Gerhard Schröder findet Klimadebatte übertrieben

Vertrauliche Mitteilungen auf goldseiten.de im Juli 2019: Öko-Diktatur? Ja bitte! Aus der Millionen Jahre langen Erdgeschichte wissen wir ganz genau, daß unser Planet immer mit sich stetsverändernden Durchschnittstemperaturen und sehr unterschiedlichen Meeresspiegelhöhen zu kämpfen hatte und auch in Zukunft kämpfen wird. Die norddeutsche Tiefebene war z.B. einst Meeresgrund und wird es in vielen Tausend oder Millionen Jahren auch wieder einmal sein – ganz ohne unser Zutun. Natürlich bleiben jedweder Umweltschutz und ein sparsamer Umgang nicht nur mit fossilen Energieträgern geboten. Doch ob der jetzt offenbar unter der „spirituellen Anleitung“ einer minderjährigen Schwedin angestrebte, weitgehende „CO2-Ausstieg“ bis zum Jahr 2050 noch … weiter lesen

Artikel-Übersicht des Kalte-Sonne-Blogs auf www.klimaargumente.de

Das Kalte-Sonne-Blog existiert nun seit fast acht Jahren. Die Webseite ging am 6. Februar 2012 am Tag der Pressekonferenz  unseres Buches „Die kalte Sonne“ in Berlin online. Jeden Tag um 07:30 Uhr berichten wir seitdem über neue Forschungsergebnisse und andere Aspekte der Klimadiskussion. Die Klimawissenschaften befinden sich derzeit in voller Fahrt. Fast täglich erscheinen neue wichtige Studienresultate in den zahlreichen internationalen Fachmagazinen, die so gar nicht zu den definitiven Aussagen des letzten IPCC-Berichts zu passen scheinen. Die wenigsten der von uns behandelten Themen werden Sie in Presseerzeugnissen wie der Süddeutschen Zeitung oder der ZEIT wiederfinden, obwohl die besprochenen Studien in … weiter lesen

Das Drama mit dem Drama

Großes kündigt sich an. Am 21.06.2020 soll im Berliner Olympiastadion ein Klimaevent der besonderen Art stattfinden. 90.000 Besucher sollen zusammenkommen, um einen Tag ganz im Zeichen des Klimas zu zelebrieren. Aber auch etliche andere Probleme sollen gleich mitgelöst werden: „Soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Diskriminierung und all die Probleme, die uns so auf der Seele liegen.“ (O-Ton der Veranstalter). Gegen Eintritt versteht sich, 29,95 Euro soll der Spaß kosten (Eigenaussage aus dem Video: „So billig war die Weltrettung noch nie“). Für Teilnehmer, die nicht aus Berlin oder Umgebung kommen, dürften sich die Kosten noch erhöhen um Anfahrt und Logis. Hoffen wir, dass … weiter lesen

Die hilfreiche Notfall-Mathematik von Professor Rahmstorf und seinen Freunden

Von Uli Weber Auf web.de wird rechtzeitig vor der Klimakonferenz in Madrid 2019 vor den ominösen Kipp-Punkten unseres Klimas gewarnt, Überschrift, „Vor der UN-Klimakonferenz warnen Wissenschaftler eindringlich davor, dass der Zeitpunkt, an dem die Folgen der Erderwärmung nicht mehr rückgängig zu machen sind, schneller kommen könnte als bisher gedacht.“ Zugrunde liegt dieser Meldung ein Comment “Climate tipping points — too risky to bet against” von Timothy M. Lenton, Johan Rockström, Owen Gaffney, Stefan Rahmstorf, Katherine Richardson, Will Steffen und Hans Joachim Schellnhuber, der am 27. November 2019 auf Nature erschien war. Dort gibt man sich zunächst Endzeitprophezeiungen aufgrund von geweissagten … weiter lesen

Vergesst die Mittelalterliche Warmperiode: Denkt lieber über den spät-neuzeitlichen Wärmepeak nach

von Jürgen Koller Warum die eigentliche Frage lauten muss: Warum war es gegen Ende des 18ten bzw. zu Beginn des 19. Jhs so warm? Vor einigen Jahren habe ich mich auf Kalte Sonne dafür ausgesprochen, den Terminus Mittelalterliche Warmperiode beizubehalten. Dieser historisch gewachsene Begriff legt nahe, dass, „vor allem für den Zeitraum des Hoch- und Spätmittelalters (ca. 900-1300 A. D.) wärmere klimatische Bedingungen … im Speziellen in West-Europa und den Regionen um den Nord-Atlantik“ vorzufinden waren; so jedenfalls schrieb ich damals – mit Verweis auf Lambs „from the Arctic to New Zealand“ (The early medieval warm epoch and ist sequel … weiter lesen

