Hilfe, es brennt!

Es ist ein jährlich wiederkehrendes Ritual. Jedes Jahr im Sommer, wenn es langte Zeit kein Regen gegeben hat und unvernünftige Menschen Wälder anzünden, sei es aus Vorsatz oder Fahrlässigkeit, kommt eine Lösung ins Spiel. Diese Lösung lautet Windräder.

(Abbildung: Screenshot Twitter)

Zum aktuellen Waldbrand in Treuenbrietzen in Brandenburg passiert natürlich genau das. Nun, wer ganz genau hinsieht wird feststellen, dass erneut eine Waldfläche brannte, die zuvor einige Jahrzehnte als Truppenübungsplatz diente. Solche Flächen lassen sich nicht einfach löschen, weil sich die Feuerwehrleute in ernste Gefahren begeben. Überall liegen Reste von Munition herum. Das Feuer hat also leichtes Spiel, wenn nur aus der Distanz gelöscht werden kann. Oder anders gesagt, in Wäldern ohne Reste von Munition hätte die Feuerwehr die Brände schnell unter Kontrolle.

Was dem Wald helfen würde, das sind Niederschläge. Die Temperatur ist nicht das ausschlaggebende Kriterium für Waldbrände, sondern die Abwesenheit von Regen. Dem Wald würde es ebenfalls helfen, wenn Menschen aufhören würden, in Zeiten von Trockenheit mit Feuer im Wald zu hantieren.

Dennoch werden wir die Forderung nach mehr Windkraft in den Wäldern bei jedem Waldbrand wieder lesen und hören. Natürlich ohne, dass auf den mit Munition kontaminierten Waldboden einzugehen. Das war die letzten Jahre immer so und auch schon Thema in diesem Blog. Übrigens mit dem gleichen Protagonisten wie dieses Jahr und fast wortgleichen Tweets.

Es lohnt sich auf die Anzahl der Waldbrände und die Schadensfläche zu schauen. Die Statistiken des Bundesamts für Landwirtschaft und Ernährung werden immer erst recht spät herausgegeben (2021 liegt noch nicht vor), aber diese ”es wird immer schlimmer” Erfahrung geben die Werte bis 2020 nicht her.

Es ragen drei Zeiträume heraus: 1992, 2003 sowie 2018/2019. Bereits 2020 kehrte wieder auf ein niedriges Niveau zurück. 2019 gab es einen Brand in Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern). Auch dort auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Bergepanzer der Bundeswehr mussten anrücken und ehemalige Mitarbeiter des Standorts wurden ausfindig gemacht, die noch Munitionskarten hatten. Erst danach konnte der Brand gelöscht werden. Es brannte außerdem in Jüterbog (Brandenburg), und, was soll man sagen, auch dort auf einem Truppenübungsplatz. Beide Brände waren nur sehr schwer zu löschen. Ohne die Gefahr durch die Munition sind solche Feuer durch Feuerwehren beherrschbar. Das macht sich als Meldung allerdings nicht ganz so gut.

(Abbildung: Screenshot Umweltbundesamt.de)

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Sebastian Vettel gelingt ein echtes Kunststück. Er protestiert gleichzeitig gegen den Öl Abbau in Kanada, anlässlich des Formel 1 Rennens dort, während sein Rennstall sich von saudischen Ölmulti Aramco sponsoren lässt. Die Welt berichtet über die Proteste des deutschen Formel 1 Fahrers.

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Man nennt es Leakage. Weil die EU und die USA weniger russisches Öl abnehmen, findet es seinen Weg nach China. Zur Freude der Chinesen, die es günstig einkaufen. Das berichtet der Deutschlandfunk und auch der Spiegel.

“Konkret importierte China im vergangenen Monat fast 8,42 Millionen Tonnen Rohöl aus Russland, wie die Zollbehörde in Peking mitteilte. Das sind knapp zwei Millionen Barrel pro Tag und 55 Prozent mehr als vor Jahresfrist sowie etwa ein Viertel mehr als im April. Damit verdrängte Russland nach 19 Monaten wieder Saudi-Arabien von Rang eins der größten Öl-Lieferanten Chinas.

Saudi-Arabien wiederum lieferte im Mai mit 7,82 Millionen Tonnen beziehungsweise 1,84 Millionen Barrel pro Tag neun Prozent mehr Öl nach China als im Vorjahr. Gegenüber den 2,17 Millionen Barrel pro Tag im April ist dies allerdings ein Rückgang von rund 15 Prozent.”

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Konservative Think Tanks auch in Deutschland notwendig. Das meint Björn Peter in einem Artikel auf der Seite des Deutschen Arbeitgeber Verbandes.

“Panels und Vorträge beschäftigten sich mit der deutschen Energiewende, mit der Rolle der heutigen Jugend in der Umweltbewegung, mit der Klimapolitik in verschiedenen europäischen Ländern, wozu das Promyk-Institut einen Report vorstellte, und mit den Interessen aus der fossilen Wirtschaft unter anderem auch aus Russland, die in vielen Fällen „grüne“ Nichtregierungsorganisationen auch in Deutschland finanzieren. Die verhindern dann den Ausbau unliebsamer Konkurrenz, etwa die Erschließung von Schelfgas an der Küste, LNG-Terminals zur Anlandung von Flüssiggas oder die Nutzung von Kernenergie, und gebärden sich damit als „nützliche Idioten“ der fossilen Wirtschaft.”

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Pack das Salzwasser in den Tank. In die Reihe von neuen Treibstoffen reiht sich nun Salzwasser. Ein Tüftler aus Argentinien behauptet, dass es funktioniert.

“Sein Motorrad verfüge als Ersatz für einen Tank über einen Glasbehälter, heißt es in dem Zeitungsartikel. In dem Behälter befände sich Schmutz- oder Meerwasser. Dieses liefere die Energie für das elektrische System, das wiederum das Hinterrad durch eine verbundene Kette antreibe. Beim Prototyp bestehe aktuell die Gefahr, dass der Glasbehälter explodieren könnte. Aus diesem Grund nutze Hernandez eine Ausrüstung für Druck-Erdgas. Das erhöhe die Sicherheit.

Allerdings gibt es keine Beweise dafür, dass der Salzwasserantrieb wirklich funktioniert. Der junge Student versucht mit einem 27-sekündigen Video seinen TikTok-Kanal zu bewerben. Wenn 10.000 Nutzer seinen Account abonnieren, werde Hernandez ein Tutorial aufnehmen. Damit sollen Interessierte den Antrieb für das Salzwasser-Motorrad nachbauen können.”

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Klimawandel und Erdgasmangel: Kommt die Kernenergie zurück? Darüber berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

“Christian Lindner steht mit seinem Debattenvorstoß über eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke augenscheinlich auf verlorenem Posten. In der Bundesregierung gab es zuletzt durchweg Ablehnung für diesen Vorschlag. Das sei „kein guter Plan“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz kürzlich bei der Regierungsbefragung im Bundestag zu dem Thema. Er verwies darauf, dass keinesfalls alle fossilen Energieimporte durch einen Weiterbetrieb von Kernkraftwerken ersetzt werden könnten.”

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Russlands größtes Erdgasfeld steht in Flammen. Das berichtet The Barents Observer.

“The Urengoy is Russia’s biggest natural gas field with reserves up to 10 trillion cubic meters. It is operated by Gazprom Dobycha Urengoy, a regional subsidiary unit of national energy company Gazprom.

Screenshot from video by Gaz-Batyushka

Production started in the early 1980s and now amounts to about 230 billion cubic meters per year.

Like most of Russia’s natural gas fields, the Urengoy is connected with pipelines leading westwards. When another fire hit the Urengoy in 2021 it affected exports to the EU and resulted in a hike in natural gas prices.”

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Auch in Österreich feiert die Kohle ein Comeback. Das berichtet n-tv. In Deutschland werden nun ebenfalls alte Kraftwerke reaktiviert. Wir müssen sparen, koste es was es wolle. An den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke denkt Wirtschaftsminister Habeck offenbar keine Sekunde, dabei würde es helfen, Gas einzusparen, dass jetzt bei der Verstromung benötigt wird. Jede Kilowattstunde zählt, allerdings nicht die aus Kernenergie. Der Tagesspiegel hat einen Artikel dazu.

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Bei Mobilfunk-Technologie ist Europa vorsichtig mit Anbietern aus China. Für Windkraft scheint es allerdings kein Thema zu sein. Der Spiegel berichtet, wie chinesische Firmen beo deutschen Projekten zum Zuge kommen, obwohl die Energieversorgung doch eigentlich eine Sache von höchstem nationalem Interesse ist.

“”Es ist fahrlässig, Anlagen wie Borwin nicht zu berücksichtigen und sich angreifbar zu machen«, sagt Holger Berens, Vorstandschef des Bundesverbands für den Schutz Kritischer Infrastrukturen. »Solche Transformatoren können überwacht, absichtlich überlastet oder abgeschaltet werden.« Das Bundeswirtschafts­ministerium will aus Gründen der Vertraulichkeit nicht konkret Stellung nehmen.

Kritische Komponenten im Energiesektor werde die Bundesnetzagentur aber bis zum Mai 2023 bestimmen. China und Russland haben gerade verkündet, ihre militärische Zusammenarbeit zu intensivieren. Russland steht im Verdacht, Unterseekabel sabotieren zu wollen, und soll für einen Cyberangriff auf 5800 Windkraftanlagen eines deutschen Herstellers im Februar verantwortlich sein.”

Dazu passt thematisch ein Artikel beim Handelsblatt (Bezahlschranke) über den Chinas Anteil an deutschen Importen. Seltene Erden 93,5%, Graphit 90,4%, Wismut 87,15% usw.

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Kurz vor der Sommersonnenwende überrascht die Inlands-Eisbildung auf Grönland. Eigentlich müsste die Schmelzsaison in vollem Gange sein, die Eismasse wächst hingegen, wie Polarportal zeigt.

(Abbildung: Screenshot Polarportal.dk)

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Leserbrief von Reinhard Storz:

In „kalte Sonne“ berichteten Sie am 20.5.2022:

„„Aus gutem Grund, um die nationalen Klimaziele zu erreichen, haben die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag die Weiterentwicklung und Fortführung der Kaufprämie für Elektroautos bis 2025 angekündigt“, sagte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel laut Mitteilung vom Wochenende.“

Beim Lesen solcher Mitteilungen könnte man auf die Idee kommen, dass Elektroautos dem Klima kurzfristig nützlich sein könnten. Das ist aber nicht der Fall. Richtig ist das Gegenteil. Für jedes Elektroauto wird für die Herstellung der Batterie, meistens in China, viel CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Da muss ein Elektroauto bei durchschnittlichen 15.000km im Jahr und Stromverbrauch aus dem Netz etwa 15 Jahre fahren, bis es die schon vor dem ersten Kilometer emittierte CO2 Menge eingespart hat und umweltfreundlicher wird als ein Auto mit Dieselmotor. Wird nur Strom vom eigenen Solardach genutzt verkürzt sich der Zeitraum, bis das Elektroauto umweltfreundlicher wird als eines mit Dieselmotor. Elektroautos beschleunigen also zunächst den Klimawandel, bevor sie langfristig Vorteile bieten. Man könnte es vergleichen mit einem Brand, bei dem die Feuerwehr zunächst mit Benzin löscht und das Feuer anfacht, bevor sie es dann später mit Löschwasser eindämmt.

Viele Grüße
Reinhard Storz

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Leserpost von Michael Kalisch:

Gestern habe ich folgendes Video von Prof. Quaschning gefunden (unser gutmeinender Kläger gegen die Langsamkeit der staatsdirigistischen Energiewende). Diese ‹Lehrstunde› über den ‹Treibhauseffekt› berührt für mein Empfinden fast den Tatbestand der Körperverletzung – aber ich gebe zu, dass ich übersensibel bin, wenn Wissenschaft in solcher Weise „plattgemacht“ wird, von 3 auf 2-1 Dimensionen. Primitiver, dafür um so suggestiver geht es kaum noch; soll diese Luft unter der festgeschraubten Plastikhaube „die Atmosphäre“ sein, die Lampe „die Sonne“? Ich denke, bei so einer Herangehensweise würde man auch einfache Beweise für die Existenz des Osterhasens finden können!

Und das trägt heute einen Professoren-Titel, solche Qualität der Beweisführung bekommt man als Student an einer deutschen Uni geboten! Und wenn dasselbe Niveau auch in den Schulen herrscht – ich denke, ja, denn weiter absenken lässt es sich nicht mehr!, dann kann man auch die Freitage mit geschwänztem Unterricht (mittlerweile stundenplanmäßig, das Fach heißt ‹Praktische Ökologie›) und mit den Bannern ‹Wir retten den letzten Eisberg!› und dergl. verstehen, sowie das Festkleben von Händen am Asphalt (erwachsene Menschen!), um den Berliner Verkehr zur Stoßzeit auszubremsen! Auch hier liegt ja ein logisches Denken zugrunde, das die verwinkelten Wege zwischen Idee[ologie] und Realisation brutal verkürzt: ‹Wenn ich hier klebe, dann hören die da auf, unsinnigerweise von ihrem Beruf nachhause oder vom Haus zum Einkauf zu fahren, und überhaupt! Und damit wird das Klima gerettet! Niemand außer uns kümmert sich ja sonst drum!› Eine Schüler-Gruppe der Walter-Mohr-Realschule in Traunreut bedankt sich in einem Kommentar bei Professor Q, sie fänden das Video „sehr gut“ (woher wissen sie das?), und sie wollen es in ihrem „Projekt“ benutzen. Da haben wir es! Er macht Schule.

Am tollsten ist folgende Aussage von Prof. Q – der zu Anfang des Videos mit ungeeigneter Kleidung bis zum Knie in einem See steht (vermutlich Havel? Wurde vorher die Wasserqualität geprüft?), um uns zu demonstrieren, was ‹steigender Meeresspiegel› bedeutet(!): „Wenn wir die Erde komplett eisfrei machen, dann steigt der Meeresspiegel um 70 m“, und dann wäre sogar Berlin abgesoffen! Er könne das aber hier nicht demonstrieren, da er keine Taucherkleidung hat… Das wirkt allerdings! Die Erde eisfrei… oh Gott! Da lässt man doch lieber das Auto stehen und fährt mit dem Fahrrad (Ü60, Höhenunterschied mehrere 100 m; aber so was kennen die in Berlin ja nicht!).

Mit solchen ‹Argumenten› gewinnt man neue Kunden für ‹Erneuerbare Geldanlagen› (Q´s Nebeneinkünfte?!). Panik ist der beste Lehrmeister.

Es fehlt natürlich auch nicht das ‹Extremwetter›-Märchen, es folgen die üblichen ‹Prognosen› von ‹Klimaforschern› – 1-2 m Anstieg der Meeresspiegel bis in 80 Jahren, weil bis zu 5° Erwärmung! So plötzlich! Bangladesch habe damit bereits jetzt „große Probleme“… (vorher verriet er uns, dass der Meeresspiegel bisher im Rahmen der Temperaturzunahme 20 cm angestiegen sei). Ein so riesiges Flussdelta wie das des Ganges soll es in 150 Jahren nicht schaffen, sich um 20 cm aufzuschottern? Das riecht nach Sabotage! Wahrscheinlich indische Trump-Verehrer, die den Schotter abgraben und in den Himalaya zurückschaffen.

Durch besondere Klarheit besticht Q´s Aufklärung darüber, wer an den ‹Menschengemachten› glaubt, und wer nicht: zu letzteren zählen nur: Trump, die AfD und ein paar weitere Idioten. So kann man die reichgegliederte Forschungslandschaft im Bereich Klimatologie—Atmosphärenphysik ‹alla breve› darstellen und damit seine Kollegen ehren!- Vor 200 Jahren konnte man aus der Sicht enger Alpentäler vielleicht noch die Welt in dieser Weise beschreiben – „Hinterm Berggrat soll´s a Lüt gäbbe, aber i glaubs nit! I han nie einer gsi!“ Und natürlich wird Professor Q überall rumgereicht wegen seiner Expertise ‹in allem›.- Weit haben wir es gebracht.

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Leserpost von Thomas Mock:

Leider hat der im Blog vom 15.6.2022 zitierte Beitrag der FDP nichts mit der Realität zu tun. Das fängt schon damit an dass ein CO2-Preis völlig unterschiedlich wirkt wenn er im privaten Wärmebereich, in der Industrie  oder in der Autoindustrie eingesetzt wird. Deshalb gibt es ja in Deutschland die Parallelsysteme EU-ETS und das BEHG, auf das sich die EU nicht einigen kann, weshalb nur deutsche Verbraucher diese Zusatzkosten tragen. Der Diesel ist in Deutschland so teuer, weil er durch das deutsche BEHG so teuer gemacht wird und mit der nächsten Stufe zum 01.01.23 nochmals teurer wird.

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Leserpost von Dipl. Ing. Martin Krohn:

Betreff: Ausbau der Windkraft

Sehr geehrte Damen und Herren,

einige Anmerkungen zum Ausbau der Windkraft in Deutschland. Auch im Blog vom 16. 06. 22 ist ein Bericht darüber vorhanden. Ich habe einen Artikel gelesen, dass die Bundesregierung ein Gesetzesentwurf beschlossen hat, in welchem der massive Ausbau der Windenergie in Deutschland beschlossen wird. In dem Artikel wird beschrieben, dass im Schnitt 2 % der Fläche für Windenergie bereitgestellt werden sollen. Allerdings wird von einigen Bundesländern eine geringere Fläche von 1,8 % gefordert (z. B. Bayern, Baden-Württemberg, …), in anderen Ländern (Brandenburg, Niedersachsen, …) sollen 2,2 % der Fläche zur Verfügung gestellt werden. Die Stadtstaaten (Berlin, Bremen und Hamburg) müssen nur 0,5 % der Fläche zur Verfügung stellen.

Robert Habeck wird dabei zitiert, dass die Beschlüsse in vielen Regionen Sorgen, Widerstände und Ängste auslösen würden. Diese müssten ernstgenommen werden, dürfen aber das Ausbauziel nicht ausbremsen. Das ist wieder einmal ein Musterbeispiel dafür, wie falsch Herr Habeck ist. Die Ängste und Sorgen ernst nehmen, doch dann auch gegen die Bevölkerung die Pläne vorantreiben widerspricht sich.

Dass einige Länder einen erhöhten Anteil leisten sollen ist ebenfalls ein Angriff auf die Menschen. In den Ländern gibt es unterschiedliche Abstandsregeln der Windenergieanlagen zu Wohnbebauung. Diese sollen ausgehebelt werden, wenn nicht ausreichend Flächen zusammenkommen.

Großspurig wird angesagt, dass die es Modelle geben soll, bei welchen Bürgerinnen und Bürger, sowie Kommunen an den Windkraftanlagen beteiligt werden sollen. Das soll zu einem „Mehrwert“ für die Region führen.

Es ist schon erstaunlich, wie weit Herr Habeck von der Realität entfernt ist. Wenn um die eigene Wohnung eine Reihe von Windrädern drehen, die Infraschall und Schattenwurf erzeugen, soll das zu einem Mehrwert führen? Wie sollen die Bürger von den Windrädern profitieren? Sollen die Bürger durch den Betrieb der Windräder bezahlt werden? Was soll man einem Menschen bezahlen, der dafür bereit ist, seine Gesundheit und sein Wohlbefinden aufs Spiel zu setzen. Außerdem wird der Wert des eigenen Anwesens sinken, denn die Windräder in der Nachbarschaft sind nicht gerade attraktiv.

Viele Grüße
Dipl. Ing. Martin Krohn

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Leserpost von Paul Schwedtke:

Guten Tag, liebe Redaktion,

Die Kohlekröte hat Robert Habeck geschluckt. Niedersachsen bohrt mit Hilfe Hollands in der Nordsee nach Gas. Fracking will die FDP. Bayern-Boss will weiter AKW. Nichts einfacher als das, wenn, ja wenn die ideologischen Kröten besser schmecken würden. Ein anderer Vorschlag: E-Autoprämie weg. Steuerbefreiung für 3-ltr. PKW, alle anderen kräftig Steuern rauf. ABM-Fahrern – Audi, BMW, Mercedes – wäre das wohl egal.

Schöne Sommertage wünscht Paul Schwedtke