Die Thunberg-Ernmans: Eine unendlich traurige Familiengeschichte

Klimaalarm-Powerplay am 19. September 2019 auf Spiegel Online nach Bojanowskis Abgang. Offenbar hat sich viel Alarm aufgestaut:

Klimawandel in Spitzbergen: Wo die Winter immer wärmer werden

An keinem Ort der Welt wird der Klimawandel ersichtlicher als in Spitzbergen. Seit 1970 ist hier die Jahresdurchschnittstemperatur extrem gestiegen. Die Einwohner bangen um ihre Inselgruppe, doch Touristen kommen in Scharen.

Video auf Spiegel Online anschauen.

Wieder einmal berichtet SPON nur die halbe Wahrheit. Siehe Auf Spitzbergen war es vor 70 Jahren ähnlich warm wie heute und Temperaturen auf Spitzbergen seit Beginn der Messungen vor 20 Jahren dramatisch gestiegen – allerdings nur auf das Niveau von 1930

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Tichys Einblick am 7. Juni 2019:

Propaganda XXL: „Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt: Journalismus für die große Transformation

Der Journalist nach dem Geschmack von Umweltbundesamt, also Regierung, also Kanzlerin hat die Aufgabe, Wirklichkeit mit Geschichten herzustellen: Claas Relotius, der Journalist von morgen.

Die Süddeutsche Zeitung nannte das Umweltbundesamt „die größte und mächtigste Umweltbehörde Europas“. Für den Spiegel-Journalisten Jan Fleischhauer ist dieses Amt mit seinen über 1.500 Mitarbeitern allerdings noch etwas ganz anderes, nämlich eine „durch und durch politisierte Behörde“.

Für Fleischhauer ist dieses aufgeblasene Amt so etwas, wie ein grün-ideologischer Hort der Faktenverdreher, wenn er weiter schreibt, das Umweltbundesamt versuche die „Öffentlichkeit mit Scheingenauigkeiten zu erschrecken“. Und der Redakteur erinnert daran, dass es diese Behörde war, die im Stile von antidemokratischen Ländern wie Aserbaidschan mit der Pressefreiheit umgehe, wenn Journalisten mit abweichender Meinung als Lügner gebrandmarkt werden („Leute, denen man nicht glauben darf“).

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In Australien wurde ein Korallenriff-Forscher von seiner Uni gekündigt, weil er Zweifel am Klimaalarm geäußert hat. Der Forscher klagte dagegen und erhielt vor Gericht Recht. Die Uni geht in die Revision und hofft, dass sich der Querulant die Fortsetzung des Verfahrens finanziell nicht leiste kann. Ein bitterböses Spiel von David gegen Goliath, bei dem es schon lange nicht mehr um Recht geht. Eine Uni-Kollegin des Forschers widerte das Verhalten der Uni so sehr an, dass sie jetzt kurzerhand kündigte. Ein gutes Zeichen, dem alle Kollegen folgen sollten, sofern sie es sich finanziell leisten können.

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Achgut am 8. Mai 2019:

Die Thunberg-Ernmans: Eine unendlich traurige Familiengeschichte

Greta Thunbergs Mutter Malena Ernman hat ein Buch mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen. Unser Leben für das Klima“ geschrieben (es stehen zwar alle Namen der vierköpfigen Familie auf dem Cover, aber Ernman ist die Autorin). Sie schildert darin Gretas bisheriges Leben und ihren Weg zur Umweltaktivistin. Das Buch erschien in Schweden bereits im vergangenen August und endet, als Greta gerade ihren Schulstreik beginnt. 

Ernman hatte schon vor dem Ruhm ihrer Tochter als schwedischer Promi mit „klimafreundlichen“ Social-Media-Posts und Kolumnen Aufmerksamkeit erregt. Nach der Lektüre des Buches wundert mich nichts mehr. Das, was öffentlich in Gestalt der Klima-Prophetin Greta sichtbar wurde, ist lediglich die Spitze eines ausgemachten Familien-Dramas. Wikipedia schreibt, das Buch schildere „wie die Klimakrise eine Familienkrise verursacht hat“. Nein, das Buch schildert, wie die vermeintliche Klimakrise von einer Familie vorgeschoben wird, um sich der eigenen Krise nicht stellen zu müssen.

Malena Ernman ist eine erfolgreiche Opernsängerin, Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie, und hat Schweden 2009 beim Eurovision Song Contest vertreten. Ihr Mann Svante Thunberg ist Schauspieler, nach der Geburt der gemeinsamen Töchter Greta (2003) und Beata (2005) blieb er bei den Kindern, während Ernman ihre Karriere verfolgte. Ihre Engagements führten sie nach Berlin, Paris, Wien, Amsterdam oder Barcelona. Alle paar Monate eine neue Stadt, die Familie begleitete sie: „Unser Alltag war unvergleichlich, unser Alltag war einfach wunderbar“, schreibt Ernman.

Doch Greta kommt in die fünfte Klasse, und plötzlich geht es ihr gar nicht mehr gut. Sie weigert sich zu essen, weint den ganzen Tag und ist depressiv. Irritierenderweise wird dem Leser dieser Wechsel abrupt in lediglich einem Absatz präsentiert, so als wäre er eine folgerichtige Entwicklung. Stattdessen möchte man fragen, ob bis dahin tatsächlich alles so wunderbar gelaufen ist. Weniger knapp wird hingegen Malena Ernmans Abschied von der Oper geschildert, denn sie beschließt nun, beruflich kürzer zu treten. Am 2. November 2014 gibt sie ihre letzte Opernvorstellung in Schweden; dieser Abend wird auf immerhin fünf Seiten beschrieben – inklusive eines theatralischen Ohnmachtsanfalls seitens Ernmans. Typisch Opern-Diva? Wenn sie im Folgenden den Zusammenbruch ihrer beiden Kinder darlegt, behält sie diesen eigenartigen Tonfall, schwankend zwischen Bühnen-Dramatik und einer seltsamen Abgeklärtheit, bei.

Der Zusammenbruch zweier Kinder

Gretas Hungerstreik wird lebensbedrohlich: Zwei Monate lang isst sie fast nichts. Sie braucht 53 Minuten, um ein Drittel einer Banane herunterzubekommen, 5 Gnocchi kosten sie 2 Stunden und 10 Minuten. Die Eltern fahren mit ihr ins Krankenhaus und ins Zentrum für Essstörungen. Schließlich steht sie kurz davor, eingewiesen und zwangsernährt zu werden. Nach einem entscheidenden Krisen-Gespräch in der Klinik ist Greta bereit, wieder mit dem Essen anzufangen. Es wird besser, doch ihre Essstörung (eine kleine Auswahl von Lebensmitteln auf eine bestimmte Art zubereitet, mit viel Zeit zum Essen und vorzugsweise zu Hause) bleibt bestehen. Zusätzlich werden bei ihr Asperger-Syndrom, hochfunktionaler Autismus und OCD (Zwangsstörungen) diagnostiziert. 

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RT deutsch am 24. September 2019:

Wer steckt hinter Greta Thunberg?

Greta Thunberg ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der letzten zwölf Monate. Wir wagten einen Blick hinter die Kulissen und fanden heraus, wer den Hype um die junge Frau zu nutzen versucht.

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Neorealist am 25. September 2019:

Wie Alarmisten die Fakten interpretieren

#FridaysForFuture demonstriert seit nun bald einem Jahr zum Thema Klimagerechtigkeit (Nicht mit Klimaschutz verwechseln!). In Deutschland zumindest wurden nach vier Monaten planlosem Streiken endlich Forderungen aufgestellt, die nicht nur ambitioniert sind, sondern auch nach Maßstäben von pragmatischer Realpolitik teils sogar den eigenen Forderungen widersprechen, sich aber gut anfühlen. Beispiel hierfür ist der Kohleausstieg 2030, der zwar aus symbolpolitischer Sicht fantastisch ist, aber real tatsächlich mehr CO2 ausstößt als ein Ausstieg acht Jahre später. Aber genug erstmal mit konkreten Maßnahmen. Betrachten wir doch die Interpretation der Fakten zum Klimawandel von FFF und steigen ein mit einem Zitat aus deren Internetauftritt:

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