Das verdrängte Paradoxon in Sachen Klima: Verbrennung von Holz

Keep it simple, das könnte das Motto Armin Lehmann von Tagesspiegel sein. Der Journalist wartet mit einer Story über Özden Terli auf. Allerdings verengt Lehmann dabei die Sache auf eine Art Opferrolle des ZDF Wettermanns. Es geht nämlich nur um Hass, Beschimpfungen und Beschwerden, die Terli erreichen. Lehmann kennt entweder das Stück von Axel Bojanowksi in der WELT nicht über eine ominöse Grafik, die Terli vor Kurzem im ZDF präsentierte oder er verschweigt es besser. Der Artikel in der Welt war völlig sachlich und ohne die genannten negativen Begleiterscheinungen. Bojanowski stutzte über die Grafik, die Terli präsentierte und er befragte …

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Viele Sturmfluten – aber am Klimawandel lag es wohl nicht

Michael Shellenberger am 6.5.2020 auf Forbes: The Reason Renewables Can’t Power Modern Civilization Is Because They Were Never Meant To […] The earliest and most sophisticated 20th Century case for renewables came from a German who is widely considered the most influential philosopher of the 20th Century, Martin Heidegger. In his 1954 essay, “The Question Concerning of Technology,” Heidegger condemned the view of nature as a mere resource for human consumption. The use of “modern technology,” he wrote, “puts to nature the unreasonable demand that it supply energy which can be extracted and stored as such… Air is now set …

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Klimaschutz mit der Natur, nicht gegen sie: Lieber Wälder als Windräder!

Es wird teuer, wenn die EU ihre Klimaziele tatsächlich wie geplant umsetzt. Die WELT listet verschiedene Szenarien auf, mit unterschiedlichen Preisen für CO2-Zertifikate und möglichen Folgen für die Wirtschaft. Ganz einig, wo man 2050 stehen will, was die Reduzierung von Treibhausgasen angeht, scheint man sich in Brüssel noch nicht zu sein. Die Spanne liegt je nach befragtem Politiker von 50-65% Reduzierung von Treibhausgasen gegenüber dem Stand von 1990. Interessant ist das Zitat des Grünen Politikers Michael Bloss: „Das Europäische Parlament muss in den Verhandlungen ein Reduktionsziel von 65 Prozent verlangen“, sagt der Grünen-Politiker. „Wissenschaftler sagen, das sei der Wert, der …

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Der Sommerregen in Deutschland im Kontext

Es war viel zu hören über Dürre und „Klimakrise“ bei Aktivisten. Die Pressemitteilung des DWD ist da sachlicher, sie betont u.a. starke regionale Unterschiede.  Wir haben uns interessiert, was die Zahlen im Kontext der vergangenen Jahre aussagen, der DWD stellt sie hier zur Verfügung. Zunächst wollten wir wissen, ob die regionalen Unterschiede im Sommerregen ungewöhnlich waren und berechneten die Standardabweichung als Maß für die Streuung unter den Bundesländern seit 1900: Abb.1: Die Streuung unter den Bundesländern beim Regen im Sommer (JJA) mit ihrem Trend von nahe null. Wir sehen: bei den betrachteten 12 Teilgebieten in Deutschland ist die Streuung 2020 …

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Schriftsteller Botho Strauß kritisiert Diskussion um den Klimawandel: „Die Experten sollten sich weniger im Moralisieren auszeichnen als in der Verbesserung ihrer Prognostik“

DIE WELT am 2.9.2020: Botho Strauß kritisiert „beinah grenzenlose linke Mitte“ Botho Strauß bemängelt die Klimawandel-Diskussion. Die Forscher sollten sich mehr um die Verbesserung ihrer Prognostik als ums Moralisieren kümmern, fordert der Schriftsteller. Auch an der deutschen Debattenkultur übt er Kritik. Der Schriftsteller Botho Strauß kritisiert in seinem neuen Buch die Diskussion um den Klimawandel. „Die Experten sollten sich weniger im Moralisieren auszeichnen als in der Verbesserung ihrer Prognostik. Auch vielleicht zugunsten einer gesinnungsfreien Erforschung der Vorgänge – und einer verbesserten oder wiedergewonnenen Einsicht in des Menschen tätig-ohnmächtige Verhältnismäßigkeit“, schreibt er in einem Auszug aus „Die Expedition zu den Wächtern …

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Alterdiskriminierung: Altenheimbewohner sollen weniger Fleisch essen um das Klima zu schützen

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel ist der Pressesprecher des NAEB e.V. Stromverbraucherschutz. In einem Artikel erläutert er, was gerade schief läuft in Sachen Energiewende: Für ein stabiles Stromnetz sind große regelbare Kraftwerke erforderlich, die rund um die Uhr Grundlast liefern. Die Kraftwerke sind synchronisiert, das heißt, alle Kraftwerke speisen mit der gleichen Frequenz und Phase in das Netz ein. Die Frequenz wird durch die großen rotierenden Massen der Generatoren stabil gehalten. Schaltet sich ein weiterer Verbraucher ein, kommt der Strom zunächst aus der Rotationsenergie der Generatoren, die dadurch abgebremst werden.  Die Frequenzänderung  ist das Signal, die Dampfzufuhr auf die Turbinen zu …

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Fridays-for-Future Aktivisten leiden vermehrt unter Burnout

t-online.de: Start-up „Releaf“: Hamburger verkaufen Kondome gegen Klimakrise „Fuck Climate Change“: Mit diesem Slogan will das Start-up aus Hamburg Kondome für Klimabewusste verkaufen. Für jedes Kondom pflanzt die Firma Releaf einen Baum – und hat einen ambitionierten Plan.  +++ Wie verreist man, wenn man so gar keine Kohle hat? Man verkauft die Reise einfach als Klimastudienreise. ln-online.de: Was richtet der Klimawandel an? Schülerinnen fahren ans Nordkap Lyn und Johanna haben sich bewusst für die Expedition in den Norden Europas entschieden. Sie wollen dort Nationalparks, Städte und Menschen besuchen und herausfinden, was der Klimawandel für spürbare Folgen hat. Für ihr Vorhaben suchen …

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Die Politisierung ist der Tod der Wissenschaft

Auf der Webseite der UNESCO finden wir den folgenden Artikel von Catriona McKinnon: Climate crimes must be brought to justice Climate denial has increased the risk of catastrophic global change. Should international criminal law be used against those who promote this dangerous trend? Economic and political leaders can no longer pretend it is business as usual. Whether they actively induce environmental harm or just ignore the existential threat against the survival of the human species, states and corporations must be held accountable for their actions or inaction regarding climate change. Weiterlesen auf der Webseite der UNESCO Sollte die UNESCO als …

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Axel Bojanowski: „Die NGOs vertreten ihre legitimen Interessen, jedoch nicht die Forschung“

Ein lesenswertes Interview mit dem Welt-Journalisten Axel Bojanowski gibt es hier zu lesen. Unter der Überschrift „PR ist wirkungsmächtig im Umweltjournalismus“ gibt der Wissenschaftsjournalist viele Einblicke in den Bereich Klima und Journalismus. „Bei Umweltthemen kommt hinzu, dass sie Aktivisten anziehen. Viele Journalistenkollegen betonen, dass sie mit ihren Beiträgen zum Umweltschutz animieren wollen. Das halte ich für problematisch, weil unpassende Ergebnisse ignoriert zu werden drohen. Außerdem schürt sogenannter Advokatenjournalismus, der politische Ziele verfolgt, erwiesenermaßen Misstrauen bei Mediennutzern und führt zur Abstumpfung. Leider pflegen mächtige Umweltorganisationen große Nähe zu Journalisten, sind häufig wichtige Informanten. Man muss sich bewusst machen: Die NGOs vertreten …

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PIK stellt Bedingungen für Einhaltung der Corona-Hygiene: Wie moralisch ist dieser Erpressungsversuch?

„Greifvogel in Gefahr: Wer vergiftet Rotmilane?„ So lautet der Titel eines 9 Minuten Beitrag von Panorama 3 (NDR). Es geht um Straftaten – nämlich das Vergrämen und Töten von Rotmilanen in Schleswig-Holstein. Zufälligerweise passieren Vergiftungen von diesen geschützten Vögeln gern in der Nähe von geplanten Windkraftanlagen oder die Bäume mit den Horsten werden einfach gefällt, um die Brut der Vögel zu stören und sie zu vertreiben. Der TV Beitrag lässt beide Seiten zu Wort kommen, Naturschützer und die Windkraft-Industrie. Die Lobbyistin der Windkraft-Industrie Jana Lüth weist jede Verbindung zu ihren Mitgliedern von sich. Alles andere wäre ja auch ein Wunder. …

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Die Sonne im Juli 2020 und Gewissheit über die Muster der Erwärmung

