Elfenbeinküste schickt 348 Delegierte auf Klimakonferenz in Madrid

Eine Gruppe von Bürgern hat sich zusammengetan und stellt deutschen Bundestagsabgeordneten sechzehn wichtige Fragen zum Klimawandel. Die Gruppe versteht sich als parteiunabhängig und kommt aus den verschiedensten Berufen, ausgestattet mit dem unterschiedlichsten Fachwissen:

Sechzehn Klimafragen
an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Damen und Herren Volksvertreter,

aufgrund eines behaupteten Klimanotstandes wurden von Ihnen verschiedene Gesetze erlassen, deren Verfassungsmäßigkeit umstritten ist. Dabei soll es nicht bleiben. Die Bürger sollen unter anderem auf Flugreisen, auf Kreuzfahrten, auf das Autofahren oder auf fleischhaltige Ernährung verzichten oder all dies signifikant einschränken. Industriezweige von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung wie die Automobilherstellung, die Energiewirtschaft und die Landwirtschaft sollen radikal umgestaltet werden. Die Folgen werden in vielen Bereichen unumkehrbar sein, mindestens sind sie unkalkulierbar.

Wir haben uns formlos zusammengeschlossen, um als Bürger Fragen zu stellen. Wir möchten die Rationalität anstehender politischer Entscheidungen nachvollziehen können. Wir legen dabei die Maßstäbe an, mit denen wir in unseren Berufen seit Jahrzehnten tagtäglich und sorgfältig arbeiten. Wir selbst fragen hier parteiunabhängig. Wir kommen aus den verschiedensten Berufen und verfügen über unterschiedlichstes Fachwissen. Wir betrachten uns als Teil der kritisch-konstruktiven Zivilgesellschaft. Globale Herausforderungen betreffen alle. Deswegen müssen auch alle an ihrer Bewältigung angemessen mitwirken können.

Ausgehend von der Annahme, eine menschengemachte Klimaerwärmung sei erwiesen und menschliches Reaktionshandeln darauf geboten, muss – vernunftgeleitet – erörtert werden: Welche Folgen ergeben sich aus dieser Erkenntnis und mit welchen möglichen Maßnahmen kann einer schädlichen Klimaerwärmung mit Aussicht auf Erfolg entgegengewirkt werden? Weiter muss abgewogen werden, ob die vorgeschlagenen Maßnahmen in Summe mehr nutzen als schaden. Der einschneidende Umbau der wesentlichen Strukturen eines ganzen Landes kann nur insoweit gerechtfertigt sein, als alle diese Fragenkomplexe eindeutig beantwortet sind. Alles andere verbietet sich schon aus ethisch-moralischen Gründen, denn zu viele Existenzen hängen daran. Gerade im Sinne des Vorsorgeprinzips dürfen funktionierende Strukturen nicht für Ungewisses geopfert werden.

Dies ist keine Petition. Wir sind Teil des Souveräns. Sie sind diejenigen, die von uns gewählt und bezahlt werden. Und Sie schicken sich derzeit an, wesentliche Inhalte unseres Gesellschaftsvertrages abzuändern. Wir halten es daher für angemessen, dass Sie uns fraktionsweise die folgenden Fragen beantworten. Wir werden Ihre Antworten veröffentlichen. Alle Wahlberechtigten sollen Gelegenheit erhalten, sich ein Bild von Ihren Argumenten, von deren Qualität und von Ihren Abwägungsprozessen zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Erstunterzeichner und 10366 wahlberechtigte Unterstützer

(Stand 8.12.2019, 15:30h)

Die Fragen können Sie hier einsehen. Wenn Sie ebenfalls Antworten auf diese Punkte suchen, können Sie sich der Aktion als Mitunterzeichner anschließen. Offizieller Termin für die Einreichung der Fragen ist der 31. Januar 2020. Machen Sie mit!

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Judith Curry ist eine prominente Kritikerin der IPCC-Alarmlinie. In diesem Podcast erfahren Sie mehr zu Ihrer Position. Aus der Podcast-Beschreibung:

Dr. Judith Curry is a climatologist, former chair of the School of Earth and Atmospheric Sciences at the Georgia Institute of Technology and president of Climate Forecast Applications Network. She is in the forefront of the climate skeptic movement, often drawing fire from others in the scientific community. Dr. Curry and Anthony Watts discuss her experience within the scientific community, changes in sea-level and how climate change is not a clear and present danger.

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Es ist kurz vor Weihnachten. Wie jedes Jahr um diese Zeit, müssen Geschenke besorgt und Festtagspläne geschmiedet werden. Zeitgleich veranstaltet die UNO alljährlich eines der größten Reisespektakel des Jahres: Die UNO-Klimakonferenz. Bereits im Vorjahr – als der Ausflug nach Katowice führte – haben wir ein wenig Teilnehmerrecherche betrieben (siehe unseren Beitrag „Guinea schickt 406 Delegierte auf Klimakonferenz in Katowice„. Die gute Nachricht: Die Klima-Reisegruppe aus Guinea ist dieses Jahr in Madrid deutlich geschrumpft. Statt 406 Teilnehmern, haben dieses Jahre (2019) lediglich 156 guineanische Klimatager den Flieger nach Spanien genommen. In der offiziellen (vorläufigen) 1216-seitigen Teilnehmerliste von COP25 (pdf hier) nehmen die Namen der Guineer allerdings immer noch 13 Seiten ein.

Die größte Klima-Delegation kommt aber auch dieses Jahr wieder aus Afrika. Die Elfenbeinküste schickte sage und schreibe 348 Teilnehmer nach Madrid. Die Namen füllen 29 Seiten in der COP25-Teilnehmerliste. Den zweiten Platz der größten Reisegruppe nimmt diesmal die Demokratische Republik Kongo mit 293 Teilnehmern ein, wobei die Namen immerhin 20 Seiten in der Teilnehmerliste umfassen. Hand aufs Herz, wir würden diese attraktive Pauschal-Reisegelegenheit doch auch nicht auslassen: Flug, Unterkunft, Vollverpflegung, Tagespauschale und eine tolle Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten für 2-3 Wochen. Alles von der UNO bezahlt. Und damit es nicht so langweilig wird, kann man ja auch noch ein bisschen im Schengenraum herumreisen, wenn einem danach ist… Der eine oder andere bleibt nach der Konferenz vielleicht sogar ein bisschen länger. Statistiken darüber gibt es aber natürlich nicht.

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Eines der größten Probleme im Bereich Klimawandel ist, dass eine offene Diskussion sowie freie Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist, ohne persönliche Folgen befürchten zu müssen. Wer von der IPCC-Alarmlinie abweicht oder auch nur leiseste Zweifel an der Klimakatastrophe äußert, wird mit Konsequenzen rechnen müssen. Wissenschaftler droht die Ausgrenzung. Kollegen meiden sie, Forschungsförderung trocknet aus, Manuskripte werden unter Angabe von fadenscheinigen Gründen bereits vor der fachlichen Begutachtung von Journal Editoren abgelehnt. Ein perfides System. Aus diesem Grund halten sich die allermeisten Wissenschaftler zurück, sind auf Tauchstation gegangen. Jedwede Kritik wird sofort übelgenommen und vom Establishment geahndet.

Ähnlich sieht es in der freien Wirtschaft aus, wobei Firmenangehörigen verboten wird, über das Thema öffentlich zu sprechen, um Image-Schäden durch Aktivisten sowie politische Sanktionen zu vermeiden. Dieses „Klima der Angst“ ist ein „Klimawandelschaden“, der mindestens genauso ernst zu nehmen ist, wie die klimatischen Änderungen selbst. Weshalb lassen politische Entscheider ein solches Hass-Klima zu, in dem die Meinungsfreiheit und der argumentative Austausch mit Füßen getreten wird? Weshalb wird wichtigen Kritikpunkten nicht beherzter nachgegangen? Wo sind die „klimatischen Roundtables“, an denen die beiden Seiten der Klimadebatte diskutierend zusammenfinden könnten? Die Politik hat an dieser Situation Schuld auf sich geladen. Zu lange wurde hier ein Meinungsmonopol befördert, das gegen jegliche demokratische Grundsätze verstößt. Schlimmer noch: Es wurden Kommunikationstechniken eingeführt, die man sonst nur aus Diktaturen samt Propagandamaschine kennt.

JoNova stellte in ihrem Blog einen Aussteiger aus dem Klimaalarm-Karussell vor:

How many silent skeptics are there at NOAA? Dr. Rex Fleming speaks out after years of working there

Dr Rex Fleming has a PhD in Meteorology and spent years at NOAA, as he said involved with climate research from the beginning, and responsible for funding scientists who “pushed” the theory of man-made global warming. He’s written a book called The Rise and Fall of the Carbon Dioxide Theory of Climate Change (2019) and has just done a podcast with James Delingpole. When David Evans first spoke out as a skeptic we were contacted by someone inside NOAA who said there were many skeptics there, but none of them could speak. We know there are others out there, still silent.

Weiterlesen bei JoNova.

Lesen Sie den folgenden Artikel auf Climate Depot:

Former Award-Winning NOAA scientist Dr. Rex Fleming declares his climate dissent – Converted from warmist to skeptic – Reveals suppression: ‘I had to go to Europe to publish a paper’

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Merkur am 7. September 2019:

Treffen im Luxus-Resort: Meghan und Harry wollen auf Sizilien das Klima retten – doch ihre Anreise ist alles andere als klimafreundlich

Drei Tage lang treffen sich die Reichen und Schönen in einem sizilianischen Luxus-Resort – um über Klimarettung zu reden. Bizarrer Weise ist ihre Anreise jedoch ein Kerosin- und Diesel-Exzess.

Palermo – Prinz Harry, Meghan Markle, Leonardo DiCaprio und viele weitere Stars – zu einem exklusiven Ereignis unter Palmen wurden nur diejenigen eingeladen, die dicke Geldbörsen besitzen. Drei Tage lang geht es beim „Google Camp“ gerade auf Sizilien um den Klimawandel. Doch ein Aspekt lässt viele Beobachter sehr daran zweifeln, wie ernst es die Stars mit den Gesprächen zur Klimarettung wirklich meinen. 

Weiterlesen im Merkur

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag „Tree-hugging celebs take 114 private jets to extravagant Google climate camp at posh Italian resort“ auf Climate Depot und „UN flies in 5,000 people to Salt Lake to complain about fossil fuels“ auf CFACT.

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Das Aktivistenleben ist nicht einfach. Mal sabotiert der Aktivistenchef mit einer unbedachten Naziäußerung das Gesamtprojekt, mal gibt es Recherche-Probleme. In London hat sich eine Gruppe von Aktivisten jetzt doch glatt vor dem falschen Gebäude protestiert. Man hatte angenommen, dass man vor den Büros eines Öl- und Gasunternehmens steht, hatte aber irgendwie nicht mitbekommen, dass die Firma mittlerweile umgezogen war. Der neue Mieter, der die Proteste über sich ergehen lassen musste, war übrigens ein Energieunternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energie… Eine schöne Anekdote die das Leben schrieb. Nachzulesen auf cityam.com.

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Deutschandfunk am 28. Juli 2019:

Klimawandel und Migration: „Hände weg vom Begriff Klimaflüchtling“

Migrationsentscheidungen seien insgesamt äußerst komplex, sagte Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik im Dlf. Zwar hätte auch der Klimawandel Einfluss auf Migration und Flucht, aber viele weitere Faktoren spielten eine sehr große Rolle – es gebe auf keinen Fall einen Automatismus.

[…] Er empfinde die Zahl von 200 Millionen Klimaflüchtlinge bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts als eine Katastrophe, weil man immer noch nicht genau definieren könne, was sei ein Klimamigrant, was sei ein Klimaflüchtling, so Schraven. Diese Prognose stamme aus dem Jahr 1995, da seien die Klimawissenschaften bei Weitem noch nicht so weit entwickelt gewesen, wie heute. Da habe man noch nicht allzu viel über die Auswirkungen des Klimawandels gewusst. Es seien dann einfach sehr simplistische Annahmen getroffen worden. Die seien heute in keiner Weise mehr haltbar.

Auch bei Konflikten gebe es keine Automatismen: Auch hier könne man nicht mehr sagen, je mehr Klimawandel, desto mehr Konflikt etwa um Wasser. Ganz generell werde es in den nächsten Jahrzehnten in solchen Regionen wie Bangladesch oder den pazifischen Inselstaaten Probleme geben, weil Territorien einfach verschwinden würden. Da würde es definitiv ein Problem mit Zwangsmigration und Flucht geben.

Ganzen Beitrag beim Deutschandfunk lesen.