Klimawandel-Faustregel entpuppt sich als falsch: Trockene Gebiete werden nicht immer trockener

Stets hatte man uns erklärt, der Klimawandel würde alle Extreme immer schlimmer werden lassen. Zwar würde eine wärmere Atmosphäre mehr Wasserdampf enthalten, jedoch würde der Regen vor allem in den bereits jetzt gut mit Regen versorgten Gebieten niedergehen, während die Trockengebiete der Erde leer ausgingen. Eine böse Todesspirale. Leider alles falsch, wie die Klimaforscher nun angesäuert einräumen mussten. Auch die trockenen Regionen der Erde würden von den gesteigerten Niederschlägen profitieren. Bereits im September 2014 war dies bekannt, als die schweizerische Zeitung 20 Minuten über die neuen Ergebnisse berichtete: Klimawandel-Faustregel: Trockene Gebiete werden nicht immer trockener Trockene Regionen werden trockener, feuchte … weiter lesen

Anstieg globaler Extrem-Regenfälle? Australische Forscher widersprechen den Ergebnissen einer neuen PIK-Studie

Die Sintflut wird in den mythologischen Erzählungen verschiedener antiker Kulturen als eine göttlich veranlasste Flutkatastrophe beschrieben, die die Vernichtung der Menschheit und der Landtiere zum Ziel hatte. Als Gründe für die Sintflut nennen die historischen Quellen zumeist Verfehlungen der Menschheit. Die Idee findet im Rahmen des aktuellen Klimakatastrophismus eine Rennaissance. Durch unser frevelhaftes Tun steige der Meeresspiegel und schlimme Regenfälle lassen die Flüsse über die Ufer treten und schwemmen alles Sündige hinfort. Da passt es ganz gut, dass der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Hans-Joachim Schellnhuber kürzlich bei der päpstlichen Enzyklika als Ghostwriter mitgeschrieben hat. Am 8. Juli 2015 … weiter lesen

Studie in The Lancet: Nicht Hitzewellen, sondern winterliche Temperaturen fordern die meisten Toten

Am 20. Mai 2015 erschien in der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet eine bemerkenswerte Studie zum Extremwetter, die es in sich hatte: Nicht etwa Hitzewellen, sondern viel mehr extreme Kälte stellt die größte Gefahr für Menschen dar. Spiegel Online berichtete:

Wetterfolgen: Kälte wird Menschen gefährlicher als Wärme
Forscher haben in 74 Millionen Fällen und 13 Ländern das Wetter zum Zeitpunkt des Todes ausgewertet. An kälteren Tagen starben 20-mal mehr Menschen als an wärmeren.
Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen oder Kälteperioden fordern weltweit immer wieder viele Todesopfer. Kein Wunder, dass der Mensch automatisch annimmt, dass bei extremem Wetter auch die meisten Menschen sterben. Aber stimmt das überhaupt? Forscher um den Biologen Antonio Gasparrini haben 74 Millionen Todesfälle zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten quer über den Erdball ausgewertet. Ergebnis: „Die meisten wetterbedingten Todesfälle ereigneten sich an mäßig heißen und vor allem an etwas zu kalten Tagen“, sagt Gasparrini.

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Auch der ansonsten fest auf der IPCC-Seite verankerte Tagesspiegel machte die Studie zum Thema:

Gefahren durch den Klimawandel: Kälte tötet mehr Menschen als Hitze
Nicht Hitzewellen, sondern winterliche Temperaturen fordern die meisten Toten, zeigt eine umfassende Studie. Extreme Wetterlagen spielen eine überraschend kleine Rolle.

Im Folgenden die Pressemitteilung von The Lancet:

The Lancet: International study reveals that cold weather kills far more people than hot weather

Cold weather kills 20 times as many people as hot weather, according to an international study analysing over 74 million deaths in 384 locations across 13 countries [1]. The findings, published in The Lancet, also reveal that deaths due to moderately hot or cold weather substantially exceed those resulting from extreme heat waves or cold spells.

“It’s often assumed that extreme weather causes the majority of deaths, with most previous research focusing on the effects of extreme heat waves,” says lead author Dr Antonio Gasparrini from the London School of Hygiene & Tropical Medicine in the UK. “Our findings, from an analysis of the largest dataset of temperature-related deaths ever collected, show that the majority of these deaths actually happen on moderately hot and cold days, with most deaths caused by moderately cold temperatures.” [2]

The study analysed over 74 million (74225200) deaths between 1985 and 2012 in 13 countries with a wide range of climates, from cold to subtropical. Data on daily average temperature, death rates, and confounding variables (eg, humidity and air pollution) were used to calculate the temperature of minimum mortality (the optimal temperature), and to quantify total deaths due to non-optimal ambient temperature in each location. The researchers then estimated the relative contributions of heat and cold, from moderate to extreme temperatures.

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Der Ewiggestrige: Mojib Latif verwechselt Pfingstwetter mit Pfingstklima

Das Pfingstwochenende 2014 in Deutschland hatte es in sich. RP Online fasste am 9. Juni 2014 Teil eins zusammen:

Rekord-Hitze und schwere Gewitter: Das Pfingstfest ist laut Deutschem Wetterdienst das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. Am Montag lagen die Temperaturen mit bis zu 36,7 Grad im fränkischen Kitzingen (Bayern) am höchsten. Der bisher heißeste Pfingsttag war laut DWD im Jahr 2000 in Roth bei Nürnberg mit 33,8 Grad gemessen worden. Vielerorts in der Republik war es am Montag wärmer als 34 Grad. Nach DWD-Angaben fiel zu Pfingsten auch der Hitze-Rekord für die ersten zehn Juni-Tage: Er stand bisher bei 35,5 Grad – gemessen am 3. Juni 1947 in Frankfurt am Main.

Am Pfingstmontag verwüstete dann noch ein schwerer Sturm den Westen Deutschlands: Mehrere Tote, umgestürzte Bäume, zerstörte Autos und Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Extremes Wetter, mit Betonung auf Wetter. In der Vergangenheit meldeten sich bei solch Gelegenheiten dann stets die altbekannten Klimaalarmisten bei den Medien und deuteten die Geschehnisse als Folge des Klimawandels. Dies waren dieselben Experten, die kurz zuvor noch einen zu kalten Winter als „Wetter, nicht Klima“ beiseite geschoben haben.

Heute sind wir zum Glück schon ein Stück weiter. Ein einzelnes Wetterereignis sagt nichts über das Klima aus, darüber sind sich alle einig. Man kann sich das alberne Alarmisten-gegen-Skeptiker-Spiel also sparen. Eigentlich halten sich auch alle an diese stillschweigende Vereinbarung. Fast alle. Lediglich einige besonders krasse Fälle kommen aus der Klimapubertät einfach nicht heraus und nerven ihre Mitmenschen noch immer mit der gleichen, böden Masche. Im Donaukurier vom 10. Juni 2014 tauchte jetzt ein solch Altgestriger auf, der irgendwie nicht wieder aus seiner Apokalyptiker-Rolle herausfindet:

DONAUKURIER: Herr Latif, Hitze-Rekorde, gefolgt von heftigen Sommergewittern mit Toten und Verletzten, Sturm, Orkanböen und Hagel – ist das eigentlich noch normal oder gerät unser Klima völlig durcheinander?

LATIF: Normal ist das nicht mehr. So früh im Jahr derart hohe Temperaturen und das nahezu flächendeckend in Deutschland – das hat es so noch nie gegeben. Angesichts dieser extremen Hitze ist es allerdings nicht verwunderlich, wenn heftige Wärmegewitter mit orkanartigen Böen entstehen. Wir haben es hier mit einem außergewöhnlichen Wetterereignis zu tun.

DONAUKURIER: Wie sehr besorgt Sie das als Klimaforscher?

LATIF: Das Wetter in den letzten Tagen ist für mich ein weiteres Mosaiksteinchen gewesen: Der Klimawandel und seine Auswirkungen werden immer stärker spürbar. Deutschland fühlt den Einfluss der globalen Erwärmung. Es gibt immer mehr Hitzetage mit Temperaturen weit über 30 Grad. Und auch Phasen mit starken Niederschlägen nehmen zu. Das ist genau das, was uns die Modelle für den Fall erhöhter atmosphärischer Treibhausgase vorhergesagt haben. Überraschend kommt diese Entwicklung keinesfalls und sie wird sich auch weiter fortsetzen.

Ist es nicht seltsam? Die Winter wurden im letzten Vierteljahrhundert in Deutschland immer kälter – und Latif schweigt.

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Die Verdrehung der Wissenschaft zur Steigerung der Entwicklungshilfe: Wirbelstürme in Ostafrika halten sich nicht an das Katastrophenkonzept der Fundraiser

Nachrichten aus Afrika sind in der Regel düster: Bürgerkriege, Korruption und Armut. Schuld daran ist bekanntlich der Klimawandel. Das steht fest. Auf jeden Fall. Auch die Webplattform Global Voices scheint davon überzeugt zu sein. Dort war am 1. Mai 2014 zu lesen:

Mali und Madagaskar sind gezwungen, sich dem extremen Klimawandel anzupassen
Im Lauf der letzten fünf Jahre standen Mali und Madagaskar ganz ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Politische Unruhen, die meist im Staatsstreich endeten, zwangen die gerade erst gewählten Präsidenten zum Rücktritt, noch bevor deren Amtszeit offiziell zu Ende war. Infolgedessen mussten beide Wirtschaftssysteme starke Verluste hinsichtlich des Bruttoinlandprodukts in Kauf nehmen. Gegenwärtig versuchen Madagaskar und Mali ihre ruinierten politischen Systeme mittels neu gewählter Staatsspitzen wieder aufzubauen. Ein weniger bekanntes Problem ist, dass beide Länder mit dem extremen Klimawandel zu kämpfen haben. Schwache Länder sind meist schutzloser gegenüber extremen Witterungsbedingungen. Diese Aussage könnte nicht passender sein hinsichtlich der jüngsten Entwicklung des Ökosystems in Madagaskar und Mali.

Der extreme Klimawandel. Was Global Voices damit meint, ist natürlich der menschengemacht Klimawandel. Schreiten wir zum Faktencheck. Was für Hinweise hat Global Voices auf anthropogenes Extremwetter in Mali und Madagaskar? Auf der Webseite lesen wir hierzu:

Auswirkungen, die nicht mehr zu leugnen sind
In Mali muss der Wald langsam und allmählich der Sahara im Norden weichen. Die Region Kayes [de], ein Landstrich der normalerweise einen Wald voller Leben beheimatete, ist charakteristisch für die offensichtlich unausweichliche Ausbreitung der Wüste. Das Land ist nun bedeckt von riesigen Sand- und Geröllfeldern.

Hier liegt offenbar ein Mißverständnis vor. Im Gegensatz zur Behauptung, das Dürreproblem hätte sich im Sahel in letzter Zeit verschlimmert, stehen die harten Fakten. Forscher fanden nämlich, dass in den letzten Jahrzehnten sowohl der Sahel als auch die Sahara grüner und vegetationsreicher geworden sind (siehe Berichte von der Universität Köln sowie der GWPF).

Interessanterweise könnte sich die Vegetation im Sahel durch die Zunahme des CO2-Gehalts der Atmosphäre bis zum Ende des Jahrhunderts sogar noch weiter verstärken, wie Steven Higgins und Simon Scheiter von der Goethe Universität Frankfurt am Main bzw. der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in einer Studie herausfanden. In einer im August 2012 im Fachmagazin Nature veröffentlichten Arbeit fanden die Wissenschaftler Hinweise darauf, dass sich im Sahel in den kommenden 80 Jahren Bäume weiter ausbreiten werden und die Graslandschaften allmählich verdrängen. Scinexx meldete hierzu im Juni 2012 (siehe auch Artikel im Standard):

Weite Teile der afrikanischen Savanne könnten bis 2100 zu Wäldern werden. Dies geht aus einer Studie deutscher Forscher hervor. Nach dieser führt die Düngung durch den steigenden Kohlendioxid-Gehalt in der Atmosphäre in ganz Afrika zu einer dichteren Bewaldung, wenn ein bestimmter CO2-Wert überschritten wird. Da sich diese Schwelle jedoch von Gegend zu Gegend unterscheide, verlaufe der Wandel auf regionaler Ebene nicht synchron, so die Forscher in “Nature”.

Lesen wir noch ein wenig bei den Global Voices weiter:

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NOAA-Studie: US-Dürre-Sommer 2012 hatte natürliche Ursachen. Keine Folge des Klimawandels

Die USA erlebten 2012 einen heftigen Dürre-Sommer. Spiegel Online berichtete im August des Jahres:

Extreme Dürre in USA: Juli 2012 bricht Hitze-Rekord
Eine solche Hitzewelle gab es in den USA noch nie: Die ersten sieben Monate des laufenden Jahres waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1895. Jetzt brach der Monat Juli noch einmal alle Rekorde – Trockenheit und Dürre haben fatale Folgen für Menschen und Tiere.

Weiterlesen auf spiegel.de.

Greenpeace war sich sicher, dass dies bestens in das Muster der Klimakatastrophe passt und erklärte seinen Anhängern:

Hitzewellen und Dürren als Folgen der Klimaerwärmung
Eine aktuelle Studie vom renommierten amerikanischen Klimaforscher James Hansen kommt zu dem Ergebnis, dass Hitzewellen und extrem heiße Sommer als Folge der Klimaerwärmung immer wahrscheinlicher werden. Zwar kann ein Einzelereignis niemals als Beweis für die Klimaerwärmung gelten, da die natürlichen Variationen beim Wetter einfach zu hoch sind. Hansen argumentiert aber, dass es wie bei einem gezinkten Würfel ist. Untersucht man eine ganze Reihe von Ereignissen, fällt auf, dass heiße Sommer immer häufiger auftreten. Die Klimaforscher warnen zudem vor einem besorgniserregenden Resultat: Es gibt eine ganz neue, noch nie dagewesene Kategorie von extrem heißen Sommern. Es sind Ausreißer wie die Hitzewellen 2003 in Europa, 2010 in Russland und 2011 in Texas. Untermauert werden diese Aussagen auch von dem IPCC-Report über Klimaextremereignisse (SREX), der im März dieses Jahres erschienen ist. Im Report warnen die Wissenschaftler vor drei Arten von Extremereignissen in Folge der Klimaerwärmung: Die Zunahme von Wetterextremen, die Zunahme von Schäden durch Wetterextreme und neuartige Extremereignisse. Die Amerikaner spüren zunehmend die Auswirkungen der globalen Erwärmung am eigenen Leib. Selbst den etablierten Klimaskeptikern, die viel Geld von ExxonMobil und der Koch-Foundation bekommen haben, um die Klimaerwärmung in Abrede zu stellen, fällt das Leugnen zunehmend schwerer.

