Investor Frank Thelen: Grüne Kanzlerin “Für mich eine Katastrophe”

Quarks am 29.4.2021 mit einem überraschen ausgewogenen Artikel:

Sonne, Vulkane, Meeresströmungen: So funktioniert der natürliche Klimawandel

Das Klima ändert sich auch ohne menschgemachtes CO2. Was ist der Unterschied zum heutigen Klimawandel?

Was ist der “natürliche Klimawandel”?

Wer über den „Klimawandel“ spricht, meint damit meist die Erderwärmung seit der Industrialisierung. Also die Veränderung des Klimas durch Treibhausgase, die Menschen in die Atmosphäre entlassen, indem sie Kohle, Gas und Öl verbrennen. Doch Klimaveränderungen hängen nicht nur davon ab.

Daneben gibt es sogenannte externe und interne Treiber, die seit Jahrmilliarden den natürlichen Klimawandel unseres Planeten steuern. Externe Klimatreiber wirken von außen auf das Klimasystem. Zu ihnen zählen unter anderem die Zusammensetzung der Atmosphäre, die Sonnen- und Vulkanaktivität, die Plattentektonik und die Bahn der Erde um die Sonne.

Unter „internen Klimatreibern“ verstehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dagegen die Wechselwirkung zwischen der Atmosphäre und den Ozeanen sowie den Eis- und Landflächen. Natürlicher und der vom Menschen verursachte Klimawandel lassen sich nur schwer vergleichen. Trotzdem ist es wichtig, die Veränderungen natürlicher Treiber zu kennen. Denn nur so lässt sich der vom Menschen verursachte Klimawandel einordnen.

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Klima-Paradigma (verbesserte Auflage) und ‚Great Reset‘

Von Ernst-Peter Ruewald

Das Buch „Das Klima-Paradigma“ ist bereits am 28.10.20 auf diesem Blog vorgestellt worden. Nun ist eine verbesserte und aktualisierte Ausgabe in der Druckversion (Paperback und Hardcover) verfügbar. Die Ebuch-Version ist unverändert, enthält aber größenteils direkt anklickbar ca. 500 Literaturhinweise, die in der neuen Druckversion hinzugekommenen müssen allerdings manuell eingeben werden.

(Damit man kein Restexemplar bekommt, muß man darauf achten, daß auf der Buchvorderseite der Haupttitel nicht-kursiv gedruckt ist, siehe Abbildung). 

Wegen der zeitlichen Überschneidung des Erscheinens im September 2020 konnte damals noch nicht auf das Werk von Vahrenholt & Lüning „Unerwünschte Wahrheiten“ [1] direkt Bezug genommen werden. Dies ist nun an vielen Stellen nachgeholt, vor allem im Kap. 2 „Wissenschaftlichkeit des Klimaparadigmas?“.  Zu den Themen Gletscherschmelze, Meeresspiegel, Korallen, Permafrost, ozeanische Zyklen wird auf die entsprechenden Kapitel in [1] verwiesen, so daß es sich empfiehlt, parallel zum Klimaparadigma-Buch zur Vertiefung das Buch „Unerwünschte Wahrheiten“ heranzuziehen.

Insbesondere ist ein kurzer Abschnitt über die „Kipppunkt-Hypothese“ (S. 45) eingefügt, wo auf die entsprechenden Kapitel zu den vermeintlichen Klima-Kippelementen in [1] verwiesen wird. Erfahrungsgemäß laufen nämlich Diskussionen häufig so, daß, nachdem in wesentlichen Fragen Einigkeit erreicht worden ist, man letztlich mit dem Einwand konfrontiert wird: „aber die gefährlichen Kipppunkte müssen doch vermieden werden!“.

Wesentliche Zielsetzungen des Klimaparadigma-Buchs sind nicht allein die wissenschafts-theoretischen Grundlagen, sondern auch die Ausleuchtung übergeordneter Gesichtspunkte, wie politische Hintergründe, philosophische Aspekte, Prioritätsfragen, etc. Eine Hauptthese ist, daß das Klima nicht das Weltproblem Nummer eins ist und daß die angebliche „Klimakatastophe“ ein virtuelles Konstrukt darstellt. Daraus folgen auch entsprechende andere Handlungspriorisierungen, z.B. daß für den Staat die Versorgungssicherheit absoluten Vorrang vor Maßnahmen für eine fiktive, allenfalls in Jahrzehnten akut werdende „Klimakrise“ haben muß, insbesondere dann, wenn diese Maßnahmen das Risiko von Versorgungsblackouts maßgeblich erhöhen. (S. 99)

