Die kalte Sonne mit Silbermedaille im European Energy Review – Medienecho vom 17.8.2012

Im Mai 2012 brachte European Energy Review ein ausführliches Interview mit Fritz Vahrenholt über unser Buch “Die kalte Sonne” sowie die Energiewende in Deutschland. Hierin schildert Vahrenholt die Beweggründe für das Buch, geht im Gespräch mit Redakteur Marcel Crok auf die Hauptkritikpunkte am Weltklimarat ein und erläutert die Bedeutung der wissenschaftlichen Neubewertung  für den Umbau der Energielandschaft in Deutschland. Das Magazin mit derzeit über 37.000 Abonnenten nähert sich dabei dem wichtigen Thema in vorbildhaft ausgewogener und unaufgeregter Weise.

Kurz vor der Sommerpause zog European Energy Review nun eine Bilanz und veröffentlichte eine Statistik, in der die zehn meistgelesenen Artikel des ersten Halbjahres 2012 genannt werden. Und hier das offizielle Endergebnis: Von den 75 angetretenen Artikeln erreichte der Bericht über Die kalte Sonne den zweiten Platz !  Übersetzt in die Olympia-Zählweise wäre dies die Silbermedaille ! Der Erfolg unterstreicht die Bedeutung des Themas sowie die Notwendigkeit zur kritischen Hinterfragung  der in der Vergangenheit als alternativlos angesehenen klimakatastrophistischen Sichtweisen.

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Ulli Kulke beschäftigte sich Anfang August 2012 in seinem Blog Donner + Doria mit der ungewöhnlichen Hurrikan-Flaute im Nordatlantik und zitiert dabei auch unseren kürzlichen Blogartikel „Ein unerwarteter Rekord: Noch nie mussten die Vereinigten Staaten während der letzten 100 Jahre so lange auf einen starken Hurrikan warten !„. Hier ein Auszug:

Tatsache ist jedenfalls, dass kurz nach Katrina, im Oktober, noch einmal ein größerer Hurrikan über Florida herfiel, und seither die Atlantikküsten der USA von weiteren schweren Wirbelstürmen verschont blieben, mitterweile im siebten, gar nicht mal so verflixten Jahr. Die Betreiber des Klimablogs “Kalte Sonne” haben errechnet, dass es sich dabei sogar um einen Rekord handelt: “Noch nie mussten die Vereinigten Staaten während der letzten 100 Jahre so lange auf einen starken Hurrikan warten!” schreiben sie in ironischer Umkehrung der Katastrophen-Prophezeiungen aus der Klimaforschung. Für den Zeitraum seit 1970 ergibt die Statistik der Hurrikane jedenfalls keinen Trend, nicht nach oben und nicht nach unten. Dabei ist die diesjährige – kalendarische – Hurrikan-Saison in vollem Gang, bislang noch ohne nennenswerten Treffer.

Gewiss, die letzten, nahezu hurrikanlosen sieben Jahre sind noch kein langer Zeitraum, aber es überascht schon, wenn aus dem Weltklimarat in eben diesen sieben Jahren ständig die Botschaft kommt, der Anstieg der globalen Temperatur, besonders auch derjenigen in den Ozeanen, aus der ja die Wirbelstürme ihre Kraft ziehen, würde sich nahezu täglich beschleunigen. Wobei  gerade dies ja nicht nur von hartnäckigen Klimaskeptikern bezweifelt wird, sondern insgeheim auch von den Erwärmungspropheten, die sich gegenseitig schon mal mit der Frage: “Wo zum Teufel ist eigentlich die Erwärmung geblieben” ärgern – im internen Email-Verkehr wohlgemerkt, der im Zuge der “Climategate”-Affäre um den Weltklimarat an die Öffentlichgkeit kam.

Von Hurrikanen redet seither niemand mehr, andere Naturkatastrophen sind dafür ins Blickfeld gerückt und dienen nun als Beweis für die kommende Weltkatastrophe. Kann ja sein, dass sie auch irgendwie mit allfälligen veränderten klimatischen Verhältnissen zusammenhängen, aber sind die zwingenden Zusammenhänge, die einst mit den Hurrikanen aufgebaut wurden, einfach austauschbar, wenn die Wirbelstürme mal für einige Zeit ausfallen? Fluten, Dürren, Hitzewellen, alles dient mittlerweile als Beweis dafür, jeweils unter dem Begriff Extremereignisse. Und seit drei Jahren, seit die eisigen Winterperioden nicht mehr wegzudiskutieren waren, ist es so weit: Jetzt dienen auch sie als Beweis dafür, dass sich die Erderwärmung angeblich immer stärker beschleunigt – im Außenverkehr, wie man seit Climategate wohl hinzufügen muss. Da hat man doch den Eindruck, dass zwischen all den Gewittern eine heftige neue Beliebigkeit aufblitzt.

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Kritik an der kalten Sonne auf Zeit Online: Was ist dran an den Vorwürfen?

Die Zeit hat sich in der Vergangenheit bereits ausführlich mit unserem Buch „Die kalte Sonne“ auseinandergesetzt. Dabei positionierte sich die Zeitung ganz klar auf der Seite des Weltklimarats und wischte die von vielen Seiten durchaus berechtigte Kritik an dieser UN-Organisation stets eilfertig vom Tisch. Jedes Mal haben wir uns der Diskussion gestellt, die Vorwürfe geprüft und entsprechend entkräftet.

 

Anfang März 2012 erhielten wir dann endlich die Gelegenheit, den Zeitlesern unsere Argumente zu erläutern:

 

Die Reaktion auf den Artikel war erschreckend: Es gab nämlich keine. Offensichtlich waren unsere Argumente schlüssig und man zog es daher vor, sich nicht weiter mit unseren Gegenargumenten zu beschäftigen.