Nun ist Greenpeace aber kein Forschungsinstitut. Wissenschaftler wollten es genauer wissen und nahmen die Ursachen der US-Dürre 2012 näher unter die Lupe. Ein NOAA-Team publizierte im Frühling 2013 das überraschende Resultat: die Dürre hatte natürliche Gründe. Der Klimawandel spielte keine erkennbare Rolle. Ulli Kulke berichtete in seinem Blog Donner + Doria über die Studie:

Peinlich: Jetzt wurde eine wissenschaftliche Studie veröffentlicht, deren klare Aussage lautete: Die tragische Dürre in vielen US-Staaten hatte keinen Zusammenhang mit dem Klimawandel, jedenfalls keinen signifikanten. Noch peinlicher: Die Studie war von Wissenschaftlern der US-Regierung erstellt worden und wurde am Donnerstag von fünf verschiedenen Regierungs-Instituten veröffentlicht. Die besonders in den USA ausgeprägte wie facettenreiche Szene derjenigen, die dem Klimaalarmismus misstrauisch gegenüberstehen, wird sich diese Steilvorlage nicht entgehen lassen. Warum auch?

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Früher war nicht alles besser: Neues aus der südamerikanischen Dürreforschung

Immer wenn es besonders viel oder wenig regnet, ist der öffentliche Aufschrei groß: Der menschengemachte Klimawandel zerstört unsere Lebensgrundlage! Dabei lohnt es sich durchaus, in die Vergangenheit zu schauen, denn dort können wir eine enorme natürliche Niederschlagsvariabilität beobachten, die viele heute verdrängt haben. Um den Sinn für solche Feucht-Trocken-Zyklen bzw. -Schwankungen zu schärfen, berichten wir hier in unregelmäßiger Weise über neue Fachliteratur zu diesem Thema. Heute geht es nach Südamerika. Beginnen wollen wir in der Karibik. Von Antigua im Bereich der Kleinen Antillen beschrieben Berland et al. 2013 die Regen-Historie für den Zeitraum 1770-1890. Das überraschende Fazit: Regenreiche Jahre wechselten mit regenarmen, lange vor der industriellen Phase. Hier die Kurzfassung:

This paper presents the first extensive reconstruction of precipitation variability in the Lesser Antilles using historical documentary sources. Over 13 250 items of documentation pertaining to Antigua from the period 1769–1890 were consulted, including missionary, plantation and governmental papers as well as contemporary scholarly publications. Based on the predominant meteorological conditions observed throughout the island, each „rain-year“ (December–November) was assigned one of five classifications (very wet, wet, „normal“, dry and very dry). Local weather references relating to seven plantations in central-eastern Antigua were grouped according to dry (December–April) and wet seasons (May–November), each of which were also categorised in the aforementioned manner. Results comprise individual island-wide and central-eastern Antiguan chronologies of relative precipitation levels, spanning the rain-years 1769–70 to 1889–90 and 1769–70 to 1853–54 respectively. The former is compared with available instrumental data for the years 1870–1890. Significant dry phases are identified in the rain-years 1775–80, 1788–91, 1820–22, 1834–37, 1844–45, 1859–60, 1862–64, 1870–74 and 1881–82, while wet episodes were 1771–74, 1833–34, 1837–38, 1841–44, 1845–46 and 1878–81. Evidence for major wet and dry spells is presented and findings are evaluated within wider historical and palaeoclimatic contexts.

Im Januar 2013 berichtete CBS über Dürren im Amazonasgebiet, die seit 2005 dort gehäuft aufgetreten waren und interpretierte sie als Folge des Klimawandels:

Severe Droughts in Amazon linked to climate change, study says.

