Klimaprotestler betreiben Weltrettung mit sozialer Ignoranz

Die New York Times gibt in einem Artikel Fusionsreaktoren eine große Wahrscheinlichkeit, dass diese funktionieren werden und Strom produzieren. Allerdings gehen die zitierten Studien von kleineren Anlagen aus.

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Bei Bloomberg geht es um den Weg Chinas in Sachen Energie und Stromerzeugung. Bis zum Jahr 2060 sieht eine Prognose der Tsinghua Universität ein starkes Wachstum bei Wind, Solar und Kernenergie voraus. Kohle ist danach der größte Verlierer bei der Erzeugung von Strom. Besonders der prognostizierte Anstieg der CO2-Emissionen bis 2030 sollte Klima-Aktivsten in Europa aufhorchen lassen. Es kontekariert die Bemühungen der EU weitestgehend.

„Some of the other key benchmarks Zhang laid out include: China’s carbon emissions are projected to rise from about 9.6 billion tons a year to 10.2 billion between 2025 and 2030. Emissions will fall to about 9 billion tons in 2035, and then will decline dramatically to 3 billion per year by 2050, 900 million by 2055 and 200 million by 2060. Energy demand will peak around 2035 at somewhere between 6 billion and 6.5 billion tons of coal equivalent. Coal-fired power will be phased out around 2050.The share of non-fossil fuels in total energy demand will grow from about 15% last year to 20% by 2025, 24% in 2030, 62% in 2050, and 84% in 2060. China will have to apply carbon capture and sequestration or bio-CCS to mitigate the remaining CO2.“

Den ganzen Artikel kann man hier lesen.

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Eifelon interviewte Heinz-Rüdiger Hugo von der Arbeitsgemeinschaft Windenergie Eifel+Börde. Thema ist das Spannungsfeld Naturzerstörung durch Windkraftanlagen und Naturschutz. Den Widerspruch kann die Windlobby immer noch nicht auflösen, dabei werden sogar Zahlen wie im Falle des Rotmilans stumpf „umgedeutet“.

„Dieser Interpretation widersprach ausgerechnet der Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) vehement, auf dessen Daten sich das Ministerium und die Windkraftindustrie bezogen hatten. Das Ergebnis ihrer Analyse zu den Auswirkungen der Windkraft auf das zahlenmäßige Vorkommen des Rotmilans kann man vereinfacht wie folgt zusammenfassen: Je mehr Windräder, desto schlechter die Bestandsentwicklung. Dass die Zahl der Rotmilane noch stabil sei, liege einzig daran, dass diese Greifvögel in Gebieten mit keinen oder wenig Windanlagen leicht zunähmen. Hierdurch würden die Verluste in den Regionen mit hoher Windraddichte ausgeglichen, so das Fazit der wissenschaftlichen Untersuchung. Mit diesem Ergebnis lässt sich die angestrebte Lockerung des Naturschutzes zur Schaffung neuer Flächen für den Ausbau der Windkraft auf keinen Fall rechtfertigen.“

Zum Interview geht es hier.

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Das ZDF berichtet Ungewöhnliches. Özden Terli, seines Zeichens Meteorologe bei dem Sender, macht auf Twitter auf die Situation im Westerwald aufmerksam. Dort gibt es nach dem dritten trockenen Sommer ein großes Fichtensterben. Das ist für sich genommen keine gute Nachricht und auch Wert, dass man darüber berichtet.

Allerdings kommt man schon ins Grübeln, wenn sich der Förster am Ende des kurzen Films wünscht, es möge einfach kälter werden.

Was dem Wald fehlt, das ist Niederschlag. Auch bei geringeren Temperaturen braucht ein Wald Wasser. Dürren, die einem Wald zusetzen, kann es zu jeder Jahreszeit geben. Kein ausreichender Regen ist kein Privileg des Sommers. Was an solchen Filmen und Tweets so erschreckend ist, dass es am Ende des Tages immer nur um Temperaturen geht. Die sind zweifelsfrei angestiegen, aber im Alpenraum, der dieses Jahr extrem viel Regen im Sommer bekommen hat, geht es den Bäumen trotz der höheren Temperaturen deutlich besser. Und der Alpenbereich zeigt auch sehr gut, dass es Regionen gibt, die bei einem sich wandelnden Klima mehr Niederschlag haben als andere, wie der Westerwald oder andere trockene Gegenden in Deutschland. Warum wünscht sich der Förster also keinen Regen in dem Video?

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Trailer von „COMING SOON! Religion of Green: A new short documentary“:

Has environmentalism become more than just a good faith effort to protect the Earth? Is it now tantamount to a religion? And if it is, is that a good thing or a bad thing? PragerU’s latest short documentary, hosted by Will Witt, explores the origins, agenda, and motives of today’s environmental movement. What he finds raises some challenging questions for anyone who sincerely cares about the future of the planet.

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Focus am 29.9.2020:

Buch von Ex-Aktivist zeigt: Klimaprotestler betreiben Weltrettung mit sozialer Ignoranz

Ein Ex-Aktivist von „Fridays for Future“ hat eine Abrechnung mit der Bewegung geschrieben. Spannend daran ist vor allem, dass er eine bedenkliche soziale Ignoranz bei den Klimaaktivisten beschreibt.

Weiterlesen im Focus

Future for Fridays?: Streitschrift eines jungen „Fridays for Future“-Kritikers

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Schwarzwälder Bote im April 2020:

Ist die Diskussion um den Klimawandel nur Hysterie?

„Klimawandel oder einfach nur Klimahysterie?“, so lautet der Titel eines Buchs, das Karl Gaiser aus Obertal geschrieben hat. Dies ist bereits das vierte Werk des Obertalers, das er veröffentlicht hat. In seinem Buch geht es Karl Gaiser darum, die Prophezeiungen der Wissenschaftler zu hinterfragen und nicht nur in eine Richtung zu denken, heißt es in einer Pressemitteilung, denn die Natur habe unendlich viele Varianten, was die Zukunft betrifft. Jedenfalls spiele der Mensch dabei keine allzu große Rolle.

Weiterlesen im Schwarzwälder Boten

Gibt es auch als Taschenbuch.

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Zum Abschluss unserer kleinen „Buchmesse“ darf ein Hinweis auf dieses neue Buch natürlich nicht fehlen:

Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten