Klimawandelstudie von McKinsey: Kanada, Skandinavien und Russland könnten bald höhere Ernten einfahren

Luisa Neubauer kündigt Rabatz gegen deutsche Konzerne an

Rabatz wird in Wörterbüchern mit lärmendem Treiben oder Krawall übersetzt. Auf einer Diskussionsveranstaltung in Hamburg vor Wirtschaftsjournalisten kündigte die Friday For Future (FFF) Aktivistin an, dass die Bewegung plane noch mehr Unternehmen, die der Bewegung nicht genehm sind, mit Aktionen zu überziehen. Dazu gehöre es auch, Finanzströme zu stören, sofern diese Kohleförderung oder Kohlekraftwerke betreffen. Luisa Neubauer wird auch zum Weltwirtschaftsgipfel nach Davos fahren, hoffentlich per Bahn.

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Das Beratungsunternehmen McKinsey hat den Klimawandel als lukratives Betätigungsfeld ausgemacht. Für verschiedene Länder werden verschiedene Szenarien in einer Studie aufgezeigt. Für Florida gehen die Berater von mehr Wirbelstürmen und Überflutungen aus. Möglicherweise bezieht sich McKinsey auf eine Studie von Grindstedt at al aus 2019. Bei Stürmen hatte Roger Pielke im November 2019 bereits Kritik an der genannten Studie geäußert, die die Zunahmen der Stürme prognostizierte. Für Stürme sehen nach Pielke die Zahlen anders aus.

Auch Stürme in der Kategorie 3 und höher werden nicht mehr. Der Trend ist auch hier fallend.

Es gibt in der Studie aber auch mögliche Gewinner. Kanada, Skandinavien und Russland könnten höhere Ernten einfahren. Gute Karten haben auch die Hersteller von Klimaanlagen. Wie auch immer, es gibt reichlich Beratungsbedarf und den kann ein Unternehmen wie McKinsey nicht nur durch Studien selber erschaffen sondern auch gleich bedienen.

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Schlechte Aussichten auf weiterhin spektakuläre Bilder von den Bränden in Australien. Es regnet in den Feuerregionen laut SZ. Allerdings warnen Metrologen nun bereits vor Sturzfluten, die man dann ebenfalls dem Klimawandel anhängen kann. Ob die geballten Meldungen rund um Friday For Future (FFF) seit Anfang Januar mit den schon vor einiger Zeit prognostizierten Niederschlägen zusammenhängen? Bei den Amazonasbränden in 2019 konnte man gut sehen, wie die Medienkarawane weiterzieht, wenn die Bilder ausbleiben.

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John Robson blickt zurück auf den Climategate-Skandal im Youtube-Video „Hide The Decline: A Climategate Backgrounder“_

Vielen von Ihnen bereits bekannt, sicher schön erfrischend zum Wochenende ist dieser Ohrwurm-Song zum Hockey Stick:

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In Nordwest-Grönland schlug vor 13.000 Jahren ein Meteorit ein und hinterließ einen Krater mit 31 km Durchmesser. Ein paar tausend Kilometer weiter südöstlich und ein paar tausend Jahre später hätte das ins Auge gehen können… Wissenschaftler spekulieren, ob der Einschlag vielleicht die Jüngere Dryas-Kaltphase ausgelöst haben könnte, die das Ende der letzten Eiszeit nochmal verzögerte.

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Die Canada Free Press macht sich Gedanken, was wohl mit den vielen Solarzellen passiert, wenn sie nach etlichen Jahren ausgetauscht werden müssen:

Solar Panel Waste: A Disposal Problem

The last few years have seen growing concern over what happens to solar panels at the end of their life. Consider the following statements:

– The problem of solar panel disposal will explode with full force in two or three decades and wreck the environment because it is a huge amount of waste which is not easy to recycle. 1

– Solar panels create 300 times more toxic waste per unit of energy than do nuclear power plants. If solar and nuclear produce the same amount of electricity over the next 25 years that nuclear produced in 2016, and the wastes are stacked on football fields, the nuclear waste would reach the height of the Leaning Tower of Pisa (53 meters), while the solar waste would reach the height of two Mt. Everests (16 km). 2

– Contrary to previous assumptions, pollutants such as lead or carcinogenic cadmium can be almost completely washed out of the fragments of solar modules over a period of several months by rain water. 1

– In countries like China, India, and Ghana, people living near e-waste dumps often burn the waste in order to salvage the valuable copper wires for resale. Since this process requires burning off plastic, the resulting smoke contains toxic fumes that are carcinogenic and teratogenic (birth-defect causing) when inhaled. 2

Weiterlesen bei Canada Free Press

Währenddessen warnt JoNova vor Beschädigungen der Solarzellen durch Hagelstürme.

In Großbritannien müssen Besitzer von Photovoltaikanlagen ihren Strom wohl umsonst an das Netz abgeben, da Einspeisevereinbarungen offenbar ausgelaufen sind.