War es wirklich der Mensch, der die Dürren selber verursacht hat? Im Februar 2014 kam die teilweise Auflösung in Form eines Papers von Regina Rodrigues und Kollegen. Fazit: Die Dürre 2011/2012 geht auf das Konto von La Nina. Hier die Kurzfassung der Arbeit:

Why did the 2011–2012 La Niña cause a severe drought in the Brazilian Northeast?
The Brazilian Northeast (NE) is strongly affected by El Niño–Southern Oscillation (ENSO). During La Niña events, the precipitation over the NE is generally above average. However, during the last La Niña event in 2011–2012, the NE went through its worst drought in the last 30 years. In this study, observations and numerical simulations are used to determine what made the 2011–2012 event different from other events. We find that eastern Pacific (canonical) La Niña events cause a cooling of the tropical North Atlantic and warming of the tropical South Atlantic that lead to a southward migration of the Intertropical Convergence Zone, which in turn brings rain to the NE. On the other hand, La Niña events with the cooling concentrated in the central Pacific cause the opposite meridional sea surface temperature (SST) gradient in the tropical Atlantic, leading to droughts over the NE. The 2011–2012 event was of the latter type. This study also shows that it is possible to predict the sign of the NE rainfall anomaly during ENSO events using a simple SST index.

Weiter nach Peru. Latina Press schrieb Ende 2013:

Klimawandel bringt Wasserquellen in Peru zum versiegen
Der weltweite Klimawandel beginnt die Wasserversorgung in Arequipa, der Hauptstadt der gleichnamigen Region Arequipa im Süden des südamerikanischen Anden-Staates Peru, zu beeinflussen. Laut Jorge Sánchez Salinas, Koordinator der Fachgruppe über Klimaänderungen in der Region, ist eine Grundwasserquelle am Fuße des Berges Pichu Pichu bereits vollständig ausgetrocknet.

Und da ist sich Herr Salinas ganz sicher. Denn nur wenn es der Klimawandel war, gibt es Hilfsgelder. Hätte sich der Herr Koordinator ein bisschen für die Wissenschaft interessiert, so wäre ihm aufgefallen, dass der Regen in Peru schon immer durch starke natürliche Schwankungen gekennzeichnet war. Apaéstegui et al. (2014) rekonstruierten die Regenhistorie Perus für die vergangenen 1600 Jahre und fanden eine enorme Variabilität, die u.a. von atlantischen und pazifischen Ozeanzyklen getaktet wird. Auch eine längerfristige Komponente trat auf. Während der Mittelalterlichen Wärmeperiode war der regenreiche Monsun besonders schwach, eine Situation die der heutigen Modernen Wärmeperiode offenbar entspricht. Während der Kleinen Eiszeit war der Monsun hingegen stark und regenreich. Hier die Kurzfassung der Arbeit:

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Neue Studie im Journal of Climate: Temperaturen sind im letzten Jahrhundert in den USA weniger extrem geworden

Im Journal of Climate erschien kürzlich ein Artikel von Leet et al. (2014), in dem unerwartete Ergebnisse aufhorchen lassen. Die mittlere Temperatur ist in den USA im letzten Jahrhundert spürbar angestiegen. Aber gilt dies auch für die Höchst- und Tiefsttemperaturen? Ist die Schere der Extremwerte ebenfalls aufgegangen, wie einige IPCC-Freunde uns in der Vergangenheit weismachen wollten? Die Resultate der Studie sind überraschend: Die monatlichen Maximaltemperaturen sind an vielen Standorten der USA im Verlauf des letzten Jahrhunderts gar nicht angestiegen. Da die monatlichen Tiefsttemperaturen jedoch anzogen, sind die Temperaturgegensätze geringer, also weniger extrem geworden. Hier die Kurzfassung der Arbeit: TRENDS IN … weiter lesen

Kleine Dürregeschichte der USA der vergangenen 10.000 Jahre: Schon die Indianer mussten immer wieder unter Trockenheit leiden

Dürren kommen und Dürren gehen. Ein steter Wechsel von trockenen und feuchten Bedingungen. Dies gilt auch für die USA. In den letzten beiden Blog-Beiträgen haben wir in die Dürrgeschichte Nordamerikas für die vergangenen 100 und 1000 Jahre geschaut. Heute geht es noch weiter in der Zeit zurück. Wie sah es in den letzten 10.000 Jahren aus?

Zunächst ist hier die Studie von Kirsten Menking und Kollegen von 2012, die in Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology erschien, die anhand von Pollen und anderen organischen Resten in Seesedimenten die Dürregeschichte der letzten 10.000 Jahre im Bundesstaat New York untersuchte. Das Forscherteam fand drei Feucht-Trocken-Zyklen, wobei in der Zeit von 5700-4100 Jahre vor heute eine lange Dürreperiode herrschte. Hier die Kurzfassung des Papers:

