Klimawissenschaftler fliegen öfter als andere Forscher

Wie sieht die US Energiebilanz in Sachen Stromerzeugung von 4 Jahren Präsidentschaft von Donald Trump aus? Trump steht nicht gerade im Verdacht, ein Klima-Aktivist zu sein. Vor allem nicht, nachdem die USA aus dem Pariser Klima-Abkommen ausgetreten sind. Aber, manchmal ist es anders als man denkt, Daniel Wetzel von der WELT hat sich die Bilanz angesehen. Der Artikel steht hinter einer Bezahlschranke.

In diesem Zusammenhang interessant ist eine Webseite der New York Times. Dort kann man sich ansehen, wie sich die Stromgewinnung darstellt in verschiedenen US Staaten. Die Transformation in den letzten 20 Jahren ist aufschlussreich.

Erdgas hat Kohle beträchtliche Anteile abgenommen. Trump, der eigentlich die Kohle retten wollte, konnte am Ende aber auch nichts gegen die Preisvorteile von Erdgas ausrichten. Interessant ist sicherlich auch, dass in den Konzepten von Joe Biden die Kernenergie eine wichtige Rolle spielt.

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Wie war der Oktober 2020 in Deutschland? Der Deutsche Wetterdienst sagt, zu warm und zu feucht. Gegenüber dem Referenzwert 1961-1990 lag die mittlere Temperatur demnach 1,2 Grad Celsius höher, gegenüber 1981 – 2010 1 Grad Celsius höher. Mit 75 Liter pro m2 hat der Oktober über dem langjährigen Mittel gelegen, das normalerweise 56 Liter pro m2 beträgt. Der Regen wird allerdings auch dringend benötigt. Zur ausführlichen Würdigung des Oktobers 2020 geht es hier lang.

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Wir erinnern uns, vor kurzem gelangte sehr kalte Luft aus dem Norden bis weit in den Süden der USA vor. Es war allerdings nicht der Beginn einer neuen Eiszeit sondern Wettergeschehen. Mittlerweile ist warme Luft wieder bestimmend. So abwechslungsreich kann Wetter sein.

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Gletscherforscher Christian Schlüchter am 21.10.2020 in der Weltwoche (kostenpflichtig):

Schweiz ohne Gletscher

Das Eis in den Alpen schmilzt unweigerlich dahin. Es wird in den Bergen immer grauer und grüner. Muss uns das traurig machen?

Auszug:

Ganzen Beitrag in der Weltwoche lesen.

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Wolfgang Meins am 27.10.2020 auf Achgut:

Ist wärmeres Klima besser für die Lebenserwartung?

Die durchschnittliche Lebenserwartung gilt als wichtige sozioökonomische Messgröße. Für ein Land oder eine Region fällt sie umso höher aus, je höher der Lebensstandard ist. So lautet jedenfalls die entsprechende Faustregel. Jetzt wurde unter Federführung von Professor Roland Rau (Uni Rostock) die durchschnittliche Lebenserwartung (bei Geburt) zum ersten Mal für kleinräumige Regionen in Deutschland, nämlich für alle 402 Kreise, berechnet

Weiterlesen auf Achgut

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ntv am 25.10.2020:

Kohlestrom und E-Mobilität: Kurzschluss im „grünen“ Autostecker

Die Umweltpolitik hat sich bei ihren CO2-Vorgaben und der einseitigen Förderung von Elektromobilität gehörig verrechnet: Denn solange E-Autos mit Kohlestrom fahren, ist keine Verbesserung des Klimas zu erwarten. Und ausreichend „grüner Strom“ für Stromer ist noch lange nicht in Sicht.

Die europäische und die deutsche Klimapolitik haben gehandelt. Nach EU-Zielvorgabe soll der Verkehr klimaneutral werden. Die CO2-Emissionen müssen bis 2030 im Vergleich zu 2005 um 38 Prozent auf 59 Gramm/Kilometer sinken, ansonsten drohen den Automobilherstellern hohe Strafzahlungen. Die Folgen für die deutsche Autoindustrie sind gravierend, weil diese Grenzwerte von herkömmlichen Verbrennermotoren – selbst vom sparsamsten Diesel – nicht mehr zu erreichen sind. Die Vorgaben haben damit das Ende des fossilen Verbrennermotors als Alleinantrieb besiegelt.

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Spektrum.de am 29.10.2020:

Klimawissenschaftler fliegen öfter als andere Forscher

Im Durchschnitt reisen Klimaforscher jährlich häufiger mit dem Flugzeug als andere Wissenschaftler. Das zeigt eine Umfrage. Gleichzeitig strengen sie sich mehr an, ihre Emissionen auszugleichen.

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Kunststück: Wer zahlt den CO2-Ausgleich für die Klimaforscher? Der Steuerzahler.

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Vor einiger Zeit berichteten wir an dieser Stelle über Infraschall. Ein Leser schrieb uns dazu:

Zu Infraschall forschte bereits vor knapp 20 Jahren Richard Wiseman, sh. u.a. hier. Danach ist Infraschall weniger ein akustisches, als ein neurologisches Problem. Ich meine, Wiseman hatte die untersuchten „Spuk“-Phänomene selbst mit Interferenzen mit den Arbeitsfrequenzen des Gehirns begründet. Infraschall löst demnach u.a. Panik und in bestimmten Situationen Halluzinationen (weißer Nebel) aus (siehe hier). Meiner damals gewachsenen Ansicht nach können mit diesem Ansatz etwa die grundlos verlassenen, völlig intakten und mit ausreichend Vorräten versehenen „Geisterschiffe“ durch Infraschall bei bestimmten Wellenmustern erklärt werden. Die Berichte über die dänische Nerzfarm, die sich auch in dem von Ihnen verlinkten „WELT“-Artikel finden, könnten mit einiger Wahrscheinlichkeit ebenso hierauf zurückzuführen sein, wie die bislang durch Schattenwurf/ Stroboskopeffekt erklärten Todesfälle bei Weiderindern.

Food for thought.

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Jugendliche Klimaalarmisten…