Gletscher in den Hohen Tauern sind im Winter 2018/19 so stark gewachsen wie schon seit 20 Jahren nicht mehr

Leserzuschrift an das KS-Blog:

Sehr geehrte Herren,

bin vor kurzem auf einen artikel von O. Edenkofer in der NZZ 2010 gestoßen. der artikel ist zwar uralt aber es enthält teile, die auch nach 9 jahren haaresträubend (aktuell) sind. Hat die deutsche presselandschaft die aussagen in diesem interview eigentlich je wahrgenommen und sich damit kritisch auseinandergesetzt? Vor allem ist seine aussage zu den „noch 400 gigatonnen kohlenstoff in der  atmosphäre ablagern“ sehr bemerkenswert. sollten wir nicht alle schon tot sein? und dann marotzke spiegel oktober 2018; sind da nicht irgendwelche widersprüche? ich meine, beide sind IPCC fachleute.

Antworten an den Leser leiten wir gerne weiter.

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Die beiden Seiten der Klimadebatte sollten wieder mehr miteinander sprechen, meint LPIndie, der einen Youtubekanal zu Astronomie und Wissenschaft betreibt.

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ScienceFiles am 5. Juni 2019:

Klima-Faschismus „Wie Verbote besser verkauft werden können“
Ein Leser hat uns Heft 101 von Promet zukommen lassen. Promet ist die Fortbildungszeitschrift des Deutschen Wetterdienstes, wie er schreibt. Was man sich beim Deutschen Wetterdienst, der als Bundesbehörde von Steuerzahlern finanziert wird, unter Fortbildung vorstellt, das macht ein Beitrag mit dem Titel „Wie Verbote besser ‚verkauft‘ werden können” deutlich. Der Beitrag ist von Marie-Luise Beck und Hermann E. Ott zu verantworten. Beide gehören in die Partei oder den Kontext der Partei Bündnis90/Die Grünen.

Beck ist Geschäftsführer des Deutschen Klima Konsortiums eines Zusammenschlusses von 25 außeruniversitären Organisationen, die sich mit Klima, Klimaschutz, Klimaforschung befassen und vor allem: daran verdienen. Die 25 Mitglieder, der Deutsche Wetterdienst ist eines davon, finanzieren das Klima Konsortium, bei dem es sich damit um ein von Instituten, die zum Großteil am Tropf der Steuerzahler hängen, mit Steuergeldern finanziertes Konsortium handelt.

Ott ist Politiker von Bündnis90/Die Grünen und seit September 2018 dabei für die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth das deutsche Büro in Berlin aufzubauen.

Das Geschäft mit dem Klima, es floriert.

Und damit das Geschäft mit dem Klima auch weiter floriert, sinnieren die Gutmenschen, die sich der guten Sache der Rettung des Planeten verschrieben haben, schon einmal, wie all die anderen Fundamentalisten vor ihnen, darüber, wie sie diejenigen, die die Heilslehre nicht buchstabengetreu umsetzen wollen, dazu ZWINGEN können.

Weiterlesen auf ScienceFiles.org.

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ORF Salzburg am 9. Juni 2019:

Schneereicher Winter: Gletscher erholt

Die Gletscher in den Hohen Tauern sind im vergangenen Winter so stark gewachsen wie schon seit 20 Jahren nicht mehr. Das bestätigt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Bilanz gezogen werden kann aber erst am Ende des Sommers.

Die Gletscher der Hohen Tauern haben im vergangenen Winter bis zu 25 Prozent mehr Masse gewonnen als in einem durchschnittlichen Winter. Eine frische Schneedecke im Sommer schützt den Gletscher etwa eine Woche vor der Sonnenstrahlung. Am ungeschützten Gletscher kann hingegen im Sommer die Eisdicke in einer Woche um rund einen halben Meter abnehmen.

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Der Massenzuwachs am Goldbergkees liegt 22 Prozent über dem Durchschnitt und entspricht einer Wassersäule mit einer Höhe von 2080 Millimeter. Das Kleinfleißkees hat im vergangenen Winter 25 Prozent mehr Masse gewonnen als in einem durchschnittlichen Winter. Das entspricht einer Wassersäule mit 1760 Millimeter Höhe.