Die Prioritätensetzung hat zwei Aspekte: die der Wichtigkeit und die der zeitlichen Dringlichkeit. Diesbezüglich wird (S.17, S.100) u.a. die sehr besonnene Einschätzung von Vahrenholt/Lüning (in [1], S.12 und Kap. „Was tun?“ S. 344-347) hervorzugehoben. Einige Kapitel wurden erweitert, z.B. (S. 74) „Konvergenz von Klima-, Migrations- und Corona-Politik“ bzw. (S. 107 f.) „Exkurs: Corona und Klima“. Besonders explizit äußert sich Klaus Schwab,  Direktor der Weltwirtschaftsforums WEF, der in der Corona-Pandemie eine einmalige Chance für einen totalen ‚Great Reset‘, d.h. Umbruch in Richtung einer „Ökodiktatur“  – die er natürlich mit humanitaristischen Wertbegriffen quasi paradiesisch umschreibt – ansieht. (S. 109)

Daß es tatsächlich in diese politische Richtung geht, zeigt der Beschluss vom 24. 3. 21 des Bundesverfassungsgerichts zum „Klimaschutz“. Fritz Vahrenholt hat sich dazu sehr sachlich und kritisch auf Tichys Einblick geäußert:  „Das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz stützt sich auf fragwürdige Quellen“ [2]. Sein Fazit: „Wir bräuchten dringend eine Abkühlung. Nicht nur in der CO2-Debatte. Sondern auch des Klimas selbst. Nur wenn die von vielen Wissenschaftlern erwartete Abkühlung in diesem Jahrzehnt eintritt, ist der deutsche soziale Rechtsstaat noch zu retten. Hinsichtlich dieser Abkühlung gegenüber den Modellprognosen bin ich zuversichtlich.“

Eine sachliche Auseinandersetzung bzgl. der zweifelhaften Verfassungsmäßigkeit und der enormen Tragweite findet sich dazu auch in einem lesenswerten Artikel eines unter Pseudonym schreibenden Juristen und Richters auf Achgut vom 3. 5. 2021.

Quellenangaben:

[1] Fritz Vahrenholt/ Sebastian Lüning: „Unerwünschte Wahrheiten. Was Sie über den Klimawandel wissen sollten“, (Langen-Müller), Sep. 2020

[2] Fritz Vahrenholt: „Das Verfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutz stützt sich auf fragwürdige Quellen“, Tichys Einblick, 5. Mai 2021

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Leserzuschrift von Dipl. Ing. Martin Krohn:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Erlauben Sie mir einige Anmerkungen zum Kalte-Sonne-Blog vom 19.05.2021 und zur Klimaschau 38.

Zum Thema Windräder und Vögel. Ich stelle fest, die Geschichte wiederholt sich, jedoch in verschärfter Form. Mit der Industrialisierung kamen auch eine Reihe von Umweltschädigungen wie Rauchgase, giftige Abwässer, etc. Im Laufe der Zeit wurden die Schädigungen für die Umwelt erkennt und es wurden nach und nach Gegenmaßnahmen vorgeschrieben, um die Schäden zu reduzieren. Heute sind Industrieanlagen und Verkehrsmittel so ausgestattet, dass keine oder nur noch geringe Mengen an Schadstoffen ausstoßen. So war das Kraftwerk Moorburg in Hamburg so eingerichtet, dass praktisch alle Schadstoffe ausgefiltert wurden, nur noch CO2 wurde ausgestoßen. Die SUmweltschäden waren bei Errichtung der ersten Industrieanlagen noch nicht bekannt.

Heute wird der gleiche „Fehler“ wieder begangen, nur in Verschärfter Form. Windräder werden „mit Gewalt“ errichtet, obwohl die Umweltschäden der Vernichtung von Vögeln, Fledermäusen und Insekten, sowie die Gesundheitsschäden durch Infraschall. Es ist zu vermuten, dass der Infraschall auch einen schädigenden Einfluss auf die Tierwelt ausübt. Doch all diese Schäden – obwohl bekannt – werden von Initiatoren und insbesondere den Grünen und Umweltgruppierungen geduldet und kleingeredet. Es ist eine Schande, dass gerade solche Gruppen, die sich angeblich dem Umweltschutz verschrieben haben, so unverantwortlich mit den Problemen umgehen. Mittlerweile hat der Begriff „Umweltgruppierung“ bei mir eine negative Bedeutung.

