Ausflug im Lastenfahrrad mit Cannabis

Ob es da einen Zusammenhang gibt?

(Abbildung: Screenshot Twitter)

Grünen Chef Robert Habeck will den Cannabis-Verkauf in staatliche Hände nehmen. Damit könnte er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, Steuereinnahmen generieren, um z. B. die Strompreise zu senken und auch dafür sorgen, dass die Menschen die stetig steigenden Stromrechnungen etwas gelassener nehmen, sollten die Cannabis Einnahmen nicht in der gewünschten Höhe fließen.

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Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Dieser Satz geht vermutlich zurück auf Franz Alt, der jahrelang das ARD-Magazin Report moderierte. Alt hat Recht, denn die Rechnung schickt in der Regel der Stromanbieter. Er hätte genauso Recht, wenn er gesagt hätte, dass die Erde keine Rechnung für Öl, Gas oder Uran schickt. Offensichtlich hält sich der Slogan aber beharrlich. Warum Claudia Kemfert hier aber sagt, dass die Erneuerbaren Energien gut für den Geldbeutel sind, ist erstaunlich. Deren Volatilität kostet sehr viel Geld, entweder muss abgeregelt, ins Ausland verschenkt oder aus dem Ausland teuer dazugekauft werden. Ohne massive Subventionen geht es nicht. Sie kosten die Stromkunden jedes Jahr Milliarden. Aktivisten wie sie werden nicht müde wie ein Mantra zu betonen, wie unglaublich günstig die Energiewende ist, wer seine jährliche Stromrechnung ansieht, wird das Gegenteil feststellen.

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Die Pflicht zum Solardach bei Neubauten ist offenbar vom Tisch. Das Handelsblatt berichtete.

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Ob der Beginn der Ferienzeit der optimale Zeitpunkt für Klimastreiks sind? Fridays-For-Future (FFF) startet seine Demos wieder. Weiterlesen in der Tagesschau.

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Ebenfalls aus der Tagesschau stammt ein Bericht über die Verwendung von Biokraftstoffen beim Flugverkehr. Der Einsatz könnte die Bildung von Kondensstreifen verringern, denen man eine wärmende Wirkung zuschreibt.

“Kondensstreifen verursachen noch vor CO2 den größten Anteil zur Klimaerwärmung durch die Luftfahrt. Das haben Forschende des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) gemeinsam mit der NASA herausgefunden.”

Zum Artikel geht es hier lang.

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Fortune behandelt in einem Bericht die CO2-Fußabdruck von Teslas Bitcoin Geschäften. Der ist demnach gewaltig.

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Die Wahrheit über Windkraft ist ein Video bei YouTube, das zwar schon aus 2019 stammt, aber die physikalischen Regeln gelten immer noch.

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Die Grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist auf Werbetour bei der Industrie. Die Badische Zeitung berichtet über einen Besuch in Eisenhüttenstatt bei Arcelor-Mittal. Offenbar sehen die Mitarbeiter die Zukunft der Stahlproduktion deutlich pessimistischer als das Management.

“Bei der deutschen Geschäftsführung von Arcelor-Mittal rennt Baerbock mit ihren Ideen offene Türen ein. Das Unternehmen will seinen CO2-Ausstoß in den nächsten Jahren massiv senken und mittelfristig klimaneutral Stahl produzieren. Koksbefeuerte Hochöfen sollen so genannten Elektrolichtbogenöfen weichen, die zunächst mit Erdgas und perspektivisch mit Wasserstoff betrieben werden.”

… “In der Belegschaft freilich werden die Dinge deutlich skeptischer gesehen. Transformationen, Umbauten und Umbrüche haben sie in Eisenhüttenstadt seit der Wende mehr als genug gehabt. Chris Rücker, der am Hochofen arbeitet und seit 1981 im Betrieb beschäftigt ist, macht sich Sorgen um Jobs und Löhne. „Zurzeit gibt es kein Konzept, wie es weitergeht“, klagt er in der Gesprächsrunde mit Baerbock.”