Sediment cores from Lakes Minnewaska and Mohonk in the Shawangunk Mountains of southeastern New York were analyzed for pollen, plant macrofossils, macroscopic charcoal, organic carbon content, carbon isotopic composition, carbon/nitrogen ratio, and lithologic changes to determine the vegetation and landscape history of the greater Catskill Mountain region since deglaciation. Pollen stratigraphy generally matches the New England pollen zones identified by Deevey (1939) and Davis (1969), with boreal genera (Picea, Abies) present during the late Pleistocene yielding to a mixed Pinus, Quercus and Tsuga forest in the early Holocene. Lake Minnewaska sediments record the Younger Dryas and possibly the 8.2 cal kyr BP climatic events in pollen and sediment chemistry along with an ~ 1400 cal yr interval of wet conditions (increasing Tsuga and declining Quercus) centered about 6400 cal yr BP. Both Minnewaska and Mohonk reveal a protracted drought interval in the middle Holocene, ~ 57004100 cal yr BP, during which Pinus rigida colonized the watershed, lake levels fell, and frequent fires led to enhanced hillslope erosion. Together, the records show at least three wet–dry cycles throughout the Holocene and both similarities and differences to climate records in New England and central New York. Drought intervals raise concerns for water resources in the New York City metropolitan area and may reflect a combination of enhanced La Niña, negative phase NAO, and positive phase PNA climatic patterns and/or northward shifts of storm tracks.

Bereits vor einiger Zeit hatte Henri Grissino-Mayer von der University of Tennessee die Dürreentwicklung in New Mexico für die letzten 2000 Jahre untersucht. Auch diese Studie fand eine bedeutende Zyklik in den Niederschlägen, wobei in vorindustrieller Zeit immer wieder Dürren auftraten, die jene aus dem 20. Jahrhundert in ihrer Intensität in den Schatten stellen. Zuletzt kam es während der Kleinen Eiszeit in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einer solchen Mega-Dürre. Lesen Sie, was die NOAA zu dieser Studie schreibt:

The 1950s drought was the most severe drought 20th century drought in this region, but when viewed in the context of the past three centuries, it appears to be a fairly typical drought. However, when the 1950s drought is compared to droughts for the entire reconstruction, back to 136 BC (bottom graph), it is clear that the 1950s drought is minor relative to many past droughts. A number of the severe droughts of the past spanned several decades, the most recent occurring in the second half of the 16th century.

Tian et al. 2006 schauten sich die letzten 3000 Jahre im Zentralbereich des nordamerikanischen Kontinents in Minnesota an. Die Studie erschien in den Geophysical Research Letters. Interessanterweise traten in den vergangenen 3000 Jahren immer wieder schwere Dürren auf die in ihrer Intensität und Dauer jene des 20. Jahrhunderts bei weitem übertrafen. Das Auftreten der Dürren wurde nach Interpretation der Autoren durch den Ozeanzyklus der Pazifisch Dekadischen Oszillation (PDO) sowie Sonnenaktivitätsschwankungen gesteuert. Hier die Kurzfassung des Papers:

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Tausend Jahre Dürregeschichte der USA: Am schlimmsten war es in der Kleinen Eiszeit. Aber auch während der Mittelalterlichen Wärmeperiode gab es heftige Mega-Dürren

Wie haben sich die Dürren in Nordamerika in den letzten 1000 Jahren entwickelt? Sind sie häufiger oder seltener geworden? Gibt es vielleicht natürliche Zyklen? Wie sind die letzten Jahrzehnte im Vergleich zum letzten Jahrtausend einzuordnen? Wir begeben uns auf paläoklimatologische Spurensuche.

Im Sommer 2012 schlug in den USA eine heftige Dürre zu. Der Focus griff das Thema damals auf und sprach mit dem Greenpeace-„Experten“ Karsten Smid über die Dürre. Der Untertitel des Beitrags gibt zunächst Hoffnung:

Dürren gab es schon immer in den USA oder Südeuropa.

Sollte Greenpeace wirklich seine Hausaufgaben gemacht haben und den historischen Dürrekontext endlich in die Argumentation aufgenommen haben? Leider nein. Gleich im ersten Satz des Beitrags enttäuschen der Focus und Greenpeace:

Dürren gab es schon immer in den USA oder Südeuropa. Nicht aber so oft.

Das ist nachweislich falsch. Im gestrigen Beitrag analysierten wir die US-Dürregeschichte der letzten 100 Jahre, in der kein Anstieg der Dürrehäufigkeit zu erkennen ist. Focus und Greenpeace liegen falsch. Vermutlich wissen sie dies sogar und hoffen, dass es die Leser nicht merken. Dazu passt auch die klimareligiöse Wortwahl im Haupttitel des Beitrags:

,,Die Prophezeiungen bewahrheiten sich“

Was sagt die seriöse Wissenschaft dazu? Als das US-Dürrejahr 2012 vorbei war, veröffentlichten Cook et al. im Journal auf Climate eine Studie, die man dem Focus gerne als Lektüre empfehlen würde. Die Forscher zeigen in ihrem Artikel, dass es während der Mittelalterlichen Wärmeperiode in den südlichen USA gehäuft zu Mega-Dürren gekommen ist, die sich über mehrere Jahrzehnte hinzogen. Hier die Kurzfassung:

