Doku „Mythos Klimakatastrophe“ jetzt auf Youtube

„Wir werden einen hohen Preis bezahlen“.

Das sagte der ehemalige Präsident der Hamburger HafenCity Uni Walter Pelka in einem Interview mit der Welt. Das Interview steht hinter einer Bezahlschranke. Er meint damit den deutschen Weg beim Umbau der Energiewirtschaft. Wir haben in diesem Blog schon oft alle möglichen Rechnungen angestellt, wie viele Windkraftanlagen Deutschland bräuchte, um seinen Energiebedarf zu decken und damit ist nicht nur die Produktion von Strom gemeint. Pelka kommt in seiner Rechnung auf 480.000 Anlagen, also 16-mal mehr als jetzt im Betrieb sind.

“Um den gesamten aktuellen Energieverbrauch der Sektoren Industrie und Gewerbe, Verkehr, Haushalte, Handel und Dienstleistungen CO2-frei durch Windkraft zu decken, müsste Deutschland flächendeckend – und nicht nur der ländliche Raum – mit einem Raster von 1-Kilometer-Maschenweite überzogen werden. In jeder der Maschen mit 1 Kilometer Kantenlänge stände statistisch dann eine Windkraftanlage. Auf einer Fläche wie dem Hamburger Stadtteil Winterhude ständen 8 und auf einer Fläche wie der Alster würden 2 Windkraftanlagen stehen, mit einer Nabenhöhe von etwa 132 Metern, also in Höhe des Michels und einer Gesamthöhe mit Rotorblatt von rund 200 Metern – nur der Funkturm in Hamburg ist höher. Jede der Anlagen bestreicht mit dem Rotor eine Fläche so groß wie der Hamburger Rathausmarkt.”

Aber, Pelka geht nicht davon aus, dass das realistisch ist. Er geht ferner davon aus, dass wir in Zukunft aus dem Ausland mit Strom versorgt werden, zum Großteil mit Kernenergie. Zum Interview geht es hier lang.

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Zu dem Artikel passt eine Meldung von T-Online: In Polen nehmen die Planungen für den Bau mehrerer Kernkraftwerke Gestalt an. Vielleicht haben die Polen den Gedanken von Pelka verstanden und rechnen sich gute Chancen als Stromexportland aus?

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Tesla darf sich freuen, der Bund winkt mit üppigen Subventionen für den Bau einer Batteriefabrik in Grünheide. Von mehr als 1 Mrd. Euro ist die Rede. Der RBB berichtete.

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Das Thema Biosprit ist Teil eines Artikels bei Infosperber. Der Autor fragt, worin der Unterschied zwischen Pflanzen für die Viehzucht und die Herstellung von Biokraftstoffen besteht.

“Das fleischproduzierende Vieh und das abgasproduzierende Auto haben etwas gemeinsam. Sie sind sehr gefrässig. Um einen einzigen Mittelklassewagen pro Jahr 15’000 Kilometer weit zu bewegen, braucht es so viel Mais oder Zuckerrüben, wie auf einer halben Hektare wächst. Wollte man alle zwei Millionen Personenwagen in der Schweiz antreiben, müsste man dazu einen Viertel der ganzen Schweiz (also mehr als alle bisherige Ackerfläche) mit Getreide oder Zuckerrüben bepflanzen. Es sei denn, man importiere die entsprechende Menge Futter, zum Beispiel aus der Dritten Welt.”

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Der Klimawandel schafft neue Berufsbilder: den Klimapsychologen. Axel Bojanowski beschreibt in der Welt, wie UN-Behörden es bei den Zahlen zu Katastophen mit der Wahrheit und Wissenschaft nicht sehr genau nehmen. Für Klimapsychologen ein gefundenes Fressen, Friday For Future befeuert die Klimaangst durch Spot, die das Klima mit einem Monster in einem Schrank vergleichen. Der Artikel steht hinter einer Bezahlschranke.

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Mathematik lernen mit dem PIK und Stefan Rahmstorf. Heute: größer und kleiner. Ein Tempolimit spart 2 Millionen CO2 ein. Der Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke 70 Millionen Tonnen. Welche Zahl ist größer und was wird entsprechend gefordert?

(Abbildung: Screenshot Twitter)

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Wir haben hier schon oft über Versuche berichtet, demokratische Institutionen zu entmachten, wenn es um den Klimawandel geht. Ob es nun Vetorecht oder Klimarat oder anders heißt. In einem Gastkommentar in der NZZ geht Peter Strasser auf die Erlösungsversprechen und magisches Denken ein. Klimaschutz als die neue Religion.

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Es beginnt die große Zeit für Klimaklagen. Anwälte, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, dürften schon mal den Tesla-Katalog nach dem neuesten Modell durchsuchen, denn bald fließt das große Geld. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Greenpeace kündigen Klagen an gegen Konzerne, vornehmlich aus der Energiewirtschaft. Die Welt berichtete. Die DUH verschickt bereits erste Bettelbriefe, um die Klagen zu finanzieren. Offenbar reichen die Gelder aus Abmahnungen des Vereins, der als sogenannter Closed Shop gilt, nicht aus. Man kann nicht einfach Mitglied bei der DUH werden. Das ist nicht gewünscht, Mitglieder könnten ja wählen.

In einem Schreiben suggerieren die DUH-Geschäftsführer, dass sie persönlich die Klagen einreichen und damit in ein persönliches Risiko gehen. Welches könnte das sein, wenn ein Gericht die Klage einfach nur abweist und gegenteilig beurteilt? Die Gerichtskosten? Oder rechnen die Kläger mit negativen Feststellungsklagen? Das macht alles einen wirren Eindruck, denn wenn die Geschäftsführer persönlich klagen, müsste man diesen spenden und nicht der DUH. Als Geschäftsführer haften sie natürlich immer, aber was soll schon schiefgehen in Deutschland?

(Abbildung: Screenshot aus dem DUH-Schreiben)

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Nahmen Grüne Landesminister in Hessen Einfluss auf die Entscheidungen in Sachen Windparks im Taunus? Wenn man einem Artikel in der FAZ glauben kann, dann haben sie genau das gemacht.

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0,6% betrug der Anteil der Windkraft an der Stromproduktion (Onshore) am 06.09.2021 um 09:00 laut En:Former. Laut Electricitymap waren es sogar nur 0,38% bzw. 0,25 GW, Offshore waren es 0,012 GW. Wahrscheinlich gehen gerade mehrere Stoßgebete in Richtung des Hochdruckgebiets, das Deutschland wenigstens die Sonne beschert. Ohne die sähe es düster aus ansonsten.

(Abbildung. Screenshot En-Former.com)

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Teil 1 der Doku „Mythos Klimakatastrophe“ von Marco Pino ist jetzt kostenlos auf Youtube verfügbar. Der Film war zuvor nur auf DVD erhältlich. Mitwirken durfte auch Sebastian Lüning. Hier gehts zum Film: