Kalte Sonne Blog 2.0: Spenden willkommen

Liebe Leser. Sie werden es sicher schon bemerkt haben. Das Kalte-Sonne-Blog hat ein neues Gewand bekommen: Das neue Layout ist auf Mobiltelefonen besser lesbar Das Sicherheitszertifikat wurde erneuert und verhindert unerfreuliche Fehlermeldungen Alles ist nun etwas größer und hoffentlich intuitiver Bilder lockern den Text auf Auf der Hauptseite werden nur die ersten Zeilen eines jeden Artikels gezeigt, damit die Beiträge der vorangegangenen Tage einfacher auffindbar und aufrufbar bleiben Unser Anfang 2012 erschienenes Buch bleibt weiter Namensgeber des Blogs. Da die Printausgabe jedoch restlos vergriffen ist, tritt das Buch nun allmählich in den Hintergrund. Die deutschsprachige Kindle-Version der kalten Sonne sowie … weiter lesen

Klima- und Naturschutz: „Wenn Deutschland nicht existierte, würde es die Welt nicht merken“

In Brasilien und anderswo in Südamerika brennt der tropische Regenwald. Der Schuldige war schnell gefunden: Der Klimawandel natürlich. Eine peinliche Fehlinterpretation, denn die Feuer werden in der Regel durch Brandrodung der Urwaldbauern hervorgerufen. Faktencheck bei Novo Argumente: Amazonas-Brände: Ein Faktencheck […] 3. Hat der Klimawandel die Brände verursacht? Nein. Natürliche Brände sind im Amazonasgebiet äußerst selten. Der INPE-Forscher Alberto Setzer schätzt, dass 99 Prozent der aktuellen Brände absichtlich oder unabsichtlich von Menschen verursacht wurden. Viele wurden wohl bewusst von Landwirten gelegt, um neue Anbauflächen oder Ackerland zu gewinnen oder um bestehende Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung vorzubereiten. Dafür spricht auch, dass die … weiter lesen

Chemiker Robert Schlögl: „Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“

Dringende Leseempfehung zum folgenden Artikel aus der Welt vom 23. August 2019: Klimaneutralität: „Die Grundidee der Energiewende ist absolut unsinnig“ Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch ein Experte warnt: Den Bedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, ist schlicht unmöglich. Warum Elektrobatterien ein Teil des Problems sind – und welche Lösungen wirklich helfen würden. Die deutsche Energiewende ist eine große Herausforderung. In den vergangenen Jahren stand dabei die künftige Versorgung mit elektrischer Energie im Mittelpunkt. Erst in jüngster Zeit ist das Bewusstsein dafür gewachsen, dass auch in den Bereichen Verkehr und Gebäudeheizung umfangreiche Veränderungen notwendig sind, wenn das Ziel einer … weiter lesen

Brandenburg-Wahl 2019: Hans-Joachim Schellnhuber bietet sich als Minister an

In Brandenburg wird am 1. September 2019 gewählt. Zwei Wochen vor der Wahl bot sich der „weltweit renommierte“ Klimaapokalyptiker Hans-Joachim Schellnhuber einer künftigen Landesregierung als parteiloser Minister an. Ein Horrorgedanke. Tagesspiegel vom 18. August 2019: Künftige Landesregierung in Brandenburg Schellnhuber schließt Ministeramt nicht aus Potsdams führender Klimaforscher bietet einer neuen Landesregierung in Brandenburg seine Hilfe an: „Wir befinden uns in einer Art Notstand“. Der weltweit renommierte Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber hat der künftigen Brandenburger Landesregierung seine Unterstützung angeboten. Er sei bereit, nach der Wahl am 1. September die demokratischen Parteien hinsichtlich der Bewältigung der Klimakrise zu beraten, sagte der … weiter lesen

Ozeanzyklen und wechselnde Sonnenaktivität prägen Klima in China

Wenn man den üblichen Klimaalarm-Protagonisten in den Medien lauscht, scheint alles und jedes am CO2 zu hängen. Da bleibt kaum noch Raum für anderes. Umso erfrischender ist eine neue Arbeit von Wang et al 2019 zur Temperaturentwicklung in der chinesischen Provinz Weichang während der vergangenen 130 Jahre. Die Autoren fanden eine Gesamterwärmung von etwa einem Zehntelgrad. Das macht eine Erwärmungsrate von etwa einem Hundertstelgrad pro Jahrzehnt oder einem Tausendstelgrad pro Jahr. Die beobachtete Variabilität hängt zu weiten Teilen an den Ozeanzyklen sowie Schwankungen der Sonnenaktivität. Wer es genauer wissen möchte, hier der Abstract aus Climate Dynamics: Temperature variability inferred from … weiter lesen

Lehren aus 8000 Jahren Klimageschichte: Wie der Golfstrom die Dürren in Nordamerika beeinflusst

Eine kürzlich in den Medien gefeierte Arbeit postuliert, dass vorindustrielle Klimaschwankungen alle zufällig geschehen würden. Eine Vielzahl von Forschern widerspricht dieser fragwürdigen These vehement. Ein gutes Beispiel kommt von der University of Wyoming (UW), die am 11. März 2019 in einer Pressemitteilung bekanntgab, welche systematischen Zusammenhänge sie im vorindustriellen Klima der vergangenen 10.000 Jahre entdeckt hat: UW Researcher Connects Dots Among Ocean Dynamics, Drought and Forests In a time of drastic change, humans look for predictability. A recent study led by a University of Wyoming researcher found that even in dramatically changing climates, mechanisms can be found that predict how … weiter lesen

University of Pennsylvania: Verschlimmbessernde Klimaschutzmaßnahmen

Kennen Sie den Begriff „verschlimmbessert“? Das trifft zum Beispiel auf Greta und ihren Atlantiksegelausflug zu, der aufgrund der Flüge der Crewmitglieder mehr CO2-Emissionen verursacht, als wenn sie einfach selber in den Flieger nach New York gestiegen wäre. Ein anderes Beispiel sind Biotreibstoffe, die zu weitreichenden Rodungen im tropischen Regenwald und Enteignung von Dorfbewohnern geführt hat. Die University of Pennsylvania hat weitere Beispiele gesammelt. Pressemitteilung vom 8. Maärz 2019: When green ‘fixes’ actually increase the carbon footprint New research shows that when tech companies move in, they often encourage a sustainability mindset, but lead to gentrification and stable or higher emissions. … weiter lesen

Die Sonne im Juli 2019: Die Erde wird grüner – die ausbleibende Katastrophe

Von Fritz Vahrenholt und Frank Bosse Unser Zentralgestirn ist weiterhin im tiefen Minimum des Sonnenzyklus (SC). Die festgestellte SSN (SunSpotNumber) im Juli betrug 0,9. An nur 3 Tagen des Monats wurde überhaupt ein oder mehrere winzige Flecken beobachtet, den Rest der Zeit war die Sinne komplett fleckenlos. Auch der Radiowellenfluss (es wird die Amplitude des Sonnenrauschens auf der Radiofrequenz von  2,8 Ghz  ausgewertet) ist auf Tiefstand. Beide Indikatoren sagen: sehr ruhig! Die SSN betrug dabei nur 5% des in diesem Zyklusmonat ( Nr. 128) Üblichen. Grafisch: Abb.1: Der Verlauf des aktuellen Zyklus 24 (rot) gegenüber einem mittleren Zyklus (blau), der … weiter lesen

Migration aus Afrika: Es gibt Gründe für die Flucht aus dem Sahel. Das Klima ist keiner

Gunnar Heinsohn am 22. August 2019 in der Welt: Migration aus Afrika: Es gibt Gründe für die Flucht aus dem Sahel. Das Klima ist keiner Überweidung und Denaturierung der Böden geschehen nicht primär durch das Klima, sondern durch enormes Bevölkerungswachstum. Demzufolge ist das Problem der Sahelzone ganz unstrittig nicht klimatischer Natur, schreibt unser Gastautor. Wenn es wärmer wird und der Regen ausbleibt, gehen ohnehin empfindliche Flächen für Ackerbau und Weidewirtschaft verloren. Konflikte vermeiden die betroffenen Menschen noch eine Weile durch das Einschränken ihrer Bedürfnisse und die Nutzung bisher brach liegender Böden. Geht die Verödung durch Anhalten des abträglichen Klimas jedoch … weiter lesen

Science-Artikel: Zahlen zum Artensterben maßlos übertrieben

Vor kurzem wiesen wir an dieser Stelle auf einen neuen Youtube-Vortrag von Günther Aigner zum Extremwetter in den Alpen hin. Wenn Ihnen die Präsentation gefallen hat, möchten wir Ihnen weitere Studien zum Thema von Aigner empfehlen, die alle kostenlos hier heruntergeladen werden können: Themen: Die Winter am Arlberg seit 1926. Kleinwalsertal (Vorarlberg) und Oberstdorf Die Winter in Kitzbühel seit 1896 Die Winter auf der Schmittenhöhe Die Winter auf der „Sonnenterrasse“ von Serfaus, Fiss und Ladis Die Winter in Tirol seit 1895 Die Winter im Paznaun seit 1895 Wintertemperaturen in den Dolomiten seit 1895 PillerseeTal – schneereichste Region Tirols Ötztal Zauchensee … weiter lesen