Zu den treibenden Kräften der Zeit-Kampagne gegen unser Buch gehörte damals der freie Journalist Toralf Staud (siehe Foto oben rechts), der interessanterweise regelmäßig für das Greenpeace-Magazin schreibt. Ist mit einem solchen Hintergrund eigentlich eine unvoreingenommene Bewertung der wissenschaftlichen Fakten zu möglich? Hier müssen ernsthafte Zweifel angemeldet werden. Aus seinem Wikipedia-Lebenslauf wird weiterhin klar, dass er offensichtlich keinerlei universitäre naturwissenschaftliche Ausbildung vorzuweisen hat, was jedoch im datenintensiven Klimastreit von großem Nutzen wäre.

Nun ist seit der ersten Diskussionsrunde mit der Zeit ein halbes Jahr vergangen, da meldete sich Staud plötzlich erneut und wollte einen langen Fragenkatalog zu unserem Blog www.kaltesonne.de beantwortet haben. Er plane einen kritischen Beitrag auf Zeit Online und würde uns gerne die Möglichkeit einer Kommentierung von strittigen Punkten geben. Sebastian Lüning beantwortete diese Fragen bereitwillig. Der entsprechende Artikel ist heute (10.8.2012) auf Zeit Online erschienen („Forscher fühlen sich von Klimaskeptiker Vahrenholt instrumentalisiert“), und wir wollen die Vorwürfe von Staud hier diskutieren und prüfen.

 

Manfred Mudelsee und die Tropfsteinhöhlen im Sauerland

Im Juni besprachen wir in unserem Blog eine Arbeit Manfred Mudelsee, bei der es um die Klimageschichte im Sauerland anhand von Tropfsteinuntersuchungen ging (siehe unser Blogartikel „Mittelalterliche Wärmeperiode und Kleine Eiszeit in Höhlentropfsteinen des Sauerlandes“). Wir berichteten damals, dass es in den untersuchten Höhlen Hinweise auf bedeutende klimatische Schwankungen im 1000er-Jahresmaßstab gibt. Hierbei bezogen wir uns auf eine Abbildung in Mudelsee’s Paper (Abbildung 1). Die beschriebenen Schwankungen sind im Rohdatensatz klar erkennbar.

 

Abbildung 1: Sauerstoffisotopen-Daten für drei verschiedene Stalagmiten (rot, grün, blau) für die vergangenen 9000 Jahre. Abbildung aus Mudelsee et al. (2012).

 

Manfred Mudelsee war zudem als Co-Autor an einer anderen Publikation beteiligt (Fohlmeister et al. 2012), in der zum Teil sogar die gleichen Tropfsteine untersucht wurden (siehe unser Blogartikel „Klimatanz in der Bunkerhöhle während der letzten 10.000 Jahre im Takte der Sonne“). In dieser zweiten Studie erklären die Autoren nun kurioserweise genau das, was Mudelsee nun seltsamerweise versucht abzustreiten: Ja, es gibt Klimaschwankungen im Millenniumsmaßstab, genau wie in der Pionierarbeit eines Teams um Gerard Bond aus dem Nordatlantik, wo sie in einem Science-Artikel 2001 explizit beschrieben worden sind und mit solaren Aktivitätsschwankungen in Verbindung gebracht wurden. Zitat aus Fohlmeister et al. (2001, S. 1704):

“Therefore, climatic-related signals from the North Atlantic (e.g. the hematite-stained grains (HSG) record; Bond et al., 2001) and the Bunker Cave delta18O record are expected to show similar variations (Fig. 5). Cold periods as indicated by increased percentages of HSG indeed coincide in most cases with colder phases in Western Germany (high delta18O values in speleothem calcite).

Frage zur Plausibilität: Wie konnte Mudelsee die Millenniumszyklen-Interpretation im Fohlmeister et al.-Paper explizit als Co-Autor offensichtlich mittragen, während er nun anscheinend nichts mehr davon wissen will? Wie passt dies zusammen? Was steckt wirklich hinter dieser Kritik?

Ebenso mysteriös ist die im Zeit Online Artikel berichtete Reaktion von Jürg Beer, seinerzeit Co-Autor der wichtigen Nordatlantik-Studie des Bond-Teams:

Einer seiner damaligen Mitautoren aber, der Schweizer Umweltphysiker Jürg Beer, sagt zu den Schlussfolgerungen, die Vahrenholt und Lüning aus der Studie ziehen: „Das ist unseriös. Das kann man nicht machen.“

Mit solch einer pauschalen Kritik ist beim besten Willen nicht viel anzufangen. Weder nennt Beer einen plausiblen Grund, warum die Schlussfolgerungen „unseriös“ wären, noch scheint sich Beer an den Text seines eigenen Abstracts zu erinnern, in dem sowohl die Klimazyklik im Millenniumsmaßstab, als auch die Steuerung durch Sonnenaktivitätsschwankungen ausdrücklich genannt sind (aus Bond et al. 2001):

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„Die kalte Sonne“ im Juni 2012 bei getabstract in den Top Ten der Businessbücher – Medienecho vom 19.7.2012

Ende Juni 2012 war Fritz Vahrenholt als Vortragender im Managementclub Salzburg zu Gast und präsentierte den Zuhörern die Hauptthesen unseres Buches „Die kalte Sonne“. Das Salzburger Fenster berichtete über die Veranstaltung:

