehen, der meint, dass natürlich auch Militärflugzeuge CO2 neutral fliegen müssen ab 2040. Weiterlesen bei DefenseNews.

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Tesla ändert seinen Bauantrag in Grünheide. Für die Batterieproduktion lag offenbar noch gar keiner vor. RBB berichtete.

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Haben wir überhaupt genügend Bodenschätze, um die Pläne in Sachen Energiewende umzusetzen? Nach verschiedenen Szenerien könnten Kupfer, Lithium und Kobalt knapp werden.

(Abbildung: Screenshot Twitter)

Der Abbau seltener Erden liegt in der Hand weniger. Die Top 3 Produzenten stehen für 75% der weltweiten Lieferungen. Interessante Tweets von Faith Birol, dem Executive Director der IEA.

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Sebastian Lüning auf ScienceFiles am 3.5.2021:

Antidot zu ideologischer Verblödung: Klimazusammenhänge vom Fachmann erklärt, nicht vom MS-Journalistchen verklärt

Klimaschau berichtet über Forschung, die bei Mainstream-Medien keine Chance hat

Ärgern Sie sich auch regelmäßig über die Berichterstattung zum Klimawandel in den Mainstream-Medien? Eine Weltuntergangsmeldung jagt die andere. Klimatische Kipppunkte, Dürren, Wirbelstürme, Sintflut. „Wenn wir nicht sofort handeln, fliegt uns das Klima und der Planet um die Ohren. So schlimm wie heute war es noch nie. Nur schnelles, alternativloses Handeln kann uns jetzt noch retten.“

Den meisten Mitmenschen fällt es leicht, diese medial verbreitete Botschaft aufzunehmen und zu glauben. Diejenigen mit Vorkenntnissen tun sich hingegen sehr viel schwerer, in das Klagelied uneingeschränkt einzustimmen. Denn in den allermeisten Fällen wird schnell klar, dass die verbreiteten Horrorgeschichten zum Klimawandel entweder rosinengepickt, unvollständig, verdreht oder schlichtweg falsch sind. Da wird Vorwissen schnell zur „Belastung“. Das wissen Blogleser von ScienceFiles gut, denn das Blog informiert regelmäßig über das Thema.

Als ausgebildeter Naturwissenschaftler habe ich über die Jahre einen Röntgenblick entwickelt. Ich kann mittlerweile den Rost der Klimadebatte erkennen, auch wenn er aufwändig unter einer zentimeterdicken Farbschicht versteckt wurde. Zunächst habe ich eifrig an Redakteure geschrieben, um sie freundlich auf die vielleicht übersehenen Fakten hinzuweisen. Antworten gab es jedoch selten. Und wenn es eine Rückmeldung gab, dann war sie meist uneinsichtig. Daraufhin verlegte ich mich auf Beschwerdebriefe an Rundfunkräte. Denn die müssen bekanntlich per Gesetzesauftrag antworten. Das taten sie auch. Allerdings waren die Antworten sämtlich nichtssagend oder ausweichend. So habe ich mich mehrfach an den NDR-Rundfunkrat gewandt, der für die Tagesschau zuständig ist, und außerdem Briefe an die Beschwerdestellen von ZDF, Deutschlandfunk, Deutscher Welle verschickt. Es brachte nichts, denn in den Rundfunkräten sitzen unter anderem Politiker, die die Agenda ihrer Parteien verfolgen. Es wäre naiv zu glauben, dass sich Rundfunkräte von Fakten beeindrucken lassen könnten.

Vielen anderen geht es sicher genauso wie mir, vereint im Interesse an neutraler und ideologiefreier Berichterstattung zu den Themen Klimawandel und Energiewende. Mir kam eine Idee: Könnte man nicht einfach eine eigene Nachrichtensendung auf die Beine stellen?

Weiterlesen auf ScienceFiles

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Santiago Gorostiza und Kollegen 2021 in Climate of the Past:

Controlling water infrastructure and codifying water knowledge: institutional responses to severe drought in Barcelona (1620–1650)

Combining historical climatology and environmental history, this article examines the diverse range of strategies deployed by the city government of Barcelona (Catalonia, NE Spain) to confront the recurrent drought episodes experienced between 1626 and 1650. Our reconstruction of drought in Barcelona for the period 1525–1821, based on propluvia rogations as documentary proxy data, identifies the years 1626–1635 and the 1640s as the most significant drought events of the series (highest drought frequency weighted index and drought duration index). We then focus on the period 1601–1650, providing a timeline that visualises rain rogation levels in Barcelona at a monthly resolution. Against this backdrop, we examine institutional responses to drought and discuss how water scarcity was perceived and confronted by Barcelona city authorities. Among the several measures implemented, we present the ambitious water supply projects launched by the city government, together with the construction of windmills as an alternative to watermills, as a diversification strategy aimed at coping better with diminishing water flows. We pay special attention to the institutional efforts to codify the knowledge about Barcelona’s water supply, which in 1650 resulted in the Book of Fountains of the City of Barcelona (Llibre de les Fonts de la Ciutat de Barcelona). This manual of urban water supply, written by the city water officer after 3 decades of experience in his post, constitutes a rare and valuable source to study water management history but also includes significant information to interpret historical climate. We analyse the production of this manual in the context of 3 decades marked by recurrent episodes of severe drought. We interpret the city government aspiration to codify knowledge about urban water supply as an attempt to systematise and store historical information on infrastructure to improve institutional capacities to cope with future water scarcities.

