Dem antarktischen Meereis geht es wieder gut

Man hört in letzter Zeit so wenig vom antarktischen Meereis in den Medien. Woran könnte es liegen? Ein Blick auf die Statistik des NSIDC zeigt es: In blau sieht man die Änderung der antarktischen Meereisausdehnung von 2020 im saisonalen Verlauf. Stets war die vereiste Fläche größer als im Rekord-Minimum-Jahr 2017. Es gab fast so viel Eis im Durchschnitt des Referenzzeitraums 1981-2010 (dunkelgraue Linie). Die Eispanik in der Antarktis ist abgeblasen, und kaum jemand hat es mitbekommen. Einen Zusammenhang des arktischen (!) Meereises mit der AMO beschreibt perspectaweather. +++ Wattenrat am 11.7.2020: Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird weiter am Abbau von …

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Endlich das vollständige Möglichkeitsspektrum: Probabilistische Klimaszenarien auf Basis der CO2-Klimasensitivität, Emissionsszenarien und Vulkanausbrüchen

Die zukünftige Klimaentwicklung wird üblicherweise in Szenarien dargestellt, die fast ausschließlich auf verschiedenen CO2-Emissionsszenarien basiert. Das ist aber unvollständig, denn nicht nur die zukünftige CO2-Emissionsentwicklung, sondern auch die Höhe der CO2-Klimasensitivität ist nur schlecht bekannt und mit einem Unsicherheitsfaktor von 3 behaftet. Das mag man beim IPCC aber nicht so gerne offen diskutieren, daher nimmt man hier einfach einen Mittelwert und tut so, als wenn es die Unsicherheitsspanne der CO2-Erwärmungswirkung gar nicht gäbe. Dazu kommt dann noch der Vulkanismus, der mit seinem Schwefeldioxid besonders starker Ausbrüche das Klima abkühlt. Aber man weiß natürlich nicht, wann solche Ausbrüche passieren. Judith Curry …

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Blöde Verwechslung: Kalte Winter in Mitteleuropa haben nichts mit schrumpfendem Meereis der Arktis zu tun

Erinnern Sie sich noch an die wilde Geschichte, dass kalte Winter in Mitteleuropa eine Folge der arktischen Turboerwärmung sein sollten? Eine tolle Hilfshypothese in den Jahren, als die Winter plötzlich kälter waren als gedacht. Eine Studie von Dai & Song 2020 hat die Idee nun in das Reich der Fabelwelt zurückbefördert. Es ist nichts dran. Abstract: Little influence of Arctic amplification on mid-latitude climate Observations1,2,3 and model simulations3,4 show enhanced warming in the Arctic under increasing greenhouse gases, a phenomenon known as the Arctic amplification (AA)5, that is likely caused by sea-ice loss1,3. AA reduces meridional temperature gradients linked to …

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Ermutigende Prognose der University of California: Phytoplankton niederer Breiten wird sich bis zum Jahr 2100 weiter vermehren

Pressemitteilung der University of California – Irvine vom 27.1.2020: Contradicting prevalent view, UCI oceanographers predict increase in phytoplankton Machine learning Earth system model projects growth in lower latitudes by 2100 A neural network-driven Earth system model has led University of California, Irvine oceanographers to a surprising conclusion: Phytoplankton populations in low-latitude waters will expand by the end of the 21st century. The unexpected simulation outcome runs counter to the longstanding belief by many in the environmental science community that global climate change will make tropical oceans inhospitable to phytoplankton, which form the base of the aquatic food web. The UCI …

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Klima-Videoportal: Spendenaufruf

Liebe Leser. Im Fernsehen und auf Youtube dominieren die Klimawarner. Als Normalbürger wird es immer schwieriger, den Durchblick zu behalten. Wer schürt unbegründet die Klimaangst, wer verharmlost durchaus relevante Gefahren? Der Youtube-Kanal „Klimawandel Crashkurs“ setzt sich für eine faire und fachlich fundierte Darstellung ein. Die ersten zwei Infovideos wurden bereits dort hochgeladen. In diesen Pilot-Videos wurde Technik getestet, viel improvisiert. Computer stürzten ab, Festplattenplatz wurde knapp, Soundkarten versagten – das übliche Programm. Aus diesem Grund haben wir uns nun entschlossen, technisch aufzurüsten und uns einen geeigneten Videoschnitt-Laptop zuzulegen. Zusätzlich werden eine externe Soundkarte und Mikrofone benötigt, eine Kamera soll repariert …

