Deutschlandfunk: „Chinas Beitrag zur globalen Erwärmung ist in den letzten drei Jahrzehnten annähernd gleich geblieben, obwohl das Land seinen CO2-Ausstoß fast verdreifachte“

Das Climate Council ist eine australische Klimaaktivisten-Vereinigung, die von Wikipedia wie folgt beschrieben wird: The Climate Council is an Australian independent non-profit organisation formed to provide independent, authoritative climate change information to the Australian public. It was formed by former members of the Climate Commission after it was abolished by the federal government. It is funded by donations from the public. Am 8. März 2016 erschien auf der Webseite des Climate Council ein Artikel mit dem Titel: 19 climate champions, who also happen to be women Die ungerade Zahl von neunzehn verwundert etwas. Warum nicht 15, 20 oder 25? Wenn …

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Brisante Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Globale Biodiversität möglicherweise um bis zu 50 Prozent unter- oder überschätzt

Die verstolperte Energiewende fordert ihren Tribut, wie Spiegel Online am 17. Januar 2016 berichtete: Stromnetz-Stabilisierung: Blackout-Abwehr kostete 2015 eine Milliarde Euro Der Stromnetzausbau hinkt den erneuerbaren Energien hinterher. 2015 mussten die Netzbetreiber so stark eingreifen wie noch nie, um einen Blackout zu verhindern. Die Rechnung von einer Milliarde Euro zahlen die Verbraucher. […] Die Stromkunden werden die Entwicklung im laufenden Jahr spüren. Denn die Netzentgelte machen etwa ein Fünftel des Strompreises für die Endverbraucher aus. Sie steigen 2016 für einen typischen privaten Haushalt im Bundesschnitt nach Schätzungen der Bundesnetzagentur wohl um rund sechs Prozent, regional teilweise deutlich stärker. Die Ausgaben …

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Interview mit Hartmut Graßl im Deutschlandradio Kultur: Vom Alpen-Hüterbub zum Mitbegründer des IPCC

Das Deutschlandradio Kultur brachte am 2. Juli 2015 ein längeres Interview mit dem Klimaforscher Hartmut Graßl, seines Zeichens Gründungsmitglied des IPCC: Klimaforscher Hartmut Grassl: Wie verändert der Klimawandel „Ihre“ Alpen? Die bayerischen Berge kennt er wie die eigene Hosentasche. Hartmut Graßl hat dort als Kind Kühe gehütet. Heute muss er erleben wie das Eis schmilzt, die Baumgrenze sich verschiebt, die Artenvielfalt schwindet. Der „dienstälteste Klimafoscher Deutschlands“ beobachtet seit vielen Jahrzehnten, wie die Natur sich durch den Klimawandel verändert. Doch noch gibt er den Kampf gegen die Erderwärmung und für einen unumkehrbaren Wandel in der Energiepolitik nicht verloren. Er ist zuversichtlich, dass wir irgendwann …

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Ehemaliger IPCC-Leitautor Philip Lloyd: Der größte Teil der Erwärmung im 20. Jahrhundert geht auf das Konto natürlicher Klimaschwankungen

Nina Bossy legte am 31. Mai 2015 in der Westdeutschen Zeitung eine schräge Idee vor: Der Wald ist Verlierer des Klimawandels Der Wald leidet unter den Wetterextremen. Und fremde Arten verändern die Landschaft. Längst steht fest: Der Klimawandel macht dem heimischen Wald das Leben schwer. „Der Wald muss sich an die Zunahme der Wetterextreme anpassen“, sagt Stefan Befeld vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Weiterlesen in der Westdeutschen Zeitung. Auch der Verband der Waldeigentümer glaubt fest daran, ein Opfer des Klimawandels zu sein, wie auf Topagrar Online am 23. Mai 2015 zu lesen war: Auswirkungen des Klimawandels im Wald deutlich …

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Gehirnwäsche bei Planet Schule: Grönländern steht aus Klimaschutzgründen keine wirtschaftliche Entwicklung zu

Kürzlich haben wir an dieser Stelle zwei wichtige neue Arbeiten des Hamburger Max-Plack-Wissenschaftlers Bjorn Stevens vorgestellt (“Direktor des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie: Aerosole kühlen weniger stark als vormals angenommen” und “Wendepunkt in der Klimadebatte? Klimamodelle nähern sich den Realitäten an“). Die Ergebnisse dieser Studien haben das Potential, die Klimadiskussion endlich zu einer realistischeren, weniger alarmistischen Sichtweise zu führen. Das Medienecho in Deutschland war bezeichnend: Trotz Pressemitteilung des Instituts zog man es vor beredt zu schweigen. Keine Berichterstattung. Man wollte offenbar den Erzählstrang der Klimakatastrophe nicht beschädigen, da würden die Leser, Zuseher und Hörer sicher nur verwirrt werden. Allerdings gab es …

