Merkwürdiger Meereswirbel: Zyklische Zeitbombe vor Alaska

Am 18. und 19. Oktober 2018 findet im englischen Küstenort Portsmouth die Konferenz „Climate Policy Choices: Payoffs and Trade-offs“ statt. Aus der Ankündigung: Welcome to The Portsmouth Conference. Our event gathers leading international thinkers to address a major public policy issue in a civil and open dialogue before an audience of opinion and decision leaders. At this event a distinguished panel will discuss the consequences of policy choices relating to climate. We will leave the discussion of climate science to others and focus instead on the substantive effects of policies. The Conference provides a unique opportunity to explore improved public … weiter lesen

Wissenslücke schließt sich: Die Mittelalterliche Wärmeperiode auf der Südhalbkugel

In Nature Climate Change erschien kürzlich ein Editorial, das die wachsende Beteiligung der Bevölkerung an Klimaforschungsprojekten beschreibt: Getting involved Public participation in climate change research is reaching new-found heights due to an explosion in the number and diversity of citizen-science projects. These offer distinct opportunities for scientists to encourage education and outreach whilst maximising scientific gain. […] Citizen science describes the collaborative participation of amateur scientists — usually volunteers — in research projects, through providing observations, data analysis, or loaning of tools. […] Ganzen Artikel in Nature Climate Change lesen. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Bürgern ist sehr zu unterstützen, wenn … weiter lesen

War der Bergsturz von Bondo wirklich eine Folge des Klimawandels?

Im August 2017 ereignete sich im schweizerischen Bondo ein schlimmer Bergsturz, der etliche Menschen unter sich begrub. Schnell war der Schuldige ausgemacht: Der Klimawandel, wer denn sonst? Die Basler Zeitung stellte dabei eine rühmliche Ausnahme dar und bot eine seriösere Sichtweise an: Der Klimawandel von Bondo Dass Leben ausgelöscht wurden, ist traurig und schlimm, hat aber mit dem Klimawandel nichts zu tun, sondern nur mit einem fehlenden Verständnis zur Unberechenbarkeit der Natur. Der Bergsturz von Bondo hat wieder einmal in drastischer Deutlichkeit die unheimlichen und zerstörerischen Kräfte der Natur demonstriert. Es dauerte weniger lang als die nachfolgenden Murgänge, dass beflissene … weiter lesen

Treffen KlimaKontroverse in Hannover, 28.9.2017

Nächstes Treffen Do, 28. September 2017, 19:30, Freizeitheim Linden, Hannover. Das Hauptthema des nächsten Treffens:

Red Team / Blue Team – US-Umweltbehörde will öffentliche Klimadiskussion eine Seite zickt

Der Wissenschaftler Steven Koonin, Professor an der New York Universität, hat kürzlich eine öffentliche Diskussion des Klimawandels vorgeschlagen. Dabei sollen Argumente für oder gegen menschengemachte Erderwärmung in für die Öffentlichkeit verständlicher Weise ausgetauscht werden. Der Vorschlag wurde von Scott Pruit, dem derzeitigen Chef der US-Umweltbehörde, aufgegriffen. Die gegensätzlichen Argumente sollten von zwei Teams vorgebracht werden, die „Red Team“ und „Blue Team“ genannt werden.

Doch die eine Seite – mächtig und reich – zickt. Sie will nicht. Nö.

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Endlich wird die Klimaerwärmung sogar hörbar!

Programmtipp von Walter Fett Aus dem Juni 2017- Programm des Deutschlandfunks, Seite 4: Forum neuer Musik 2017: ,Im Anthropozän‘ Unter dem Motto ,Im Anthropozän‘ versammelte das Forum neuer Musik im April 2017 geisteswissemnschaftliche und künstlerische Reflexionen zum problematischen Verhältnis des Menschen zu seiner Lebensumwelt. Zu diesen gehörte Malin Bàngs neues musikdokumentarisches Drama zur Klimaerwärmung. Das Auftragswerk des Deutschlandfunk, inspiriert von Stefano Mancusos Schrift ,Intelligenz der Pflanzen‘, erkundet mit musikalischen Mitteln das fiktive Verhalten von Bambus und Kudzu.-  Ein anderes Highlight des Forum 2017 war die Uraufführung von Gerald Eckerts ,Melting away‘. Mit Bildern schöner Natur verweist das großformatige Opus für … weiter lesen

Klimaflüchtlinge? Afrika ist in den letzten 20 Jahren kräftig ergrünt

Am 20. Juni tritt Mojib Latif um 17:00 Uhr in der Berliner Urania auf: Das Ende der Ozeane – Warum wir ohne die Meere nicht überleben werden Die zunehmende Verschmutzung der Ozeane, sei es durch Öl, Plastik oder andere Stoffe, wie auch der Verlust der Artenvielfalt sind für die marinen Ökosysteme um einiges gefährlicher, wenn sich gleichzeitig die Umweltbedingungen ändern. So tritt beispielsweise die gefürchtete Korallenbleiche in den letzten Jahren immer häufiger auf. Das verwundert nicht, denn die Temperatur der tropischen Meere ist in den letzten Jahrzehnten infolge des Klimawandels um etwa ein halbes Grad gestiegen. Bei fortschreitender Erwärmung werden … weiter lesen

Aktenzeichen WD 7-3000-116/16: Rechtliche Grundlagen und Möglichkeiten für Klima-Klagen gegen Staat und Unternehmen in Deutschland

Weltpremiere eines Dokumentarfilms über Landnutzungswandel, Energiepolitik und Klimawandel am 9. Februar 2017 in Berlin Am 9. Februar 2017 feiert ein Dokumentarfilm zu einem hochaktuellen und brisanten Thema seine Weltpremiere in Berlin: The Uncertainty Has Settled von Marijn Poels, ein Film über Landnutzungswandel, Energiepolitik und Klimawandel eröffnet als Langfilm, das Berlin Independent Filmfestival. In einer Mischung aus Doku und Fiction wird Poels durch eine Auszeit in den Bergen Österreichs zunächst auf die gegenwärtige Situation der europäischen Landwirtschaft aufmerksam. Eine Reise beginnt, die immer größer werdende Fragen aufwirft. Der Klimawandel ist in den Medien und der Politik beinahe täglich präsent. In Form … weiter lesen

Treffen der Initiative ‚KlimaKontroverse‘ am 19.1.2017 in Hannover: Bröckelt der „Klimakonsens“?

Das Hauptthemen des nächsten Treffens:

Bröckelt der „Klimakonsens“? Hunderte kritische Studien allein in 2016

und

Judith Curry – berühmte skeptische Klimaforscherin gibt – fast – auf!

 

Do, 19. Januar, 19:30, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover
www.KlimaKontroverse.de
Kontakt: Achim Fahnenschild

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Fritz Vahrenholt am 17.1.2017 mit Vortrag zur deutschen Energiewende im Londoner House of Commons

Am 17. Januar 2017 wird Fritz Vahrenholt in London im House of Commons einen Vortrag zur deutschen Energiewende halten. Eingeladen hat die Global Warming Policy Foundation (GWPF). Beginn: 18:00h. House of Commons, Committee Room 9, London SW1A 0PW. Hier die Ankündigung der GWPF: The Crisis of Germany’s Energiewende German consumers and industry pay a hefty price for the green energy transition, the so-called Energiewende. Technical problems with the German power grid are piling up as the government continues its breakneck drive to change the country’s energy mix. Parts of Germany are already over-saturated with wind turbines. Other nations are not following … weiter lesen

Neue Modellierungsstudie gibt Hoffnung: Regenmengen in den subtropischen Landgebieten weniger vom Klimawandel betroffen als vormals angenommen

Ist das die Lösung des CO2-Problems? Eine Fabrik in Indien soll als erste in der Lage sein, das Treibhausgas CO2 aus Abgasen einzufangen und in Backpulver umzuwandeln. Kuchenbäcker reiben sich schon die Hände. Aber braucht die Welt soviel Backpulver? —————- Die Hanns Seidel Stiftung veranstaltet vom 17.-19. Februar 2017 am bayerischen Ammersee ein Seminar mit dem Titel „Aktuelles zum Klimawandel“. Kostenpunkt: 70 Euro. Einladung als pdf hier. Als Vortragender mit dabei ist auch Gerd Ganteför. —————- Der Standard berichtete am 29. Dezember 2016 über Klimaretter der anderen Art: Grasende Kämpfer gegen die Erwärmung Rentiere helfen gegen den Temperaturanstieg in der … weiter lesen

Ausweitung der Mückenplage in den USA nicht wegen Klimawandel, sondern aufgrund zu wenig Gifteinsatz und wachsender Urbanisierung

Falls Sie im Großraum Hamburg wohnen, könnte Sie eine Seminarserie der Universität Hamburg interessieren. Am 20. Dezember 2016 geht es um 15:15 Uhr um holozäne Klimamodelle („MPI-M Holocene simulations – new opportunities and first results“). Ort: Seminar Raum 022/023, Erdgeschoss, Bundesstrasse 53, 20146 Hamburg Vortragender: Martin Claussen, MPI-M, The Holocene Group, Max Planck Institute for Meteorology Es gilt zu hoffen, dass die Modelle bald endlich das vorindustrielle Klima besser in den Griff bekommen. Das geht aber nur, wenn man auch natürliche Klimafaktoren in die Simulationen realistisch einbaut, was bisher nicht der Fall ist. Vorinddustrielle Klimaschwankungen wurden lange Zeit als spontanes, … weiter lesen