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Boston University: Pflanzen haben die globale Erwärmung bereits um 0.2°C gebremst

Pressemitteilung der Boston University aus dem Januar 2020: As Our Planet Gets Greener, Plants Are Slowing Global Warming But an international team of researchers, including Ranga Myneni and Chi Chen from BU, say that finding reveals a daunting outlook for our changing climate Chi Chen, a Boston University graduate researcher, and Ranga Myneni, a BU College of Arts & Sciences professor of earth and environment, are authors on a new paper that reveals how humans are helping to increase the Earth’s plant and tree cover, which absorbs carbon from the atmosphere and cools our planet. The boom of vegetation, fueled …

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Klimamodelle überschätzen die arktische Erwärmung

Im November 2019 erschien in den Geophysical Research Letters ein Paper von Huang et al., in dem sie darlegen, dass Klimamodelle die arktische Erwärmung stark überschätzen: The Amplified Arctic Warming in the Recent Decades may Have Been Overestimated by CMIP5 Models Realistically representing the Arctic amplification in global climate models (GCMs) represents a key to accurately predict the climate system’s response to increasing anthropogenic forcings. We examined the amplified Arctic warming over the past century simulated by 36 state‐of‐the‐art GCMs against observation. We found a clear difference between the simulations and the observation in terms of the evolution of the …

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NZZ: „Selbst wenn die Menschheit den Ausstoss klimaverändernder Substanzen drastisch verringerte, wäre die Wirkung auf die Temperatur erst nach vielen Jahren erkennbar“

Sven Titz in der Neuen Zürcher Zeitung am 7.7.2020: Der Erfolg heutiger Massnahmen zum Klimaschutz wird auf sich warten lassen – mindestens bis zum Jahr 2035 Es ist eine weitverbreitete Hoffnung, dass sich eine Reduktion der Treibhausgasemissionen schnell bemerkbar machen wird. Diese Erwartung trügt. Selbst wenn die Menschheit den Ausstoss klimaverändernder Substanzen drastisch verringerte, wäre die Wirkung auf die Temperatur erst nach vielen Jahren erkennbar. Die Luft würde sich keinesfalls sofort abkühlen, sondern sich stattdessen weiter erwärmen. Der Erfolg wäre nur daran zu erkennen, dass die Erwärmung schwächer ausfallen würde – jedenfalls verglichen mit einem Szenario mit höheren Emissionen. Bis …

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Klimawandel in Deutschland

www.klimawandel-in-deutschland.de Alles was Sie zum Klimwandel in Deutschland wissen müssen. Kurz und knapp. Nur die Fakten. +++ Sehen Sie hierzu auch die folgenden beiden Videos: Klimawandel in Deutschland: Temperaturen Klimawandel in Deutschland: Hitze und Trockenheit

Geomar wirbt per Pressemitteilung für Buch von Mojb Latif: Darf das Geomar das?

Die Seite climatereanalyzer.org der Universität von Maine haben wir ja schon einmal vorgestellt. Sie wartet mit interessanten Informationen auf. So lassen sich sehr viele Parameter einstellen und anzeigen. Das können zum Beispiel die Temperaturanomalien sein, die aktuell auf der Welt herrschen. Auf diese Seite lässt sich mehr oder weniger eine andere Karte legen, die den Jetstream anzeigt. Man sieht sehr gut, dass die kühleren Gegenden in Sibirien auch einen weiten südlichen Vorstoß der Höhenströmung bedeuten. Wärmer ist es dort, wo der Höhenwind nicht so weit nach Süden kommt. Auch über Nordamerika sieht man, dass die westlichen Provinzen Kanadas eher zu …