Regional droughts are common in North America, but pan-continental droughts extending across multiple regions, including the 2012 event, are rare relative to single-region events. Here, the tree-ring-derived North American Drought Atlas is used to investigate drought variability in four regions over the last millennium, focusing on pan-continental droughts. During the Medieval Climate Anomaly (MCA), the central plains (CP), Southwest (SW), and Southeast (SE) regions experienced drier conditions and increased occurrence of droughts and the Northwest (NW) experienced several extended pluvials. Enhanced MCA aridity in the SW and CP manifested as multidecadal megadroughts. Notably, megadroughts in these regions differed in their timing and persistence, suggesting that they represent regional events influenced by local dynamics rather than a unified, continental-scale phenomena. There is no trend in pan-continental drought occurrence, defined as synchronous droughts in three or more regions. SW, CP, and SE (SW+CP+SE) droughts are the most common, occurring in 12% of all years and peaking in prevalence during the twelfth and thirteenth centuries; patterns involving three other regions occur in about 8% of years. Positive values of the Southern Oscillation index (La Niña conditions) are linked to SW, CP, and SE (SW+CP+SE) droughts and SW, CP, and NW (SW+CP+NW) droughts, whereas CP, NW, and SE (CP+NW+SE) droughts are associated with positive values of the Pacific decadal oscillation and Atlantic multidecadal oscillation. While relatively rare, pan-continental droughts are present in the paleo record and are linked to defined modes of climate variability, implying the potential for seasonal predictability. Assuming stable drought teleconnections, these events will remain an important feature of future North American hydroclimate, possibly increasing in their severity in step with other expected hydroclimate responses to increased greenhouse gas forcing.

Das Fachmagazin Nature fand die Studie so interessant, dass auch sie über die Arbeit im Konkurrenzblatt berichtete.

Eine weitere Studie zur nordamerikanischen Dürregeschichte erschien Mitte 2013 in PNAS von Asmerom et al. Interessanterweise beschreiben diese Autoren eine langanhaltende Mega-Dürre, die sich über drei Jahrhunderte in der Kleinen Eiszeit abspielte. Yemane Asmerom und Kollegen sehen einen Zusammenhang mit der geringen Sonnenaktivität zu dieser Zeit, die den Monsun verändert habe. Hier die Kurzfassung:

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Nordamerikanische Dürren sind in den letzten 100 Jahren nicht häufiger geworden

Nordamerika und die USA werden immer wieder von Dürren heimgesucht. Trockene Phasen hat es immer wieder gegeben, aber es zutiefst menschlich, dass man sich vor allem an die jüngeren Ereignisse erinnert. Zuletzt wurden die USA im Sommer 2012 von einer heftigen Dürre heimgesucht. Schnell waren die Anhänger der Klimakatastrophe zur Stelle und deuteten es als göttliches Zeichen, eine Bestrafung für unsere CO2-Schuld die wir auf uns geladen hätten.

Neben dem klimareligiösen Ansatz gibt es jedoch auch eine wissenschaftliche Herangehensweise. Und die besteht darin, die Dürregeschichte der Vergangenheit zu studieren und diese auf Trends, Muster, Anomalien hin zu prüfen. Und genau dies wollen wir hier am Beispiel Nordamerikas jetzt tun. Die zugrundeliegende Frage: Stimmt es, dass die Dürregefahr in den letzten Jahren zugenommen hat?

Schauen wir zunächst die vergangenen 100 Jahre an. Roger Pielke Jr. hat in einem ausgezeichneten Blogbeitrag die Dürredaten der letzten 100 Jahre für die USA und Nordamerika diskutiert und dargestellt (siehe Abbildung). Zu erkennen ist, dass im Abstand von Jahrzehnten immer wieder dürrereiche Phasen auftraten, besonders heftige z.B. in den 1930er und 1950er Jahren. Einen Trend kann man aus den Daten nicht herauslesen.

Abbildung 1: Dürregeschichte der USA für die vergangenen 100 Jahre. Via Roger Pielke Jr.

 

Dazu passt eine Studie von Chen et al. aus dem Jahr 2012, die die Dürregeschichte der südlichen USA für die letzten 110 Jahre unter die Lupe nahm. Auch diese Autoren konnten keine Zunahme der Dürren feststellen. Auszug aus der Kurzfassung:

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Neues aus der Paläoklimatologie: Schon immer wurde Mexiko von Dürren heimgesucht

Anfang 2012 suchte eine schwere Dürre das Land Mexiko heim. Nie dagewesen und auf jeden Fall Schuld des Menschen? Mitnichten. Wetter24.de klärte auf: Woher stammt die Trockenheit? Diese lange Dürrephase haben wir unter anderem dem derzeitigen La Niña-Phänomen zu verdanken. Dabei sorgt eine kräftige Luftzirkulation in der Atmosphäre, die Walker-Zirkulation, dafür, dass mit kräftigeren Passatwinden das Oberflächenwasser des Ostpazifiks von der Küste Amerikas in Richtung Asien transportiert wird. Dort staut sich an den Ostküsten das warme Oberflächenwasser, während vor der Westküste Latein- und Südamerikas das kältere Tiefenwasser nach oben strömt. Dadurch ist die Wassertemperatur des äquatorialen Ostpazifik an der Oberfläche … weiter lesen

Neue Arbeit in Nature: Noch nie waren die australischen Wirbelstürme in den letzten 1500 Jahren schwächer als heute

In Nature erschien Ende Januar 2014 die Arbeit eines australisch-niederländischen Forscherteams um Jordahna Haig, in der die Wirbelsturmgeschichte Australiens für die vergangenen 1500 Jahre untersucht wird. Das Fazit der Studie fällt deutlich aus: Die tropische Wirbelsturmtätigkeit in Australien ist derzeit so niedrig wie nie zuvor in den vergangenen 1500 Jahren. Und die Forscher fanden noch etwas: Die Stürme entwickelten sich nach einem natürlichen, zyklischen Aktivitätsmuster, das in der Vergangenheit oft ignoriert wurde. Die Fortschreibung dieses Zyklus deutet nun darauf hin, dass die Wirbelstürme im Südwest-Pazifik, südlich von Indien sowie in Australien in den kommenden Jahren noch seltener werden. Im Folgenden … weiter lesen

Neue Arbeit von Roger Pielke Jr.: Anstieg der globalen Extremwetterversicherungsschäden basiert fast vollständig auf sozioökonomischen Gründen

Im Fachmagazin „Natural Hazards Review“ erschien im Februar 2014 die Arbeit „Reconciliation of Trends in Global and Regional Economic Losses from Weather Events: 1980–2008“ von Shalini Mohleji (American Meteorological Society Policy Program, Washington D.C.) und Roger Pielke Jr. (Center for Science and Technology Policy Research, University of Colorado). Die Autoren dokumentieren in der Arbeit, dass sich die wetterbedingten Versicherungsschäden zwischen 1980 und 2008 jährlich um 3,1 Milliarden Dollar gesteigert haben. Was steckt hinter diesem Anstieg der Versicherungsschäden, mehr extremes Wetter oder schlicht der Anstieg der Bevölkerung sowie der versicherten Werte? Mohleji und Pielke können die Frage ganz klar beantworten: Die … weiter lesen

Überraschung: Feucht- und Trockenphasen wechselten im Südpazifik in vorindustrieller Zeit stets ab

Auf den Spuren der Dürre zieht es uns heute nach Australien und den Südpazifik. Immer wieder wird Australien von Dürren heimgesucht. Im Gegensatz zu Kältewellen, werden die Hitzerekorde oft als Beweis für die Klimakatastrophe herangezogen (siehe „Ist doch logisch: Hitzewelle in Australien ist Klima und Kältewelle in Sibirien & China ist Wetter“). Im Sommer 2010/2011 war die Dürre besonders schlimm ausgeprägt. Eine im Januar 2014 im Journal of Climate erschienene Studie hat nun den Haupt-Auslöser dieser Heißphase erkannt: Es war die natürliche Klimavariabilität, die im Zehnerjahres-Maßstab operiert. Der Mensch mit seinem CO2 spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Das passt gut zu einer Studie von 2004 von Roderick & Farquhar aus dem International Journal of Climatology. Verdunstungsmessungen aus Australien zeigten einen Rückgang der Aridität Australiens zwischen 1970-2002. Hier die Kurzfassung der Arbeit:

Contrary to expectations, measurements of pan evaporation show decreases in many parts of the Northern Hemisphere over the last 50 years. When combined with rainfall measurements, these data show that much of the Northern Hemisphere’s terrestrial surface has become less arid over the last 50 years. However, whether the decrease in pan evaporation is a phenomenon limited to the Northern Hemisphere has until now been unknown because there have been no reports from the Southern Hemisphere. Here, we report a decrease in pan evaporation rate over the last 30 years across Australia of the same magnitude as the Northern Hemisphere trends (approximately −4 mm a−2). The results show that the terrestrial surface in Australia has, on average, become less arid over the recent past, just like much of the Northern Hemisphere.

Dürren und Wetterturbulenzen hat es immer in Australien gegeben. Früher dachte man, dies wäre die Strafe Gottes für untugendhaftes Verhalten. Die Bewegung des Klimaalarmismus hat dieses Leitmotiv heute übernommen: Dürren als Strafe Gottes für ausschweifenden CO2-Ausstoß.

Offenbar haben sich die australischen Steinzeitmenschen besonders daneben benommen, denn vor 5000 Jahren suchte eine ausgeprägte Mega-Dürre den Kontinent heim, die erst 1500 Jahre später endete. Ein Forscherteam um Hamish McGowan hat die Ereignisse im November 2012 in den Geophysical Research Letters analysiert:

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