Gegen das Schüren von Klimaalarm: CLINTEL im Europäischen Parlament

Hans-Werner Sinn, ehemaliger Chef des ifo Institut für Wirtschaftsforschung im Interview bei Focus Money über den Klimawandel und warum es nicht gut ist, wenn der Ölpreis wegen sinkender Nachfrage fallen würde.

„Bei fallendem Weltmarktpreis steigt die Nachfrage eben woanders, und es werden dort noch mehr SUVs und schwere Lkws gefahren. Länder, die auf die grüne Politik pfeifen, haben nun einen doppelten Vorteil. Erstens können sie das Öl verbrennen, das wir freigeben, und zweitens kriegen sie das Öl, das die Scheichs zusätzlich extrahieren. Das Weltklima ändert sich noch schneller, als es ohne unsere unilateralen Aktionen der Fall gewesen wäre. Ob Greta das bedacht hat?“

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Gutes Interview mit dem Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera in der Jungen Freiheit am 17. Dezember 2019:

Ulrich Kutschera: „CO2 ist ein Segen für die Menschheit“

Umweltschutz ja – aber ohne hysterische Schüler, panische Politik und unwissenschaftliche Horrorszenarien des Weltklimarats. Das fordert der Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera, denn die meisten „Klimaschützer“ verstünden nicht einmal die Bedeutung des Kohlendioxids.

Herr Professor Kutschera, laut Studien sind sich 97 beziehungsweise 99 Prozent der Wissenschaftler einig, der Klimawandel sei menschengemacht. Weshalb stellen Sie sich dagegen?

Ulrich Kutschera: Das ist ein Mythos: 97 Prozent wurde 2013 vom australischen Kognitionswissenschaftler John Cook in die Welt gesetzt und 99 Prozent 2016 vom US-Geologen James Powell. Doch stellte sich heraus, daß die Aussagen nicht haltbar sind, wie David R. Legates und Mitarbeiter in Science et Education, Band 24, 2015, und Andrew Skuce auf www.skepticalscience.com vom 12. April 2016 belegt haben.

Wie lautet Ihr Haupteinwand?

Kutschera: Cook und Powell haben eine willkürliche Zahl Klima-Publikationen nach fragwürdigen Kriterien ausgewertet und sogar Studien positiv interpretiert, in denen ihre Fragestellung nicht klar beantwortet wurde. Bestenfalls kann aus diesen Analysen geschlußfolgert werden, daß seit dem Jahr 1900 eine geringe globale Erderwärmung von circa 0,8 Grad Celsius gemessen wurde und ein menschlicher Einfluß sehr wahrscheinlich ist. Dieser These einer Zunahme der Lufttemperatur (nach Ende der Kleinen Eiszeit) stimme ich zu.

Sie haben im September auf einer Expertentagung in Berlin die „European Climate Declaration“ mitunterzeichnet, laut der es keinen Klima-Notstand gibt. Warum?

Kutschera: Ich wurde von Fachkollegen dazu aufgefordert. Obwohl ich nicht mit allen Punkten einverstanden bin, halte ich es dennoch für wichtig, daß endlich eine hoffentlich politisch neutrale professionelle Aufklärungsinitiative entsteht. Ich bezeichne mich als „Klimawandel-Realist“ und lehne beide Extreme ab: sowohl die „Klima-Alarmisten“, die einen fiktiven, baldigen „Erd-Hitzetod“ vorhersagen und so eine Art religiösen Kult betreiben, wie auch die sogenannten „Klima-Leugner“, die gar keine Umweltprobleme sehen.

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Dirk Maxeiner am 8. Dezember 2019 auf Achgut:

Der Sonntagsfahrer: Brecht an der Ladestation

Immer, wenn ich auf der A9 die Elbe bei Dessau überquere, lege ich aus alter Verbundenheit eine Gedenkminute für das Umweltbundesamt ein. In stiller Trauer um eine einstmals angesehene Behörde. Konkret heißt das, dass ich meinen treuen Altwagen, der normalerweise mit 140 km/h gemütlich vor sich hinschnurrt, eine Minute lang auf 170 km/h beschleunige, also praktisch auf Lichtgeschwindigkeit. Der Volvo wird dann gefühlt immer leiser und wir gedenken gemeinsam der verblichenen Kompetenz in den Räumen des UBA.

Das heute in Dessau ansässige Umweltbundesamt wurde 1974 gegründet, seine Hauptaufgabe sollte die wissenschaftliche Expertise für die Regierung und den Gesetzgeber sein. Im Verlauf der letzten 45 Jahre ist allerdings ein faktenresistentes Biotop für das Juste Millieu des Zeitgeistes entstanden. Europas größte Umweltbehörde gilt als bestausgestattete Versorgungsanstalt für ehemalige Funktionäre von Greenpeace & Co. Unter der Leiterin Maria Krautzberger, die sich für den Job unter anderem durch ein Studium der Soziologie und den langen Marsch durch die SPD qualifizierte, wirken dort 1.500 Fachkräfte an der zügigen Demontage des Industriestandortes Deutschland und des eigenen Rufes. 

Sie gehen mit persönlich gutem Beispiel voran, beispielsweise mit einem UBA-Bürogebäude, das seit 4 Jahren der Fertigstellung harrt.  Der Erweiterungsbau am Hauptsitz des Amtes sollte in puncto Nachhaltigkeit einen „Gold-Standard“ erfüllen, berichtet die Süddeutsche Zeitung, das UBA selbst sagt, es sei ein“Leuchtturmprojekt für nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben„.  Endlich mal wieder Weltniveau in Dessau. Als Besonderheit war gedacht, dass das Gebäude mindestens so viel Energie erzeugt, wie es verbraucht, das nennt man „Plusenergiehaus“. MDR-Sachsen-Anhalt berichtet allerdings, dass es mit der Planerfüllung bei den Helden der Umweltarbeit hapert. In der Verantwortung des UBA sieht „nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben“ so aus: Nach langem Rechtsstreit und vergeudeten Millionen droht der Rückbau der gesamten Fassade, weil die Dämmplatten angeblich nicht dick genug sind. Das leerstehende Gebäude wird schon seit zwei Jahren geheizt, um es vor dem Verfall zu schützen und dann eventuell im ersten Jahrhundert nach Krauzberger die verbrauchte Energie wieder einzusparen. Das UBA setzt damit den Goldstandard für ein Minusenergiehaus.

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In den Niederlanden ist eine neue Stiftung – CLINTEL – ins Leben gerufen worden, die sich gegen das Schüren von Klimapanik einsetzt. Am 20 November 2019 trafen sich Mitglieder von CLINTEL mit Politikern des Europäischen Parlaments. Schauen Sie hierzu den folgenden Youtube-Beitrag:

CLINTEL meets with European Parliament: Delivers NO “Climate Emergency” Declaration

“Climate Intelligence” – CLINTEL.org representatives met with the European Parliament on Nov. 20, 2019 to deliver their declaration by over 700 scientists that there is NO “Climate Emergency.” CLINTEL has also provided an expanded explanation of their scientific view in this mostly plain-language document. https://clintel.org/wp-content/upload… But, wait! Why are these scientists not on board with Greta’s position on climate change? Turns out that Greta is a pawn for Big Green Billionaires and there’s a huge public relations, social media, social engineering and carbon offset group behind her. And all those big environmental groups ‚ENGOs‘ promoting her that claim to be ‘saving the planet’ are just proxies for green billionaires. Read Cory Morningstar’s blog posts, http://www.wrongkindofgreen.org/2019/… or even better, support her research and buy her book. https://www.amazon.ca/Manufacturing-G… CLINTEL opposes the Net Zero by 2050 policies, and rightly so. Dr. Fritz Vahrenholt explains how the goal of modern society should not be economic suicide. https://www.thegwpf.com/prof-fritz-va…

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Schlimmer Vorfall in Zürich. NZZ am 2. Dezember 2019:

Linksextreme attackieren Christoph Mörgeli und Roger Köppel in Zürcher Kulturcafé – die SVP sieht die Freiheit der Andersdenkenden in Gefahr und schiesst auch gegen den Zürcher Stadtrat

Die SVP-Exponenten und «Weltwoche»-Redakteure wurden im Lokal «Sphères» in Zürich-West mit Getränken übergossen. Die Angreifer kommen wohl ungeschoren davon und die SVP fordert im Kantonsrat die Linke auf, die Fanatiker zurückzubinden.

Andersdenkenden Menschen hinterhältig Getränke ins Gesicht zu schütten, scheint in der linksautonomen Zürcher Szene zum neuen Sport zu werden. Nachdem Anfang Monat der chilenische Ökonom Axel Kaiser mitten in seinem Referat am Kulturzentrum «Karl der Grosse» Opfer einer solchen Attacke geworden war, traf es vorige Woche die SVP-Exponenten und «Weltwoche»-Redakteure Christoph Mörgeli und Roger Köppel im Kulturcafé «Sphères» im Kreis 5.

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Wer sich über die Feiertage in das Thema Klimawandel näher einlesen möchte, kann dies in der umfangreichen Vademecum-Plattform von Alfred Brandenberger tun. Über ein Inhaltsverzeichnis erschließen sich zahlreiche Artikel zu allen denkbaren Aspekten. Wir wünschen gute Lektüre!