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Fragen an Greta und Luisa

Systemwechsel, darüber wurde in diesem Blog schon einige Male geschrieben. Immer wieder taucht dieser Begriff im Zusammenhang mit Klima auf. Nun haben zwei führende Gesichter der Fridays For Future (FFF) Bewegung, nämlich Greta Thunberg und Luisa Neubauer, noch einmal zu einem Systemwechsel aufgerufen. Genauer gesagt attestieren sie dem jetzigen System laut der WELT, dass es nicht reparierbar sei. Sie fordern ein neues System, welches genau das sein soll, sagen sie aber leider nicht. Welches System soll es denn sein? Gehen wir bei allen auf der Welt existierenden politischen Systemen einfach von zwei grundsätzlichen Arten aus: Länder mit einer Demokratie und …

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Biden, die Null und 29 Millionen Jobs

Joe Biden, der US Präsidentschaftskandidat, hat ambitionierte Ziele, sollte er im November 2020 gewählt werden. Bis 2035 möchte er die Stromproduktion in den USA CO2-frei machen. Roger Pielke Jr. hat das einmal auf Twitter nachgerechnet. Um das Ziel von Biden zu schaffen, müssten die USA dann alle 2 Wochen ein neues Atomkraftwerk ans Netz bringen oder 1.700 2-MW-Windkraftanlagen während man jeweils 1 großes Gas- oder Kohlekraftwerk außer Betrieb setzt. Alternativ könnte man das CO2 auch auffangen, wobei Pielke davon ausgeht, dass diese Technik noch nicht existiert, jedenfalls nicht im großen Maßstab. Das Ziel geht erheblich über das von Ex-Präsident Obama …

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Auf der Flucht vor bitterer Kälte der Kleinen Eiszeit versuchten die Schotten in den 1690er Jahren eine Kolonie in Panama zu gründen

Eine Kaltphase in den 1690er Jahren während der Kleinen Eiszeit brachte in Schottland eine schlimme Hungersnot. Die besonders scharfe Kälte in diesen Jahren könnte mit Vulkanausbrüchen zusammenhängen, wie die Columbia University im Dezember 2019 mitteilte. Durch den Hunger angetrieben, versuchten die Schotten eine Kolonie in Panama zu gründen, was aber durch Malaria und spanischen Widerstand schnell aufgegeben werden musste. Hier die Pressemitteilung: In Ancient Scottish Tree Rings, a Cautionary Tale on Climate, Politics and Survival A 1600s Famine With Echoes in the Age of Brexit Using old tree rings and archival documents, historians and climate scientists have detailed an extreme cold …

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Cold Blob: Meeresgebiet im Nordatlantik hat sich in den letzten 120 Jahren um knapp ein Grad abgekühlt

Experten: Mehr Rotmilane durch Windkraftanlagen getötet als bekannt. Der Nordkurier berichtet über eine Anfrage im Landtag von Brandenburg. Gesichert sind 128 getötete Tiere seit 2010. Die Dunkelziffer könnte erheblich höher liegen, weil verendete Tiere Freßopfer werden. Dem bedrohten Rotmilan widmet der Naturfilmer Arno Werner eine 20 minütige Dokumentation, die bei YouTube angesehen werden kann. +++ Guter Rat ist teuer. Sehr teuer sogar, wie sich jetzt beim Bundes-Umweltministerium zeigt. Ein Artikel bei T-Online zeigt es auf. 600 Millionen hat das Ministerium von 2014 – 2018 ausgegeben für Beratung von außen. Der Bundesrechnungshof rügt die fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfung vor der Vergabe von Aufträgen. …

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Klimamodelle können keinen Zusammenhang zwischen Arktiserwärmung und harten Wintern in mittleren Breiten nachweisen

Die Arktis erwärmt sich schneller als mittlere Breiten, die sogenannte Arctic Amplification (AA). Laut einer Studie von Polvani et al. 2020 geht die Hälfte der arktischen Erwärmung auf ozonzersetzende Substanzen – und nicht CO2 – zurück. Das war natürlich eine tolle Überraschung, wir berichteten bereits an dieser Stelle. Da muss man sich nicht wundern, dass die Klimamodell verrückt spielen, da sie bislang fast die gesamte Erwärmung dem CO2 anlasteten. Das CO2 war also hoffnunglos überbucht, wie sich jetzt herausstellt. In Nature Climate Change erschien nun ein Paper von Cohen et al. 2020, das einen weiteren Mythos ins Wackeln brachte. Zu …

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