Die Sonne im Oktober 2019 und Geflunker in „Nature“

Von Frank Bosse und Fritz Vahrenholt Unser nächster Stern ist weiterhin im Tiefschlaf. Die festgestellte SunSpotNumber (SSN) im Oktober betrug „sagenhafte“ 0,4 im Mittel. Sie wurde generiert durch 7 (6) kleine Flecken am ersten (zweiten)  Tag des Monats, alle auf der Nordhemisphäre der Sonne. An den anderen 29 Tagen: völlige Fehlanzeige, „spotless“. Der Graph der Aktivität spricht Bände: Abb.1: Die Fleckenaktivität über den gesamten bisherigen Zyklus 24 (rot) im Vergleich zu einem mittleren solaren Zyklus (SC) , gebildet mit dem Durchschnitt der monatlichen Werte der Zyklen 1…23 (blau) und dem über weite Zeiträume recht ähnliche Zyklus 5 (schwarz). Auch im … weiter lesen

Plötzlich Bestseller-Autoren: Keine Ahnung vom Klimawandel

Im Stern berichteten am 30. Juni 2019 fünf Klimaforscher, wie sie mithelfen wollen, den Planeten zu retten. Der eine will nur noch vier Tage die Woche arbeiten und weniger essen. Ein anderer zwingt seine Familie jetzt in den Sommerferien ins regnerische Schottland anstatt an die Mittelmeerstrände. Wiederum ein anderer hat Plastik aus seinem Badezimmer verbannt und schämt sich jetzt, wenn er das Flugzeug besteigt. ——————————- Sie haben Lust auf Klimastreik? Dann können Sie auf klima-streik.org bequem Ihre Demos planen. Auf der Logoseite des Klimastreik-Bündnis wird man von der Vielzahl der Logos fast erschlagen. Gemäß dem Motto: Wer nicht mein Freund … weiter lesen

Eis- und Warmzeiten: Eine etwas unübliche Buchbesprechung von „Weltkarten der alten Seefahrer“

Von Werner K. Rüedi Die Klima-Alarmisten werden nicht müde, den bevorstehenden Weltuntergang wegen des ach so warmen Wetters zu predigen. Schaut man jedoch genauer hin waren die Warmzeiten jedoch die einzigen Perioden in denen sich die Menschheit entwickeln konnte. Hungersnöte waren in vielen Warmzeiten nahezu unbekannt im Gegensatz zu den Eiszeiten. Während der Kleinen Eiszeit bis ca. 1848 gab es auch in der Schweiz Unterernährte und Hungertote. Schaut man in die Klimahistorie so herrschten in den letzten Millionen Jahre zu 90% Eiszeit und nur mit Unterbrechungen gab es Warmzeiten wie in diesen Jahren seit 1850 als unsere Gletscher wieder zu … weiter lesen

Historiker Joachim Radkau fordert mehr Dialog zwischen den beiden Klimalagern

Pünktlich zum Klimagipfel in Madrid gab das Umweltbundesamt (UBA) einen neuen Monitoringbericht (2019) zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel heraus (download hier). Allerdings fiel die öffentliche Präsentation des Berichts offenbar viel alarmistischer aus, als es der Inhalt eigentlich hergibt. Daniel Wetzel analysierte am 27. November 2019 in der Welt: Das sind die Faktenschwächen des Klimaberichts Die Bundesregierung warnt vor tödlichen Folgen der Erderwärmung. Besonders in heißen Jahren wie etwa 2015 sterben demnach rund 6000 Menschen mehr als in einem Durchschnittsjahr. Doch die Datenlage in ihrem Bericht ist unsicher – auch in anderen Bereichen. […] „Es ist nicht auszudenken, wenn sich … weiter lesen

PIK in der Kritik: Konzept einer klimabedingten Massenmigration nicht haltbar

Immer wieder mal hört man davon: Der Klimawandel sei eine Hauptursache der Migration. Wenn man aber dann Betroffene fragt, ob das Klima im Heimatland eine Fluchtursache war, schauen die meist völlig entgeistert drein und schütteln heftig den Kopf: „Es ist Krieg da, man kann dort nicht mehr leben!“ ist die wiederkehrende Antwort. „Und der Krieg hat NICHT Klima als Ursache“. In der Propagandaschlacht ist offenbar jedes Mittel recht. Das PIK berichtete 2018 stolz, dass sein Mitarbeiter Jacob Schewe Co-Autor dieses Weltbankberichts war. Nach dem Lesen der Eingangsthese „Der Klimawandel hat sich zu einem Hauptantrieb der Emigration herausgebildet…“ ist die Sache klar.  Oder doch nicht? Am 26.11.2019 … weiter lesen

Extinction-Rebellion hat ein Leugner-Problem

Deutschland ist ein beliebtes Einwanderungsland. Überall werden die Wohnungen knapp. Der BUND fordert jedoch, dass aus Klimaschutzgründen weniger und kleinere Wohnungen zu bauen. Die Welt am 21. November 2019: Für den Klimaschutz: Umweltverband fordert weniger Wohnungsbau […] Der Plan des BUND zielt darauf ab, Hamburg bis zum Jahr 2035 klimaneutral zu gestalten. Dazu sei ein „radikales und schnelles Umdenken“ erforderlich, sagte Braasch. Aus Sicht der Umweltschützer gehört dazu unter anderem, dass sich der Senat von dem Ziel, jährlich 10.000 neue Wohnungen zu bauen, verabschieden solle. Stattdessen solle weniger, dafür aber energieeffizienter gebaut werden. […] Zudem fordert der BUND ohnehin eine … weiter lesen