Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt: Schülerin Greta Thunberg Grenzen setzen

In der Ausgabe 16/2019 von Wild und Hund wundert sich Dr. Florian Asche in seiner Kolumne „Paranoia 2019: Unsere Freude am Weltuntergang“ über deutsche Ernteergebnisse, die so gar nicht in die allgemeine Klimaalarmstimmung zu passen scheinen:

Weiterlesen bei Wild und Hund

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Youtube Beitrag von ‚tiefer forschen‘ mit dem Titel „Klimawandel im Faktencheck – Antwort auf Reeezo und Mai“:

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Gunnar Jeschke auf derFreitag mit einer treffenden Analyse zur Klimaaktivistin Greta Thunberg:

Das Phänomen Greta Thunberg

Infantilismus: Die politischen Eliten hofieren eine Sechzehnjährige mit kruden Ideen

Als ich ein vierzehnjähriger Junge war, war mein Vater derart ignorant, dass ich es kaum aushalten konnte, wenn er zugegen war. Nachdem ich das einundzwanzigste Lebensjahr erreicht hatte, stellte ich jedoch erstaunt fest, wieviel er in den sieben Jahren gelernt hatte. Mark Twain

Diagnose

Zugegeben, das Twain-Zitat habe ich aus der aktuellen 9. Nummer der „42“ entwendet, dem Magazin für kritisches Denken der ETH Zürich und es taucht dort auch im gleichen Kontext auf. Darüber befindet sich allerdings ein Artikel, dessen Autor ganz anders argumentiert als ich es im Folgenden tue. Das Twain-Zitat setzt also einen Kontrapunkt zu dem Artikel. Genau das ist ein Kennzeichen kritischen Denkens. Ein Sachverhalt wird von verschiedenen Seiten betrachtet. Die aktuelle Annäherung an die Wahrheit wird im Diskurs gefunden. Sie steht nicht schon unabhängig von Argumenten fest. Selbst wenn man sich dann auf eine Annäherung geeinigt hat, so versteinert diese nicht zum Dogma. Sie ist weiterhin ein Objekt des Skeptizismus. Scheinbar können das viele Interessengruppen nicht mehr akzeptieren und wollen lieber feststehende Partikularwahrheiten deklarieren. So kann Gesellschaft nicht funktionieren.

Mich interessiert in diesem Blog weniger Greta Thunberg selbst, die ich für eine im Großen und Ganzen normale Teenagerin halte, Asperger-Syndrom hin oder her. Dass Teenager rebellieren, ist nun wirklich nicht unüblich und irgendein Grund findet sich für die Rebellion. Wenn sie gereift sind, ihre Ideen abgemildert und verfeinert haben und selbst die Geschicke der Gesellschaft bestimmen, setzen sie in der Regel auch einige der Ideen um. So entwickelt sich die Gesellschaft – ob immer zum Besseren, sei dahingestellt.

Mich interessiert die Reaktion der Gesellschaft auf Greta Thunberg, denn so unerheblich das Mädchen selbst für die Geschicke der Welt sein mag (die Halbwertszeit von Medienmoden ist recht kurz), so erschreckend ist die Diagnose, die aus dieser Reaktion folgt.

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Gretas aktuelle Segel-Position auf dem Atlantik können Sie auf windy.com anschauen.