Im Norden Norwegens gab es diesen Winter soviel Schnee wie selten zuvor

Das neue Photovoltaik Magazin mit einem Artikel, welche 4 Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Anlagen nach dem Auslaufen der EEG Förderungen weiterlaufen können. Um es kurz zu machen, die Hauptforderung besteht aus einer Anschlussförderung. Wurde von Seiten der Erneuerbaren Energien nicht immer gesagt, diese wären mittlerweile wettbewerbsfähig? Jetzt soll es wieder Geld geben? Warum eigentlich? Entweder hat man wettbewerbsfähige Preise oder man braucht Subventionen. Beides schließt sich eigentlich aus, aber nicht in diesem Fall. Immer, wenn irgendjemand sagt, die Deckel müssen weg, bedeutet das eigentlich, wir wollen noch mehr Subventionen. Wie wäre es mal mit Wettbewerb und Marktwitschaft?

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Wir sind auf einem guten Weg, dass uns eine Kilowattstunde Strom demnächst so viel kostet, wie die berühmte Kugel Eis von Jürgen Trittin. Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie und Energie rechnet es im Fokus vor, wie das EEG genau das bewirkt und zukünftig bewirken wird.

„Die aktuelle Kombination aus coronabedingtem Rückgang des Verbrauchs der Industrie und hoher Ökostromerzeugung werde die EEG-Umlage zur Finanzierung der erneuerbaren Energien „auf bislang ungekannte Höhen“ steigen lassen, warnte die Gewerkschaft am Donnerstag. Die IG BCE rechnet damit, dass die Umlage im kommenden Jahr um 20 Prozent auf deutlich mehr als 8 Cent je Kilowattstunde steigen wird. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3000 Kilowattstunden würde dann 50 Euro mehr im Jahr zahlen müssen. Derzeit beträgt die EEG-Umlage knapp 6,8 Cent.“

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Wie Fridays For Future gegen die Bedeutungslosigkeit kämpft. So lautet der Titel eines Berichts aus der WELT. Man wird sehen, was Corona aus der „Klimakrise“ noch so macht. Sinnbildlich verwehte der Wind etliche der Plakate, die einsam vor dem Reichstag ausgelegt waren bei der ersten Demo dieser Art.

Löblicherweise veranstalten die Grünen ihren Parteitag nun online, was vermutlich umweltfreundlicher ist als analoge Parteitage. Aber auch digital ist man nicht gefeit vor Annalena Baerbock, die den Unterschied zwischen Wetter, Witterung und Klima immer noch nicht verstanden hat. Schade, aber immerhin blieb uns das Klimazittern erspart. Den Absturz in der Wählergunst können die Grünen aktuell nicht stoppen. Eine Umfrage bei ntv sieht die Partei bei mittlerweile 14%. Das scheint sich noch nicht zu Robert Habeck herumgesprochen zu haben. Ganz im Stil eines Regierungs-Chefs ließ er via Focus verlauten:

„Wir reichen den Unternehmen die Hand zur Rettung, aber wenn sie sie ergreifen, besiegeln wir damit einen Pakt für Nachhaltigkeit“, sagte Parteichef Robert Habeck am Samstag auf dem Online-Parteitag der Grünen zur Corona-Krise.“

Es mutet an wie jemand, dem der Bus gerade vor der Nase weggefahren ist, er es aber nicht wahrhaben möchte.

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Ski und Rodeln gut – in Australien. Das meldet der GUARDIAN und wir haben gerade erst Herbst dort. Keine 4 Monate zuvor gingen Bilder vom glühenden Kontinent durch die Welt. Und „Experten“ rechnet vor, wie viele tote Tiere in Australien auf das Konto eines jeden Deutschen gehen. Und für die Fraktion: „Es wird immer schlimmer mit der Dürre in Australien“:

„Off the mountains, Melbourne recorded its wettest start to the year since 1855. More than 400mm of rain has fallen in the city since 1 January, compared to just 49mm in the same period last year. Friday is on track to be the coldest ever start to May in Melbourne. The maximum temperature is forecast to reach 12C. The previous record for a chilly first of May is 12.8C. At midday, it was just 11C in the city.”

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Was gibts Neues vom Eis? Auf Klaus Paetzolds Webseite werden wir fündig. Die Temperaturen sowie der Permafrost sind in Spitzbergen wohl auf Kältekurs, brrrrr:

Aktuelle Daten des Norwegischen Meteorologischen Instituts für Tromsö und für Bonesibardu zeigen, dass sich besonders in den Bergen und im Norden Norwegens überdurchschnittlich viel Schnee in diesem Winter angesammelt hat: Die Schneehöhe dieses Winters übertrifft z.B. in Tromsö sowie auch an anderen Stationen wie z.B. Bonesibardu in Nordnorwegen den 100jährigen Mittelwert seit November 2019 erheblich und befindet sich derzeit (Anfang Mai) am oberen Rand des 95% Clusters der 100jährigen Messreihe.

Die Schneebedeckung der Nordhemisphäre befindet sich derzeit über dem Maximum der historischen Werte zwischen 1982 und 2012:

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Alfred Brandenberger hat allerlei Wissenswertes über Wetterphänomene zusammengetragen: