Nicht einmal den Namen des Autors konnte der MDR richtig schreiben

A, 10.10.2020 bracht der MDR Hörfunk ein Interview mit Fritz Vahrenholt zu unserem neuen Buch Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten.

Das 8-minütige Interview können Sie hier anhören.

Das Interview wurde vom MDR-Redakteur Hanno Griess geführt. Der hatte das Buch aber offensichtlich gar nicht gelesen, denn aus dem Buch-Inhalt konnte er nichts anführen. Nicht einmal den Namen des Autors konnte er korrekt schreiben. Stattdessen unterstellt Griess den Autoren pauschal, dass sie krude Ideen vertreten würden. Diese Information hatte Griess übrigens von einem anonymen Wissenschaftler des Leibnitz Zentrums. Viel vager geht es nicht. Der Redakteur glaubt zudem ähnlich wie Greta an „Die Wissenschaft“ und kann sich offenbar nicht vorstellen, dass es in der Wissenschaft verschiedene Sichtweisen gibt. Eine ziemlich schwache Vorstellung von Hanno Griess. Nächstes Mal wäre es vielleicht ganz klug, doch mal in das zu besprechende Buch hineinzuschauen, bevor man verbal austeilt.

Kurioserweise sind die von Griess angeführten Punkte zu Hitzewellen und Dürren alle im Buch auf wenigen Seiten erklärt. Ob Griess zu seiner Schulzeit die Hausaufgaben auch erst in der Pause vor dem Unterricht von einem Mitschüler abgeschrieben hat? Angesichts der Bedeutung des Themas Klimawandel in der heutigen Zeit sollte man sich schon die Zeit nehmen, die Argumente ungefiltert aufzunehmen. Griess war vielleicht nicht bewusst, dass diejenigen Wissenschaftler, die in unserem Buch kritisiert werden, das Buch und ihre Autoren verständlicherweise ablehnen. Folgt man dieser Logik, wäre Kritik überhaupt nicht mehr möglich, wenn man das letzte Wort immer nur den Kritisierten überließe.

+++

Tagtäglich lesen wir in der Zeitung zum Klimawandel in Deutschland und der Welt. Wäre es nicht schön, wenn man die eine oder andere These mit geringem Aufwand überprüfen könnte? Hanno Griess meinte zum Beispiel, dass die Sommer-Dürre der letzten Jahre ganz klar „der Klimawandel“ sei. Zum Glück bietet der Deutsche Wetterdienst eine Webseite mit Klima-Zeitreihen und Trends an. Sebastian Lüning hat ein Video-Tutorial zur Seite gemacht, in dem er Sie durch die Grundfunktionen der Webseite führt. Danach sind Sie in der Lage, selber auf Streifzug durch den Datenschatz zu gehen.

Falls Ihnen dieses Video gefällt, abonnieren Sie doch den Youtubekanal „Klimawandel Crashkurs„. Klicken Sie hierzu auf der Youtube-Seite des Videos auf „Abonnieren“. Dann werden Sie unverzüglich informiert, wenn neue Videos hochgeladen werden.

+++

In Baden-Württemberg will eine Klimaliste zur nächsten Landtagswahl antreten. Die Grünen bekommen also Konkurrenz. Allerdings ist die Klimaliste nicht die erste Partei, die mit Umweltthemen punkten will. Zielgruppe sollen junge Wähler sein. Weiterlesen bei der Stuttgarter Zeitung.

+++

60% Reduzierung gegenüber 1990 bis zum Jahr 2030. Das hat das EU Parlament beschlossen. Ob daraus allerdings jemals etwas verbindliches wird, steht in den Sternen. Die EU ist ein komplexes Gebilde aus Parlament, Rat und Kommission. Hier gilt für Gesetze, Verordnungen und Richtlinien der Rat wie bei der Herstellung von Würstchen, besser man weiß nicht wie sie gemacht werden. Die Tagesschau berichtete.

+++

Wer dachte, dass Klagen gegen Windkraftanlagen den Zubau bremsen, der liegt falsch. Es ist das neue Ausschreibungsverfahren. Ist die Zeit der üppigen Subventionen etwa vorbei? Zum Artikel bei IWR geht es hier.

+++

Airbus-Chef sieht in E-Autos eine Mogelpackung – und schwört auf Wasserstoff. Wie das genau passieren soll, darüber berichtet die Welt.

+++

Ab 2021 könnte Strom für private Ladestationen gedrosselt werden. Laut einem Bericht im Focus wollen mehrere Länder der EU gemeinsam Anstrengungen unternehmen, damit die Netze nicht überlastet werden.

„Die Reserven in den Niederspannungsnetzen sind nicht so hoch wie oft angenommen“, so der österreichische Strommanager Reinhard Nenning, Leiter des Arbeitskreises Verteilernetze beim Verband Österreichs Energie in Wien. „Wir haben das Problem, dass wir nicht zu jedem Zeitpunkt jede Leistung zur Verfügung stellen können. Unsere Netze kommen ins Schwitzen, wenn gleich mehrere Elektroautos in einem Wohngebiet mit 11 oder gar 22 kW laden“, so Nenning auf dem ATZ-Kongress.“

+++

Die Ambivalenz in Sachen Wissenschaft bei den Grünen, bildet das Interview mit Anton Hofreiter in der WELT deutlich ab. Auf die Wissenschaft wird gezeigt, wenn es zum eigenen Narrativ passt wie in Sachen Klima. Bei anderen Themen wie z. B. Homöopathie spielt Wissenschaft keine große Rolle. Wenn nun auch noch zwei Wissenschaftlerinnen den Nobelpreis erhalten in Bereich Gentechnik wird es noch pikanter. Auch das ist Wissenschaft, aber die passt überhaupt nicht ins Grüne Weltbild.

+++

Eine Studie des BDI versucht die Kosten für Klimamaßnahmen zu beziffern. Es kommen gewaltige Zahlen dabei heraus. Die Studie kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.