Sollten Klimaflüchtlinge nach Deutschland kommen wenn hier Klimanotstand herrscht?

Eine unbequeme Wahrheit: Ausnahmsweise ist nicht Al Gore gemeint. Zum heutigen Lebenswandel gehören Streamingdienste wie Youtube, Netflix oder Amazon Prime. Wer sagt es der jungen Generation, dass man hier sehr schnell sehr viel Energie und somit CO2 einsparen könnte? Angeblich liegt der Verbrauch durch das Streaming so hoch wie die Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. Wir warten auf den Streaming-Scham. Aber Moment mal, war es nicht der Youtuber Rezo, dessen Video „Zerstörung der CDU“ (aka wählt die Grünen) 16 Millionen Klicks generierte?
Allein das dürfte schon ein gewaltiger CO2 Abdruck sein. Hier schließt sich allerdings der Kreis, denn Gores Fond Climate Solutions handelt zufälligerweise mit CO2 Zertifikaten.

Nachzulesen in der Zeit vom 15.12.2019: „Klimawandel: EU-Kommissarin warnt vor Stromverbrauch im Internet

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Wenn schon eine eher linksgerichtete Zeitung wie die taz Zweifel an Teilnehmerzahlen zu einer Klimademo hat, dann ist höchste Vorsicht bei den tatsächlichen Zahlen geboten. Immerhin scheint man sich bei den Veranstaltern mal eben um den Faktor 33! vertan zu haben.

Lesen Sie in der taz vom 14.12.2019:

Klimaproteste in Madrid: Groß, größer, unglaubwürdig
500.000 Menschen haben letzte Woche angeblich fürs Klima demonstriert: Mit so unrealistischen Zahlen tut sich die Bewegung keinen Gefallen.

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Grüne Katastrophen-Rhetorik kann auch Tücken haben. In Sachen Klima ging es in sehr kurzer Zeit von Wandel zu Erwärmung zu Krise und dann zu Katastrophe (zwischendurch noch Zittern) im grünen Sprachgebrauch. Das Ende einer Fahnenstange ist deshalb das Ende, weil es danach nicht weitergeht. Schließlich noch die letzte Trumpfkarte „Notstand“, der Begriff hat in Deutschland aus historischen Gründen keinen guten Ruf, weil unter ihm eine sehr unheilvolle Zeit anfing. Dumm daher, wenn Grüne wie Claudia Roth einen Klimapass fordern, mit dem Klimaflüchtlinge in die EU und nach Deutschland einreisen können sollen. Wer will ernsthaft die Einreise in ein Gebiet verantworten, dass gerade den Klimanotstand ausgerufen hat und das mitten in einer Klimakatastrophe steckt?

Lesen Sie in der Welt vom 13.12.2019:

Frage der „Gerechtigkeit“: Roth fordert „Klimapass“ für Flüchtlinge wegen der Erderwärmung

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Einen Soldout Award wird es nach Lage der Dinge für die Sonnenwendfeier am 12.06.2020 in im Berliner Olympiastadion nicht geben. Wenige Tage vor Ende der Crowdfunding-Kampagne stehen momentan 811k Euro zu Buche (Stand 16.12.2019). Es müssten also in der verbleibenden Zeit täglich mehr als 100.000 Euro eingenommen werden. Die Verteilung der Verkäufe ist ohnehin sehr eigenartig. Es werden 100er und 1.000er Blöcke an Tickets angeboten. Allerdings ohne jeglichen Preisvorteil. Sofern die Orders real sind, kämen über solche Blöcke knapp 11.000 Besucher zu dem Event. Aber nur knapp die Hälfte über Einer oder Zweiertickets.

Siehe auch unseren Beitrag „Das Drama mit dem Drama„.

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Im September 2019 ist in Spitzbergen wieder ein Schiff mit Klimaaktivisten im Eis steckengeblieben. Ziel der Fahrt war es, den Eisrückgang in der Arktis zu filmen. Die verhinderte Weiterfahrt stand sicher nicht im Drehbuch und wird wohl aus der Doku rausgeschnitten…

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Sciencefiles am 12.12.2019:

Systematische Massenverarmung: Was der “Green Deal” der EU wirklich bedeutet

Die Strategie in aller formalen Kürze.

–Eine Katastrophe wird erfunden, eine, die herkömmliche Ereignisse, die es zu allen Zeiten auf der Erde gab, Sturmfluten, Waldbrände, Trockenheiten, zu etwas Außergewöhnlichem erklärt.

–Die zum Außergewöhnlichen erklärten Normalitäten werden im nächsten Schritt zur Folge einer erfundenen Ursache gemacht, die niemand durch seine eigene Wahrnehmung nachprüfen kann. Über willkürliche Assoziationen oder fabrizierte Zusammenhänge, von denen niemand weiß, ob sie relevant sind, wird ein Zusammenhang zwischen alltäglichem Handeln und dem außergewöhnlichen Ereignis, der Katastrophe behauptet.

–Der psychologische Trick hinter dieser Finte funktioniert in zwei Richtungen: (1) Menschen haben sich immer gerne wichtig gefühlt, als Masters of the Universe, um deren Steinhaufen sich alles dreht. Der alte geozentrische Glaube, er kommt als Klimareligion wieder. (2) Die Bereitschaft, etwas, das alltäglich ist wie eine Hitzewelle, nunmehr dem ganz Außergewöhnlichen unterzuordnen, wird umso höher, je mehr der nunmehr Gläubige den irrigen Eindruck hat, durch seine Unterordnung gewinne er an sozialer Statur, an Prestige, könne er sich sozialen Status und Überlegenheit über die Nichtgläubigen verschaffen: Kinder glauben, sie seien plötzlich wichtig geworden, weil sie durch Straßen laufen. Polit-Darsteller glauben, durch virtue signalling ihre nicht vorhandene Statur überdecken zu können und “zu wachsen”. Journalismus-Darsteller glauben durch Unterordnung unter den herrschenden Glauben, die ihnen fehlenden Kompetenzen zu Recherche und kritischer Berichterstattung übertünchen zu können. Die Koalition der Katastrophengläubigen, die den anthropozentrischen Klimawandel anbetet, ist im Wesentlichen eine Koalition der intellektuellen Loser.

–Gelingt es, die Katastropheninszenierung in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Diskurses zu stellen, kritische Stimmen zu unterdrücken und den Eindruck zu erwecken, es gebe keinerlei Raum dafür, an der Wahrheit der Offenbarungen der Klimawandelreligion zu zweifeln, dann ist die Plattform geschaffen, um mit dem Vorwand, die Katastrophe abwenden zu wollen, das Klima retten zu wollen, Bürger nach Strich und Faden zu bestehlen, ihre Freiheitsrechte einzuschränken, ihren finanziellen Möglichkeitsraum so zu schrumpfen, dass viele in die Armut fallen, sie zu abhängigen Sklaven eines Glaubenssystems zu machen.

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