Alarmistische Überflutungsstudie „vergisst“ Deiche zu berücksichtigen

Roy Spencer rechnete im Mai 2019 in seinem Blog vor, dass die Hälfte der Erwärmung des 21. Jahrhunderts auf das El Nino-Wetterphänomen zurückzuführen ist:

Half of 21st Century Warming Due to El Nino

A major uncertainty in figuring out how much of recent warming has been human-caused is knowing how much nature has caused. The IPCC is quite sure that nature is responsible for less than half of the warming since the mid-1900s, but politicians, activists, and various green energy pundits go even further, behaving as if warming is 100% human-caused.

The fact is we really don’t understand the causes of natural climate change on the time scale of an individual lifetime, although theories abound. For example, there is plenty of evidence that the Little Ice Age was real, and so some of the warming over the last 150 years (especially prior to 1940) was natural — but how much?

The answer makes as huge difference to energy policy. If global warming is only 50% as large as is predicted by the IPCC (which would make it only 20% of the problem portrayed by the media and politicians), then the immense cost of renewable energy can be avoided until we have new cost-competitive energy technologies.

The recently published paper Recent Global Warming as Confirmed by AIRS used 15 years of infrared satellite data to obtain a rather strong global surface warming trend of +0.24 C/decade. Objections have been made to that study by me (e.g. here) and others, not the least of which is the fact that the 2003-2017 period addressed had a record warm El Nino near the end (2015-16), which means the computed warming trend over that period is not entirely human-caused warming.

Weiterlesen bei Roy Spencer

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Norbert Bolz kritisiert Medien: „Wir haben kein Wetter-Gedächtnis“

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ARD-Meteorologe Thomas Ranft präsentierte am 7.5.2019 in “Alle Wetter” seinen Zusehern doch tatsächlich einen Hockeystick (ab Minute 5:44 hier):

Hier die publizierte Temperatur-Kurve von PAGES2k 2013:

Thomas Ranft sollte sich beim Thema Paläoklimatologie lieber noch einmal nachschulen lassen…

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Zum Glück kann die ARD auch anders, wie sie am 4. November 2019 bewies:

Überflutungen: Karten mit eingeschränkter Aussagekraft

„Hamburg drohen regelmäßige Überflutungen“, „Wird der Norden 2050 jährlich überflutet?“ So und ähnlich lauten Schlagzeilen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch versinkt Norddeutschland tatsächlich im Meer?

[…] Professor Athanasios Vafeidis von der Uni Kiel mahnt allerdings zu etwas Zurückhaltung. Die Studie der Forschenden aus Princeton hätten ihre Methoden nur an bestimmten Küstenabschnitten in den USA und Australien getestet, sagte er im Deutschlandfunk. Man wisse nicht, wie zuverlässig sie anderenorts sei.

Deiche nicht berücksichtigt

Was noch weit schwerer wiegt: Die nun veröffentlichten Karten zu möglichen Überflutungen berücksichtigen keine künstlichen Küstenabwehrmaßnahmen. Das heißt: In Norddeutschland sind zwar viele Regionen prinzipiell von Überflutung bedroht – das ist aber auch heute schon der Fall. Daher werden die Gebiete durch Deiche geschützt.

[…] Für Norddeutschland ergeben sich aus den Karten also keine gravierenden Konsequenzen, was die Bedrohung durch Überflutungen angeht. Anders sieht es für Teile von Asien oder Afrika aus, wo es keinen entsprechenden Küstenschutz gibt.

Ganzen Beitrag auf tagesschau.de lesen.

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Zum Schluss noch ein Veranstaltungshinweis. Auf Einladung der WerteUnion Unterfranken wird der Physiker Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert am 16. November 2019 an Hand von Klimadaten und der physikalischen Eigenschaften von Kohlendioxid analysieren, ob der Mensch das Klima beeinflussen kann. Die Veranstaltung findet im Würzburger Hofbräukeller, Nebenraum „Schwemme“ statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Nach dem Mittagessen soll diskutiert werden, wie der Klimakatastrophenhysterie eine rationale, wissenschaftliche Aufklärung entgegen gestellt werden kann. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Essen und Getränke sind selbst zu zahlen.

Samstag, 16. November 2019 um 11 Uhr s.t.
Würzburger Hofbräukeller, Raum „Schwemme“
97082 Würzburg, Jägerstraße 17, Tel.: 093 1 / 4 29 70
www.wuerzburger-hofbraeukeller.de

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