Klimaschutz: Eine echte Feministin hat keine Kinder

Vortrag über den Klimawandel seit der kleinen Eiszeit von Prof. Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin, auf der Konferenz der Bürgerrechtsbewegung Solidarität in Bad Salzuflen, 20. März 2010:

 

 

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Klimaschutz vor Kinderwunsch, sagt Verena Brunschweiger. Basler Zeitung am 28. März 2019 (nur für Abonnenten):

«Eine echte Feministin hat keine Kinder»

[…] Der «Guardian» stellte kürzlich fest, dass im Jahr 2040 die natürlichen Ressourcen derart knapp werden, dass es in Europa zu Verteilungskriegen kommen dürfte. Da wäre mein Kind 20. Entschuldigen Sie, aber da hätte ich ein schlechtes Gewissen. So eine Zukunft möchte ich keinem Kind antun. Und nochmals: Kinderverzicht ist der beste Umweltschutz, der grösste individuelle Beitrag, den man für den Klimaschutz leisten kann.

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Basler Zeitung am 4. November 2018:

Vorboten der Apokalypse

Wochenlanger Regen, orkanartige Winde, über 30 Tote: Italiener fragen sich, ob sie ein Konzentrat des Klimawandels erleben. Doch ein Teil des Leids ist hausgemacht.

[…] Dass es so dramatisch werden würde, damit hatte niemand gerechnet. Die Staatsanwaltschaft von Palermo prüft nun, ob die kleine Villa der Giordanos nicht viel zu nahe am Fluss gebaut war, am vermeintlich stillen Milicia. […] Fünf Jahre sollen nun allein das Aufräumen und die Reinigung der Wälder brauchen. Und hundert Jahre sind nötig, um alles wieder so aufzuforsten, dass die Wälder ihre vitale Bestimmung zurückgewinnen: den Schutz der Dörfer und der Menschen. Ohne Wälder drohen ungebremste Erdrutsche, ja Erdlawinen. Das schöne Italien ist besonders gefährdet, weil seine Böden einerseits von Natur aus fragil und bewegt sind. Andererseits bezahlen die Italiener aber auch für ihre Sorglosigkeit beim Bauen: Das Land ist zubetoniert, meist illegal. Viele Flussbetten sind zu eng, die Siedlungsdichte oftmals zu gross.

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Artikel im schweizerischen Tagesanzeiger von 2016:

«Eine gigantische Umverteilung beginnt»

Das Klima sei ähnlich gewesen wie heute, als die mesopotamische Kultur verblüht sei, sagt Klimaforscher Heinz Wanner. Auch damals wanderten Völker aus.

REDAKTEUR: Herr Wanner, die Überschwemmungen der letzten Tage wurden sofort mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. Was halten Sie von solchen Reflexen?

WANNER: Ich bin da vorsichtig. Erst wenn sich solche Ereignisse über längere Zeit statistisch häufen, ist anzunehmen, dass ein Teil davon vom Menschen verursacht ist.

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