Zum Thema CO2 Steuer aus der Klimaschau 38. Ich hatte schon einmal darüber berichtet, nach dem Bericht über Großbritanien, welches die Steuer ablehnt. Jetzt auch die USA. Doch hier in Deutschland wird die soziale Gerechtigkeit anscheinend kleingeschrieben. Die Grünen, welche großspurig über soziale Gerechtigkeit sprechen, wollen möglichst eine noch höhere Steuer. Dazu passt auch, dass Frau Baerbock Billigflüge nach Mallorca unterbinden will. Und dann der dumme Spruch „jeder kann Urlaub machen wo er möchte“.

Die in der Klimaschau angegeben Vorschläge von Benjamin Ho sin m. E. jedoch auch keine sinnvollen Vorgehensweisen. So werden Beispielsweise Subventionen beim Bau von Windrädern und Solaranlagen vorgeschlagen. Außerdem wird die Förderung der Elektromobilität favorisiert. Alle diese Technologieen sind mit erheblichen Umweltschäden verbunden. Bei den Windrädern sind neben den Schäden in der Vogelwelt auch die Entsorgungsprobleme von ausgedienten Windrädern zu berücksichtigen. Bei den Solaranlagen und den E-Autos entsthen erhebliche Umweltprobleme bei der Beschaffung der Rohstoffe auf. Auch hier sind in späteren Zeiten Entsorgungsprobleme zu sehen, insbesondere bei den Altbatterien der E-Autos (damit sollte sich das Verfassungsgericht einmal beschäftigen im Bezug auf Lasten für spätere Generationen).

Noch einen Hinweis zum Thema Kipppunkte. Immer wieder ist von Kipppunkten die Rede, bei deren Überschreitung ein nicht mehr rückgängig zu machender Weg unmittelbar in die Klimakatastrophe führt. Einige Male wurde schon berichtet, dass wir uns am Rande solche Kipppunkte befinden. Ich halte diese Aussagen für absoluten Quatsch. In der Vergangenheit – nach der letzten Eiszeit – gab es Phasen, welche deutlich wärmer waren als heute und diese Perioden haben lange (weit über 1000 Jahre) angehalten. Es ist dabei zu keinen Kipppunkten gekommen (auch das Grönlandeis ist nicht abgeschmolzen). Bei den heutigen Temperaturen sehe ich Kipppunkte (wenn diese überhaupt zu erwarten sind) in weiter Ferne.

Viele Grüße

Dipl. Ing. Martin Krohn

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Investor Frank Thelen: Grüne Kanzlerin “Für mich eine Katastrophe”. Zu Gast bei Maischberger war Investor und Start Up Unternehmer Frank Thelen. Die Welt berichtete (Bezahlschranke). Thelen sagte, er habe das Programm der Grünen ausführlich studiert und lehne es ab. Er setzt auf Innovation und nicht auf Verbote. Thelen spielte auch auf die Kompetenz von Grünen Kanzlerkandidatin Baerbock an, ganz besonders auf das Zitat, dass das Netz Strom speichere. Baerbock war selber zugeschaltet und wies dieses Zitat als Falschmeldung zurück. Nun, das Interview, in dem sie das gesagt hat, gab sie dem Deutschlandfunk im Jahre 2018. Das Zitat lautet:

“An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.”

Daran kann man eigentlich nichts falsch verstehen. Dennoch lastet Baerbock hier um und behauptet, die AfD würde es ihr unterschieben. Es stammt aber wie gesagt aus dem Interview mit dem Deutschlandfunk. Telepolis hatte Ende Januar 2018 einen Artikel genau zu dem Thema und dem Zitat.

“In diesem Zusammenhang wird es künftig zahlreiche neue Spieler in der leitungsgebundenen Energieversorgung geben. Dass man das Stromnetz wie das Gasnetz als Energiespeicher nutzen kann, dürfte jedoch eine Utopie bleiben.”

Große Hoffnungen auf eine Kanzlerin Baerbock setzt allerdings der Ex Spiegel-Kolumnist Jan Fleischhauer. Er sagt gegenüber Meedia, dass er dann vier Jahre ausgesorgt hätte als Kolumnist.
Der Artikel steht hinter einer Bezahlschranke.

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Wer erinnert sich noch an die Studie zu den politischen Präferenzen von Volontären in der ARD? 92% der Befragten würden Rot-Rot-Grün wählen. Beim NDR Niedersachsen wird eine Aktion von Greenpeace als gewieft bezeichnet. Aktivisten hatten die Schlüssel von Fahrzeugen, die exportiert werden sollten, gestohlen. Die Polizeiinspektion Leer/Emden geht von Hausfriedensbruch und einem besonders schwerem Fall von Diebstahl aus.

(Abbildung: Screenshot Twitter)

Zwar nahm der Sender danach das Wort gewieft in einer weiteren Meldung zurück, die Meldung selber ließ man aber stehen. Weitergedacht war es eine gewiefte Aktion von Palästinensern Tausende Raketen auf Israel abzuschießen und der gewiefte Staatspräsident von Blarus ließ in einer gewieften Aktion ein Flugzeug kapern? Oder war das pfiffig, gewitzt, sympathisch?

Was hätte Journalistenlegende Hans-Joachim Friedrichs wohl zu der Greenpeace Aktion und der Berichterstattung des NDR gesagt? Von ihm stammt der Satz, dass sich ein guter Journalist niemals mit einer Sache gemein macht, auch nicht mit einer vermeintlich guten. Ob Diebstahl eine gute Sache ist, sei noch dahingestellt. Die Aktivisten sind hoffentlich nicht davon ausgegangen, dass VW die Fahrzeuge nun nicht mehr exportiert.

Die Aktion dürfte für einen Schaden von fast 200.000 Euro verantwortlich sein, weil Greenpeace die gestohlenen Schlüssel ”entsorgt” hat. Ob Volkswagen sich diese Kosten `von Greenpeace zurückholen wird? Die Sache ist auch noch nicht zu Ende. Greenpeace zeigt die gestohlenen Schlüssel stolz im Internet. Steht die NGO eigentlich über dem Gesetz?

(Abbildung: Screenshot Twitter)

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Gerichte schreiben Recht fort. Das ist auch normal. Wenn Gerichte allerdings über Urteile Politik machen (wollen), dann sei noch einmal an die Gewaltenteilung und die Aufgabe von Gerichten in westlichen Demokratien erinnert. Nach dem BGH Urteil in Deutschland kommt ein aufsehenerregendes Urteil aus den Niederlanden gegen das Unternehmen Shell. Per Gerichtsurteil wird Shell darin verpflichtet, den CO2 Ausstoß zu senken. Gegen das Urteil ist Revision möglich, es muss allerdings sofort umgesetzt werden.

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Ein Streitgespräch zwischen Joachim Weimann und Claudia Kemfert im Handelsblatt.
Es geht darum, welche Kosten beim Klimaschutz anfallen. Kosten ist ein böses Wort, deshalb mag Kemfert es auch nicht und spricht lieber über Gewinne und schwurbelt einiges durcheinander.

“Wissenschaftlich belegt ist jedenfalls, dass der Preis für eine durch E-Autos vermiedene Tonne CO2 bei maximal 100 Euro liegt und aufgrund rasant fallender Batteriekosten derzeit deutlich sinkt.

Die Batteriepreise fallen derartig rasant, nur leider merkt der Käufer eines E-Autos nichts davon. Was sie hier aber komplett vergisst: Es kommt auf die Bilanz der Erzeugung von Strom für ein Elektroauto an und nicht auf den Preis des Speichers. Da Deutschland niemals 100% seines Energiebedarfs mit Grünem Strom decken wird, müsste die Rechnung noch ganz anders lauten und vom CO2 Balast bei der Herstellung und Entsorgung von Batterien scheint Kemfert offenbar noch nichts gehört zu haben.

Eine eigenartige Betrachtung der Expertin, sie ist schlicht am Thema vorbei. Aber das kennt man von ihr. Weimann hatte das schon einmal aufgenommen als Kemfert behauptete die Gelder in die Grünen Energiequellen wären keine Kosten sondern Investitionen. Damals meinte Weimann: Sie stehe an einem zugefrorenen See und behauptet, das wäre kein Eis sondern gefrorenes Wasser.

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Tolles neues Feature bei Ventusky: Die Temperaturanomalie lässt sich nun darstellen.

