Das EEG ist eine tickende Zeitbombe

Das EEG ist eine tickende Zeitbombe. So titelt das Handelsblatt und beruft sich auf das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) an der Kölner Uni und Agora Energiewende. Beide Einrichtungen prognostizieren einen Anstieg der EEG-Kosten auf 9,9 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2021. Damit die Wut der Stromabnehmer sich nicht noch weiter steigert, schlägt die Lobbyistin Simone Peter vor, dass der Staat 5 Cent davon über Steuern tragen soll, aus den Augen aus dem Sinn sozusagen. Immer noch rätselhaft, warum eine Branche permanent betont, dass sie konkurrenzfähig Strom produzieren kann, aber seit 20 Jahren nicht ohne Subventionen auskommt, im Gegenteil immer noch mehr Subventionen fordert.

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Die Grünen fühlen sich nicht mehr an den 2016 mit den eigenen Stimmen in NRW beschlossenen Kohlekonsens gebunden. Es geht vor allem um den Tagebau und die Aufgabe von Siedlungen. Alle anderen im Landtag vertretenen Parteien sehen es anders. Die Aachener Zeitung berichtet.

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So stellt sich die Deutsche Umwelthilfe Ausgleichsmaßnahmen für neue Offshore Windparks vor: Weniger Fischerei, weniger Öl- und Gasförderung, weniger Schiffsverkehr. Zum ersten Punkt ist zu sagen, dass sich bei einem Zubau das Thema Fischerei vermutlich von selbst erledigt. Studien, die die stark mit Windkraftanlagen zugebaute Irische See als Forschungsobjekt hatten, gehen von einem starken Schwund an Fischen und Seevögeln durch die Anlagen aus.