Klimamodelle schaffen es nicht, die realen Regentrends zu modellieren und unterschätzen die natürliche Variabilität

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Regenmengen einzelner Regionen im Laufe der Zeit verschieben können. Wo man früher zuverlässig mit Niederschlägen rechnen konnte, herrscht vielleicht jetzt ein erhöhtes Dürrerisiko. In anderen Gebieten mag der Regen hingegen zugenommen zu haben. Es liegt auf der Hand, nach den Ursachen dieser Verschiebungen zu fragen. Gibt es eigentlich einen stabilen Idealzustand, wobei jegliche Abweichungen vom Menschen verursacht sein müssen? Oder muss man mit natürlichen Zyklen rechnen, die auch ganz ohne menschliches Zutun das Regengeschehen oszillieren lässt? Eine Gruppe der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) um Martin Hoerling hat sich dieser Frage …

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NABU: „Bis zu 50 Prozent der Erwärmung in der Arktis sind auf den Einfluss von Rußpartikeln zurückzuführen“

Bis vor wenigen Jahren spielte der Ruß bei den Klimatologen kaum eine Rolle. Aber das änderte sich im März 2008. Damals veröffentlichten Veerabhadran Ramanathan von der Scripps Institution of Oceanography und Greg Carmichael von der University of Iowa im Fachmagazin Nature Geoscience eine Studie, in der sie zeigen konnten, dass Ruß („black carbon“) eine sehr starke Klimawirkung besitzt. Ruß kann dabei im Wesentlichen auf zwei Wegen die Temperatur der Atmosphäre beeinflussen. Zum einen absorbieren die Rußpartikel das Sonnenlicht und strahlen die Wärme dann in die Atmosphäre ab. Zum anderen verringern die dunklen Partikel die Rückstrahlfähigkeit für Sonnenlicht auf Eis und Schnee (Verringerung der Albedo). Ruß hat insofern einen fatalen Effekt auf die Schnee- und Eisgebiete. Er absorbiert die Sonnenstrahlen, die sonst reflektiert würden, und erwärmt auf diese Weise die Oberfläche und bewirkt ein erhöhtes Schmelzen.

Gehen wir einmal logisch vor. Da wird also unerwarteter Weise ein neuer, starker Klimatreiber gefunden, also muss doch irgendetwas anderes in den bisherigen Klimamodellen zu stark angesetzt worden sein, richtig? Die Überraschung war jedoch groß, als die Klimamodellierer erklärten, alles wäre prima, und natürlich müsse man die Klimakraft des dominierenden CO2 nicht schmälern. Über dieses Paradoxon haben wir bereits in unserem Buch „Die kalte Sonne“ berichtet (Kapitel 5, S. 171-181):

Obwohl Ruß mit 8 Millionen Tonnen vergleichsweise niedrige Emissionen aufweist und auch die Verweildauer nur einige Tage bis Wochen beträgt, ist nach diesen Untersuchungen der Ruß im Modell des IPCC mit 55 Prozent der Erwärmungswirkung des CO2 nach IPCC-Version für den Zeitraum der letzten 250 Jahre zu berücksichtigen. Da dieser Effekt in dieser Größe aber nicht berücksichtigt worden ist, muss zwangsläufig der Einfluss des CO2 in den Modellen um diesen Betrag zurückgenommen werden. Das wäre recht unangenehm in der öffentlichen Kommunikation.

Daher wendet Ramanathan einen Trick an. Er verweist auf die große Unsicherheit bei den Dämpfungseffekten der übrigen Aerosole (siehe oben) und erhöht einfach die negative Wirkung dieser Aerosole um genau den Betrag, der dem Ruß nach neuesten Erkenntnissen zuzuschreiben ist. Das Ergebnis ist wieder perfekt: Die Wirkung des CO2 kann ungeschmälert bleiben – und Ramanathan wird fleißig von der IPCC-Gemeinde zitiert. Ein simpler Taschenspielertrick, der durch keine neuen Erkenntnisse auf der übrigen Aerosolseite belegt ist.

