Phänomenal: Fast die ganze Welt erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt

Regelmäßig lernen wir aus der Presse, dass sich bestimmt Gebiete doppelt so schnell erwärmen wie der Rest der Erde. Das gilt zum Beispiel für die Nordsee, Arktis, Kanada, China, Schweden, Russland und Afrika. Bei einer genauen Googlesuche findet man, dass sich fast der gesamte Planet schneller als der Rest des Planeten erwärmt (Twitter-Quelle, Schlagzeilen-Collage auf Twitter). Das ist schon phänomenal und lässt einen staunend zurück. Physikalisch schwer möglich aber ein tolles Klimaalarm-Narrativ.

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Nir Shaviv am 1. Oktober 2019 auf Epoch Times:

Physiker über Klimahysterie: Wie Pseudowissenschaften über den Klimawandel öffentlich akzeptiert wurden

Der Klimawandel ist Top-Thema. Weitreichende Maßnahmen werden eingeleitet, um die angebliche Klimaapokalypse zu verhindern. Doch es gibt Wissenschaftler die sagen: die Hysterie ist grundlos.

Politische- und unternehmerische Führungskräfte, die sich zur Klimawoche in New York City versammelt hatten, forderten umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der globalen Erderwärmung. Wenn man sich jedoch die hohen Kosten der vorgeschlagenen Lösungen ansieht, könnte man meinen: die Heilung der vermeintlichen Krankheit ist schlimmer, als die Krankheit selbst.

Als Liberaler, der in einem solarbetriebenem Haus aufgewachsen ist, war ich schon immer energiebewusst und neigte dazu Lösungen für Umweltfragen durch Aktivismus zu erzielen. Deshalb war ich sehr überrascht, als mich meine Forschung als Astrophysiker zu dem Schluss führte, dass der Klimawandel komplizierter ist, als wir glauben. Die „Krankheit“ ist viel gutartiger als angenommen und eine einfache palliative Lösung liegt vor unseren Augen.

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Forbes im Februar 2019:

NASA Says Earth Is Greener Today Than 20 Years Ago Thanks To China, India

NASA has some good news, the world is a greener place today than it was 20 years ago. What prompted the change? Well, it appears China and India can take the majority of the credit.

In contrast to the perception of China and India’s willingness to overexploit land, water and resources for economic gain, the countries are responsible for the largest greening of the planet in the past two decades. The two most populous countries have implemented ambitious tree planting programs and scaled up their implementation and technology around agriculture. India continues to break world records in tree planting, with 800,000 Indians planting 50 million trees in just 24 hours.

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Kommentar von Axel Bojanowski auf Über Medien vom 20. September 2019:

Die Homogenisierung der Klima-Berichterstattung ist ein Problem

Am 27. September 2013 um kurz nach 10 Uhr morgens geschah etwas Besonderes im Brewery Conference Centre in Stockholm. Während Klimaforscher des UN-Klimarates IPCC den neuen UN-Klimareport vorstellten, meldete sich überraschend ein Journalist mit einer kritischen Frage – ein Ereignis, das auf Pressekonferenzen von Klimaforschern kaum einmal zu erleben ist. Der Reporter einer britischen Zeitung wollte wissen, warum nahezu sämtliche Computersimulationen das Stocken des globalen Temperaturanstiegs in den vorherigen 15 Jahren nicht abgebildet hätten. Die Antwort des Chefs der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) fiel ungeübt aus: „Ihre Frage ist falsch gestellt“, rüffelte er arrogant den Reporter, ohne dessen Frage zu beantworten.

Die Frage auf der Pressekonferenz in Stockholm sei zu Unrecht abgewiesen worden, resümierten zwar Medienforscher zwei Jahre später im Fachblatt „Nature Climate Change“ – Klimaforscher sollten ihre Unsicherheiten deutlicher hervorheben, rügten sie in ihrer Studie und warnten: Die Ratgebersprache der Wissenschaftler gegenüber der Öffentlichkeit verführe zu Übertreibungen. Die Mahnung verpuffte. Auf Pressekonferenzen von Klimatagungen zeigen Veranstalter zur Einstimmung weiterhin Filme von Wetterkatastrophen.

[…]

Die Klimaforschung selbst erschwert die Wahrheitsfindung für Nichteingeweihte, denn die meisten Wissenschaftler halten sich fern von der öffentlichen Debatte. Der Publizistikforscher Mike Schäfer hat diesen Tatbestand empirisch für die Schweiz belegt: Seinen Zählungen zufolge sind es immer dieselben wenigen Wissenschaftler, die in den Massenmedien vorkommen. Die überwältigende Mehrheit der Professoren, rund 96 Prozent, erhält so gut wie keine Medienaufmerksamkeit. Ihre Abwesenheit sorgt für Verzerrung, denn in die Öffentlichkeit drängen nicht unbedingt jene Gelehrten mit ausgleichendem Gemüt. Vielmehr sind es oft Forscher mit Sendungsbewusstsein oder Karriereinstinkt, die mit starken Thesen den Opportunismus der Journalisten füttern. Diese „Media Scientists“, man könnte sie auch „Spin-Doktoren” nennen, sind die heimlichen Herrscher der Klimadebatte.

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