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Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung überrascht Fachwelt mit fragwürdiger Warnung vor neuem Waldsterben

Gute Nachrichten aus Brasilien. Der neue Minister für Wissenschaft und Technologie, Aldo Rebelo, steht den Klimakatastrophenszenarien des IPCC kritisch gegenüber und vertritt einen klimarealistischen Kurs. Das lässt hoffen. —————— Kurz vor Weihnachten warnte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in einer Pressemitteilung vom 19. Dezember 2014 vor einem neuen – diesmal globalen – Waldsterben: Klimawandel trifft Wälder weltweit Bereits heute verändert der menschliche Einfluss Wälder auf der ganzen Welt. Für die Zukunft kann auch ein Rückgang von Wäldern durch den von Menschen verursachten Klimawandel nicht ausgeschlossen werden – das zeigt eine kommende Woche erscheinende Sonderausgabe des Journal of Ecology, koordiniert von …

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China Internet Information Center: „China übernimmt Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel“

Damit hatte eigentlich keiner gerechnet: Das China Internet Information Center überraschte am 29. November 2014 mit einer unerwarteten Meldung: China übernimmt Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel […] Im Jahre 2009 hat China seinen ehrgeizigen Plan zur Reduktion seines Kohlendioxidfaktors – der Menge Kohlendioxid pro produzierter Einheit des BIP – um 40 bis 45 Prozent bis 2020 auf Basis der Werte von 2005 angekündigt. Zum Ende des Jahres 2013 ist Chinas Kohlendioxidfaktor um 28,56 Prozent gefallen. Das heiße, China habe 2,5 Milliarden Tonnen CO2 Emissionen vermieden, sagte Xie Zhenhua, stellvertretender Minister der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission. Das hört sich ja …

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Neue Studie: Klimawandel könnte globale Agrarfläche deutlich vergrößern

Die Webplattform Agrarheute.com hatte am 3. Oktober 2014 eine gute Nachricht zu vermelden: Studie: Klimawandel könnte Agrarfläche deutlich vergrößern Forscher haben im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass der Klimawandel die globale Agrarfläche bis zum Jahr 2100 um über 5 Millionen Quadratkilometer vergrößern könnte. Ganzen Artikel auf agrarheute.com lesen. Der Klimawandel könnte also in Teilgebieten durchaus positive Folgen haben, eine interessante Feststellung. Der IPCC hingegen kann sich mit diesem schlimmen Gedanken noch immer nicht anfreunden. Für kurze Zeit gab es durchaus Hoffnung, dass der Weltklimarat die Realität anerkennt und in ausgewogener Weise Negativ- und Positivfolgen des Klimawandels diskutiert. In einer Entwurfsfassung …

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Totgesagte leben länger: Angebliches Klimaopfer erwacht von den Toten

Immer wieder wurde der Klimawandel verdächtigt, das Leben auf der Erde nachhaltig zu schädigen. Empört vermeldete man das Aussterben zahlreicher Arten und rechnete für die Zukunft bereits mit dem Schlimmsten. Das Ende sei nahe, der Weltuntergang wäre nur noch eine Frage der Zeit. Es wurden zahlreiche üppig dotierte Forschungsprojekte gestartet, die das angebliche Massensterben detailliert untersuchen sollten. Aber oh Wunder, es kam etwas ganz anderes heraus.  Siehe z.B. unsere Blogartikel „Ökosysteme reagieren auf Klimaerwärmung durch Zunahme der Artenvielfalt“ und „Drei neue Studien dokumentieren: Der Amazonas Regenwald würde sogar die IPCC-Hitzeprognosen gut meistern„. Am 20. September 2014 berichtete Axel Bojanowski nun …

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Wer Wind sät…

Am 18. August 2014 erschien in der Welt ein Artikel von Fritz Vahrenholt zum Thema Windparks mit dem Titel „Wie die Energiewende Deutschlands Natur zerstört„. Im Folgenden die ungekürzte Urfassung: ————————- Wer Wind sät… Von Fritz Vahrenholt Dankwart Guratzsch hat in überzeugender Weise die Zerstörung der Natur durch die Energiewende beschrieben. Der grüne Oberbürmeister von Tübingen hat ihm geantwortet: Alles nicht so schlimm. „Die Auswirkungen von Windparks auf die Natur sind nahezu Null. Die einzig relevante Beeinträchtigung der Windkraftf bleibt die optische. Viele Windparks ziehen Besucher an, die sie nicht abstoßend finden.“ Welch verheerende Verdrängungsleistung des  grünen Oberbürgermeisters!  Aber er …

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Säugetiere und Vögel der mittleren Breiten sind laut Senckenberg-Institut für den Klimawandel gewappnet: Auch 2080 werden die Temperaturen den Toleranzbereich nicht überschreiten

Hiobsbotschaft in der Welt vom 16. Juni 2014: Der Klimawandel lässt unser Brot schlechter werden Mehr Kohlendioxid in der Luft lässt Pflanzen besser wachsen. Beim Getreide sinkt jedoch der Anteil wichtiger Spurenelemente. Auch der Proteingehalt sinkt – und die Erntezeiten könnten sich verschieben. […] Die Erkenntnisse der Wissenschaftler verheißen für Bäcker und Brotesser nichts Gutes. Der Weizen aus dem Versuchsfeld und damit auch das daraus gemahlene Mehl enthält fünf bis zehn Prozent weniger Proteine. Obendrein ändert sich auch die Zusammensetzung aus verschiedenen Eiweißen. Und ausgerechnet die für das Backen wichtigen Proteine werden deutlich weniger. Diese Proteine sind für die Klebeeigenschaft …

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Wie die teure Energiewende in Deutschland eindämmen? Fritz Vahrenholt: Kernkraft und Kohle hatten auch keinen Bestandsschutz

Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank veranstaltete Anfang Mai 2014 in Berlin ein Symposium zum Thema „Die Zukunft der Bioenergie“. Im Rahmen eines abendlichen Festessens dieser Veranstaltung hielt Fritz Vahrenholt einen Vortrag, in dem er die Sorge ausdrückte, dass der überstürzte Alleingang „zur Rettung der Welt“ sich bei der nächsten wirtschaftlichen Krise Deutschlands rächen werde. Er plädierte für eine grundlegende Reform des EEG und eine Begrenzung der Kosten. Eine Zukunft haben nach seiner Auffassung erneuerbare Energien dort, wo sie wettbewerbsfähigen Strom produzieren können, und es Netze gibt, die diesen Strom aufnehmen und zum Verbraucher transportieren. Im Folgenden der Vortragstext in …

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Klimawandel lässt Feuersalamander schrumpfen, Frösche höher quaken und Oliven üppig sprießen

Campus Radio Q berichtete am 10. April 2014: Nobelpreisvergabe erfolgt immer später Nobelpreise werden mit immer größerem zeitlichen Abstand zu Entdeckungen an Forscher vergeben. Das zeigt eine Untersuchung im Wissenschaftsmagazin Nature. Wenn es den Nobelpreis auch für die Klimawissenschaften gäbe (und hier ist nicht der Friedensnobelpreis gemeint), dann würde wohl ein Name ganz weit oben auf der Nominierungsliste stehen: Steve McIntyre. Er deckte im Zuge zeitintensiver und hartnäckiger Nachforschungen den Hockeystick-Skandal auf. Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann lesen Sie auf jeden Fall Andrew Montford’s Buch zu diesem Wissenschaftskrimi. Am 24. März 2014 hat McIntyre wieder zugeschlagen. In …

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IPCC rudert beim klimabedingten Artensterben zurück: Zweifel an bislang verbreiteten Vorhersagen

Der 2. Teil des IPCC-Klimaberichts ist Ende März 2014 veröffentlicht worden. Darin finden sich einige interessante Neubewertungen, die so gar nicht in das sonst für den IPCC so übliche Katastrophenszenario passen wollen. Axel Bojanowski berichtet kurz vor der Präsentation des Berichts auf Spiegel Online über eine unerwartete Kehrtwende: Geheimer Uno-Report: Klimarat zweifelt an Prognosen zum Artensterben Verursacht die Erderwärmung ein globales Artensterben? Der Uno-Klimarat ist sich da nicht mehr sicher: Nach SPIEGEL-Informationen sät er im Entwurf seines neuen Reports erstaunlich große Zweifel an seinen bislang verbreiteten Vorhersagen. Der Uno-Klimarat IPCC zieht seine bisherigen Prognosen eines Artensterbens überraschend stark in Zweifel. …

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Wirtschaftswoche Green fällt auf Eisbären-Ente herein

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat wieder zugeschlagen. Der Innovations Report berichtete am 15. Januar 2014: Weltmärkte für Nahrungsmittel: Klimawandel größerer Preistreiber als die Bioenergie Trotz mancher Risiken wären die Auswirkungen einer steigenden Nachfrage nach Bioenergie auf die Weltagrarmärkte weit geringer als die durch einen ungebremsten Klimawandel. Das zeigt nun eine Studie, die unter der Leitung von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung veröffentlicht wurde. Während die Agrarpreise durch direkte Klimawirkungen auf Ernteerträge bis 2050 um etwa 25 Prozent höher wären als in einem Szenario ohne Klimawandel, würde eine hohe Nachfrage nach Bioenergie in einem Szenario mit ambitioniertem Klimaschutz die Preise …

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