Vortrag von Jochem Marotzke am 8. Dezember 2016 beim Kolloquium der Uni Bremen: „Vorhersagen sind schwierig: … Möglichkeiten und Grenzen von Klimamodellen“

Am 8. Dezember 2016 hält Jochem Marotzke (MPI für Meteorologie, Hamburg) im Rahmen des Physikalisches Kolloquium der Universität Bremen einen Vortrag zu Möglichkeiten Grenzen von Klimamodellen: „Vorhersagen sind schwierig: …“ Möglichkeiten und Grenzen von Klimamodellen Besonders schwierig sind Vorhersagen über eine Zukunft jenseits des menschlichen Erfahrungshorizonts, und um solche handelt es sich, wenn wir den Klimawandel bis zum Ende des 21. Jahrhunderts betrachten. Wir müssen uns dabei auf höchst abstrakte Werkzeuge verlassen, nämlich auf Klimamodelle. Dieser Vortrag wird die Möglichkeiten und Grenzen von Klimamodellen ausloten: Worauf basieren sie? Können wir ihren Ergebnissen vertrauen, und wenn ja, warum? Gibt es fundamentale … weiter lesen

Ulli Kulke: Jetzt soll ein Landgericht über den Klimawandel richten

Am 2. Dezember 2016 hielt Sebastian Lüning einen Vortrag zur Mittelalterlichen Wärmeperiode auf der Contre-COP22 in Paris. Interessierte Leser können die Vortragsfolien (auf französisch und englisch hier anfordern). Einen Tagungsbericht gibt es auf contrepoints.org. Mehrere Medien berichteten über die Veranstaltung (z.B. francetvinfo.fr und liberation.fr). Das Vortragsprogramm war abwechslungsreich und niveauvoll. Eine verstärkte Zusammenarbeit der einzelnen klimarealistischen Gruppen in Europa und international ist auf jeden Fall sinnvoll. —————- Lust sich mal wieder so richtig aufzuregen? Dann wäre diese Veranstaltung der Universiät Hamburg am 12. Dezember 2016 sicher etwas für Sie: 12.12.2016, 18-20 Uhr – Hauptgebäude, Hörsaal B Die Medien und die … weiter lesen

Ankündigung: Vortrag von Sebastian Lüning auf der Contre-COP22 in Paris am 2. Dezember 2016

Kalte-Sonne-Koautor Sebastian Lüning wird am 2. Dezember 2016 um 9:00-9:30h auf der Contre-COP22 in Paris einen Vortrag zur Mittelalterlichen Wärmephase halten. Schwerpunkt ist die historische Klimaentwicklung in Frankreich und Nachbarländern. Im Juni 2016 hatte die französische Regierung das derzeit laufende Kartierprojekt zur mittelalterlichen Klimaanomalie aus einem Wettbewerb genommen, was bei vielen Beobachtern Verwunderung ausgelöst hatte. Im Vortrag wird Sebastian Lüning den aktuellen Stand des Projektes darstellen. Die Veranstaltung findet am 1. und 2. Dezember 2016 im ASIEM Konferenzzentrum statt (6 rue Albert de Lapparent, 7. Arrondissement, Paris), gegenüber dem UNESCO-Sitz. Das Programm der Konferenz finden Sie auf skyfall.fr (pdf hier).

Vormerken: Kalte-Sonne-Vortrag am 11. November 2016 auf der 10. Internationalen Klima – und Energiekonferenz in Berlin

Seit viereinhalb Jahren berichten wir im Kalte-Sonne-Blog über den Klimawandel und die Energiewende. Bislang hatten wir auf die Einrichtung einer Kommentarfunktion bewusst verzichtet, da wir als kleines ehrenamtlich tätiges Team die notwendige Moderatorentätigkeit nicht leisten konnten. Trotzdem ist uns durch Zuschriften bewusst, dass sich einige Leser einen Kommentarbereich wünschen. Ab sofort können die Blogbeiträge daher auf der neuen Kalte-Sonne-Facebookseite kommentiert werden, bei deren Erstellung uns Leser Jakob dankenswerterweise tatkräftig unter die Arme gegriffen hat. Wir freuen uns auf Ihr Feedback! —————- Am 11. und 12. November 2016 findet in Berlin die 10. Internationale Klima – und Energiekonferenz (IKEK 10) statt. … weiter lesen