Umwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik in Frankreich im Vergleich zu Deutschland

Neuer Artikel von Werner Köppen auf seiner Webseite „Klima – die große Transformation“: Der andere Weg: Umwelt-Energie-und Wirtschaftspolitik in Frankreich im Vergleich mit Deutschland. Während die steigenden Preise für Erdgas, Öl, Benzin und Erdgas das Einkommen der Verbraucher kräftig belasten melden sich in der Presse und im öffentlich rechtlichen Fernsehen Journalisten zu Wort, die ungehemmt verkünden, dass für das Gelingen der Energiewende weitere Verteuerungen wünschenswert seien. Eine eingehende Analyse der Energiekrise und die verfehlte Politik der EU die Energiesicherheit zu gewährleisten, finden Sie in  (Kapitel 7.12) des Hauptteils. Reflexartig wird von den Grünen und der Energiewendelobby (u.a. Deutschen Institut für …

weiter lesenUmwelt-, Energie- und Wirtschaftspolitik in Frankreich im Vergleich zu Deutschland

Sara Schurmann: Queen of Cancel Culture

Leserzuschrift von Dipl. Ing. Martin Krohn: mit Entsetzen habe ich im Blog vom 14.11.2021 den Artikel „Olaf Scholz und die Klimahölle“ gelesen. Anscheinend habe die jungen Aktivisten jeden Respekt und jeden Anstand verloren. Ganz zu schweigen von minimalem logischen Verstand. Die Aussage, Olaf Scholz würde das Ende der Koalition nicht mehr erleben, weil bis dahin die Welt untergeht, ist schon ein sehr gewagtes Phantasieprodukt. Doch auch Boris Johnson hat sich in Glasgow zu der Aussage hinreißen lassen: „Es ist eine Minute vor Mitternacht auf der Weltuntergangsuhr“. Mal ehrlich gesagt, ist dieses Gerede vom bevorstehenden Weltuntergang nicht absoluter Unsinn? Vielleicht hat …

weiter lesenSara Schurmann: Queen of Cancel Culture

Die Sache mit den Deadlines

Vor der Bundestagswahl 2021 hieß es, dass die nächste deutsche Regierung, die letzte sei, die den Klimawandel noch aufhalten könnte. Ob Deutschlands Rolle in der Welt hier nicht arg überhöht wird, lassen wir mal dahingestellt. 2017 ließ die FDP die Gespräche rund um eine Koalition platzen mit dem Hinweis, es wäre besser nicht zu reagieren als falsch. Ähnlich argumentiert nun die DIW Wissenschaftlerin Professor Claudia Kemfert auf Twitter. (Abbildung: Screenshot Twitter) Wir können eigentlich etwas beruhigt sein, denn wenn die Grünen lieber weitere 4 Jahre in die Opposition gehen möchten, statt Teil einer Regierung zu sein, kann es um das …

weiter lesenDie Sache mit den Deadlines

Tiefe Sonne, Zwerge und lange Schatten

Die Energiekosten in Deutschland haben sich in einem Jahr um 35% verteuert. Das Vergleichsprotal Verivox hat berechnet, dass Haushalte noch nie so viel für Energie bezahlen mussten. Dazu passt eine Meldung des Spiegels über die höchsten globalen Strompreise in Deutschland. +++ Gut 6 Wochen nach der Bundestagswahl rechnet der Baden-Württembergische Grüne Ministerpräsident Kretschmann laut FAZ mit der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ab. „Erstmal sind wir krachend gescheitert.“ +++ Die Zeiten, in denen arme Entwicklungsländer von den reichen Industriestaaten jährlich 100 Mrd. Dollar für Klimaschutz verlangten sind vorbei. Als neue Marke sind 1,3 Billionen Dollar im Jahr im Gespräch wie die …