(Abbildung: Screenshot Ventusky)

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Apropos Konsens In Analogie zur Klimadebatte). Die Geschichte zum Ursprung des COVID-19-Virus nimmt in den USA Fahrt auf. City Journal am 27.5.2021:

Following the Politics, Not the Science

Scientists and journalists should reckon with their early dismissals of the lab-leak hypothesis

It is a disturbing prospect, like something out of a science fiction novel, but it’s appearing increasingly plausible nonetheless: the cause of the worldwide Covid-19 pandemic, which has killed millions and cost tens of trillions of dollars, may have been a viral escape from a Wuhan, China virology laboratory.

The latest indicator pointing toward a man-made catastrophe—that, until now, has been obscured with the aid of credulous media and scientists—comes from the Wall Street Journal, which reported that U.S. intelligence found that three researchers from the Wuhan Institute of Virology were hospitalized in November 2019 with symptoms consistent with Covid-19. That is well before the Chinese government’s claim that the first confirmed case occurred on December 8, 2019. This new report echoes a January 15, 2021 State Department fact sheet that reported several Wuhan Institute researchers became ill in autumn 2019. The steady accumulation of circumstantial evidence has prompted President Biden to order a review.

Early in the pandemic, conservative newspapers, like the Daily Mail and the Washington Times, and Senator Tom Cotton raised the possibility of a Chinese lab leak. The Washington Post dismissed such speculation as a debunked conspiracy theory. The New York Times labeled it a “fringe theory.”

Weiterlesen im City Journal

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Chinesische Global Times am 9.5.2021:

Thunberg may lack enough knowledge to correctly understand climate change

China’s annual greenhouse gas emissions in 2019 exceeded those of all developed countries combined, for the first time since national emissions have been measured, according to a new report from the US-based Rhodium Group. When retweeting the news on Twitter on Friday, Swedish teenage climate activist Greta Thunberg commented, „Yes, China is still categorized as a developing nation by WTO, they manufacture a lot of our products and so on. But that’s of course no excuse for ruining future and present living conditions. We can’t solve the climate crisis unless China drastically changes course.“ It’s noticeable that Thunberg has not publicly voiced her opinion over Japan’s decision on dumping contaminated water from the Fukushima nuclear power plant into the sea.

Weiterlesen in der Global Times

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Georg Etscheid am 8.5.2021 auf Achgut:

Karlsruher Klimaurteil: Ohne Schlüssel Im Panikroom

Fast in jeder deutschen Stadt gibt es seit ein paar Jahren sogenannte Escape-Rooms. Diese Örtlichkeiten erscheinen von außen wie ein halbseidener Nachtclub, mit verklebten Scheiben und sinistren Eingängen. Im Inneren verbergen sich Räume für sogenannte Adventuregames. Und die funktionieren so: Eine Gruppe von (meist jüngeren) Leuten wird in einem Raum eingeschlossen und muss anhand versteckter, in allerlei Rätsel verpackter Hinweise versuchen, wieder herauszukommen. Dabei wird die Gruppe von einem Spielleiter mittels einer Kamera beobachtet. Wenn etwas schief läuft oder die Gruppe nicht weiterkommt, greift der Spielleiter ein. Solche Spiele dienen häufig dem, neudeutsch, Teambuilding und werden von manchen Firmen als, neudeutsch, Incentives, sprich Ansporn, für ihre Mitarbeiter gebucht. Oder auch mal von einer Geburtstagsgesellschaft.

Solch ein Escape-Game hat nun das Bundesverfassungsgericht für die deutsche Bevölkerung ersonnen. Mit seinem jüngsten Urteil zum Klimaschutz, einem schon heute historischen Rechtsakt, haben die Richter des Ersten Senats unter Verfassungsgerichtspräsident Stephan Harbarth, einem langjährigen, treuen Gefolgsmann der Klimakanzlerin, alle Bürgerinnen und Bürger des Landes in einen Panic-Room eingesperrt, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Denn den Schlüssel, wie man aus diesem Raum entkommen könnte, hat das Gericht weggeworfen. Und von außen ist keine Hilfe zu erwarten, denn der Europäische Gerichtshof, die einzige in Frage kommende Instanz, dürfte den Kollegen aus Karlsruhe kaum in die Parade fahren, selbst wenn es denn angerufen würde, von wem auch immer.

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