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Leserzuschrift:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier noch einmal einige Anmerkungen zum Blog vom 2.5.2021. Der Beitrag zur segensreichen Wirkung von CO2 auf das Pflanzenwachstum ist sehr interessant und wichtig. Schon in früheren Zeiten wurden Gewächshäuser mit CO2 gedüngt, um das Wachstum der Pflanzen in diesem Gewächshaus zu steigern. Das manchmal geäußerte Horrorszenario über vermehrte Hungerkatastrophen auf der Welt aufgrund des Klimawandels ist eine völlig unsinnige These. Der erhöhte CO2 Gehalt verbessert nachweislich das Pflanzenwachstum, auch insbesondere das der Nahrungsmittelpflanzen. Außerdem werden durch die Erwärmung die Wachstumsphasen verlängert und damit ebenfalls die Nahrungsmittelsituation verbessert. Der Nahrungsmittelproduktion hat sich aufgrund des CO2 Gehalts und der (natürlichen) Klima-Warmphase verbessert.

Auch die Aussage, dass die Welt in den letzten 30 Jahren deutlich grüner geworden ist, ist eine bemerkenswerte Tatsache, welche allerdings von den Klimaalarmisten nicht erwähnt oder zumindest kleingeredet wird. Ich muss immer daran denken, dass die Bezeichnung „New green Deal“ für die Reduzierung von CO2 verkehrter nicht sein kann.

Überhaupt scheinen die Klimaalarmisten dem CO2 geradezu (Schad-)Zauberkräfte anzudichten. Um sich einmal den CO2 Gehalt in der Atmosphäre zu verdeutlichen hier einmal das folgende Modell: Stellen Sie sich kleine Würfel von 1 cm Kantenlänge vor. 100 Würfel nebeneinander ergeben eine Reihe. 100 Reihen hintereinander ergeben eine Ebene (100 * 100). Dann werden 100 Ebenen aufeinandergestapelt. Es entsteht ein großer Würfel von 1,00 m Kantenlänge, bestehend aus 100 * 100 * 100 = 1.Million Würfel von 1 cm Kantenlänge. Das soll die Atmosphäre darstellen. Die unteren 78 Ebenen sind Stickstoff. Die nächsten 21 Ebenen sind Sauerstoff. Die letzte (obere) Ebene enthält die Spurengase, wie z. B. das CO2. Etliche Jahrhunderte lag der CO2 Anteil bei 280 ppm. Das bedeutet im Modell, 2 komplette Reihen und in der dritten Reihe 80 Würfel. Durch die Erhöhung des CO2 Anteils sind heute 4 Reihen und in der fünften Reihe 10 Würfel CO2. In der 5. Reihe enthalten 90 Würfel, sowie die weiteren 95 Reihen kein CO2, außerdem sind die 99 Ebenen darunter CO2 frei.

Dieser kleine CO2 Anteil bzw. der eigentlich geringe Zuwachs seit der Industrialisierung sollen die Welt komplett in die Katastrophe stürzen? Hat die Erde im Laufe der Geschichte nicht schon ganz andere Herausforderungen überstanden?

Und dann noch ein Beitrag zur Rede von Frau Kotting-Uhl von den Grünen im Bundestag. Sie stellt eine Zukunft vor, in welcher der Strom nicht mehr Nachfrage- sondern Angebotsorientiert genutzt wird. Sehr interessant! Wie soll das funktionieren? Der Krimi am Abend ist aufgrund fehlender Stromversorgung heute nicht im Angebot. Bei Starkwind kann man dann ja 2 oder 3 Krimis gleichzeitig sehen. Und was macht die Wirtschaft? Bei Flaue und bedecktem Himmel haben die Beschäftigten frei. Dann allerdings wird bei starkem Wind arbeiten die Beschäftigen 20 Stunden am Stück. Pausen entfallen, denn das Angebot an Strom ist ja auszunutzen. Sehr interessant ist auch die Versorgung in Krankenhäusern. Werden Personen in Intensivstationen nur noch beatmet, wenn genügend Wind weht oder die Sonne scheint?

Was manche Politiker da von sich geben ist schon abenteuerlich. Werden da einfach nur Reden gehalten oder denken diejenigen auch darüber nach, was sie da eigentlich sagen. Ich muss dabei unweigerlich an den Ausspruch von Albert Einstein denken: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, allerdings bin ich mir beim Universum noch nicht so ganz sicher“

Viele Grüße

Dipl. Ing. Martin Krohn

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Nichtohneuns Freiburg:

Das Bundesverfassungsgericht ist aufgewacht und verbietet CO2 ?

Freuen können sich über das Urteil der Verfassungsrichter zur Klimapolitik vor allem Solar- und Windindustrie.

Für andere Wirtschaftszweige und vor allem normale Steuerzahler ist heute ein schlechter Tag.

Zum ersten Mal sagt das Bundesverfassungsgericht, dass Klimaschutz Verfassungsrang habe. Damit kann man künftig viel Unsinn begründen.

Dasselbe Bundesverfassungsgericht, das gerade einen Eilantrag abwies und dadurch den Weg für weitere 750 Milliarden Euro ausgerechnet für die »NextgenerationEU« freigemacht, also Schulden in exorbitanter Höhe erlaubt hat, sorgt jetzt angeblich für »Klimagerechtigkeit«. Es sagt tatsächlich, dass sich die Klimakinder zu Recht ungerecht behandelt fühlen, weil sie später mehr Treibhausgase einsparen müssten und dadurch ihre Freiheit eingeschränkt würde.

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Finanzen.net am 30.4.2021:

Uniper: Abgeschaltete Kohlemeiler mehrfach als Reserve genutzt

Wegen drohender Engpässe im Stromnetz sind seit Jahresbeginn mehrere bereits abgeschaltete Steinkohlekraftwerke des Energieversorgers Uniper SE wieder hochgefahren worden.

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