Recherche wird überbewertet

Recherche wird überbewertet. Das könnte sich die Redaktion der Deutschen Welle gedacht haben, als diese einen Artikel über die Situation der Feuerwehren in Griechenland schrieb. Der Tenor sollte eigentlich sein, dass Griechenland offenbar lieber in die Polizei investiert als in die Feuerwehr. Das kann man anprangern, aber dann sollte man sich an die Fakten in Sachen Waldbrand halten.  “Jedes Jahr brennt es in Griechenland. Doch Umweltschützer warnen schon lange, dass es immer öfter brennt und die Feuer durch langanhaltende Hitzeperioden intensiver werden. Schon in den ersten drei Monaten des Jahres hat sich die Anzahl der Waldbrände laut einer Studie des …

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Fritz Vahrenholt bei Viertel nach Acht

Fritz Vahrenholt bei Bild auf Youtube: Viertel nach Acht – 13. Juli 2022 | LIVE mit u.a. Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Sebastian Czaja +++ Columbia University: You’ve heard of water droughts. Could ‚energy‘ droughts be next? Renewable energy prices have fallen by more than 70 percent in the last decade, driving more Americans to abandon fossil fuels for greener, less-polluting energy sources. But as wind and solar power continue to make inroads, grid operators may have to plan for large swings in availability. The warning comes from Upmanu Lall, a professor at Columbia Engineering and the Columbia Climate School who has recently …

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Wer es glaubt wird selig

Da werden die Briefkästen der Redaktion, die den Tagesthemen-Kommentar vom 20.06.2022 verantwortetet, vermutlich volllaufen mit Protestschreiben. “Ausgerechnet ein Grüner Minister für Wirtschaft und Klimaschutz muss zusätzliche deutsche Kohlekraftwerke hochfahren. Natürlich nur kurz, 2030 soll mit der Kohle endgültig Schluss sein. Wer es glaubt wird selig.” (Abbildung: Screenshot ARD-Mediathek) Danach kritisiert Berbner den deutschen Atomausstieg und skizierte, wo wir heute stehen könnten, ohne den 2011 beschlossenen Ausstieg. Der war bzw. ist offenbar wichtiger als die Senkung von Emissionen. „Kein großes Industrieland ist uns auf dem Irrweg des überstürzten Ausstiegs aus der Atomkraft gefolgt.“ Das stand im kompletten Kontrast zu einem Interview …

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Europa geht die Luft aus

Europa geht die Luft aus. Gemeint ist nicht der ausbleibende Wind in den Sommermonaten, sondern die Lage der Hersteller von Windkraftanlagen. Die Zeit berichtet in einem Bezahlartikel über die Schwierigkeiten der Branche. Sie gehen auf einen ruinösen Unterbietungswettkampf und immer weiter steigende Rohstoffpreise zurück. Bereits im Mai war es ein Thema im Manager-Magazin (ebenfalls ein Bezahlartikel), ganz besonders das Paradoxon, dass die Firmen volle! Auftragsbücher haben. “An Nachfrage mangelt es der Branche nicht. „Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, aber die Unternehmen können sie nicht profitabel abarbeiten“, sagt Tim Koenemann, Bereichsleiter des Kompetenzzentrums erneuerbarer Energien bei der Commerzbank. Viele Windkraftanlagenhersteller schrieben …

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Der Nabu ahnt was

Immerhin ein Naturschutzverband, der sich Gedanken um die Auswirkungen der Pläne der Bundesregierung zum Ausbau der Windkraft macht. Landschaftsschutzgebiete sollen zukünftig bei der Suche nach Flächen einbezogen werden. Das berichtet das Handelsblatt. “Der Umweltverband Nabu hat die Bundesregierung davor gewarnt, beim Ausbau der Windkraft Naturschutzstandards zu senken. Der Nabu nahm Bezug auf einen Entwurf des Umweltministeriums zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes. Der Entwurf plane Erleichterungen, um Ausnahmen vom Artenschutz zu erleichtern, kritisierte der Nabu am Mittwoch. „Das bedeutet, dass der Tod des einzelnen Tieres in Kauf genommen wird.“” Das vom Nabu angesprochene Tötungsverbot ist EU-Recht. Wie die Bundesregierung daran vorbeikommen will, …

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Kanzler Scholz von Klima-Aktivisten genervt

In der Tagesschau können wir erfahren, dass Kanzler Scholz bei einer Rede auf dem Kirchentag von Klima-Aktivisten gestört wurde. Da das nicht zum ersten Mal passierte, kritisierte Scholz das Vorgehen. “Scholz kommentierte die Störung mit den Worten: „Ich sage mal ganz ehrlich, diese schwarz gekleideten Inszenierungen bei verschiedenen Veranstaltungen von immer den gleichen Leuten erinnern mich an eine Zeit, die lange zurückliegt, und Gott sei Dank.“ Dazu gehöre auch ein „schauspielerisch geübter Auftritt, bei dem man dann in jedem Fall immer sich inszeniert“, sagte er. „Ich war auch schon auf Veranstaltungen, da saßen fünf Leute, gleich gekleidet, jeder hatte eine …

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NZZ: „Ein Musterbeispiel für die Absurdität der deutschen Energiewende“

„Ein Musterbeispiel für die Absurdität der deutschen Energiewende“. So lautet die Überschrift eines Artikels in der NZZ. Es geht um den Bau von Windkraftanlagen im Reinhardswald, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Mitteleuropa. Dort sollen demnächst 240 Meter hohe Windkraftanlagen aufgestellt werden. “Die Windparkbefürworter argumentieren, dass hauptsächlich Brachflächen sowie durch Sturm oder Hitze vorgeschädigte Nadelholzareale bebaut würden. Tatsächlich aber fallen auch Buchenbestände. Die Erschliessung durch schwerlastfähige Transportwege sei nur vorübergehend, heisst es bei den Windkraft-Fans. Tatsächlich wird der Wald jahrelang von Baustellenverkehr beeinträchtigt, mit den Folgen langfristiger Bodenverdichtung und Bodenversiegelung. Die Initiative «Windpark-Reinhardswald-dagegen» erklärte: «Das sogenannte Schatzhaus der europäischen Wälder …

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Die Kunst des Weglassens

Das ist schon ein spannender Test. Dr.-Ing. Jürgen Schwager untersucht 5 Studien zur Klimaneutralität Deutschlands in der Zukunft. Ganz besonders haben ihn zwei Stichworte interessiert: Dunkelflaute und Versorgungssicherheit. Wie sehr beschäftigen sich die Studienersteller damit? Beide Begriffe dürften nicht ganz unwichtig sein, wenn Deutschland sich zukünftig mehr auf Wind und Sonne verlassen will. Als Vorlage dienten Schwager die 5 Studien, die die Stiftung Klima als die Big 5 bezeichnet. Das Ergebnis ist aufschlussreich oder soll man sogar sagen erhellend? Die Studie, an der u. a. Agora Energiewende und das Wuppertal Institut mitgewirkt haben, schafft es auf 120 Seiten die beiden …

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Kein gutes Klima beim DIW

Nach außen hin ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW aktuell extrem präsent. Kaum eine TV-Sendung zum Thema Energie, bei der nicht Claudia Kemfert vom DIW ins Bild lächelt oder Marcel Fratzscher die Welt erklärt. Das Arbeitsklima in dem Forschungsinstitut scheint allerdings nicht sehr gut zu sein. Das Handelsblatt berichtet über interne Machtkämpfe. Das Vorstandsmitglied Liebig verließ das DIW, allerdings mit schweren Vorwürfen. +++ (Abbildung: Screenshot YouTube) Erstaunlich ausgewogen berichtet Planet E im ZDF über das Thema Kernenergie. Man wünscht sich mehr Journalismus auf diesem Niveau. Es werden immer zwei Seiten angehört, persönliche Bewertungen bleiben aus. Dennoch findet eine Einordnung …

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