Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie hält CO2-Klimasensitivität von 2°C pro CO2-Verdopplung für möglich

Das Thema CO2-Klimasensitivität ist der Schlüssel zur Entwirrung der Klimadebatte. Wie die meisten von unseren Lesern wissen, steuert die Wissenschaft derzeit auf deutlich niedrigere Werte zu. Während der IPCC lange Jahre 3,0°C Erwärmung pro CO2-Verdopplung annahm, geht die Reise in den jüngeren begutachteten Publikation stark in Richtung 2 Grad. Dem Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPIM), und speziell dessen Leiter Björn Stevens, gebührt hier große Anerkennung. Er sprach aus was viele bereits ahnten: Die Aerosole kühlen gar nicht so stark, wie in den Klimamodellen angenommen. Im Umkehrschluss kann auch das CO2 nicht so stark wärmen wie behauptet, um schlussendlich nicht über …

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Neue Studie in Nature Geoscience: Atlantische Ozeanzyklen sind Mitverursacher der Klimaerwärmung des späten 20. Jahrhunderts

In unserem Buch „Die kalte Sonne“ hatten wir 2012 dargestellt, dass Ozeanzyklen wie die PDO, AMO oder NAO einen entscheidenden und in bestimmten Grenzen vorhersehbaren Einfluss auf die Temperaturentwicklung auf der Erde haben. Damals ernteten wir für diese Idee (die im übrigen gar nicht von uns war), heftige Kritik aus den Kreisen der Klimaforscher. Eine Olympiade später scheint das Modell jedoch endlich in den Köpfen der Wissenschaftler angekommen zu sein. Eine Gruppe um Thomas Delworth publizierte am 20. Juni 2016 in Nature Geoscience eine Arbeit, in der sie den systematischen Einfluss der NAO auf das vergangene aber auch zukünftige Klima …

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Das Spiel ist aus: Niederländische Forscher entzaubern Rahmstorfs Golfstrom-Alarmgeschichte

Im März 2015 verbreitete Stefan Rahmstorf („stefan“) über das IPCC-nahe Klimablog Realclimate eine windige Alarmstory. Eine Kälteanomalie im Atlantik südöstlich vor Grönland wäre der Beweis dafür, dass der Golfstrom langsam schwächer würde, eine Folge der menschengemachten Klimaerwärmung! „stefan“ schrieb seinerzeit auf Realclimate: What’s going on in the North Atlantic? The North Atlantic between Newfoundland and Ireland is practically the only region of the world that has defied global warming and even cooled. Last winter there even was the coldest on record – while globally it was the hottest on record. Our recent study (Rahmstorf et al. 2015) attributes this to …

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Bedarf an Bewässerungswasser stärker bestimmt durch Kulturpflanze als durch Klimaänderung

Pressemitteilung des Potsdamer Leibniz-Institut für Agrartechnik (ATB) vom 8. Juli 2016: —- Bedarf an Bewässerungswasser stärker bestimmt durch Kulturpflanze als durch Klimaänderung Erstmals haben Potsdamer Wissenschaftler den Bedarf an Bewässerungswasser der letzten 100 Jahre in Deutschland am Beispiel ausgewählter landwirtschaftlicher Kulturen (Sommergerste, Hafer, Winterweizen und Kartoffeln) retrospektiv und modellhaft errechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass Anbaufläche und Pflanzenart einen stärkeren Einfluss auf den Bedarf an Bewässerungswasser hatten als die Klimaänderungen. Die Ergebnisse wurden soeben im Fachblatt „Science of the Total Environment“ veröffentlicht. Weltweit steigt der Bedarf an Bewässerungswasser – auch in Regionen, wo, wie in Teilen Deutschlands, bei relativ geringen Niederschlagsmengen …

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Klimawandel teilweise freigesprochen: Lichtverschmutzung lässt Pflanzen früher blühen

Pflanzen blühen wegen des Klimawandels immer früher im Jahr, hat man uns mit drohendem Zeigefinger erklärt. Wenn dann ein später Frost nochmal zuschlägt – halleluja. Neue Ergebnisse aus Großbritannien lassen nun Zweifel an der Erkläung durch den Klimawandel aufkommen. Die University of Exeter berichtete am 29. Juni 2016 in einer Pressemitteilung, dass vielmehr die zunehmende Lichtverschmutzung hinter dem Frühblüh-Trend stecken könnte. (Worterklärung „bud“=Knospe): —- Night-time light pollution causes Spring to come early Human use of artificial light is causing Spring to come at least a week early in the UK, researchers at the University of Exeter in Cornwall have found. …

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