Von Frank Bosse Der Stern unseres Planetensystems war auch im Monat Juli 2020 sehr gering aktiv in Transit vom SC (für Solar Cycle- Sonnenfleckenzyklus) 24 zum SC25. Die festgestellte SSN ( für SunSpotNumber) betrug  6,3. Sehr wahrscheinlich befindet sich die Sonne schon im SC25, das kann aus der 13-monatig geglätteten SSN-Zahl jedoch frühestens Ende 2020 bestimmt werden. Bis zur definitiven Klärung rechnen wir die Monate als noch zum SC24 gehörig. Der Verlauf der kosmischen Strahlung (hier für die Station in Moskau): Abb.1: Die tagesgenau aufgelöste kosmische Strahlung an der Station Moskau seit September 2019. Quelle. Daraus könnte man folgern, dass …

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Klimareligion braucht Bilder: Schnee in der Antarktis färbt sich blutrot

Axel Bojanowski mit einem Artikel in der Welt am 26.8.2020: Zunahme der Hitzewellen: Dieser Sommer ist eine wissenschaftliche Offenbarung Der Rest des Artikels verbirgt sich leider hinter einer Paywall. Es ist richtig, dass es auch dieses Jahr in Deutschland eine Hitzewelle gegeben hat. Das kommt im Sommer vor. Heute gibt es mehr Hitzewellen als noch vor 100 Jahren, ok. Aber wie war es zur Zeit der Mittelalterlichen Wärmeperiode als die Jahresdurchschnittstemperatur ähnlich warm war wie heute. Es ist davon auszugehen, dass es auch damals viele Hitzewellen gegeben hat, nur wurden sie nicht aufgezeichnet, weil es noch keine Thermometer gab. Also: …

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Golfstrommodelle unvollständig: Tiefenströmung im Nordatlantik entdeckt

Spektrum.de am 30.7.2020 zum Thema „The science is settled“: Färöer-Bank: Tiefenströmung im Nordatlantik entdeckt Einer der weltweit größten Wasserfälle liegt im Nordatlantik. Bis Wasser dort in die Tiefe stürzt, nimmt es einen langen, bisher unbekannten Weg bis zum Kontinentalrand außerhalb Norwegens. Im Nordatlantik fließt eine bisher unbekannte Meeresströmung, die Wasser zu einem der weltweit größten Wasserfälle transportiert: dem Kanalüberlauf der Färöer-Bank. Eine Kombination aus Strömungsmessungen und einem Wirbel auflösenden Ozeanmodell habe die Entdeckung ermöglicht, schreiben die Autoren im Magazin »Nature Communications«. Weiterlesen auf Spektrum.de Hier der Abstract des Papers von Chafik et al. 2020: Discovery of an unrecognized pathway carrying …

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Klimawandel: Deutscher Wein wird künftig besser

Werner Müller von der Schweizer Organisation Birdlife kommentiert das Spannungsfeld Windkraft und Vogelschutz im Tagesanzeiger. „Wir können den Klimawandel nicht bekämpfen, indem wir Biodiversität zerstören. Die Bevölkerung hat das erkannt und schätzt gemäss dem Bundesamt für Statistik sowohl den Verlust der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten als auch den Anstieg der globalen Temperatur aufgrund des Klimawandels zu je 88 Prozent als sehr oder eher gefährlich für Mensch und Umwelt ein. Klima und Biodiversität gegeneinander auszuspielen, bringt keine Lösung.“ Wir haben in diesem Blog mehrfach auf dieses Thema hingewiesen. Jede Form der Stromerzeugung hat Nebenfolgen. Im Falle der Windkraft werden diese …

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Prinz Charles flog 16.000 Meilen mit dem Privatjet und Helikopter bevor er mit Greta in die Kamera lächelte

Pressemitteilung der Universität Bern vom 20.8.2020: Menschgemachter CO₂-Anstieg ist einzigartig Auch in früheren Warmzeiten gab es sprunghafte Erhöhungen der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre. Der heutige, vom Menschen verursachte CO₂-Anstieg ist allerdings mehr als sechsmal grösser und fast zehnmal schneller als die damaligen Sprünge. Zu diesem Schluss kommt ein europäisches Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern. Eine an der Universität Bern entwickelte neue Messtechnologie ermöglicht einen ungeahnt detaillierten Einblick in die Klimavergangenheit. Dank hochauflösenden Messungen konnten die vergangenen CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre mit Hilfe von Eisbohrkernen aus der Antarktis so genau rekonstruiert werden wie nie zuvor. Entscheidend für die beispiellosen …

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