Die bedeutende Klimawirkung des Ruß wird mittlerweile sogar vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) anerkannt. Am 20. September 2012 veröffentlichte der NABU auf seiner Webseite eine Erklärung, in der die Erwärmung der Arktis zu bis zu 50% dem Ruß angelastet wird. Im logischen Umkehrschluss reduziert sich der vermeintliche Anteil der Treibhausgase am arktischen Schmelzen signifikant. Der NABU schreibt:

Angesichts der aktuell vom Hamburger Klima Campus präsentierten Daten zur geringsten jemals gemessenen Arktiseisausdehnung fordert der NABU eine stärkere Einbeziehung von Dieselrußpartikeln in die klimapolitische Gesetzgebung. Die Gefahren, die von Rußpartikeln und anderen Luftschadstoffen ausgehen, werden bisher zu wenig öffentlich thematisiert und von der Politik nicht angegangen. „Bis zu 50 Prozent der Erwärmung in der Arktis sind auf den Einfluss von Rußpartikeln zurückzuführen. Damit spielen diese Partikel eine fast ebenso große Rolle für den Klimawandel wie das Treibhausgas CO2“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Rußpartikel entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von fossilen Brennstoffen, etwa in Automotoren, Kraftwerken oder Häusern. In Mitteleuropa ist der Verkehr der Hauptverursacher. Zusammen mit weiteren Luftschadstoffen bilden Rußpartikel die Gruppe der „kurzlebigen Klimatreiber“. Sie forcieren den Klimawandel ähnlich stark wie Kohlenstoffdioxid, verbleiben aber viel kürzer in der Atmosphäre. Ihre Reduktion wird sich daher schneller auf das Weltklima auswirken als eine Minderung des CO2-Ausstoßes.

„Das Hauptaugenmerk bei der Bekämpfung des Klimawandels sollte weiterhin auf CO2 liegen. Indem wir zeitgleich kurzlebige Klimatreiber bekämpfen, gewinnen wir wertvolle Zeit, um die Klimaschutzziele noch zu erreichen“, erläutert NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. Die Bundesregierung müsse ein verbindliches Minderungsziel bis 2020 verabschieden. Alle Dieselrußverursacher müssten zum Einbau moderner Abgasreinigungsanlagen wie Partikelfilter gesetzlich verpflichtet werden. Daneben müsste aber grundsätzlich über alternative Mobilitätsstrategien nachgedacht werden, in denen Verbrennungsmotoren eine deutlich geringere Rolle spielten als heute.

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TV-Tipp: Sturmflut – Alarm an der Küste (MDR, 24.9.2012)

Am 24.9.2012 zeigt der MDR von 14:30-15:30 Uhr die Doku „Sturmflut – Alarm an der Küste“. Ankündigung: Im Jahr 1962 brach über die deutsche Nordseeküste eine verheerende Sturmflut herein. Orkanböen von bis zu 200 Kilometer pro Stunde drückten gigantische Wassermassen aufs Land, überall brachen Deiche und Schutzanlagen. Am schlimmsten traf es die Menschen in Hamburg. Über 60.000 Bewohner südlich der Elbe wurden obdachlos. Strom, Gas und Wasser fielen tagelang aus. Könnte sich eine solche Katastrophe auch heute noch ereignen und sorgt der Klimawandel für neue, noch schlimmere Gefahren weit über die Küstenregionen hinaus? In dieser Ausgabe von „LexiTV“ geht es …

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Sechzig-Jahres-Ozeanzyklus jetzt auch in der Meeresspiegelentwicklung gefunden

Wenn man die Temperaturentwicklung der letzten gut hundert Jahre anschaut muss man sich fast ein wenig wie der berühmte Alfred Wegener fühlen: Deutlich zeichnet sich in den Daten ein Zyklus ab, der etwa 60 Jahre umfasst (Abbildung 1). So begannen die beiden jüngsten Erwärmungsepisoden gegen 1915 und 1975, also im Abstand von 60 Jahren. Aber auch das Ende der Erwärmung 1940 und 2000 lag wiederum 60 Jahre auseinander.

Der Weltklimarat kann sich mit dieser zyklischen Eigendynamik des Klimas so gar nicht anfreunden. Anstatt den Ozeanzyklus als steuernde Größe anzuerkennen, denkt sich das Gremium allerlei wackelige Hilfskonstruktionen aus, nur um den deutlichen Herzschlag der Natur nicht in die Temperaturprognosen einbauen zu müssen (siehe Kapitel 4 und 5 in unserem Buch „Die kalte Sonne“). Und die Quittung kam prompt: Keines der ehemals so hochgelobten IPCC-Modelle hat den seit nunmehr 14 Jahren andauernden Erwärmungsstop vorhergesagt. Warum sträubt sich der IPCC so sehr gegen eine sinnhafte Einbeziehung der Ozeanzyklen? Es spricht viel dafür, dass ein gewichtiger Teil der Erwärmungsepisode von 1977-2000 auf das Konto der aufstrebenden Ozeanzyklen geht. Denn genau in dieser Zeit stieg auch die Pazifisch Dekadische Oszillation (PDO) stark an und verharrte dann auf einem warmen, hohen Plateau. Die Mitwirkung der Ozeanzyklen würde damit automatisch die Klimakraft des CO2 schwächen. Kritik am CO2 hingegen ist beim IPCC unerwünscht und wird mit allen Mitteln unterdrückt.

Für viele Geologen bedeutet die Entdeckung des 60-Jahres-Zyklus ein regelrechtes Déjà-vu. Alfred Wegener hatte vor einem Jahrhundert auf der Weltkarte erspäht, dass die Atlantikküsten von Afrika und Südamerika in ganz hervorragender Weise zusammenpassen, als wenn die Kontinente einmal zusammengehangen hätten. Nein, er wäre verrückt, sagten ihm die „Experten“, Kontinente können sich doch gar nicht bewegen, und darüber gäbe es sogar einen Konsens in der Fachwelt. Erst in den 1960er Jahren wendete sich das Blatt und Wegener wurde rehabilitiert (siehe auch unsere Blogbeiträge „Kontinentalverschiebung und Klimawandel: Die wundersame Wiederholung der Wissenschaftsgeschichte“ und „Die Plattentektonik setzt sich durch: Lehren für die Klimadebatte“).

Abbildung 1: Temperaturentwicklung der außertropischen Nordhemisphäre seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Quelle: Goddard Institut for Space Studies (GISS). 

 

Für die Ozeanzyklen-Gegner wird die Luft nun jedoch allmählich dünner. Mitte August 2012 akzeptierten die Geophysical Research Letters eine neue Arbeit, die deutliche Hinweise auf einen 60-Jahres-Zyklus in der globalen Meeresspiegelentwicklung dokumentiert. Nach Abzug eines Langzeittrends und Glättung der Daten, kommt der Zyklus in beeindruckender Weise zum Vorschein (Abbildung 2). In der Kurzfassung der Arbeit schreibt die Gruppe um Don Chambers von der University of South Florida:

Wir haben lange Datenreihen von Küstenpegeln in allen Ozeanbecker der Erde untersucht, um zu überprüfen, ob sich in der globalen Meeressiegelentwicklung ein etwa 60-Jahre langer Zyklus wiederfinden lässt, und ob es sich um einen wirklich global wirkenden Zyklus oder nur ein Artefakt in einer kleinen Anzahl von Pegeln handelt. Wir fanden, dass in der Tat eine bedeutende Oszillation mit einer Periode von etwa 60 Jahren in der überwiegenden Mehrheit der untersuchten Küstenpegel während des 20. Jahrhunderts existiert, und dass diese in jedem Ozean der Erde auftritt. Mittelt man die Küstenpegel für die einzelnen Ozeanbecken, so zeigt sich, dass sich die Phase und Amplitude der Zyklik im Nordatlantik, westlichen Nordpazifik und Indischen Ozean stark ähneln. Im westlichen Südpazifik hingegen setzt die Entwicklung um etwa 10 Jahre verzögert ein. Die einzige untersuchte Region, in der kein deutlicher 60-Jahreszyklus im Meeresspiegel existiert, ist der zentrale und östliche Nordpazifik.

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TV-Tipp: Jeder kann was tun (Kika, 22.9.2012)

Am 22.9.2012 zeigt Kika von 18:00-168:15 Uhr die Sendung „Jeder kann was tun“. Aus der Ankündigung: Jeder kann was tun In der Schule sehen die Kinder einen Horrorfilm über den bevorstehenden Weltuntergang durch die Klimakatastrophe. Raymond, Yvon und Marcello sind mit den Nerven am Ende und haben jeglichen Appetit verloren. Yvon zieht sich zurück, um seine Memoiren zu schreiben, Marcello erwägt, eine Fluchtrakete zu bauen und Raymond und Louise wollen noch einmal die Natur genießen. Ganz anders Valerian: Wenn es so schlecht um die Welt steht, will er sein Leben von jetzt an einfach nur noch genießen.

Neue Studie in den Geophysical Research Letters: Indischer Monsunregen pulsierte während der letzten 150 Jahre im Takte der 11-Jahres-Sonnenfleckenzyklen

Der indische Monsun stellt den wichtigsten regionalen Monsun der Erde dar. Er wirkt sich vor allem auf den indischen Subkontinent aus, beeinflusst jedoch mit seinen Ausläufern auch den süd-, südostasiatischen, nordaustralischen und ostafrikanischen Raum. Es müssen wohl einige hundert Millionen Menschen auf unserer Erde sein, die ihre Regenschirme im indischen Monsuntakt aufspannen. Aufgrund seiner enormen Bedeutung, ist es daher umso wichtiger, mögliche Klimafaktoren zu untersuchen, die den Indischen Monsun steuern und Schwankungen in seiner Intensität herbeiführen können. Harry van Loon und Gerald Meehl vom National Center for Atmospheric Research in Boulder, Colorado haben nun einmal nachgeprüft, ob hier vielleicht auch …

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Mojib Latif will nicht mit Fritz Vahrenholt diskutieren: Dann eben hier !

Kürzlich wäre es in Osnabrück bei einer Veranstaltung des Verbandes kommunaler Unternehmen um ein Haar zu einem extremklimatischen Aufeinandertreffen von Mojib Latif und Fritz Vahrenholt gekommen. Aus bestimmten Gründen traten die beiden dann aber doch um einen Tag versetzt dort auf, so dass der Schlagabtausch schließlich schriftlich in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) stattfinden musste. Die Frage muss erlaubt sein: Wieso verweigert sich Latif eigentlich der wichtigen Diskussion? Die NOZ hakte bei Vahrenholt nach und führte hierzu ein längeres Interview, das am 11.9.2012 erschien (Auszug):

Klimaforscher Mojib Latif, der ebenfalls beim VKU zu Gast ist, will nicht mit Ihnen reden. Ein Vorwurf: Sie bilanzierten kurzfristige Temperaturentwicklung, nicht langfristige Klimatrends. Berechtigte Kritik?

Zur Kurzsichtigkeit: Vor zwölf Jahren hat Herr Latif gesagt, Winter mit starkem Frost und viel Schnee wird es in unseren Breiten nicht mehr geben. Wissenschaftlich hat er publiziert, dass wir in der zweiten Dekade eine Abkühlung bekommen. Da hat er recht! Fakt ist, dass es seit 1998 nicht wärmer geworden ist. Nur weil dies erst seit 14 Jahren der Fall ist, wird gesagt, das habe mit Klima nichts zu tun. Schauen Sie sich doch mal die CO2-Kurve an: Seit 1998 sind jedes Jahr rund drei Prozent mehr CO2 ausgestoßen worden; dennoch ist es nicht wärmer geworden. Dafür gibt es doch Gründe. Da müssen die traditionellen Klimaforscher mal erläutern, woran das liegt. Es hat damit zu tun, dass wir ozeanische Zyklen haben, die für 20 bis 30 Jahre zur Abkühlung führen. Hinzu kommt als Ursache die sich abschwächende Sonne. All das kann man doch nicht ignorieren.

Gegen Sie richtet sich der Vorwurf, Sie seien Strommanager, aber kein Klimaforscher. Publiziert in einem Fachmagazin hätten Sie auch noch nicht. Warum eigentlich?

Der Vorwurf ist doch an den Haaren herbeigezogen. Herr Pachauri, immerhin der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, ist Eisenbahningenieur. Warum darf der uns allein erzählen, wie er Klimaforschungsergebnisse interpretiert? Ich bin zwar kein Klimaforscher, aber doch Chemieprofessor und nehme das gleiche Recht in Anspruch.

Forscher widersprechen Ihrer These der sich abschwächenden Sonne. Die Sonne habe lediglich einen Kühleffekt von 0,06 bis maximal 0,3 Grad Celsius. Was entgegnen Sie?

Diese Forscher sollten uns dann mal erklären, wie die Kleine Eiszeit vor 350 Jahren und wie die kalte, dunkle Zeit der Völkerwanderung entstanden ist. Wodurch ist denn einst eine Abkühlung von ein bis zwei Grad ausgelöst worden – und das alle tausend Jahre, und zwar weltweit? Ohne dass die Sonne damit etwas zu tun hat? Wer soll das denn sonst gewesen sein? Das CO2 kann ja nicht die Ursache gewesen sein. Die Behauptung, erst der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß sei entscheidend für die Erderwärmung, soll den Einfluss der Natur auf den Klimawandel verschleiern. Bester Beleg ist doch die E-Mail-Affäre vor drei Jahren. Was habe ich von Forschern zu halten, die für die Öffentlichkeit Teilergebnisse so hinbiegen, damit daraus eine politische Botschaft konstruiert werden kann?

Empfinden Sie noch Groll gegen die Universität Osnabrück, die Sie Anfang des Jahres ausgeladen hat?

Ich komme gerne nach Osnabrück und finde es schön, dass der Verband kommunaler Unternehmen mich jetzt eingeladen hat. Denn dann kann sich jeder selbst ein Bild von meinen Thesen machen. Ich fand das damals seitens der Uni Osnabrück schon ein starkes Stück, dass eine deutsche Universität mich zunächst einlädt, um die Thesen vorzutragen, dann aber auf Druck kneift und mich auslädt. Dafür werde ich dann eingeladen an die Universität Oslo, die Royal Society in London, nach Wien oder Bern. Mit dem Denken und Handeln der Universitätsleitung in Osnabrück hätten sich die Erkenntnisse eines Alfred Wegener nie durchgesetzt. Er wurde verlacht, verschrien, ausgeladen. Leider erst nach seinem Tod ist seine Theorie der Kontinentalverschiebung anerkannt worden. Ich hoffe, dass ich noch so lange lebe, bis die Universität sich für diesen Maulkorb entschuldigt.

Einen Tag später bekam dann Mojib Latif in derselben Zeitung die Möglichkeit zur Gegenrede (Interview vom 12.9.2012). Dies ist zu begrüßen, da es die Möglichkeit der Diskussion eröffnet. In seinem Beitrag sagt Latif u.a. einige sehr vernünftige Dinge (z.B. „Biosprit E10 ist Blödsinn“). Gerne wollen wir die Gelegenheit nutzen und die Diskussion an dieser Stelle fortführen. Denn einige von Latifs Äußerungen können so nicht unkommentiert stehenbleiben. Im Folgenden bringen wir Auszüge aus Latifs Interview (linke Spalte der Tabelle), auf die wir genauer eingehen wollen (rechte Spalte).

 

Latif im Interview Kommentierung (Die kalte Sonne)
NOZ: Herr Latif, trägt eher die Sonne zur Erderwärmung bei oder das Treibhausgas Kohlendioxid, CO2?
LATIF: Es ist ein Mix aus beidem. Klar ist, dass der Mensch über die Hälfte des Temperaturanstiegs seit Beginn der Industrialisierung zu verantworten hat.
Eine außerordentliche gute Frage, die die NOZ hier stellt. Denn es geht in der Tat um einen Mix von Klimafaktoren, ganz genau. Überraschenderweise weicht Latifs hier geäußerte Einschätzung nur wenig von der in unserem Buch „Die kalte Sonne“ geäußerten Sichtweise ab: Latif sagt, mindestens die Hälfte der Erwärmung sei durch den Menschen verursacht. Wir nehmen in der „kalten Sonne“ an, dass höchstens die Hälfte anthropogen bedingt ist. Hiermit positioniert sich Latif übrigens eindeutig gegen die gängige Lehrmeinung des Weltklimarats, der in seinem letzten Klimazustandsbericht den natürlichen Klimafaktoren lediglich Einfluss im einstelligen Prozentbereich zubilligte. In der wichtigen Größe des sogenannten Strahlungsanstriebs, einem Maß für die Klimawirksamkeit verschiedener Klimaeeinflussgrößen, liegen zwischen CO2 (1,66 W/m2) und der Sonne (0,12 W/m2) in der offiziellen IPCC-Version ganze Welten. Es ist daher vollkommen unverständlich, warum Latif so leidenschaftlich gegen „Die kalte Sonne“ ankämpft. Siehe auch unser Blogartikel „Breaking News: Prominenter deutscher Klimawissenschaftler bestätigt zwei Grundannahmen des Buches `Die kalte Sonne´ “.
LATIF: Dass es seit 1998 keinen weltweiten Temperaturrekord gegeben hat, ist eine Binsenweisheit. Das wäre schön. Hören Sie sich mal in Ihrem Bekanntenkreis um. Jede Wette, dass mindestens die Hälfte davon sagt, dass es in den letzten 14 Jahren natürlich wärmer geworden sei. Wo könnte diese weit verbreitete Fehleinschätzung herrühren? IPCC-nahe Wissenschaftler haben den unerwarteten Temperaturstopp des letzten Jahrzehnts freiwillig zu wenig in der Öffentlichkeit kommuniziert. Ein gutes Beispiel für ein solches bewusstes Verschleiern ist Paul Becker, Vizepräsident des Deutsche Wetterdienstes, von dem wir im Mai 2012 in der der Frankfurter Rundschaulesen konnten:Weltweit ist die jährliche Durchschnittstemperatur in den vergangenen 130 Jahren um 0,7° Grad Celsius gestiegen. „Der langfristige Trend zu steigenden Temperaturen ist ungebrochen“, sagt Paul Becker.
LATIF: Dass es den Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur gibt, wird sofort klar, wenn man das ganze 20. Jahrhundert betrachtet. Wirklich? Genau das Gleiche könnte man doch auch über die Sonne sagen. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich das Sonnenmagnetfeld mehr als verdoppelt. Warum erwähnt Latif dies nicht? Will er die klimatisch nicht so versierten Leser mit einem fragwürdigen Trick auf seine Seite ziehen? Er sollte doch eigentlich wissen: Korrelation ist nicht gleich Kausalität.
NOZ: Was werfen Sie Vahrenholt vor?
LATIF: Ich werfe ihm gar nichts vor, schließlich leben wir in einer Demokratie. Er kann schreiben, was er will. Ich bewege mich auf dem Boden der Wissenschaft.
Gerade an dieser vermeintlichen Wissenschaftlichkeit bestehen jedoch mittlerweile ernsthafte Zweifel. Der von Latif gerne vorgebrachte CO2-Beweis in der mittleren Atmosphäre entpuppt sich bei näherem Hinsehen beispielsweise als äußerst abenteuerlich. Neue Studien zeigen, dass die von Latif zitierten Temperaturveränderungen vielmehr mit dem Ozon als mit CO2 zu tun haben (siehe unsere Blogartikel „Keine guten Nachrichten für Mojib Latif: Neue Studie im Journal of Geophysical Research hinterfragt den stratosphärischen CO2-Fingeradruck“ und „CO2-Fingerabdruck löst sich in Luft auf: Neue Studie belegt Ozonwirkung auf Temperatur in der mittleren Atmosphäre“).

