Der „politogene“ Klimawandel

Von Ernst Käser

Temperaturänderungen sowie andere Luftzusammensetzungen hat es schon oft auf der Erde gegeben. Alle wissen es! Ich denke dabei z.B. an die diversen Eiszeiten und folgenden Warmzeiten. Es gab kilometerdickes Gletschereis. Doch kommt  Zeit, kommt Rat. Das Eis taute mit der Zeit mit der ganz natürlichen Klimaerwärmung wieder auf, wie das nach wissenschaftlichen Untersuchungen schon oft geschehen ist. U.a. Seen sind in der Schweiz hauptsächlich nur entstanden, weil viele „ewige“ Gletscher mit ihren Eisströmen als „Bodenfräsen und Materiallieferanten“ im grossen Stil riesige Erdbewegungen auslösten.

Ein paar Ereignisse, die nicht so gerade ins Bild passen! Alpenüberquerung durch Feldherr Hannibal mit grossem Heer Natürlich gib es auch Warmzeiten, da sind Aktivitäten eher möglich, werden von den Geschichtsschreibern gar aufgezeichnet. So ist z.B. geschichtlich gesichert, dass der karthagische Heerführer Hannibal im Jahre 218 v.Chr. mit seinem Heer mit viel tausend Mann, vielen Rössern und gar 40 Elefanten über die Alpen zog. Nach der überstandenen Alpenüberquerung folgten das Gefecht am Ticinus und die Schlacht an der Trebia, gegen das Heer von Konsul und Feldherr Publius Cornelius Scipio, die Hannibal für sich siegreich entscheiden konnte. Untersuchungen auf den Alpenübergängen weisen auf klimatische Warmphasen und eine deutlich höhere Baumgrenze hin, als wir heute kennen. Einen wesentlichen Beitrag zur „Spurensicherung“ leistete dabei der Mikrobiologe Chris Allen von der Queen’s University in Belfast.

Trockenstes Jahr in der Schweiz 1540

Ich erinnere an das Jahr 1540. Jenes ebenfalls schon länger verflossene Jahr, war wirklich das trockenste und heisseste Jahr, seit es in der Schweiz eine Aufzeichnung der Wetterkapriolen gibt. Die Situation war völlig dramatisch. Viele Nutztiere mussten mangels Futter und Wasser notgeschlachtet werden.  Alle Leute haben unter den hohen Temperaturen und der abnormalen Trockenheit sehr gelitten.  Das normale Leben brach völlig zusammen. Viele Bäche und Flüsse trockneten aus. Der Rhein war nur noch ein Rinnsal. Man konnte das Flussbett ohne weiteres zu Fuss durchqueren.

Seegfrörni

Dagegen war es im Jahr 1963 dermassen kalt, dass der Hallwiler-See vollständig zufror. Männiglich konnte von Meisterschwanden nach Birrwil und zurück über den See spazieren. Ich war mit meiner damaligen Schulklasse auch bei den Fussgängern, habe die Kälte und die ganz spezielle
unwirkliche Stimmung auf mich wirken lassen. Auch der Zürichsee war damals vollständig zugefroren. Ebenso der Bodensee.

Im Winter 1978/79 spielte das Wetter in Norddeutschland völlig verrückt. Wer dabei war, ist froh lebend durchgekommen zu sein. Davon spricht aber heute niemand mehr.

Ausserordentliche Ereignisse für Wetter- und Klimaänderungen

Es gibt auch noch andere, natürliche, nicht beeinflussbare Faktoren, die zu einem abrupten Wetterwechsel, ja Klimawandel führen können! Im April 1815 brach auf der Insel Sumbawa in Indonesien der Vulkan „Tambora“ aus. Die ganze Insel wurde in die Luft gesprengt. Der dort beheimatete Vulkan hatte eine stattliche Höhe von über 4300 müM. Gemäss Berechnung der Vulkanologen wurde eine Menge von gesamthaft rund 150 km3 Material in die Atmosphäre gesprengt. (Vergleich: Der Vulkan Mount St. Helens, USA, grosser Ausbruch am 18. Mai 1980, war ja auch nicht ohne, aber eben, mit einer Auswurfmenge von nur drei km3 kommt man einfach nicht so weit.)  Beim Tambora-Ausbruch starben in Indonesien zehntausende Leute vor Ort. Die Aschewolke bewirkte eine totale, erdumspannende Abdunkelung und Abkühlung. Das Jahr 1816 war auf der Nordhalbkugel „das Jahr ohne Sommer“, im Juli schneite es, es gab keine Ernten. Auch im 1817 gab es viele Missernten, das Wetter war nach wie vor sehr schlecht. In jener Zeit verhungerten hunderttausende Nutztiere und hunderttausende Menschen.

Der herbeigeredete „politogene“ Klimawandel

Wer sich ein bisschen mit den diversen Begleiterscheinungen des „politogenen“ Klimawandels befasst, kommt aus dem Staunen kaum heraus. Alle diese Endzeit-Szenarien sind lediglich Computermodelle. Kein Wissenschaftler, kein Politiker, kein Mensch weiss, was passiert, wenn die Durchschnittstemperatur z.B. um 2° Celsius ansteigt. Das IPCC sagt in einem Bericht (aber erst auf Seite 774,  wo niemand mehr liest) einen ganz treffenden Satz: Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten, nicht linearen, chaotischen Systemen, dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems „Klima“ nicht möglich! Ein sehr interessanter Vortrag im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, von Dr. Sebastian  Lüning, IPCC-Beobachter, der deutlich zurückhaltender ausfällt, als viele Berichte anderer vom IPCC bezahlten Klimawissenschaftler.

Gletscher in der Schweiz

Unsere Gletscher in der Schweiz wachsen derzeit rückwärts. Ab und zu tritt aus dem schmelzenden Eis ein völlig gut erhaltener Baumstamm hervor. Die Dendrochronologen der ETH Zürich und Universität Innsbruck interessieren sich sehr dafür und nehmen gerne ein schönes Stück Baumstamm zur Analyse ins Labor mit. Die Dendrochronologen stellen mit Sicherheit fest, dass diese Baumstämme deutlich älter als 2000 Jahre sind! Die Bäume sind in Höhen gewachsen, wo heute keine Vegetation ist. Die Baumgrenze lag damals bei weit über 2000 m ü.M.

Die Küstenregion bei Jakarta in Indonesien sinkt jährlich um 10 bis 15 cm ab. Damit es kein „Land unter“ gibt, werden dort ständig neue höhere Mauern zur Abschottung des Meeres gebaut. Die Stadt sinkt jährlich ein. Die Landesregierung ist derzeit damit beschäftigt, den Regierungssitz in eine neue Hauptstadt ca. 200 km landeinwärts neu zu erstellen. Auch dieses Absinken des Landes in der Küstenregion hat mit der „Klima-Katastrophe“ nichts gemein. Die verschiedenen Kontinentalplatten verschieben sich mit ungleicher Geschwindigkeit, Richtung und Stärke, was zum Anheben oder auch Absenken der heute scheinbar stabilen Landflächen führt. Von den Medien wird uns aber immer erzählt, dass sich der Meeresspiegel nun jährlich und weltweit wegen dem Abschmelzen von Eis erhöhe.

In der Region Djakarta kommt ein weiteres  Moment hinzu, das ebenfalls ausser Acht gelassen wird. Ein Teil jener oben erwähnten Erdabsenkung liegt zusätzlich in der absoluten Übernutzung des Geländes, hauptsächlich durch abpumpen von jährlich Milliarden m3 Trinkwasser/Grundwasser in der Küstenregion. Es leben dort ca. 30 Millionen Menschen! In vielen Stadteilen von Djakarta gibt es keine öffentliche Wasserversorgung! Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau! Es wird gepumpt, was das Zeug hält.

Zementproduktion

Alle kennen den Jura, alle kennen die Jura-Cement-Fabriken oder die Lafarge/Holzim-Gruppe (früher: Holderbank), weltweite Herstellerinnen von Milliarden Tonnen von „gebranntem Kalk“ = Zement. Das ist ein genialer Baustoff für viele Branchen des Bauhauptgewerbes!  Niemand ist sich aber bewusst, dass Jurakalk rund zu 1/3 aus CO2 besteht. Im Urmeer haben sich früher Milliarden von Tonnen Kalk gebildet, die in dicken Schichten im Meer abgelagert wurden.

Nachdem der Untergrund durch die seismischen Kräfte nach oben geschoben wurde, liegen diese Milliarden Tonnen Kalk frei und werden als Grundstoff für die Zementproduktion eingesetzt. Für die Herstellung von einer Tonne Zement wird 1 Tonne CO2 frei.

„Unser Wald stirbt“, hatten wir das nicht schon einmal?

Für ältere Semester, die schon ein paar Umrundungen der Sonne mitgemacht haben, ist die völlige Fehldiagnose des „Waldsterbens“ in Erinnerung. Was wurde auch alles geschrieben, diskutiert, politisiert, angefeindet, Geld für ein Phantom zu jagen verbraucht. Wen‘s interessiert, der klicke mal drauf.

In Deutschland ging es schon 1980 los, es wurden dort Forschungsgelder von 500 Millionen Mark ausgeschüttet. Jeder wollte noch eine neue noch schlimmere Studie abliefern. Ruhige Geister, die als Kenner der Wälder wussten, dass die Bäume mal besser dran sind (wenn viel CO2 in der Luft ist) und mal schlechter dran sind (wenn die Photosynthese nicht funktioniert, weil das CO2 auf einen Tiefpunkt gefallen ist, so dass ältere Bäume nicht mehr überleben können) kamen nicht zu Worte. Diese langjährigen Kenner des Waldes wurden nicht angehört. Der sogenannte „Mainstream“ machte ein grosses Theater mit Unterstützung der „Unwissenschaftler“, der Presse, der Bevölkerung, der Politik.  Die Bäume wurden mit der Zeit einfach wieder gesund.

Eine Parallele zum heutigen weltweiten Aufschrei wegen einer Erwärmung  des Klimas ist natürlich reiner Zufall und hat nichts mit der Wissenschaft oder dem nicht stattgefundenen Waldsterben zu tun. Auf jeden Fall gibt es etliche Länder, die kümmern sich einen Deut um das Klima, China, Indien, USA, und viele weitere Staaten, die sich diese Klimakampagne nicht leisten können. Beim Waldsterben  lagen die Forschungsgelder, die zu nicht viel Erkenntnis führten, in Deutschland bei rund 500 Millionen Mark. Auf heute umgerechnet müsste man annehmen, dass für sozusagen nichts eine Milliarde DM Steuergelder verbrannt wurden.

Im heutigen „Klimaforschungs- und Klimawandel-Zirkus“ werden sicher dutzende von Milliarden EURO, CHF, USD, und viele weitere Währungen eingesetzt. Ob es etwas bringt, weiss niemand. Diejenigen, die dann 2040 immer noch da sind, können dannzumal darüber Nachdenken und Nachforschen. Vielleicht stecken wir ja bereits heute im Beginn einer neuen Kaltzeit.

Auf jeden Fall kann man festhalten, wenn alle Forderungen der „Grünen“ politisch und wirtschaftlich „umgesetzt“ werden, haben wir einen Einbruch von allem, um geschätzte 30 %.  Was heisst das? Das ist ganz einfach. Alle haben vom heutigen Stand der Lebensumstände, des Lebensstandard  eine Einbusse von ca. 1/3!  Ich will hier keine Katastrophe ausmalen. Jeder nimmt einfach ein Drittel von allem was er hat und verzichtet darauf. Die Gedanken sind frei.

Wie immer, wenn es um ganz viel Geld geht, treffen wir auf eine tendenziöse Berichterstattung. Es wird uns etwas erklärt und vermittelt, wobei uns meistens nur die halbe Wahrheit gesagt wird! Wir sind dann die Schuldigen, sind die Verursacher, werden als Verbrecher an der Menschheit dargestellt! Vielleicht sollten wir unser Wissen, unsere Möglichkeiten, unser Geld, unsere Arbeit, einfach unsere gesamtes Tun und Lassen eher dafür einsetzten, uns eventuell auf  wärmere Zeiten oder auf  sogar eher auf  kältere Zeiten einzustellen und vorzubereiten.

Warum schreibe ich diesen Bericht?

Im Sinne einer tendenziösen Berichterstattung werden uns solche (wie hier aufgeführte) und andere wichtige Fakten, die wir kennen sollten, um die ganz natürliche Welt im groben Ganzen verstehen zu können,  von den Schulen, Universitäten, Kirchen, Medien und Politikern permanent und wissentlich verschwiegen. Wir haben einen klaren Bildungs- und Informations-Notstand, keinen Klima-Notstand!

Berühmtes Beispiel einer tendenziösen Berichterstattung 97 % der Wissenschaftler seien sich einig, dass……Es wird mantramässig wiederholt, dass sich die meisten, d.h. 97 %  aller Wissenschaftler über den „anthropogenen Klimawandel“ einig seien. Auch diese Meldung ist nicht nur unehrlich und unwissenschaftlich. Das ist eine glatte Lüge!

Hier ein Bericht, wie diese Prozentstudie und das Resultat manipuliert worden sind! Was man nicht alles mit einer Statistik belegen kann! Und wie immer: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast……..Hier geht’s noch detaillierter und präziser mit etlichen Zusatzinformationen! https://www.youtube.com/watch?v=aR2bl32ObU0 Hier werden die durchgesehenen Studien mit Excel direkt verarbeitet! Zusätzlich ist hier noch eine kleine Lehrstunde für Excel-Freaks eingebaut.

Was passiert mit Wissenschaftlern, die eine eigene fundierte Meinung entwickeln und auf ein anderes Resultat stossen?

Wissenschaftler, die heute eine Meinung in der Öffentlichkeit vertreten, die diesen ominös ermittelten 97 % wiedersprechen, verlieren ihre Forschungsaufträge und ihre Forschungs-Gelder. Sie werden in den Hochschulen als „Persona non grata“ behandelt und ihrer Ämter enthoben. Vieleicht dürfen sie bestenfalls eine Forschungsstelle in der Privatwirtschaft antreten, die nicht von den Steuerzahlern subventioniert ist. Und wenn sie viel Glück haben, dürfen sie dann an der Entwicklung der „karbonfreien Gesellschaft“ mitdenken und mitwirken. Diesen ganzen Bericht in einen Satz gegossen heisst wohl: Cui bono! Folge dem Fluss des Geldes, so erhältst Du Erkenntnis!

Was können wir also machen?

Wir sollten einfach vernünftiger werden, d.h. nicht hinter jedem „Gigi und Gaga“ her rennen, uns verunsichern lassen, uns in Bockshorn jagen zu lassen. Uns ein bisschen beruhigen. Einen „gesunden“ Abstand zu den Dingen und Meinungen entwickeln, um in Ruhe selber darüber nachzudenken und gefestigte Schlüsse ziehen zu können. Bei Entscheidungen öfters an die beiden Worte: Cui bono! denken. Vielleicht danach sogar unsere festgefahrenen Meinungen zu ändern versuchen, was oft nicht einfach ist. Das hat nichts mit Opportunismus gemein, das ist eine natürliche, geistige Grundhaltung gegen „Engstirnigkeit, Starrsinn und Ignoranz“!