NZZ: „Selbst wenn die Menschheit den Ausstoss klimaverändernder Substanzen drastisch verringerte, wäre die Wirkung auf die Temperatur erst nach vielen Jahren erkennbar“

Sven Titz in der Neuen Zürcher Zeitung am 7.7.2020: Der Erfolg heutiger Massnahmen zum Klimaschutz wird auf sich warten lassen – mindestens bis zum Jahr 2035 Es ist eine weitverbreitete Hoffnung, dass sich eine Reduktion der Treibhausgasemissionen schnell bemerkbar machen wird. Diese Erwartung trügt. Selbst wenn die Menschheit den Ausstoss klimaverändernder Substanzen drastisch verringerte, wäre die Wirkung auf die Temperatur erst nach vielen Jahren erkennbar. Die Luft würde sich keinesfalls sofort abkühlen, sondern sich stattdessen weiter erwärmen. Der Erfolg wäre nur daran zu erkennen, dass die Erwärmung schwächer ausfallen würde – jedenfalls verglichen mit einem Szenario mit höheren Emissionen. Bis …

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Klimawandel in Deutschland

www.klimawandel-in-deutschland.de Alles was Sie zum Klimwandel in Deutschland wissen müssen. Kurz und knapp. Nur die Fakten. +++ Sehen Sie hierzu auch die folgenden beiden Videos: Klimawandel in Deutschland: Temperaturen Klimawandel in Deutschland: Hitze und Trockenheit

Geomar wirbt per Pressemitteilung für Buch von Mojb Latif: Darf das Geomar das?

Die Seite climatereanalyzer.org der Universität von Maine haben wir ja schon einmal vorgestellt. Sie wartet mit interessanten Informationen auf. So lassen sich sehr viele Parameter einstellen und anzeigen. Das können zum Beispiel die Temperaturanomalien sein, die aktuell auf der Welt herrschen. Auf diese Seite lässt sich mehr oder weniger eine andere Karte legen, die den Jetstream anzeigt. Man sieht sehr gut, dass die kühleren Gegenden in Sibirien auch einen weiten südlichen Vorstoß der Höhenströmung bedeuten. Wärmer ist es dort, wo der Höhenwind nicht so weit nach Süden kommt. Auch über Nordamerika sieht man, dass die westlichen Provinzen Kanadas eher zu …

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Fragen an Greta und Luisa

Systemwechsel, darüber wurde in diesem Blog schon einige Male geschrieben. Immer wieder taucht dieser Begriff im Zusammenhang mit Klima auf. Nun haben zwei führende Gesichter der Fridays For Future (FFF) Bewegung, nämlich Greta Thunberg und Luisa Neubauer, noch einmal zu einem Systemwechsel aufgerufen. Genauer gesagt attestieren sie dem jetzigen System laut der WELT, dass es nicht reparierbar sei. Sie fordern ein neues System, welches genau das sein soll, sagen sie aber leider nicht. Welches System soll es denn sein? Gehen wir bei allen auf der Welt existierenden politischen Systemen einfach von zwei grundsätzlichen Arten aus: Länder mit einer Demokratie und …

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Biden, die Null und 29 Millionen Jobs

Joe Biden, der US Präsidentschaftskandidat, hat ambitionierte Ziele, sollte er im November 2020 gewählt werden. Bis 2035 möchte er die Stromproduktion in den USA CO2-frei machen. Roger Pielke Jr. hat das einmal auf Twitter nachgerechnet. Um das Ziel von Biden zu schaffen, müssten die USA dann alle 2 Wochen ein neues Atomkraftwerk ans Netz bringen oder 1.700 2-MW-Windkraftanlagen während man jeweils 1 großes Gas- oder Kohlekraftwerk außer Betrieb setzt. Alternativ könnte man das CO2 auch auffangen, wobei Pielke davon ausgeht, dass diese Technik noch nicht existiert, jedenfalls nicht im großen Maßstab. Das Ziel geht erheblich über das von Ex-Präsident Obama …

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Auf der Flucht vor bitterer Kälte der Kleinen Eiszeit versuchten die Schotten in den 1690er Jahren eine Kolonie in Panama zu gründen

