DIE WELT: Unwetter sind weniger gefährlich geworden, trotz Klimawandel

10 Gründe, warum es nicht sinnvoll ist, Biomasse zu verbrennen. Wissenschaftler aus den Niederlanden haben die Gründe zusammengetragen. Biomasse (Verbrennung von Holz) steht sogar bei Fridays For Future hoch im Kurs, deren Wuppertal-Studie sieht es explizit vor. In Deutschland werden Pelletheizungen sogar staatlich gefördert. Das ist eine gewaltige Ambivalenz. Jeder Waldbrand auf der Welt wird dramatisch geschildert, weil man es dem Klimawandel anlasten kann. Wird Holz zu Hause aber vorsätzlich verheizt, dann ist das sogar gewünscht und gefördert. Verrückt.

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Es geht aber noch verrückter. In Baden-Württemberg sind mittlerweile die ersten Kernkraftwerke abgeschaltet. Nun baut der Energieversorger EnBW ein neues Kraftwerk, das mit Öl betrieben wird. In Marbach am Neckar wird das Kraftwerk, das als Netzstabilitätsanlage beschrieben wird, gebaut. Die Leistung wird mit 300 MW angegeben. Zum Spatenstich kam der Grüne Umweltminister Franz Untersteller. Was mag der Mann wohl gedacht haben als er den Spaten in die Erde steckte?

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Bei Forbes beschäftigt sich Llewellyn King mit der neuesten Generation von Flüssigsalz-Kernreaktoren. Es geht dabei um die Kosten und die Möglichkeit, bestehende radioaktive Reststoffe zu verwerten.

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Auf der Seite Polarportal.dk gibt es eine gute Übersicht über das grönländische Gletschereis. Eine Animation zeigt die Entwicklung der letzten 6 Wochen, dazu muss der Playbutton gedrückt werden. Da in der Zeit von September bis Mai die Masse der Gletscher gewöhnlich zunimmt, wird man in dieser Zeit auch wenig darüber lesen, es sei denn die Zunahme liegt unter langjährigen Mittelwerten. Es lohnt sich daher die Seite hin und wieder zu besuchen.

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Der Physiker Dr. Rainer Link hat unser neues Buch Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten: gelesen. Hier ist seine Buchbesprechung:

Eine schriftliche Version der Buchbesprechung finde Sie auf Rainer Links Blog RL-Rational:

Unerwünschte Wahrheiten

Zu dem Buch von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning „Unerwünschte Wahrheiten“ kann man nur gratulieren!

Es ist von der Aufmachung und vom Inhalt her außerordentlich gut gelungen. Ich hatte es mir umgehend gekauft, war sehr gespannt und habe es mit Freude gelesen. Und dies sage ich nicht nur als Skeptiker des alarmistischen Klimawandels, der natürlich auch weiß, dass sich das Klima ändert und dass der Mensch zur Veränderung beiträgt.

Mit Ihren faktenbasierten Erklärungen und Feststellungen sollte es alle an unserem Klima und seiner zukünftigen Entwicklung Interessierten Pflichtlektüre sein, gerade auch der Jugend, die sich z. B. von der Bewegung „Fridays for Future“ angesprochen fühlt.

Weiterlesen auf RL-Rational

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Vor kurzem berichteten wir über eine Studie der UN, die unter anderem auch die ZEIT in einem Artikel würdigte. Allerdings fiel auf, dass zum Abschluss des Artikels drei Naturkatastrophen mit den meisten Opfern aufgeführt wurden, von denen nachweislich 2 rein gar nichts mit dem Klima zu tun haben, es sei denn, man zählt Erdbeben jetzt auch zum menschengemachten Klimawandel. Das passte also nicht, wurde von der ZEIT nur passend zum Klima-Narrativ gemacht. Man kann die Zahlen übrigens auch ganz anders interpretieren. Das hat Axel Bojanowski von der Welt gemacht, sein Befund zu dem UN Bericht:

Unwetter sind weniger gefährlich geworden, trotz Klimawandel.

„Das Ergebnis der Rechnungen war stets das gleiche: Ein Einfluss des Klimawandels auf die globalen Schäden durch Wetterkatastrophen ist bislang nicht zu erkennen – so stand es auch im jüngsten UN-Klimabericht. Es stimmt zwar, dass Wetterkatastrophen immer teurer werden. Aber Städtewachstum und Inflation können den Anstieg der Schäden von Wetterkatastrophen erklären.“

Der Artikel liegt hinter eine Bezahlschranke, die Kosten für ein Welt+ Abo sind 10 Euro im Monat.

Gar nicht zimperlich ging Björn Lomborg mit dem UN Bericht um. Seiner Meinung nach haben die Autoren des Berichts zahlreiche Fehler gemacht, Daten falsch analysiert und interpretiert. Aussagen im Bericht widersprechen zudem den eigenen Daten. Bei Twitter kann man sich Lomborgs Liste der UN Fehler ansehen.

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Karen Miosga von den Tagesthemen interviewte Greta Thunberg. Das 14 Minuten Video kann hier angesehen werden. Erstaunlicherweise erhielt das Video bis zum 17.10.2020 fast genauso viele Likes wie Dislikes. Kommentare waren deaktiviert.

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Höher, schneller, weiter. Nach dem Motto geht es gerade beim Überbietungswettbewerb in Sachen CO2-Reduzierung. Umweltministerin Schulze hat schon ganz neue Zahlen im Kopf bei der Stromerzeugung. Sollte man jetzt eigentlich Gazprom-Aktien kaufen in Erwartung der vielen weiteren Gaskraftwerke, die das Backup für diesen Anteil der Erneuerbaren Energien stellen (müssen), wenn Kohle und Kernenergie wegfallen in Deutschland? Oder besser Aktien von Unternehmen, die riesige Batteriespeicher bauen können?

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Wir empfehlen immer wieder mal auf die Seite ClimateReanalyzer zu gehen. Die Seite wird betrieben von der Universität Maine in den USA. Dort werden die aktuellen Temperaturanomalien der Welt angezeigt. Gegenüber dem Referenzwert 1979-2001 ist es weltweit momentan 0,4 Grad wärmer. Auffällig ist die Antarktis, dort ist es 3,8 Grad kühler, während die Arktis 4,9 Grad wärmer ist.


Für Grönland sieht es nach einer starken Anomalie aus, dort herrschen momentan allerdings Temperaturen von bis zu minus 24 Grad, auch wenn die Grafik vermuten lässt, Grönland würde gerade wegschmelzen. Sehr gut auf die Anomalienkarte passt die Anzeige des Jetstreams. Überall, wo er weit nach Süden ragt, liegen die Temperaturen meist unter dem Referenzwert. Mäandert er nach Norden, dann werden die Gebiete südlich wärmer als der Referenzwert.