Nach wenigen Stunden kam das Aus: Forbes zensiert klimarealistischen Artikel

Der Geoökologe Prof. Dr. Otmar Seuffert brachte vor kurzem ein neues Buch mit dem Titel „Energiewende – Wahn & Wirklichkeit“ heraus. Eine Kurzbeschreibung finden Sie hier. —————————————- Interessantes Youtube-Video von tiefer forschen vom 30. Juli 2019: Ich hab Reeeezos Quellen gelesen. Dies fand ich heraus. Anzuschauen hier (Einbettung hier leider nicht möglich). —————————————- Achgut am 16. August 2019: Chinesische Wissenschaftler warnen vor globaler Abkühlung Ein Team chinesischer Wissenschaftler hat zyklische Klimaveränderungen untersucht und ist zu dem Schluss gekommen, dass sich die Erde bald abkühlen könnte. Nach Angaben der Hongkonger Tageszeitung „South China Morning Post“ untersuchten die Forscher unter der Leitung … weiter lesen

Kobold, Kobalt, auch egal: Gefährlicher Dilettantismus

Fritz Vahrenholt am 18. August 2018 auf Tichys Einblick: Klimafakten: CO2 – Die Realität untergräbt das Modell Was macht man als Schreckensprophet, wenn die Realität nicht so will wie die Prognosen? Richtig, man verringert die Zielwerte; dann ist die Bedrohungslage wiederhergestellt. Und ansonsten ignoriert man die Fakten und spricht im Konjunktiv. Ja, es könnte alles ganz schlimm werden. Seit mehr als 20 Jahren sollen uns die Klimamodelle des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) Angst einflößen. Zwei Grad Erwärmung gegenüber der ausklingenden Kleinen Eiszeit Ende des 18. Jahrhunderts dürfen nicht überschritten werden, hieß es. Die Katastrophe drohe, denn es … weiter lesen

Warum regt Greta Sie so sehr auf, Monsieur Onfray?

Vor einigen Tagen berichteten wir an dieser Stelle über ein in Nature Communications veröffentlichte Schwarze Liste mit Namen von Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten die sich gegen den Klimaalarmismus ausgesprochen haben. Ein Rückfall ins Mittelalter, als Abweichler auf Marktplätzen öffentlich verbrannt und enthauptet wurden. Nachdem es massenweise Kritik hagelte, wird das besagte Paper von den Herausgebern noch einmal geprüft. Aufgrund der offensichtlichen Mängel darf man davon ausgehen, dass das Machwerk wohl bald aus dem Verkehr gezogen werden wird. Jede andere Entscheidung der Herausgeber wäre schwer in der Öffentlichkeit vermittelbar. Die am Paper beteiligten „Wissenschaftler“ haben sich mit dem Aktivistenstück sicher keinen … weiter lesen

Medienanalyse: Londoner Wetter während der letzten 200 Jahre gefühlt unverändert

In seinem Beitrag „Jungneolithikum und Kupferzeit in Mitteleuropa (4500 – 2800 v. Chr.)“ schreibt Wolfram Schier, dass die Temperaturen in Mitteleuropa um die Mitte des 6. Jt. um 1 bis 2 Grad höher lagen als wir sie heute haben und die Wälder eher Urwäldern glichen. ————————- Hulme & Burgess 2018 untersuchten das Wetter in London für die vergangenen 200 Jahre anhand von Zeitungsberichten. Ihr Fazit: Keine großen Veränderungen im Empfinden der Bevölkerung. Abstract aus RMetS: London’s weather and the everyday: two centuries of newspaper reports This study surveys 200 years of London’s weather and its public reporting in newspapers to reveal … weiter lesen

Der Zyklus ist voll: Tod eines isländischen Gletschers, den es auch während der Mittelalterlichen Wärmeperiode nicht gab

Island veranstaltet eine Trauerfeier für einen 700 Jahre alten Gletscher. SPON am 19. August 2019: Gedenktafel und Trauerfeier Island erklärt Gletscher offiziell für „tot“ Ein Opfer der Erderwärmung: Der Gletscher Okjökull ist nicht mehr, auf Island wurde seiner mit einer Feier und einer Gedenkplakette gedacht. In rund 130 Jahren hatte er 35 Meter an Eisdicke verloren. Auf Island ist offiziell der erste Gletscher für „tot“ erklärt worden. Der 700 Jahre alte Okjökull gilt formell nicht mehr als solcher, weil er mit nur noch 15 Metern Eisdicke zu leicht geworden ist, um sich vorwärtszuschieben. Weiterlesen auf SPON Moment mal, 700 Jahre? … weiter lesen