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Augen zu und durch. Dieses Motto gilt auch für den Lithium Abbau in Bolivien.

“Ein Blick über die Grenze, in die Atacama-Wüste nach Chile: Dort fördert das Unternehmen SQM schon seit 25 Jahren Lithium. Aus 40 Metern wird die Salzlake nach oben gepumpt, verdunstet dann über Monate in Becken, bis eine lithiumhaltige Schlacke übrig bleibt.

Es sei ein sehr wasserintensiver Prozess, ausgerechnet in einer der trockensten Regionen der Welt, sagt die chilenische Biologin Cristina Dorador. „Auf Satellitenaufnahmen der vergangenen 20 Jahre erkennen wir, dass der Boden Feuchtigkeit verloren hat“, sagt sie. Gleichzeitig heizt sich der Boden auf und die Vegetation gehe zurück. „Diese Veränderungen stehen in direktem Zusammenhang mit der Lithiumförderung der letzten 20 Jahre.“”

In Bolivien soll der Abbau nachhaltiger gehen, das klingt gut, nur ist völlig unklar, wie das gehen soll. Der Bericht stammt aus der Tagesschau.

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Inwieweit sollten TV-Meteorologen nicht nur über das Wetter der nächsten Tage sondern auch über das Klima berichten. Die BILD fragte bei verschiedenen Wetterpräsentatoren an und nicht alle gaben Auskunft. Zum Bericht bitte hier klicken.

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Sieht so die Grüne Mobilität der Zukunft aus? Die Grünen haben nach eigenen Angaben einen echten Plan für die Zukunft. Offenbar sieht man Lastenfahrräder für 4-köpfige Familien als die Lösung an.

(Abbildung: Screenshot Twitter)

Nun, bei dem Foto fällt auf, dass weder der Fahrer noch die (vermutliche) Ehefrau/Freundin, was auch immer, einen Helm tragen. Das ist bei den Geschwindigkeiten, die ein E-Bike (ein solches scheint es zu sein, hinter dem Fahrer könnte ein Akku sitzen) erreichen kann schon sehr fahrlässig. Ob eine Lastbox wirklich geeignet ist, eine erwachsene Frau und zwei Kinder zu transportieren, ist mehr als fraglich. Im Falle eines Unfalls wird sich jede Versicherung freuen, nicht zahlen zu müssen.

Immerhin 24 Euro war den Grünen der Erwerb der Nutzungsrechte bei Istockphoto wert (Link klicken). Schaut man sich die anderen Fotos der Familie an, dann kann man etwas aufatmen. Die Werbefamilie ist umringt von PKWs. Es wäre auch schwer vorstellbar, wie ein Familienleben nur mit Lastenfahrrad funktionieren soll. Schon für einen Einkauf wäre kein Platz mehr wenn alle 4 dabei sein sollen und Urlaubsfahrten müssten ohne Gepäck stattfinden. Was auch immer dieses Motiv bewirken soll, es liegt etwas von Veggieday in der Luft. Das war die gute Idee, die die Grünen 2010 hatten. Es kostete sie damals Wähler. Im Tennis nennt man so etwas Unforced Errors.

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Michael Mann, der Erfinder der Hockey-Stick Kurve wähnt sich im Krieg, im Klima-Propaganda-Krieg. Topagrar-online bespricht sein neues Buch “The New Climate War: The Fight to Take Back Our Planet”:

“Zur Ablenkungstaktik gehört es laut Mann auch, den Einzelnen als Schuldigen zu identifizieren. Als Beispiel führt der Autor, der selbst übrigens Vegetarier ist, das irrige Argument an, dass ein Fleischverzicht zur Klimaverbesserung führen könnte. „Das Handgemenge ums Fleisch wurde maßgeblich durch den äußerst erfolgreichen und einflussreichen Dokumentarfilm Cowspiracy aus dem Jahr 2014 beeinflusst, der die falsche Vorstellung förderte, dass der Fleischkonsum der Hauptfaktor für den vom Menschen verursachten Klimawandel sei“. Der Film habe die Aufmerksamkeit von der wirklichen Verschwörung seitens der Interessen der fossilen Brennstoffwirtschaft abgelenkt, um die Öffentlichkeit über die Rolle der Verbrennung fossiler Rohstoffe zu verwirren, die laut Mann für den Löwenanteil der Erderwärmung verantwortlich ist.”

Etwas zwiespältig wird es hier:

“Ebenso wendet er sich gegen Alarmismus und Weltuntergangsszenarien, die die Menschen eher abschrecken, als zum Handeln ermuntern würden. „Trotz der Herausforderungen, die in diesem Buch beschrieben werden, bin ich vorsichtig optimistisch, was die Aussichten für die Bewältigung der Klimakrise in den kommenden Jahren angeht – das heißt, weder naiv noch mürrisch, sondern objektiv hoffnungsvoll“, schreibt der Autor.”

Ganz sicher wird sein Buch für Alarmismus benutzt. Wir werden es sehen.

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Netzbetreiber scheinen einen anderen Blick und vor allem andere Daten zu haben als viele Klima-Aktivisten. Denn anders sind deren Aussagen zur Versorgungssicherheit kaum zu erklären. Das Handelsblatt berichtete. Der Artikel hat eine Bezahlschranke.

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Wenn man sich die Replik von Campact auf die Werbung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit Annalena Baerbock ansieht, dann versteht man etwas besser, warum Campact die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. Die Anzeige zeigt Armin Laschet von der CDU im Stile der Baerbock Werbung, nur mit anderen Claims und Klemmbrettern. Zum entsprechenden Artikel in der Welt geht es hier lang.
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Vom Saulus zum Paulus. Ein australischer Milliardär, der sein Vermögen mit Erz gemacht hat, will große Stauseen in Afrika bauen und damit Strom und Wasserstoff erzeugen. Weiterlesen in der FAZ.

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Schwimmende Solaranlagen. En-Former. Der Energieblog von RWE berichtet über den Stand.

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“Kein Holz für die Hütte”, so lautet der Titel eines Artikels über den Preisanstieg bei Holz in Infosperber. Es werden auch die Auswirkungen auf die Schweiz untersucht, Infosperber erscheint dort. Was bei der Diskussion um Wälder immer gern vergessen wird, die ungeliebten Nadelbäume sind für den Bau sehr wichtig. Die Medallie hat also hier wieder zwei Seiten.

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Ein Kalte-Sonne-Blogleser im Raum Köln sucht den Kontakt zu Gleichgesinnten. Bei Interesse, schreiben Sie uns, und wir leiten Ihre Mail weiter an den Leser. Aufruf des Lesers:

„Eine neue Art der Pandemie entwickelt sich weltweit und wird immer stärker: die Klimawandel – Hysterie. Auch mir macht der Klimawandel Angst. Angst macht mir auch, daß Kohlendioxid als der Teufel angesehen wird, der ausgetrieben werden muß, und suggeriert wird, wenn wir das schaffen, dann haben wird den Klimawandel im Griff. Das sehe ich als Naturwissenschaftler mitnichten so. Ich bin überzeugt, daß es noch mehr Kölner außer mir gibt, die den „Kaltesonne“- Blog schätzen und unterstützen. Unter denen, nehme ich an, werden auch solche sein, die wie ich dieser Klimawandel-Hysterie etwas entgegensetzen möchten, aber nicht wissen was und wie. Ich würde mich sehr darüber freuen, zu diesen Mitmenschen – insbesondere in Köln und Umgebung – in Kontakt zu kommen, sich kennenzulernen, auszutauschen und sich gemeinsam Gedanken zu machen und daraus ggf. Initiativen zu entwickeln gegen die Klimawandel-Hysterie.“