Hastig, zu wenig durchdacht, von der Angst geprägt, „wenn wir nicht sofort etwas tun, kommt es zur großen Klimakatastrophe“ – unter diesen Aspekten werde Klimapolitik betrieben, mit teilweise unsinnigen Vorgaben. Etwa auf Teufel komm raus Sonnenstrom zu erzeugen, auch im Norden mit wenig Sonnenstunden und bei hohen Gestehungskosten der Photovoltaik. Eine Aussage von Fritz Vahrenholt, der vergangene Woche beim Management Club Salzburg zu Gast war. „Das ist teurer Ökostrom, den auch die sozial Schwachen zu bezahlen haben“, gab Vahrenholt zu bedenken. Das Forcieren des Sonnenstroms, aber auch der Windenergie erfordere zudem den massiven Ausbau von Hochspannungsnetzen. Der Bau von Hochspannungsleitungen stößt bei den Betroffenen jedoch zunehmend auf Widerstand – wie sich auch in Salzburg bei der 380-kV-Leitung zeigt. Bürgerinitiativen gehen auf die Barrikaden – sie fordern ein Erdkabel statt bis zu über 30 Meter hohen Masten und eine Freileitung mit 24 Seilen, die die Landschaft verschandeln. […] „Aber“, so fragt er, „ist es wirklich notwendig, die Energiewende bereits in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu schaffen?“ Seine Antwort: „Nein.“ Denn, so die These des RWE-Managers, die Erderwärmung sei so schlimm nicht, wie bislang vom Weltklimarat behauptet wird. Was zu wenig beachtet worden sei, „ist der Einfluss, den die Sonne auf das Weltklima ausübt“. Und der sei erheblich: nach einer Phase von starken Sonnenaktivitäten habe nun wieder eine Phase der „Kalten Sonne“ eingesetzt, eine Abkühl-Phase sozusagen. Seit dem Jahr 2000 gebe es keinen weiteren Temperaturanstieg mehr – trotz weiter steigenden CO2-Emissionen.

Auch das Wirtschaftsblatt war vor Ort und schrieb zum Vortrag:

Die einen nennen Fritz Vahrenholt „Klimawandelleugner“-andere verehren ihn als „Aufdecker der Klimalüge“. Provokation war also garantiert beim Vortrag des „Öko-Sarrazin“ („Die Zeit“) im Managementclub (MC) Salzburg. „Es ist wie bei einer Krankendiagnose: Man sollte eine zweite Meinung hören“, meinte MC-Präsident und Autohaus-Manager Anton Bucek vorab. […] Vahrenholt, der die grüne RWE-Tochter Innogy leitet, Hamburger Umweltsenator sowie Ökoberater der Regierungen Schröder und Merkel war, zieht über die Energiewende her. Der Umstieg auf Erneuerbare in zehn Jahren sei völlig übereilt. „Mit der Angst vor CO2 wird eine falsche und teure Energiepolitik gemacht, die ganze Industriezweige bei uns hopsgehen lässt“, warnt er. Vielmehr klimabestimmend sei „Die kalte Sonne“, so der Titel seines druckfrischen Buches. Sonnenpassivität würde die Atmosphäre seit 2007 eher abkühlen. Die heißen Thesen angehört haben sich u.a. Salzburg AG-Boss Leo Schitter, Puma-Chef Hannes Mur und MC-Leiterin Brigitte Perl.

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Das Interesse an einer ausgewogenen Betrachtung des Klimathemas bleibt ungebrochen: Unser Buch „Die kalte Sonne“ rangierte im Juni 2012 laut getabstract mehrfach in den Top Ten der Businessbücher:

Platz 1 am 8.6.2012 (Ranking im Wirtschaftsblatt)
Platz 2 am 22.6.2012 (Ranking im Wirtschaftsblatt)
Platz 3 am 25.6.2012 (Ranking im Tagesanzeiger)

Der Dienst „getabstract“ befasst sich mit Business-Büchern – im weitesten Sinne. Auf der Webseite von „getabstract“ werden  kurze Zusammenfassungen zu den vorgestellten Büchern angeboten. Aus den Clicks bzw. dem Interesse am Buch erstellt der Dienst dann Hitlisten, die auch in Wirtschaftsmagazinen abgedruckt werden.

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Mitte Juni 2012 hatte Fritz Vahrenholt bereits beim Verbändetreffen in Warnemünde und auf der UNITI-Tagung in Dresden vorgetragen. Die Zeitschrift Brennstoffspiegel & Mineralölrundschau berichtet über die Präsentationen:

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Die kalte Sonne im Europarlament: Politik ist an einer ausgewogeneren Klimadebatte interessiert

Es kommt Bewegung in die Klimadebatte. Im vierzehnten Jahr des Erwärmungsstops greifen nun prominente politische Parteien das Thema auf und schaffen geeignete Foren für dringend benötigte Diskussionen. Ziel der Politik ist es dabei offenbar, die Argumente beider Seiten der Debatte zu hören, um sich ein umfassendes Bild über die Situation zu machen.

In diesem Zusammenhang wurden die Autoren des Buches „Die kalte Sonne“ Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning am 3. Juli 2012 zu einer Präsentation mit anschließender Diskussion in das Europaparlament in Straßburg gebeten. Eingeladen hatten die Europaparlamentarier Daniel Caspary, Jürgen Creutzmann, Albert Deß, Ioan Enciu, Dr. Inge Gräßle, Robert Goebbels, Dr. Dieter-Lebrecht Koch, Holger Krahmer, Dr. Werner Langen, Prof. Dr. Hans-Peter Mayer, Dr. Markus Pieper, Herbert Reul, Dr. Thomas Ulmer, Sabine Verheyen und Hermann Winkler. Titel der Veranstaltung war „Klimaschutz: die politische Überforderung.“

Der eingeladene Kreis war bewusst klein gewählt, um ausreichend Raum für Diskussionen zu bieten. An der Veranstaltung nahmen 18 Europaparlamentarier aus Deutschland, Spanien, Slowenien, Großbritannien und Italien teil. Im gemeinsamen Vortrag von Vahrenholt und Lüning ging es um die Hauptthesen ihres Buches, insbesondere die unterschätzte Klimawirkung der Sonne und die Rolle der Erneuerbaren Energien im Energiemix. Die Powerpoint-Präsentation kann hier heruntergeladen werden (Achtung: 12 MB !).

In einer Pressemitteilung berichtete der CDU Europaabgeordnete Herbert Reul über die Veranstaltung:

Diskussion zum Klimawandel mit Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning 

Vor einer „angstgetriebenen Klima- und Energiepolitik“ warnten die Buchautoren Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning vor Europaabgeordneten in Straßburg. Derzeit würde der Sonneneinfluss den globalen Temperaturanstieg bremsen. Entsprechende durch die Sonnenaktivität beeinflusste Zyklen habe es in der Vergangenheit häufiger gegeben. 

In der Veranstaltung, zu der fraktionsübergreifend 15 Europaabgeordnete eingeladen hatten, bezweifelten Vahrenholt und Lüning die von vielen Klimawissenschaftlern als herausragend angesehene Rolle des CO2 für das Klima. Auch der Forschritt der Erderwärmung werde dramatisiert, zumal in den letzten 100 Jahren gerade nur ein Anstieg von 0,8 Grad zu beobachten war und das Bezugsniveau sich auf eine erdgeschichtlich kleine Eiszeit bezieht. 

Die Veranstaltung gab einen interessanten Einblick in Teile der Klimawissenschaft, die vom Mainstream der Klimaforscher und Politik nicht beachtet oder gar bekämpft werden. „Politische Verantwortung heißt jedoch, alle Meinungen zu drängenden Umweltproblemen zu hören. Um nicht mehr aber auch nicht weniger ging es bei dieser Veranstaltung im Europäischen Parlament“, so die CDU-Europaabgeordneten.

 

Reul hatte bereits im Dezember 2010 einen eindrucksvollen Videoclip zur Energiepolitik produziert, in dem er eine besonnenere Vorgehensweise einforderte. Neben dem Klimaschutz müssten auch Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit und eine möglichst weitreichende nationale Versorgungsunabhängigkeit berücksichtigt werden.


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Replik im Schweizer Monat, zwei Buchrezensionen und solargesteuerte Wanderratten – Medienecho vom 1.7.2012

In der Zeitschrift Schweizer Monat gab es im Dezember 2011 einen argumentativen Schlagabtausch von Fred Singer (NIPCC) und Andreas Fischlin (IPCC) zum Klimawandel. Sebastian Lüning antwortete nun auf den Fischlin-Beitrag mit einem neuen Artikel, den der Schweizer Monat dankenswerterweise kürzlich im Juni 2012 auf seiner Internetseite veröffentlichte. Der Artikel geht auf die folgenden Punkte ein:

  1. Andreas Fischlin geht davon aus, dass die sogenannte Hockey Stick Kurve weiter Bestand hätte
  2. Andreas Fischlin behauptet, dass aktuelle Klimamodelle die klimatischen Vorgänge gut beschreiben können und daher auch die Temperatur-Prognosen bis 2100 als verlässlich anzusehen wären
  3. Andreas Fischlin geht davon aus, dass Schwankungen der Sonnenaktivität klimatisch kaum eine Rolle spielen
  4. Andreas Fischlin beschreibt einen angeblichen CO2-Fingerabdruck aus der Stratosphäre
  5. Andreas Fischlin zieht die letzten 420 Millionen Jahre heran, die angeblich die starke Klimawirkung des CO2 belegen sollen

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Der Britische Europaparlamentarier Roger Helmer und Fritz Vahrenholt trafen sich kürzlich bei einer Veranstaltung in Brüssel und fachsimpelten u.a. auch über den Klimawandel. Helmer verfasste daraufhin auch einige Zeilen in seinem Blog (siehe sein Blogartikel „An hour with Fritz Vahrenholt„).

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Sie kennen sicher den Journalisten Franz Alt. Nach eigenen Angaben ist er u.a. Umweltapostel und Zauberer. 17 Millionen Zuschauer sahen Ende der 70er-Jahre regelmäßig sein politisches Magazin „Report“. Nun hat er auf seiner Webseite eine kritische Besprechung unseres Buches „Die kalte Sonne“ von Rupert Neudeck eingestellt. Neudeck zitiert in seiner Rezension ausgiebig aus dem Buch und scheint einige Argumente durchaus anzuerkennen. Anderen Inhalten hingegen steht er skeptisch gegenüber und macht dies auch deutlich. Es ist erfrischend zu sehen, wie sich Neudeck abseits der pauschalen Schwarz-Weiß-Diskussion darum bemüht, individuelle Punkte herauszugreifen und diese jeweils auch individuell zu bewerten.

Ein Auszug aus der Rezension:    

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Die kalte Sonne in Oslo, London, Chicago, Frankfurt und Mannheim – Medienecho vom 20.6.2012

In den letzten Wochen konnten die beiden Autoren des Buches „Die kalte Sonne“ ihre Thesen auf einer Reihe von Veranstaltungen im In- und Ausland präsentieren. Sebastian Lüning trug in Chicago und Mannheim vor, während Fritz Vahrenholt u.a. Vorträge in Oslo, Frankfurt (Achema) und London hielt. Eine Videoaufzeichnung des London-Vortrags wird in den kommenden Tagen auf der Webseite der Global Warming Policy Foundation (GWPF) online gestellt. Eine sehenswerte Zusammenfassung des Vortrages in Cartoon-Form von Josh gibt es bereits hier.

Im Zusammenhang mit der Londoner Veranstaltung erschien am 18.6.2012 ein Beitrag von Fritz Vahrenholt in der britischen Tageszeitung „The Telegraph“. Der Artikel ist online frei verfügbar und endet wie folgt:

„The choice is no longer between global warming catastrophe and economic growth but between economic catastrophe and climate sense.“

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Im Spiegel 24/2012 erschien der mehrseitige Artikel „Rätsel der sinkenden Inseln“. Spiegel Redakteur Gerald Traufetter hatte offensichtlich das große Los gezogen und durfte in die Südsee reisen, um dort über eine französische Expedition zur Pazifikinsel Vanikoro zu berichten. Das von ihm begleitete Team der Pariser Geodätin Valérie Ballu hatte in den Vorjahren bereits die 200 km südlich gelegene Vanuatu-Insel Tegua vermessen und festgestellt, dass die Insel von tektonischen Kräften in die Tiefe gezogen wurde. Noch 2005 hatte der damalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) Klaus Töpfer das Versinken der Insel 2005 als Folge des Klimawandels fehlinterpretiert. In einer UNEP-Pressemitteilung wurden umgesiedelte Dorfbewohner daraufhin als die ersten Flüchtlinge des Klimawandels beschrieben, die sich vor den Gefahren des Klimawandels in Sicherheit bringen mussten. Töpfer warnte in der Meldung, dass Vanuatu lediglich den Anfang einer verhängnisvollen Entwicklung markiert, bei der steigende Temperaturen, schmelzendes Eis und steigende Meeresspiegel weltweit zu großen Schäden führen werden. So kann man sich irren. Die Studie von Ballu und ihrem Team erschien im August 2011 im Fachmagazin PNAS und ist auch in unserem Buch „Die kalte Sonne“ auf den Seiten 200-201 detailliert beschrieben. 

Es ist nicht auszuschließen, dass Traufetter in der kalten Sonne auf die Geschichte stieß und daraufhin Kontakt mit den französischen Forschern aufnahm. Traufetter hatte im Februar 2012 zusammen mit seinem Kollegen Olaf Stampf anlässlich der Buchpremiere ein ausführliches Interview mit Fritz Vahrenholt geführt und in diesem Zusammenhang wohl ausgiebig im Buch-Manuskript recherchiert.

Traufetter ergänzt in seinem aktuellen Spiegel-Artikel einige interessante Details zur Geschichte: 

„Um fast zwölf Zentimeter war die Insel von 1997 bis 2009 abgesunken, bis jene mittlerweile auf Weltklimakonferenzen berühmt gewordene Kokosplantage unter Wasser stand. ‚Der Meeresspiegel stieg. Doch drei Viertel davon waren durch das Absinken des Landes verursacht‘, sagt [die Forscherin Ballu]. Die Vereinten Nationen waren zu voreilig mit dem Ausrufen der Klimaflüchtlinge – das zeigte sich beim großen Beben von 2009: Plötzlich schoss die Insel wieder aus den Fluten empor. ‚Die Kokosplantage ist seitdem trocken‘, sagt Ballu. Für die Menschen allerdings, meint sie, sei es im Grunde egal, welcher Mechanismus schuld daran ist, dass sie das Dorf aufgeben mussten. Sie ärgert sich nur darüber, dass die mit Geldern aus dem Anpassungsfonds für Klimageschädigte umgesiedelten Menschen in ein neues Dorf zogen, das kaum besser gelegen sei. ‚Es ist auf zu geringer Höhe gebaut‘, berichtet Ballu. ‚Springfluten oder Tsunamis können es immer noch erreichen.‘ „

 

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Die kalte Sonne auf der 7th International Conference on Climate Change in Chicago – Medienecho 4.6.2012

Ein bisschen fühlte es sich an wie der Kölner Karneval, als Kalte-Sonne-Coautor Sebastian Lüning am 20. Mai in Chicago eintraf. Kilometerlang zog sich ein Demonstrationszug durch die Hauptstraßen der Metropole am Michigansee. Unzählige, bunte Gruppierungen hatten sich eingefunden um zu protestieren. Nein, nicht gegen den Klimawandel, sondern gegen die NATO. Die Oberhäupter der Mitgliedstaaten hatten sich nämlich zum zweitägigen NATO-Gipfel in der Stadt versammelt, und denen wollte man seine Sorgen lautstark mitteilen. Es sollen wohl 15.000 Demonstranten gewesen sein, hieß es später. An diesem heißen Tag musste Chicago sämtliche, schwere Schneeräumfahrzeuge mobilisieren, um eine Art Schutzmauer um das Konferenzgelände zu bauen.

Drei Dutzend der Demonstranten nutzte die gute Gelegenheit zu einem zweiten Auftritt zwei Tage später vor dem Tagungshotel der 7th International Conference on Climate Change. Knapp 40 Aktivisten zogen am Gebäude vorbei. Leider konnte kaum einer der Konferenz-Teilnehmer das Spektakel mitverfolgen, denn im Inneren des Gebäudes lief gerade das äußerst dicht gepackte Vortragsprogramm der zweieinhalbtägigen Veranstaltung. Schon beim Frühstück um 8 Uhr begannen die Präsentationen – und sie endeten erst mit den Dinner Vorträgen am Abend. Der ebenfalls auf der Tagung anwesende Lord Monckton ließ es sich jedoch nicht nehmen, in Kontakt mit den Demonstranten zu treten. Wogegen protestierten sie genau? Man konnte später lesen, dass die Demonstranten wohl immer wieder „Wir sind die 99 Prozent“ riefen, was bei der Übersichtlichkeit der Gruppe doch etwas übertrieben erschien, wie James Taylor zu recht monierte. Gerne hätte man mit ihnen über den Klimawandel fachlich diskutiert. Das Interesse an einem wissenschaftlichen Austausch war jedoch gering. Und dies galt leider nicht nur für die kleine Demonstranten-Schar. Im Sinne der inhaltlichen Ausgewogenheit hatte man mehr als 50 IPCC-nahe Wissenschaftler zur Konferenz eingeladen, von denen jedoch leider kein einziger das Angebot annahm.

Das war schade, hätte man doch die Gelegenheit nutzen können, miteinander über strittige Punkte in konstruktiver Weise diskutieren zu können. Aber auch ohne IPCC-Beteiligung hatte die Konferenz etliche hochrangige und prominente Teilnehmer zu verbuchen. In einer Dinner Speech referierte der tschechische Präsident Vaclav Klaus zur Situation der Klimadiskussion in Europa. Dabei ging er u.a. auch auf die Energiewende in Deutschland sowie die Finanzkrise in Europa ein.


Der Vortragstext ist auch auf der Webseite des Präsidenten sowie auf WUWT verfügbar. Ein Interview mit Präsident Klaus von der Veranstaltung kann man sich auf Sun News anschauen. In der Financial Post erschien zudem ein Meinungsbeitrag von Vaclav Klaus. Weitere Berichte zum Vortrag gibt es auf Motls Blogspot und NNoN.