Eine Kaltphase in den 1690er Jahren während der Kleinen Eiszeit brachte in Schottland eine schlimme Hungersnot. Die besonders scharfe Kälte in diesen Jahren könnte mit Vulkanausbrüchen zusammenhängen, wie die Columbia University im Dezember 2019 mitteilte. Durch den Hunger angetrieben, versuchten die Schotten eine Kolonie in Panama zu gründen, was aber durch Malaria und spanischen Widerstand schnell aufgegeben werden musste. Hier die Pressemitteilung: In Ancient Scottish Tree Rings, a Cautionary Tale on Climate, Politics and Survival A 1600s Famine With Echoes in the Age of Brexit Using old tree rings and archival documents, historians and climate scientists have detailed an extreme cold …

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Cold Blob: Meeresgebiet im Nordatlantik hat sich in den letzten 120 Jahren um knapp ein Grad abgekühlt

Experten: Mehr Rotmilane durch Windkraftanlagen getötet als bekannt. Der Nordkurier berichtet über eine Anfrage im Landtag von Brandenburg. Gesichert sind 128 getötete Tiere seit 2010. Die Dunkelziffer könnte erheblich höher liegen, weil verendete Tiere Freßopfer werden. Dem bedrohten Rotmilan widmet der Naturfilmer Arno Werner eine 20 minütige Dokumentation, die bei YouTube angesehen werden kann. +++ Guter Rat ist teuer. Sehr teuer sogar, wie sich jetzt beim Bundes-Umweltministerium zeigt. Ein Artikel bei T-Online zeigt es auf. 600 Millionen hat das Ministerium von 2014 – 2018 ausgegeben für Beratung von außen. Der Bundesrechnungshof rügt die fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfung vor der Vergabe von Aufträgen. …

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Buchankündigung: Unerwünschte Wahrheiten

Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning Aus der Buchbeschreibung: Noch nie war es so warm wie heute – stimmt das? Wurden die Temperaturveränderungen der letzten Zeit tatsächlich allein von uns Menschen verursacht? Und welchen Einfluss haben die Aktivitätsschwankungen der Sonne? Fragen, die exemplarisch für die 50 Themenbereiche stehen, die die Autoren in diesem Buch behandeln. Naturkatastrophen der letzten 150 Jahre werden in einen klimahistorischen Kontext von Jahrtausenden gestellt. Dabei zeigt sich, dass die vereinfachende Darstellung in den Medien den komplexen Zusammenhängen nicht gerecht wird und zu Angst und Verunsicherung führt. Eine …

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Klimamodelle können keinen Zusammenhang zwischen Arktiserwärmung und harten Wintern in mittleren Breiten nachweisen

Die Arktis erwärmt sich schneller als mittlere Breiten, die sogenannte Arctic Amplification (AA). Laut einer Studie von Polvani et al. 2020 geht die Hälfte der arktischen Erwärmung auf ozonzersetzende Substanzen – und nicht CO2 – zurück. Das war natürlich eine tolle Überraschung, wir berichteten bereits an dieser Stelle. Da muss man sich nicht wundern, dass die Klimamodell verrückt spielen, da sie bislang fast die gesamte Erwärmung dem CO2 anlasteten. Das CO2 war also hoffnunglos überbucht, wie sich jetzt herausstellt. In Nature Climate Change erschien nun ein Paper von Cohen et al. 2020, das einen weiteren Mythos ins Wackeln brachte. Zu …

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Temperaturanstieg am Südpol während der vergangenen 30 Jahre hat vor allem natürliche Ursachen

SPIEGEL am 30.6.2020: Forscher entdecken Ursache im Pazifik: Südpol erwärmt sich dreimal schneller In einem Vergleich über 30 Jahre haben Forscher die Temperaturrekorde am Südpol entschlüsselt. Demnach kann der Klimawandel allein das Phänomen nicht erklären – der Ursprung liege im Pazifik. Der extreme Temperaturanstieg am Südpol während der vergangenen 30 Jahre geht einer Studie zufolge vor allem auf natürliche Klimaschwankungen zurück und lässt sich nicht allein mit dem Klimawandel erklären. Auslöser war demnach vor allem eine jahrzehntelange Phase hoher Wassertemperaturen im Tausende Kilometer entfernten tropischen Pazifik, berichten Forscher im Fachblatt „Nature Climate Change“. Weiterlesen auf spiegel.de Konkret war es der …

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Die Sonne im Juni 2020 und „Klimakommunikatoren“

Von Frank Bosse Die Sonne dümpelt nach wie vor im Minimum zwischen dem auslaufenden SC (für Solar Cycle) 24 und dem kommenden SC25. Die festgestellte SSN (für SunSpotNumber) betrug  5,8. Es gab nennenswerte Fleckenaktivität des neuen Zyklus im Juni. Die Untersuchung der über 1 Jahr geglätteten Radiostrahlung der Sonne könnte darauf hindeuten, dass der Zyklus 24 bereits im November 2019 endete. Die ( noch nicht begutachtete) Arbeit hierzu.  Dann hätte der Zyklus die Länge von 132 Monaten gehabt, sehr genau der Mittelwert aller bisher beobachteten Zyklen. Bis das offiziell wird sei hier zunächst die Darstellung des SC24 fortgesetzt bis zum …

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Was Sie schon immer über Klimawandel wissen wollten, 
sich aber nicht zu fragen trauten

Von Jürgen Lachmann Was sind das nur für Leute, die, statt uns „sine ira et studio“ klar zu machen, was es mit dem Klimawandel auf sich hat, was seine Folgen sein und wie wir damit fertig werden können, mit ständig neuen Apokalypsen ängstigen, nachdem die alten so nicht eingetreten sind? Und warum fallen wir immer wieder darauf herein und lassen ihnen das durchgehen? Für die Beschreibung zweier Archetypen dieser Spezies ist ein Verständnis unserer gesellschaftlichen Verfassung hilfreich. Der Mangel an auslebbaren Emotionen in einer Gesellschaft, in der alles, bis hin zu den menschlichsten Grundbedürfnissen, kommerzialisiert und digitalisiert wird, führt zu …

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sich aber nicht zu fragen trauten

Ex-Tropensturm Edouard bringt herben Temperatursturz in Deutschland

Dumm klickt gut. Kein Deut besser als die Meldungen über einen bevorstehenden Schocksommer sind Alarm-Meldungen über den Tropensturm Edouard, die gerade auf zahlreichen Webseiten durch das Netz laufen. Wohltuend sind dagegen Meldungen wie die von Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter, die Edouard etwas anders einschätzen, ohne die kräftigen Gewitter zu vernachlässigen: „Am Freitag zieht ein kleines, aber recht wetterintensives Tiefdruckgebiet über Norddeutschland hinweg. Es handelt sich um „ex-EDOUARD“, das Tief war mal ein Tropensturm, ist jetzt aber ein stinknormales Tief. Im Vorfeld der Kaltfront gelangt in den Süden und Südosten heiße Luft, in der sich kräftige Gewitter bilden können. Am Wochenende …

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Die Kunst, Erkenntnisse auszublenden und Unsicherheiten nicht zu benennen

Sollte ein Professor für Kognitionspsychologie (Erkenntnispsychologie) nicht als gutes Beispiel vorangehen? Christian Stöcker vom Spiegel macht das genau leider nicht. Erneut nicht, muss man leider sagen. In einer neuen Kolumne wird der seiner Meinung nach zu langsame Kohleausstieg von Deutschland für die Dürreschäden an Deutschen Wäldern mehr oder weniger verantwortlich gemacht. Es ist eigentlich das gleiche Schema, das wir schon von Lobbyisten wie Simone Peter kennen. Wir brauchen mehr Windkraft, dann bekommen wir weder Sturmfluten, noch steigen die Temperaturen in Sibirien an. So lesen sich sehr viele ihrer Tweets und dabei wird der Sommer in Sibirien gern schon mal zur …

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Fridays for Future: „Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt…Stattdessen sollten wir Antifa und Migrantifa wertschätzen“

Die Abholzung von Wäldern in der EU nimmt dramatisch zu. Das berichtet der TV Sender n-tv. Während der Wald in Ländern wie Deutschland, Niederlande oder Belgien wächst, wird in Finnland und Schweden fleißig gerodet. „Die Studie zeige „die sehr dramatischen Verluste an Waldfläche und Biomasse, die sich durch den Wunsch, stärker auf Bioenergie zu setzen, ergeben“, gibt Christine Fürst von der Universität Halle-Wittenberg zu bedenken. Kahlschläge würden sicherlich zum Teil aufgeforstet. Durch sie werde jedoch der Humus abgebaut, der ein wichtiger Kohlenstoffspeicher sei.“ Holz gilt als die neue Kohle. Sogar das Mitglied des Sachverständigen-Rats in Sachen Umweltfragen, Professor Claudia Kleinert, …

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