Unaufgeregter Befund zur Lage des Planeten

Tichys Einblick brachte am 4.10.2020 ein ausführliches Interview von Roland Tichy mit Fritz Vahrenholt zum Buch Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten:

TE-Talk mit Fritz Vahrenholt

Klimawandel: Unaufgeregter Befund zur Lage des Planeten

„Unerwünschte Wahrheiten über den Klimawandel“ breitet der Chemiker und frühere Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt aus. Er weist auf Rechenfehler, Übertreibungen, Fehlinterpretationen in der Klimapolitik hin und bringt das scheinbar festgefügte politische Klima-Gebäude in Einsturzgefahr. Im Interview mit Roland Tichy erklärt er, wie wir trotzdem die Welt retten.

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Das 41-minütige Video erreichte innerhalb der ersten 24 Stunden mehr als 25.000 Zugriffe mit dreieinhalb tausend „likes“. Schauen Sie es sich an, es lohnt sich.

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Focus am 3.10.2020:

Clemens Traub im Interview

Fridays-Aussteiger: „Klimabewegung braucht weniger Arzttöchter und mehr LKW-Fahrer“

Ist man „böse“, wenn man Billigfleisch kauft oder Plastiktüten nutzt? Clemens Traub sagt: Nein. Der ehemalige Klimaaktivist wirft Fridays for Future moralische Überheblichkeit und Panikmache vor. Im Interview mit FOCUS Online spricht der 23-Jährige über den „Geburtsfehler“ der Bewegung, seinen persönlichen „Klima-Rausch“ und erklärt, wie er jetzt ohne Greta Thunberg die Erde retten will.

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ScienceFiles am 1.10.2020:

Klimawandel findet in der Antarktis nicht statt

Gerade haben Modellrechner wieder das Ende der Antarktis, wie wir sie kennen, errechnet:

“Consistent with palaeodata we find, using the Parallel Ice Sheet Model, that at global warming levels around 2 degrees Celsius above pre-industrial levels, West Antarctica is committed to long-term partial collapse owing to the marine ice-sheet instability. Between 6 and 9 degrees of warming above pre-industrial levels, the loss of more than 70 per cent of the present-day ice volume is triggered, mainly caused by the surface elevation feedback. At more than 10 degrees of warming above pre-industrial levels, Antarctica is committed to become virtually ice-free.”

Boulevardblätter wie der Spiegel, die für solcherart Katastrophenmeldung besonders anfällig sind, haben bereitwillig aufgenommen, was die Modellierer in ihrem Modell herausgerechnet haben. Boulevardblätter wie der Spiegel prüfen keine Annahmen, ohne die man die Validität von und die Frage ob ein Modell überhaupt Sinn macht oder ob als Ergebnis herauskommt, was man mit seinen Annahmen in das Modell hineingesteckt hat, quasi als große hermeneutisch-zirkuläre Tautologie, nicht beantworten kann. Sie reichen die Katastrophenmeldung durch:

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Jens Berger am 24.9.2020 auf den NachDenkSeiten:

Bestrafe Einen, erziehe Hundert. Die Wikipedia-Kampagne gegen den Biologen Clemens Arvay

Vielen Menschen gilt die Wikipedia immer noch als seriöses, neutrales Nachschlagewerk. Dass dies vor allem auf den geistes- und politikwissenschaftlichen Bereich der deutschsprachigen Wikipedia schon lange nicht mehr zutrifft, sollte aufmerksamen Lesern der NachDenkSeiten bereits bekannt sein. Zur Verteidigung der Wikipedia wurde bislang stets angeführt, dass die Qualität auf den naturwissenschaftlichen Themenfeldern immer noch akzeptabel sei; doch dieses Urteil muss nun auch revidiert werden. Ein erschreckendes Beispiel für den Missbrauch der Online-Enzyklopädie als ein Werkzeug für Rufmord und interessengeleitete Meinungsmache liefert die aktuelle Kampagne gegen den österreichischen Biologen Clemens Arvay. Der hatte sich in jüngster Vergangenheit mehrfach kritisch zu den verkürzten Zulassungsverfahren bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe geäußert. Das gefiel einigen Wiki-Aktivisten offenbar gar nicht.

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FAZ am 15.4.2020 (Paywall):

Der niedrige Strompreis treibt die Kosten

Shutdown sorgt für Preissturz im Großhandel – und Fehlbetrag auf dem EEG-Konto

Am Ostermontag um 5 Uhr war es wieder so weit: Sturmböen zogen übers Land, die die tags zuvor noch magere Windstromerzeugung in die Höhe trieben. Da im Süden Deutschlands zugleich kräftig die Sonne schien und Kohlekraftwerksbetreiber das kurzfristige Hoch- und Runterfahren ihrer Anlagen zu viel Energie kostet, diese aus Versorgungsgründen nicht vom Netz dürfen oder zur gekoppelten Wärmeerzeugung sowieso durchlaufen, traf auf dem Strommarkt viel zu viel Angebot auf viel zu wenig Nachfrage. Der Preis wurde negativ, in der Spitze kostete eine Kilowattstunde Strom an der Leipziger Börse minus 78,15 Cent. Erst um 19 Uhr beruhigte sich die Lage, und der Preis wurde wieder positiv.

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NTV am 21.9.2020:

Weltweiter Vergleich: Deutsche zahlen am meisten für Strom

Dass Strom in Deutschland nicht preiswert zu haben ist, ist bekannt. Auch dass die Preise unaufhörlich steigen, sollte sich herumgesprochen haben. Neu ist, dass nirgendwo sonst auf dem Globus so viel Geld für die Energieversorgung berappt werden muss wie hierzulande.

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Electrek am 22.4.2020:

Daimler ends hydrogen car development because it’s too costly

Daimler’s Mercedes-Benz is killing its program to develop passenger cars powered by hydrogen fuel cells. The company has been working on fuel-cell vehicles for more than 30 years — chasing the dream of a zero-emissions car that has a long driving range, three-minute fill-ups, and emits only water vapor. In the end, the company conceded that building hydrogen cars was too costly, about double the expense of an equivalent battery-electric vehicle.

Mercedes-Benz will wind down production of GLC F-Cell, its only current fuel-cell model. The GLC-F-Cell was developed in a 2013 collaboration with Ford and Nissan.

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BDI am 27.4.2020:

Neustart braucht global vergleichbare Ambitionen beim Klimaschutz

Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer, äußert sich zum elften Petersberger Klimadialog. Die politischen Tendenzen gegen kooperatives und multilaterales Handeln dürften sich nicht noch weiter verstärken.

„Es ist richtig und wichtig, dass sich der Petersberger Klimadialog ausführlich mit dem Thema Klimafinanzierung auseinandersetzt. Der Neustart der Weltwirtschaft nach der Corona-Krise braucht global vergleichbare Ambitionen beim Klimaschutz. Die politischen Tendenzen gegen kooperatives und multilaterales Handeln dürfen sich nicht noch weiter verstärken.

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