Ein weiteres Highlight der Konferenz waren die Vorträge der NASA-Gruppe, die sich vor einigen Wochen mit einem Brief an die NASA-Führung gewandt hatten, in dem sie eine ausgewogenere Behandlung des Klima-Themas durch die Weltraumbehörde eingefordert hatte. Auf der Veranstaltung sprach unter anderem Harrison „Jack“ Schmitt, der zwölfte und vorläufig letzte Mensch, der den Mond betreten hat. Der Geologe und ehemalige Apollo 17-Astronaut mahnte, dass wir die natürlichen Klimafaktoren nicht unterschätzen sollten. Die Vorträge der NASA-Gruppe kann man sich hier anschauen. Auf der Tagung erklärte die Gruppe zudem, dass sie mittlerweile einen zweiten Brief an die NASA-Führung geschrieben hätten. Außerdem plant die Gruppe, einen detaillierten, unabhängigen Faktencheck der IPCC- und Klimaskeptiker-Argumente. Das Ergebnis ihrer Untersuchung wollen sie dann den politischen Entscheidungsträgern als Empfehlung zur Verfügung stellen. 

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Berichte im Schleswig-Holstein Manager und der Südwest Presse über „Die kalte Sonne“

Das Magazin Schleswig-Holstein Manager führte kürzlich ein Interview mit Fritz Vahrenholt zu unserem Buch. Hier ein Auszug:

SHM: Ihre Kritiker, wie Klimaforscher Mojib Latif, werfen Ihnen vor, längst widerlegte Thesen aufzugreifen. Gerade hat sich in Berlin die „European Climate Foundation“ niedergelassen, die nach eigenen Angaben jährlich 20 Millionen Euro für den Kampf für Klimaschutz ausgibt. Mithilfe der aus diesem Fonds bezahlten Wissenschaftlern verbreitet die Stiftung Zusammenfassungen zum Stand der Forschung. Was sagen Sie zu den Vorwürfen aus Kiel? 

Prof. Dr. Fritz VAHRENHOLT: Latif hat selbst gesagt, etwa die Hälfte der Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung 1850 sei vom Menschen verursacht, später sprach er von bis zu 80 Prozent. Man muss meinem Co-Autor Sebastian Lüning und mir einfach abnehmen, dass wir sehr gewissenhaft gearbeitet haben. Ich weiß genau, was ich tue. Ich habe mich mit der herrschenden Meinung angelegt. Das darf man nicht. Und mit 20 Millionen Euro können sehr viele wissenschaftliche Gutachten und Statistiken in Auftrag gegeben werden. Dabei ist der Etat der hauptamtlichen Klimaforscher noch wesentlich höher.

Hier geht es zum vollständigen Interview.

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Die Südwest Presse stellte unser Buch am 16.5.2012 vor. Hier einige Auszüge:

„Spannend untermauert Vahrenholt in seinem Buch die These, dass steigende und sinkenden Temperaturen durch die stärkere oder schwächere Sonnenaktivität beeinflusst werden. Zahlreiche Belege führt er an, zum Beispiel, dass nach einer Phase der Erderwärmung vom Jahr 800 bis etwa 1300 die so genannte kleine Eiszeit von 1300 bis 1800 folgte, in der die Temperatur um zeitweilig bis zu einem Grad sank. Ausgelöst hat diese Entwicklungen die Sonnenaktivität. Die Schwankung im weltweiten Klima lagen bei den Entwicklungen in den letzten zwei Jahrtausenden bei zwei Grad. Das geschah in Zeiten, in denen die durch den Menschen verursachte CO2-Menge nur eine marginale Rolle spielte.“

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Die ganz schön starke Sonne: Vorstellung unseres Buches in der Literaturbeilage der WELT

Am 12. Mai 2012 kamen die Literaturfreunde wieder ganz auf ihre Kosten, denn DIE WELT legte ihrer Zeitung die Sonderbeilage „Die Literarische Welt“ bei. Neben dem neuen Roman von Sten Nadolny und einem Traumbuch zu Arthur Schnitzler erspähen wir auf Seite 7 plötzlich auch eine Besprechung unseres Buches „Die kalte Sonne“. Die Rezensentin Sonja Margolina ist zu beglückwünschen. Sie hat sich offensichtlich auf die Herausforderung eingelassen, das Buch selbst  zu lesen und sich dabei nicht von den üblichen Kritikern das Urteil vorgeben zu lassen. In ihrer Besprechung setzt sie sich über bestehende gesellschaftliche Denkverbote hinweg und schildert ausführlich die wichtigsten Punkte unserer Argumentation sowie die damit verbundenen energiepolitischen Konsequenzen. Sie …

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Die kalte Sonne auf Forbes und bei den 16. Benediktbeurer Gesprächen der Allianz Umweltstiftung

Immer mehr ehemalige Unterstützer der alarmistischen IPCC-Linie verlassen gerade das sinkende Boot. Larry Bell hat jetzt auf Forbes einmal eine Bestandsaufnahme des Umbruchs gemacht. Neben James Lovelock (siehe unser Artikel „James Lovelock schafft die persönliche Wende: Vom Klima-Alarmisten zum Klima-Realisten in 24 Monaten„) findet auch Fritz Vahrenholt und „Die kalte Sonne“ ausführlich Erwähnung.  

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„Ein Jahr nach der Energiewende – zur Zukunft der Energieversorgung in Deutschland“ – Unter diesem Motto diskutierten am 4.5.2012 der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Klaus Töpfer, der CEO der Innogy GmbH, Prof. Fritz Vahrenholt, der 1. Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Prof. Hubert Weiger, und der ehemalige Vorstandsvorsitzende der EnBW, Prof. Utz Claassen, bei den 16. Benediktbeurer Gesprächen der Allianz Umweltstiftung über die Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende  (siehe ptext.de).