weiter lesenTiefe Sonne, Zwerge und lange Schatten

Der wütende Rahmstorf

Das konnte Stefan Rahmstorf offenbar nicht auf sich sitzen lassen. Kaum hatte es Andreas Frey in der FAZ gewagt, die Rahmstorf-Wahrheit über den nachlassenden Jetstream durch Befragung anderer Wissenschaftler als These in Frage zu stellen (wir berichteten), spuckt der PIK-Mann bei Twitter Gift und Galle. Dafür bedient er sich eines 7 Jahren alten Artikel, den Frey für die Zeit (Bezahlschranke) geschrieben hatte. (Abbildung: Screenshot Twitter) Die Verärgerung über den Frey Artikel muss so groß sein, dass Rahmstorf hier auf einer ganz anderen Ebene agiert. Nun ist Twitter mit Sicherheit schon wegen seiner Beschränktheit bei den Zeichen keine sinnvolle Diskursplattform. Frey …

weiter lesenDer wütende Rahmstorf

Der Chef der Weltatombehörde IAEA: Kernkraft ist quicklebendig und wächst

Rafael Grossi äußerst sich in einem Interview in der FAZ: “Die Atomkraft ist also nicht tot, wie man in Deutschland denkt? Im Gegenteil, sie ist quicklebendig, sie ist gesund, und sie wächst. Auch wenn Deutschland für sich entschieden hat, dass sie tot ist. Die Klimadebatte gibt es ja schon lange, aber vielleicht wird vielen jetzt erst klar, dass die Zeit abläuft. Wir müssen so schnell wie möglich das Klima retten, da können wir uns den Luxus eines Schönheitswettbewerbs unter den sauberen Energieträgern nicht leisten. Wenn eine Quelle verfügbar ist, können wir sie nicht einfach wegen politischer Präferenzen verwerfen.” Passend dazu …

weiter lesenDer Chef der Weltatombehörde IAEA: Kernkraft ist quicklebendig und wächst

Jetstream und Klimawandel

“Versagt der Puls des Wetters?” So titelte die FAZ  kürzlich in ihrer Wochenendausgabe. Für Klimaforscher wie Stefan Rahmstorf ist die Sache völlig klar, der Klimawandel sorgt für einen sich abschwächenden Jetstream mit weitreichenden Auswirkungen auf das Wetter und das Klima. Klima-Aktivisten gehen noch weiter und machen Armin Laschet, mittlerweile Ex-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, wiederum für die Abschwächung des Höhenwindes direkt verantwortlich. Die Kohlekraftwerke in seinem Bundesland haben das Starkregenereignis im Juli 2021 im Westen Deutschlands quasi im Alleingang hervorgerufen… Die Meldung über die Abschwächung des Jetstreams lief dann sehr schnell nach dem Starkregenereignis in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durch die Medien. Nun, …

weiter lesenJetstream und Klimawandel

Schlechter Honig-Sommer: Für die Bienen war es zu kalt

„Es gibt einen merkwürdigen Naturwissenschafts-Positivismus“ Die Medienwoche interviewt in einem aktuellen Podcast Jakob Augstein. Es geht zwar um die Corona-Berichterstattung, aber die Aussagen von Augstein passen auch auf andere Wissenschaftsbereiche. Augstein verweist darauf, dass Politik naturwissenschaftliche Erkenntnisse stets einsortieren und bewerten muss. Dieses sollte immer in Kombination mit Geisteswissenschaften passieren. Medien seien nicht die Pressesprecher der Wissenschaft, auch sie haben kritisch zu sein. “Es sei nicht Aufgabe der Wissenschaft, den Menschen zu sagen, wie sie zu leben haben. Mit Blick auf Medien sagt Augstein: „Viele Journalisten sollten sich kritisch zumindest in der Nachbetrachtung damit befassen, wie neutral Sie Ihre Rolle …

weiter lesenSchlechter Honig-Sommer: Für die Bienen war es zu kalt

Kinder, es ist doch alles so einfach

Im Jahr 1978 erschien der Roman “Garp oder wie er die Welt sah” von John Irving. Das Buch wurde später mit Robin Williams in der Hauptrolle verfilmt. Liest man ein aktuelles Interview von Professor Volker Quaschning bei Utopia.de, dann kommt einem der Titel zwangsläufig in den Sinn, nur müsste es dann heißen: Quaschning oder wie er die Welt sieht. Im Grunde ist es nämlich alles ganz einfach, man muss nur wollen und Probleme gibt es nicht. Immerhin geht er auf die Kritik an den Grünen Stromquellen ein. Er scheint sie also schon irgendwie wahrzunehmen. Seine Sichtweise auf die Probleme ist …

weiter lesenKinder, es ist doch alles so einfach

Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich

Das hat der kluge Mark Twain einst gesagt. Wie recht er hatte, das zeigt sich am Thema Energie und Geopolitik. Allen, die an Geopolitik interessiert sind, empfehlen wir das Buch “Die Macht der Geographie im 21. Jahrhundert” von Tim Marshall. Die Themen Energie und Rohstoffe spielen neben Geographie in dem Buch eine wichtige Rolle. Die Ölkrise 1973 Wir machen einen kleinen Rückblick in die 1970er Jahre. Im Nahen Osten kommt es 1973 zu einem Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarländern. Dieser Krieg wird in die Geschichte als der Jom Kippur Krieg eingehen, weil der am höchsten jüdischen Feiertag (Jom Kippur) …

weiter lesenGeschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich

Baerbock holt Greenpeace & Co an den Ampel-Verhandlungstisch

Eigentlich heißen solche Organisationen ja Nicht-Regierungsorganisationen, englisch NGOs. Ob sie tatsächlich immer regierungsfern sind, steht auf einem anderen Blatt. Spätestens, wenn Regierungen anfangen solche Organisationen mit Geld zu unterstützen wird es eigentlich heikel. Weil sich die Grünen in den Verhandlungen offenbar nicht so durchsetzen konnten wie erhofft, ruft die Co-Chefin der Grünen jetzt nach dem großen Bruder. Das Handelsblatt beschreibt den Vorgang und der hat es in der Tat in sich. Die NGOs liefern nämlich prompt wie bestellt. Der Vorgang ist in dieser Art und Weise einmalig. Wir hören nämlich ansonsten von den Grünen, dass sie Lobbyarbeit gern beschränken und …

weiter lesenBaerbock holt Greenpeace & Co an den Ampel-Verhandlungstisch

Fritz Vahrenholts monatliche Sonnenkolumne

Pro. Dr. Fritz Vahrenholt

Hier schreibt Fritz Vahrenholt seine monatliche Kolumne. In allgemeinverständlicher Form berichtet er über neue Entwicklungen aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. +++ 5.11.2021 Sehr geehrte Damen und Herren, es gibt auch positive Überraschungen in Glasgow. So etwa die Mitteilung des Global Carbon projects, dass die CO2-Emissionen seit 10 Jahren stagnieren. Trotzdem werden die weltweiten CO2-Emissionen  bis 2030 ansteigen. Zunächst aber wie immer zur Temperaturkurve. Die Abweichung der globalen Mitteltemperatur der satellitengestützten Messungen vom Durchschnitt der Jahre 1991-2020 stieg im Oktober 2021 auf 0,37 Grad Celsius. Die sich entwickelnde La Nina hat sich noch nicht bemerkbar gemacht. Der mittlerer Temperaturanstieg …

weiter lesenFritz Vahrenholts monatliche Sonnenkolumne

So wie jedes Jahr: Sterne, Brezel, Herzen und Spendenbettelei

Viele werden es kennen. Man bemerkt die Zeit vor Weihnachten spätestens ab September, wenn die Regale im Supermarkt mit Herzen, Brezeln und Sterne gefüllt werden. Kurze Zeit später kommen dann Dominosteine und Weihnachtsmänner dazu. Es gibt aber noch ein Indiz, dass bald Weihnachten ist: Die Spendenaufrufe bei Wikipedia ploppen auf. Ob man mal eben kurz Zeit hätte und selbst 5 Euro würden schon helfen. Anderenfalls könnte das Mitmach-Lexikon leider seinen Dienst nicht verrichten. Nun, wirkliche Not herrscht bei Wikipedia bzw. Wikimedia nicht. Die Mitgliedsbeiträge fließen üppig und es werden auch von Jahr zu Jahr mehr Einnahmen. Eine eigene gegründete Fördergesellschaft …

weiter lesenSo wie jedes Jahr: Sterne, Brezel, Herzen und Spendenbettelei