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Gutachten der Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hält Klimawandel für Deutschland beherrschbar

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) ist die erste nationale Wissenschaftsakademie Deutschlands. Unter anderem berät die Akademie Politik und Gesellschaft in technikbezogenen Zukunftsfragen. Im vergangenen Jahr, 2011, beauftragte die Bundesregierung acatech damit, Anpassungsstrategien in der Klimapolitik zu untersuchen. Zu diesem Zweck rief die Akademie eine 31-köpfige Projektgruppe ein, zu der auch Fritz Vahrenholt gehört.

In der Projektbeschreibung auf der acatech-Webseite wird die Zielrichtung der Studie klar formuliert:

Die deutsche und europäische Klimapolitik setzt bislang primär auf eine Strategie der Emissionsvermeidung und gibt hohe Summen aus, um hier eine Vorreiterrolle einzunehmen. Bislang kaum im Fokus stehen hingegen politische Optionen der Anpassung an die aktuelle Klimadynamik. Mit einer solchen Politik der Anpassung gehen Risiken, aber auch Chancen einher. Angesichts der begrenzten Erfolge der Vermeidungsstrategie im globalen Kontext ist es wichtig, auf einen künftigen Policy-Mix aus Vermeidungs- und Anpassungsmaßnahmen hinzuwirken. Bislang wird der Sektor Anpassung weitgehend zu wenig beachtet, obwohl er technische, wirtschaftliche und ökologische Potenziale birgt.

Mittlerweile ist der Projektabschlussbericht fertiggestellt, über den Der Spiegel am 9.9.2012 vorab berichtete:

Der Klimawandel wird für Deutschland „grundsätzlich beherrschbar“ sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) im Auftrag der Bundesregierung, die dem SPIEGEL vorliegt. Von einer drohenden Klimakatastrophe ist in dem 38-seitigen Report nirgendwo die Rede: „Es werden hierzulande keine klimatischen Randbedingungen auftreten, die nicht bereits in anderen Regionen der Erde existieren und in der Regel bewältigt werden“, urteilen die Experten um Acatech-Präsident Reinhard Hüttl. Die Gutachter betonen sogar „Chancen“, die sich aus dem Klimawandel ergäben – etwa für die Landwirtschaft durch die Verlängerung der Wachstumsperioden. 

Und die Stuttgarter Zeitung ergänzte zum acatech-Bericht am gleichen Tag:

In Südwestdeutschland werde das Klima mediterran, in den Niederungen trockener, in den Mittelgebirgen feuchter, zitiert [Der Siegel] aus dem […] Papier. Zu erwarten sei eine „steigende Wahrscheinlichkeit extremer Trockenheit in einzelnen Jahren“. Dem gegenüber stünden mehr Niederschläge im Winter. Neue Bewässerungssysteme könnten Abhilfe schaffen, auch klimaangepasste Baumarten. In den Städten sei zwar mit erhöhten Kosten für Klimatisierung im Sommer zu rechnen, in der kalten Jahreszeit gebe es aber auch Vorteile: „Höhere Temperaturen im Winterhalbjahr bedeuten auch zum Teil sinkende Heizkosten.“ Auch mit Klimaflüchtlingen rechnen die Forscher nicht – zumindest nicht in Deutschland: „Eine lediglich klima- oder umweltbedingte Massenmigration nach Deutschland erscheint als unwahrscheinlich.“  

Das klingt sehr nach einer ausgewogenen Betrachtungsweise, in der Risiken und Chancen differenziert und nüchtern herausgearbeitet worden sind. Diese Common Sense-Herangehensweise lag offensichtich nicht allen Projektmitgliedern wie die Stuttgarter Zeitung am 11.9.2012 nachschob:

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TV-Tipp: Der Super-Frost (ntv, 30.11.2012)

Am 30.11.2012 zeigt ntv um 01:35 Uhr die Doku „Der Super-Frost“. Hier die Ankündigung der Sendung: „Können wir den Klimakollaps noch aufhalten? Wissenschaftler denken, dass es zu spät ist und rekonstruieren anhand vergangener Klimawandel, dass die Menschen den Kampf verloren haben. Die kleine Eiszeit hat innerhalb von zehn Jahren zu einem Massensterben, Seuchen und Naturkatastrophen geführt. Die Vorzeichen waren den heutigen Phänomenen sehr ähnlich. Steht der Erde die nächste Eiszeit bevor?“  

Schulfernsehen wirbt für Greenpeace und BUND und vergisst dabei über die Hintergründe des Klimawandels aufzuklären

Erinnern sie sich noch an das Schulfernsehen von anno dazumal? In der Frühphase des TV gab es vormittags gar kein richtiges Programm. Wer dennoch unbedingt die Glotze anmachen wollte, der musste mit dem Schulfernsehen Vorlieb nehmen. Da stand also ein Pauker vor der Kamera und erklärte umständlich den Satz des Pythagoras. Nur Waschmaschine schauen ist langweiliger. Heute kann man vormittags sein TV-Unterhaltungsprogramm aus mehr als 30 Sendern zusammenstellen, da muss ja irgendwo etwas dabei sein. Nur eines wird man vermutlich vergeblich suchen: Das Schulfernsehen. Das muss nämlich jetzt auf die Nachtstunden ausweichen – und auch ins Internet. Die Webseite „Planet Schule“ ist so eine Schulfernsehen-Seite im Cyberspace. Sie beschreibt sich selbst wie folgt:

Planet Schule bietet hochwertige Inhalte für Lehrer, Schüler und natürlich alle Bildungsinteressierten. In „Filme online“ laden kurzweilige Schulfernsehsendungen zum Ansehen und Herunterladen ein.

Hochwertige Inhalte die auch in der Schule gezeigt werden können – da wollen wir gerne einmal probeschauen. Uns interessiert dabei natürlich besonders das Thema Klimawandel, das in der Wissenschaft noch immer kontrovers diskutiert wird. Eines ist bereits klar: Die vom Weltklimarat IPCC bislang verbreiteten Katastrophenszenarien scheinen sich in den allermeisten Bereichen nicht zu bestätigen. Es sollte daher Aufgabe der Lehrer sein, den Schülern belastbare Fakten zu vermitteln und sie dazu ermutigen, alarmistische Aussagen aus interessierten Kreisen nicht einfach ungeprüft zu übernehmen. Wie in vielen anderen Bereichen ist hier eigenes Denken und kritisches Nachfragen gefordert.

Beim Surfen auf Planet Schule fällt uns sofort die Sendung „Die Klimaschützer“ ins Auge. Die Sendung stammt aus dem Jahre 2011 und wurde auch im SWR-Fernsehen soeben wiederholt. Online kann man sie sich hier anschauen. Der Titel klingt spannend. Auf welche Weise wird das Klima hier eigentlich geschützt? Welche wissenschaftliche Grundlage hat dieser Klimaschutz? Da ein hochwertiger Film angekündigt wird, erwartet man eine gezielte fachliche Untermauerung der Klimabedenken, mit Darstellung natürlicher und anthropogener Klimafaktoren. Bezieht sich der Klimaschutzgedanke eigentlich auch auf die natürlichen Klimaschwankungen? Sollten diese unterdrückt werden, damit das Klima möglichst stabil bleibt? Schauen wir in den Film einmal hinein. Es sind nur 30 Minuten, das kann man nebenbei schon mal irgendwie einrichten.

Aber welch Überraschung. Im gesamten Film wird mit keinem einzigen Wort auf die vielfältigen Ursachen des Klimawandels eingegangen. Stattdessen wir plump behauptet, dass die beiden größten Übel dieser Welt Atom- und Kohlekraftwerke seien und diese daher zu bekämpfen seien. Hallo? Sieht so der moderne Unterricht aus? Der Lehrer ist Mitglied bei Greenpeace und nutzt seine Stellung aus, indem er einfach die Ansichten seiner Umweltorganisation im Klassenzimmer als gesicherte Wahrheit verbreitet? Wäre es dann vielleicht auch ok, wenn der Religionslehrer Mitglied bei Scientology ist und versucht, möglichst viele Schüler für seine Sekte zu begeistern? Oder gibt es da vielleicht doch noch eine gewisse Verantwortung zur Wahrung der Neutralität?

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Ross McKitrick am 17.9.2012 in Berlin

Am 17. September 2012 wird Professor Ross McKitrick im Haus der Zukunft in Berlin einen Vortrag mit dem Titel „What is Wrong with the IPCC?“ halten. McKitrick war maßgeblich an der Aufdeckung der fehlerhaften Hockey Stick Kurve beteiligt. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr. Weitere Informationen auf der Webseite des Veranstalters.

Noch nie wurde eine sprachliche Nachschulung so dringend benötigt wie heute: Journalistische Panne bei der Berichterstattung zum arktischen Meereis

Noch nie wäre das arktische Meereis so sehr geschrumpft wie in diesem Jahr, tönt es uns aus vielerlei Medien entgegen (z.B. Die Zeit, BZ, Stern, Klimaretter). Müssen wir uns jetzt also doch richtig große Sorgen machen? Hat es sich die reichlich verspätete Klimakatastrophe nun vielleicht doch anders überlegt und schlägt jetzt mit voller Wucht zu? Ein schönes Verwirrspiel, das sich hier einige Journalisten erlauben. Wer sich in der Materie ein wenig auskennt, lehnt sich genüsslich zurück und fragt sich, wann die Leute es wohl endlich merken, was da für ein seltsames Spiel mit ihnen getrieben wird. Das Wort „nie“ hat …

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Arktisches Meer 2013 eisfrei? Shell unterbricht 2012 Arktis-Bohrung wegen zuviel Meereis

Wenn man in den letzten Wochen und Monaten Zeitung gelesen hat, musste man schon fast den Eindruck gewinnen, die letzte Stunde des arktischen Meereises hätte geschlagen. Allerorten wurde der neuer Eisschrumpf-Rekord lauthals bejubelt. Das arme Eis, die armen Eisbären. Nun ja, der letzte Rekord ist jetzt fünf Jahre her und einen richtig großen Sprung hat das Eis in der Zeit nicht gerade gemacht. Das wird besonders Wieslaw Maslowski von der Naval Postgraduate School im kalifornischen Monterey geärgert haben, der 2007 anlässlich der letzten arktischen Rekord-Meereisschmelze die Prognose gewagt hatte, dass bis 2013 der gesamte arktische Ozean eisfrei wäre. Diese Vorhersage …

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Keine guten Nachrichten für Mojib Latif: Neue Studie im Journal of Geophysical Research hinterfragt den stratosphärischen CO2-Fingeradruck

Mojib Latif ist bekanntermaßen ein großer Freund der Klimakatastrophe. Und offensichtlich verreist er auch gerne. Denn mit seiner Klimaalarmgeschichte tingelt er diesen Sommer landauf und landab. Im Sommer ließ er sich beispielsweise gerne auf die Nordseeinseln einladen, unter anderem auch um Werbung für sein neues Buch zu machen. Einer der Höhepunkte derartiger Veranstaltungen ist der von ihm wie selbstverständlich vorgetragene „Fingerabdruck“ des CO2 in der Atmosphäre, der laut Latif die enorme Klimawirkung dieses Treibhausgases belegen soll. Einige zehner Kilometer über unseren Köpfen hätte sich die mittlere Atmosphäre abgekühlt, und das könnte nur das CO2 verursacht haben, nicht die Sonne, erklärt …

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Filmtipp: Klimawandel in der Arktis – Hat der Eisbär noch eine Chance? (BR 16.9.2012)

Am 16.9.2012 zeigt der BR von 21:15-21:45 Uhr im Rahmen der Reihe „Faszination Wissen“ die Folge „Klimawandel in der Arktis – Hat der Eisbär noch eine Chance?“. Ankündigung der Sendung: In diesem Sommer ist das Packeis in der Arktis erneut auf ein neues Rekordtief geschmolzen. Dem Eisbär schmilzt regelrecht der Boden unter den Füßen weg, und darunter befindet sich das offene Meer. Hat das Symboltier der Arktis überhaupt noch eine Chance zu überleben? Eile ist jedenfalls geboten, denn allein in diesem August schmolzen 75.000 Quadratkilometer Eis am Tag und damit mehr als je zuvor gemessen wurde. „Faszination Wissen“ begleitet ein …

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