Fritz Vahrenholt hielt einen Vortrag, der hier als pdf heruntergeladen werden kann. Abstract des Vortrags:

Die europäische und insbesondere die deutsche Energiepolitik werden vornehmlich durch den Klimaschutz bestimmt. Wettbewerbsfähigkeit und Importabhängigkeit treten dahinter zurück. Um das Hauptziel einer Verminderung der CO2-Emissionen bis 2050 zu erreichen soll das Energiesystem in den kommenden Jahrzehnten massiv umgebaut werden. Diese Energiewende erfordert einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und deren Integration in den Strommarkt. Dafür ist der zügige Ausbau der Energieinfrastruktur, insbesondere von Hochspannungsnetzen und Speichertechnologien unumgänglich.

Doch ist es erforderlich, den Ausbau der erneuerbaren Energien schon in 10 bis 20 Jahren zu vollenden? Die Analyse der Klimaveränderungen zeigt, dass Kohlendioxid einen geringeren Anteil an der Klimaveränderung trägt, als es bislang vom Weltklimarat behauptet wird. Die Sonne hat in den vergangenen Jahrtausenden das Klima beeinflusst. Die Sonne tritt nun in eine schwächere Phase ihrer Aktivität. Eine Erwärmung um 2 Grad ist in diesem Jahrhundert nicht zu befürchten. Die „kalte Sonne“ gibt uns Zeit den Umbau der Energieversorgung mit Vernunft und Augenmaß zu gestalten.

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European Energy Review mit ausführlichem Vahrenholt-Interview zum Buch „Die kalte Sonne“ – Medienecho 4.5.2012

European Energy Review führte kürzlich ein ausführliches Interview mit Fritz Vahrenholt über unser Buch „Die kalte Sonne“ sowie die Energiewende in Deutschland. Der englischsprachige Artikel ist im Netz kostenlos erreichbar. Hierin schildert Vahrenholt die Beweggründe für das Buch, geht auf die Hauptkritikpunkte am Weltklimarat ein und erläutert die Bedeutung der wissenschaftlichen Neubewertung  für den Umbau der Energielandschaft in Deutschland. Das Magazin mit derzeit 36.000 Abonnenten nähert sich dabei dem wichtigen Thema in vorbildhaft ausgewogener und unaufgeregter Weise. Auch der europäische Kontext  der neuentfachten deutschen Klima- und Energiediskussion wird beleuchtet. Ein lesenwerter Beitrag. ——————— Im österreichischen Gemeindemagazin Kommunal besprach Hans Braun unser Buch in seinem Artikel „Die kalte Sonne …

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„Die kalte Sonne“ ist Buchtipp der Woche in der Wirtschaftssendung ECO des Schweizer Fernsehens

Die Wirtschaftssendung ECO des Schweizer Fernsehens hat unser Buch „Die kalte Sonne“ am 23.4.2012 in der Reihe „Die besten Wirtschaftsbücher“ zusammen mit zwei weiteren Businesstiteln als Buchtipp der Woche vorgestellt. ECO schreibt:

„Dieses Buch ist ein Muss, nicht nur für diejenigen, die den Wert naturwissenschaftlicher Forschung schätzen. Es ist auch Pflichtlektüre für alle, die das Ökosystem der Erde und all seine Ressourcen sowie die menschliche Unfähigkeit, damit im Einklang zu leben, begreifen wollen. Fast wie in einem Krimi schildern Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning, wie bestimmte Interessen im Weltklimarat eine objektive Forschung der Klimaveränderungen erschweren und wie mit den Ergebnissen Politik gemacht wird. Vahrenholt und Lüning gehen aber noch einen Schritt weiter: Nicht das (menschengemachte) CO2 ist ihrer Meinung nach der massgebliche Klimatreiber, sondern die Sonne – und deren Aktivität lässt derzeit nach. Was bedeutet das für das Erdklima? Mit welcher Energie-Strategie sollten wir darauf reagieren? Selten wurden die komplexen Zusammenhänge der Klima-Entwicklung so spannend erläutert. Schade nur, dass die Autoren ihre exzellente Arbeit unnötig oft als Angriffswaffe gegen den Weltklimarat nutzen. Wegen ihrer unzähligen Vorhaltungen laufen sie Gefahr, rechthaberisch statt überzeugend zu wirken. Wie viel an ihrer These dran ist, ist schwer zu beurteilen – der Diskussion um das heisse Thema wird sie auf jeden Fall gut tun.“

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Auch die Wochenzeitung Jungle-World.com beschäftigte sich mit unserem Buch und der Klimadiskussion.  Auszug:

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P.M. und Fair Observer berichten über „Die Kalte Sonne“ – Medienecho 18.4.2012

Das P.M.-Magazin beschäftigt sich in der April-Ausgabe 2012 mit unserem Buch „Die kalte Sonne“ und dem Klimastreit. Der ehemalige Chefredakteur Thomas Vašek  schreibt in seiner Kolumne: 

„Kaum ist das Buch erschienen, fallen auch schon die Klimawandel-Warner über Vahrenholt her. Es ist wie immer im Klimastreit: Auf der einen Seite beschwören Wissenschaftler und Politiker den angeblichen Konsens, auf der anderen stehen die Skeptiker, die gegen den »Mainstream« schwimmen. Beide Seiten werfen einander vor, Forschungsergebnisse zu verzerren, Fakten zu vertuschen – und womöglich gar die » Wahrheit« zu unterdrücken.“

Vašek weist auch auf das Solarverstärker-Modell von Henrik Svensmark hin, das er grundsätzlich nicht von vornherein unplausibel findet. Er berichtet weiter, dass im Hauptteil des IPCC-Berichts durchaus über eine bedeutendere Klima-Rolle der Sonne nachgedacht wird, diese Möglichkeit in der Zusammenfassung für Entscheidungsträger jedoch nicht mehr auftaucht.  

Vašek  zeigt den P.M.-Lesern auch den größeren Kontext auf:

„Abweichler gab es in der Wissenschaft schon immer. Mitte des 19. Jahrhundert behauptete etwa der Arzt Ignaz Semmelweis, dass das gefürchtete Kindbettfieber auf fehlende Hygiene bei der Geburtshilfe beruhe. Unter Medizinern wurde er für seine These verspottet, doch er behielt recht. Der australische Arzt Barry Marshall beharrte in den 1980er Jahren darauf, dass Magengeschwüre nicht durch Stress entstehen, sondern durch bestimmte Bakterien. Seine Zunft hielt das für groben Unfug. Im Jahr 2005 bekam Marshall den Medizin-Nobelpreis für seine Entdeckung.“

Selbstverständlich hätten nicht immer alle Häretiker recht, gibt er zu bedenken. Jedoch stellen die aktuellen Klimamodelle auch nur Hypothese dar. Es ist gängige Praxis, Hypothesen Falsifizierungsversuchen auszusetzen, ein etabliertes wissenschaftliches Verfahren, das auch die Hypothese des „gefährlichen menschengemachten Klimawandels“ aushalten muss. 

„Auch der Wissenschaftsbetrieb ist anfällig für Herdentrieb. Wenn sich eine Mehrheitsmeinung einmal gefestigt hat, wird es immer schwieriger, Zweifel zu äußern. Das gilt erst recht für die politisch so umkämpfte Klimaforschung. Da darf gar nicht erst der Eindruck entstehen, dass abweichende Meinungen oder Fakten unterdrückt werden. Genau deshalb braucht die Klimadebatte Leute wie Vahrenholt.“

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Der Fair Observer veröffentlichte jetzt den englischsprachigen Beitrag „The Forgotten Sun – Climate Catastrophe Called Off“ von uns, in dem wir die Hauptargumente für eine stärkere Beteiligung natürlicher Klimafaktoren am aktuellen Klimageschehen diskutieren.  Der Beitrag ist Teil einer 360°-Betrachtung der Klimadebatte. Zu Wort in der Reihe kommt u.a. auch Kumi Naidoo, Chef von Greenpeace.

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Medienecho: SWR1 Leute und HR Meinungsmacher

Fritz Vahrenholt war am 29. März 2012 in der Sendung “SWR1 Leute” zu Gast und sprach über „Die kalte Sonne“ und die Energiewende. Die Radiosendung ist hier als Podcast anzuhören und wurde auch als Video für SWR1 „Leute Night“ aufgezeichnet.  

Ankündigung des Senders:

Chancen und Risiken in der Energiewende

“Die Klimakatastrophe findet nicht statt”, behauptet Fritz Vahrenholt. Der CO2-Ausstoß beeinflusse die Temperaturen nur zu einem geringen Teil, und der Weltklimarat irre. Mit diesen Thesen hat er bei Wissenschaftlern und Politikern viel Widerspruch geerntet. Vahrenholt war Umweltsenator in Hamburg und ging dann in die Industrie, zunächst zu Shell und dann zum Energiekonzern RWE.

Webseite zur Sendung.

 

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Fritz Vahrenholt war am 28.3.2012 bei der Fernsehsendung “Meinungsmacher” des Hessischen Rundfunks zu Gast. Thema: Energiewende. 

 Ankündigung des Senders:

Teure Energiewende – Wird Strom zum Luxus?

Die Preise für Energie explodieren – ob für Strom, Heizung oder Sprit. Über eine halbe Million Deutsche können ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen: Der Kühlschrank ist aus, Kochen und Warmduschen geht nicht mehr. Erleben wir eine neue Form der Armut, die Energiearmut? 

Ist die Energiewende Schuld an den hohen Preisen? Wir müssen immer tiefer in die Tasche greifen, aber wie teuer darf erneuerbare Energie sein? Und wer schützt die Bürger vor der Gier der Konzerne? Welche Mitschuld hat der Staat, der uns hohe Energie-Steuern und die Zeche für den Ökostrom aufbrummt? 

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Prima gemacht: Trendhinweg-Zauberer Georg Hoffmann

Georg Hoffmann von Primaklima schlenderte kürzlich durch das liebliche Utrecht und wurde abrupt aus seinen Frühlingsgefühlen gerissen, als er durch einen blöden Zufall unser Buch „Die kalte Sonne“ in einem Buchladen entdeckte. Hoffmann schreibt in seinem Blog über diesen unerhörten Vorfall:

„In Holland finden sich natürlich sehr viele englischsprachige Bücher. Man macht sich nichtmals die Mühe, die irgendwie extra zu sortieren. Holländische und englische Bücher stehen wild durcheinander gewürfelt in den verschiedenen Sparten. Aber deutsch? Doch, doch, das einzige Buch deutscher Sprache in der gesamten naturwissenschaftlichen Abteilung stand da bei den Klimawissenschaften, und zwar gleich doppelt: „Die kalte Sonne“ von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning. Das war ein harter Schlag, der meinen Frühlingsgefühlen ein rasches Ende setzte. Das ist also das einzige „naturwissenschaftliche“ Werk, das es über den Rhein geschafft hatte? Erbost lief ich zur Belletristik rauf. Sollte tatsächlich? Goethe, Schiller, Mann, alle sind sie da, aber nur auf Holländisch zu haben. Einzig Vahrenholt/Lüning stehen dort in Deutsch. Das einzige deutsche Buch, das ich in der größten Buchhandlung Utrechts finden konnte!“

Leider berichtet er nicht, ob er das Buch daraufhin auch gekauft hat. Wir wollen es hoffen. Auf jeden Fall fand er daraufhin auch unsere Webseite und erzürnte sich sogleich über die kosmische Strahlung, die sich unerlaubterweise von den 1970er Jahren bis in die späten 1990er Jahre zeitgleich zur klimatischen Erwärmung erniedrigt hatte (siehe Abbildung unten). Und Abnahme der kosmischen Strahlung bedeutet gleichzeitig Zunahme des Sonnenmagnetfeldes, also der Sonnenaktivität.

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